{"id":1028,"date":"2009-03-22T21:19:12","date_gmt":"2009-03-22T20:19:12","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=1028"},"modified":"2009-03-22T21:19:12","modified_gmt":"2009-03-22T20:19:12","slug":"wochenendereignisse-undnero-corleone","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=1028","title":{"rendered":"Wochenendereignisse und Nero Corleone"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende bin ich in Harland wieder ein bi\u00dfchen dem Quizfieber verfallen, obwohl ich mit und ohne Maus nicht wirklich weiterkomme und die 280.000 Punkte Grenze nicht zu schaffen scheine. Ach ja der Ehrgeiz.<br \/>\nDaf\u00fcr bin ich mit meiner &#8220;Kurzgeschichte&#8221; &#8220;Haus&#8221; nach der langen &#8220;Radiosonate&#8221; fertiggeworden.<br \/>\nJetzt wird es bald wieder zwei neue B\u00fccher geben und nun ist es Zeit f\u00fcr den neuen gro\u00dfen Roman.<br \/>\nDa bin ich zwar noch sehr unmotiviert. Etwas \u00fcber die Wirtschaftskrise  k\u00f6nnte es aber werden. Denn das ist auch das Thema f\u00fcr das n\u00e4chste &#8220;Linke Wort&#8221; am f\u00fcnften und sechsten September beim Volksstimmefest und der Wochenend-Standard hat sich auch diesem Thema gewidmet.<br \/>\nDa war es interessant, die Ratlosgkeit zu bemerken, mit der der Standard der Krise, mit der wir von morgens bis abends derzeit zugeh\u00e4mmert werden, begegnet.<br \/>\nGeht es uns jetzt gut oder nicht?<br \/>\nDie Leute kaufen angeblich mehr Marmelade und buchen in der Volkshochschule Kurse \u00fcber das billige Kochen.<br \/>\nWirklich erhellend war es aber nicht. So wie ich mich derzeit vor dem Neubeginn auch noch in den Literaturquiz fl\u00fcchte.<br \/>\nDenn es bringt ja eh nichts und ist auch egal. Man merkt, die Depression l\u00e4\u00dft gr\u00fc\u00dfen.<br \/>\nDann gab es auch einige \u00c4rgerpunkte. Eine Kritik kam von Christl Greller und der Toner des Laserdruckers ist mir ausgeronnen, was den Alfred mehr als mich erregte, w\u00e4hrend ich Kritik immer noch sehr schwer ertragen kann und ein bi\u00dfchen patzig darauf reagierte.<br \/>\nNach Wien zur\u00fcckgefahren und die Ostersachen zum Dekorieren von Wohnung und Praxis aus dem Keller heraufgeholt.<br \/>\nDa fand ich auch die beiden Weihnachtsm\u00e4nner, die je ein kleines Buch in der Hand halten, die es in den Schachteln aus der aufgel\u00f6sten Buchhandlung aus Edith Broczas Haus voriges Jahr gegeben hat. In diesen Schachteln war auch ein kleines Katzenb\u00fcchlein von Elke Heidenreich, das ich vorhin in der Badewanne gelesen habe. Ein Buch von dem schwarzen Kater aus der Toskana, der dort alle Hennen schreckt, aber f\u00fcr seine schielende Schwester Rosa sorgt, dann mit dem B\u00fccher lesenden Ehepaar Robert und Isolde in die K\u00f6lner Schickeria zieht, zum Sterben aber in die italienische Heimat kommt.<br \/>\nIch habe es ja nicht so mit Katzengeschichten und bin auch kein gro\u00dfer Katzenfan wie Rolf Schwendter und Susanne Schneider, die am Mittwoch im Amerlingbeisl sehr viel von ihren Katzen erz\u00e4hlten.<br \/>\nHabe das B\u00fcchlein aber jetzt gelesen, w\u00e4hrend es noch ein paar ungelesene Katzenanthologien bei meinen B\u00fcchersch\u00e4tzen gibt.<br \/>\nAls n\u00e4chstes kommt zum Lesen Ralf Rathmann &#8220;Flieh, mein Freund&#8221;, aus der Buchlandung-Schn\u00e4ppchenkiste an die Reihe und  Ralf Rathmann stand, wenn ich mich nicht irre,  auch auf der Leipziger Buchpreisliste.<br \/>\nIn der &#8220;Radiosonate&#8221; geht es auch um B\u00fccherschachteln aus einer aufgel\u00f6sten Buchhandlung und da m\u00fcssen wir noch das Buchcover machen und eine Todesmeldung gibts auch.<br \/>\nGertrud Fussenegger, die alte Dame der Literatur, die ich in meinem Einleitungsreferat bei den &#8220;Mittleren&#8221; am Mittwoch erw\u00e4hnte, ist am Donnerstag mit 96 Jahren gestorben.<br \/>\nAm Freitag habe ich im Radio einen Text von ihr \u00fcber ein unterschobenes Testament geh\u00f6rt, der mir sehr gefallen hat. Sonst habe ich von der umstrittenen Dichterin nicht  viel gelesen.<br \/>\nUnd jetzt gibt es in den Tonspuren ein Portrait des 1979 geborenen Clemens Berger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende bin ich in Harland wieder ein bi\u00dfchen dem Quizfieber verfallen, obwohl ich mit und ohne Maus nicht wirklich weiterkomme und die 280.000 Punkte Grenze nicht zu schaffen scheine. Ach ja der Ehrgeiz. 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