{"id":103798,"date":"2021-07-19T23:59:00","date_gmt":"2021-07-19T21:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=103798"},"modified":"2021-07-19T23:59:00","modified_gmt":"2021-07-19T21:59:00","slug":"bestandsaufnahme-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=103798","title":{"rendered":"Bestandsaufnahme"},"content":{"rendered":"\n<p>In der <a href=\"\/2021\/07\/13\/menschin-zweiter-klasse-oder-was-bisher-geschah\/#comments\">letzten<\/a> <a href=\"\/2021\/07\/12\/urlaub-in-wien\/#comments\">Woche<\/a><a href=\"\/2021\/07\/10\/noch-einmal-literaturgefluster-feiern\/#comments\"> bin ich wieder in einen Clinch<\/a> mit dem <a href=\"\/2015\/07\/31\/leichte-sprache-leichter-lesen\/\/2015\/07\/31\/leichte-sprache-leichter-lesen\/\">Uli<\/a>, wegen meines Schreibens, den ich jetzt  ziemlich genau f\u00fcnf jahre kenne, gekommen. Da ist er  auf einen meiner Kommentare im Literaturcafe geto\u00dfen, ich glaube es ist da um die Frage gegangen, wieviel Gelde den Autoren entgeht, weil sich die Leute, die E-books illegal hinunterladen. Und mich dann, im Juli 2016, glaube ich, gefragt, ob ich Kritik verstehe? Hat dann einen meiner S\u00e4tze abgewandelt und gemeint, da\u00df sie so viel verst\u00e4ndlicher scheinen und ich solle mich daran halten.<\/p>\n\n\n\n<p>So viel besser sind mir seine Vorschl\u00e4ge gar nicht vorgekommen, ich habe mir seine Kritik aber insofern zu Herzen genommen,da\u00df ich seither versuche im Blog mehr Abs\u00e4tze zu machen. Fehler sind wahrscheinlich trotzdem drinnen, weil ich sehr viel schreibe und dann oft zu m\u00fcde bin, dann dann noch stundenlang  zu korrigieren und au\u00dferdem macht mir mein Computer Schwierigkeiten, der da oft sehr oft h\u00e4ngen bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich k\u00f6nne nicht schreiben, hat er gemeint und dazu gef\u00fcgt, da\u00df er meinen Blog deshalb liest, um sich zu gruseln und sp\u00e4ter, da\u00df ich keine Kritik vertragen kann und weil es anl\u00e4\u00dflich meines<a href=\"\/2021\/07\/03\/dreizehn-jahre-literaturgefluster\/\"> dreizehn Jahre Literaturgefl\u00fcster feiern<\/a> wieder zu einer diesbez\u00fcglichen Kritik gekommen bin und ich des Sommerlochs wegen auch Stoff f\u00fcr rmeine Artikel brauche, habe ich mir gedacht, die Gelegenheit zu einer neuerlichen Bestandaufnahme zu n\u00fctzen und  dar\u00fcber nachzudenken,wie gut oder schlecht ich wirklich schreiben kann und in wie weit sich das in den schon <a href=\"\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\">fast f\u00fcnfzig jahren i<\/a>n denen ich das schon literarisch versuche, ver\u00e4ndert hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df ich nicht schreiben kann, glaube ich, nicht, habe ich dem Uli damals soweit ich mich erinnern kann, auf seine Mails geschrieben! Dazu tue ich es schon zu lang und zuviel! Aber nat\u00fcrlich er meint, das literarische Schreiben, denn die Kulturtechnik lernt man in der Schule und da auch <a href=\"\/2015\/07\/31\/leichte-sprache-leichter-lesen\/\">nicht mehr richtig und immer,<\/a> gibt es ja inzwischen schon Studien, <a href=\"\/2021\/07\/11\/machtkampf-im-ministerium\/\">da\u00df vierzig Prozent der Sch\u00fcler diese verlassen ohne sinnerfassend lesen zu k\u00f6nnen<\/a>. Da geh\u00f6re ich mit Sicherheit nicht dazu und habe das auch schon gekonnt, als ich die erste Volksschulklasse im jahr 1960 betreten habe. Denn ich bin ja ein Novemberkind, also hat mich meine Mutter schon im jahre 1959 f\u00fcr die Schule angemeldet, da hatte ich aber Sprachfehler und da h\u00e4tten sie mich nur f\u00fcr eine diesbez\u00fcgliche Sonderschule genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Mein Kindgeht in keine Sonderschule!&#8221;, hat meine Mutter, glaube ich, geantwortet und ist mit mir zu einem Logop\u00e4den gegangen. Einen recht bekannten glaube ich sogar, einen Herrn Aschenbrenner, der wenn ich mich erinnern kann, auch recht verzwelt war, weil es nicht so einfach war, mir das richtige r oder s beizubringen. Jedenfalls hat er das offenbar soviel mit mir ge\u00fcbt, da\u00df ich dann Lesen und Schreiben konnte und die Idee das schriftstellerisch zu verwenden ist mir, glaube ich, schon in der Volksschule gekommen und da habe ich am Wochenende immer Aufs\u00e4tze geschrieben und die der  Lehrerin gezeigt, die mir einmal, glaube ich, auch geraten hat, keine Doppelausdr\u00fccke zu verwenden. Die Resonanz war damals also gut und die Deutschstunden auch!<\/p>\n\n\n\n<p>Den Uli nervt, glaube ich, auch die Geschichte von der Frau Prof Friedl, die in der Stra\u00dfengasser verzweifelt war, da\u00df sie mir wegen meiner <a href=\"\/2009\/08\/19\/rechtschreibregeln\/\">Rechtschreibung<\/a> nur ein minus sehr gut geben konnte und ich mir gedacht habe, was hat sie nur, das ist mir ja egal und das war mir damals und vielleicht auch noch heute, die Rechtschreibung, weil ich mir gedacht habe, da\u00df es ja zur Freiheit des Menschen geh\u00f6rt, so zu schreiben, wie er will!<\/p>\n\n\n\n<p>Man mu\u00df es <a href=\"\/2017\/06\/05\/broken-german\/\">lesen k\u00f6nnen<\/a>, nat\u00fcrlich, daher die Rechtschreibregeln, aber warum soll ich mich da anpassen? Das war auch vor f\u00fcnfzig Jahren so, da\u00df ich so gedacht habe, inzwischen habe ich mich da angepasst, verwende aber immer noch die <a href=\"\/2011\/01\/29\/lesarten-der-sprachkust-studentenlesung\/#comment\">alten Rechtschreibregeln<\/a>, weil da bei den Autoren auch gro\u00dfer Widerstand war, sich da anzupassen. Die Anpassung ist auch da still und heimlich passiert. Das war aber erst viel sp\u00e4ter, denn 1973, als ich maturiert habe, hat es noch keine Rechtschreibreform gegeben und ich bin  mit gro\u00dfen Illusionen im Kopf mitten in der philosophischen Krise dagestanden, habe Satre und Camus gelesen und ein Jahr sp\u00e4ter auch <a href=\"\/2017\/06\/12\/vom-rausch-des-schreibens-zum-musil-archivgespraech\/\">Robert Musil <\/a>habe mir Rilkes Gedichte gekauft und meine erste Erz\u00e4hlung geschrieben. Das war ein Geschichte von einer <a href=\"\/2010\/02\/05\/die-welt-hat-ihre-erinnerung-verloren\/\">Prostiutierten<\/a>, die Kinder unterrichtet hat. Ich habe sie fertig geschrieben, nie wirklich korrigiert und auch nicht recht gewu\u00dft, was ich damit anfangen soll? Einem alten Herrn der nach seiner Pensionierung Pyschologie studierte,<a href=\"\/2012\/01\/05\/deja-vue-und-arbeitsbericht\/\"> was ich ja auch getan habe, <\/a>habe ich sie gezeigt, der hat wohlwollend &#8220;Eine nette Brosch\u00fcre!&#8221;, gesagt und ich war verwirrt, denn es war ja eine Erz\u00e4hlung, habe mich aber nicht getraut ihn darauf anzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte damals, glaube ich,  experimentelle Ans\u00e4tze. Kurze S\u00e4tze und Bindestriche dazwischen. In sp\u00e4teren Erz\u00e4hlungen, dann auch sehr viele Alltagsbeobachtungen, wie beispielsweise in den U-Bahngeschichten verwendet und ich kann mich auch erinnern, da\u00df ich damals so nach oder vor meiner Matura mit einer Tanzschulbekanntschaft dar\u00fcber diskutiert und er mir sagte, die Form ist wichtiger, als der Inhalt und ich schon damals anderer Ansicht war. <\/p>\n\n\n\n<p>So gesehen ist  und war mir der Inhalt immer wichtiger, als die Sprwche und das ist wahrscheinlich mein Problem, da\u00df der Erfolg ausgeblieben ist, auch da\u00df damals <a href=\"\/2010\/02\/25\/jonke-und-jung\/\">Jonke <\/a>und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/05\/23\/eurotrash\/\">Handke<\/a> en vogue war und <a href=\"\/2015\/10\/06\/sprachenkuenstler-jandl\/\">Ernst Jandl, <\/a>obwohl es ja auc hdie realistischen Romane von <a href=\"\/2021\/05\/08\/rauris-1971-2021\/\">Innerhofer <\/a>und  <a href=\"\/2020\/06\/11\/aufruhr\/\">Scharang<\/a> gegeben hat.<\/p>\n\n\n\n<p> Ich war auch weit entfernt meine Texte an Verlage zu schicken. Hatte kaum Kontakt zu Autoren und bin dann auch in eine krise gekommen, weil man ja nicht wirklich Psychologie  studieren und  Abend seine  Texte schreiben  kann. Habe aber nicht aufgegeben, sondern weitergeschrieben. Denn, ich glaube auch,  schreiben lernt man  durch das Schreiben und der n\u00e4chste Text, den ich mich traute jemanden zu zeigen, war dann die &#8220;Einladung zum Tee&#8221;, die dem Gerhard und der <a href=\"\/2009\/05\/07\/bozen-und-outlet-center\/\">Monika<\/a> nicht gefallen haben. Da wei\u00df ich noch immer nicht so genau, was sie hatten. Denn die Dreiecksgeschichte war sicher konventionell, aber f\u00fcr richtig schlecht w\u00fcrde ich sie nicht halten. Sie w\u00e4re auch fast im &#8220;Sterz&#8221; ver\u00f6ffentlicht worden und war auch schon illustriert. Denn die Monika hat mich  dann auch in den Arbeitskreis schreibender Frauen gebracht und mich auf die damaligen Textvorstellungen in der &#8220;Alten Schmiede&#8221;, die noch anders hie\u00dfen und man kein Honorar bekam, aufmerksam gemacht. Da haben immer zwei Autoren, die Texte der Angetretenen auseinandergenommen. Das sagte sie einem auch bei der Anmeldung. Bei mir waren es <a href=\"\/2015\/04\/22\/gustav-ernst-und-der-dialog\/\">Gustav Ernst <\/a>und<a href=\"\/2021\/04\/19\/marie-therese-kerschbaumer-elisabeth-wager-und-ilse-kilic\/\"> Marie Therese Kerschbaumer<\/a>. Es war f\u00fcrcherlich. Iich habe mich aber auch nicht entmutigen lassen und dann auch versucht meine Texte an Zeitschriften und Verlage zu schicken. Das hat  nicht geklappt. Ein paar Kleinere haben sie zwar genommen und spannend ist auch was den Lektor betrifft, da\u00df &#8220;G\u00fcler will kein Kopftuch mehr&#8221;, wo ich ja einen Preis f\u00fcr ein nichtrollenkonformes Kinderbuch gewonnen habe, der dann auch in &#8220;M\u00e4dchen  d\u00fcrfen pfeifen Buben d\u00fcrfen weinen&#8221; abedruckt war, lektoriert wurde. Ich habe trotzdem eine Kritik von wegen &#8220;Was f\u00fcr ein schlechter Text!&#8221;, bekommen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist wohl mein Schicksal, da\u00df es immer Leugte gibt, die das meinen, was ich lange nicht verstanden habe,vielleicht meint der Uli deshalb, da\u00df ich kritikunf\u00e4hig bin. Ich wei\u00df nicht so recht, irgendwie hat man ja immer blinde Flecken und als ich die &#8220;Hierachien&#8221; an zweiundvierzig Verlage geschickt habe, hat mir der Herr Amann von demgleichnamigen Schweizer-Verlag, einen lieben Brief geschrieben, wo er mir zu erkl\u00e4ren versuchte, warum er das Manuskript nicht nehmen w\u00fcrde. Das hat dann der <a href=\"\/2015\/09\/19\/jack-unterweger-film-und-open-hause\/\">Jack Unterweger<\/a> genommen, weil der das Bundesministerium die entsprechenden Subention gew\u00e4hrte und die Kritik war dann <a href=\"\/2015\/02\/25\/bruno-weinhals-werk\/\">auch &#8220;Ein schlechtes Buch!&#8221;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hui,hui und sicher sehr entmutigend und meine Reaktion war damals sicher, da\u00df ich abgewehrt und weitergeschrieben habe und damals habe ich mich ja regelm\u00e4\u00dfig mit der<a href=\"\/2008\/09\/18\/noch-farb-ich-meine-haare-rot\/\"> Elfriede Haslehner<\/a>, der <a href=\"\/2019\/01\/28\/erinnerung-an-hilde-langthaler\/\">Bruni Langthaler<\/a> und der <a href=\"\/2013\/05\/17\/veza-canetti-lebt\/\">Valerie Szabo-Lorenz <\/a>getroffen und wir haben \u00fcber unsere Texte geredet. Da kann ich mich erinnern, da\u00df die Valerie, es war wohl in den Siebziger-oderAchtigerjahren einmal sagte, ihr w\u00fcrden die Texte so zufliegen. Sie stand wohl auch im Schatten ihren ber\u00fchmten Mannes, des inzwischen ziemlich vergessenen Wilhelm Szabo und ich dachte mir &#8220;Wui, bei mir ist das nicht so!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war damals ziemlich gehemmt und jeder neuer Text ein ziemlicher Krampf. Die Angst vor dem leeren Blatt. In diese Schublade k\u00f6nnte man das reihen. Das hat sich inzwischen ge\u00e4ndert und ich denke, das ist der Erfolg, da\u00df ich einfach weitergeschrieben habe. Ich habe damals wohl wirklich ziemlich kritiklos auch schlechte Texte weggeschickt. Das war wohl ein Fehler und nicht jeder tet ist auch gelungen. Obwohl man das selber wahrscheinlich schlecht beurteilen kann. So kann ich mich erinnern, da\u00df 2000 die Obdachlosenzeitung  &#8220;Augustin&#8221;, als es <a href=\"\/2010\/02\/10\/widerstand-im-haiderland\/\">damals schwarz-blau  das erste Mal gegeben hat<\/a>, auch da hat sich inzwischen viel ver\u00e4ndert,einenWettbewerb ausgerufen hat und ich einen Text, den ich gar nicht f\u00fcr so gut gelungen gehalten habe, hingeschickt habe.<\/p>\n\n\n\n<p> &#8220;Widerstand beim Zwiebelschneiden&#8221; hat er gehei\u00dfen. Ich  habe den Preis nicht gewonnen. Er war aber noch in einigen Zeitschriften abgedurckt, w\u00e4hrend Texte die ich f\u00fcr besser gehalten habe, oft \u00fcbersehen wurden. Die   Erz\u00e4hlung &#8220;Ernestine&#8221; aus den &#8220;Hierachien&#8221;,  die ich, was ich fr\u00fcher \u00f6fter machte, auch an Zeitschriften geschickt habe, habe ich von einem &#8220;Sterz- Redakteur&#8221; rot korrigiert zur\u00fcckbekommen. Er hat es, glaube ich, gut gemeint. Ich war emp\u00f6rt und bin in diesem Sinn, da hat der Uli wohl recht, wirklich nichtsehr kritikf\u00e4hig, weil ich  nich  tmag da\u00df man  in meinen Texten herumstreicht. Das geh\u00f6rt  sich nicht,  denke ich und das w\u00fcrde ein Lektor, den ich bezahle,  wohl auch nicht tun und so war ich auch emp\u00f6rt, als mir bei einer Lesung aus  der &#8220;G\u00fcler&#8221;, in  der Einladung der Titel in &#8220;G\u00fcler und der Pascha aus Ottakring umgedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist  es dann weitergegangen. Ich habe geschrieben und geschrieben, bin 1987 im zweiten Anlauf Mitglied bei der <a href=\"\/2019\/10\/19\/von-der-gav-gv-zum-badeschiff\/\">GAV<\/a> geworden. Die Arbeitskreisfrauen und auch andere,wie die <a href=\"\/2021\/04\/11\/grillparzer-in-bratislava-und-mittagessen-mit-ruth\/\">Ruth<\/a> und die<a href=\"\/2017\/01\/25\/geburtstagsfeier-fuer-hilde-schmoelzer\/\"> Hilde Schm\u00f6lzer <\/a>immer wieder getroffen und auch, ab circa 2000, weil es mit den Verlagen nicht klappte, auf Initaive des <a href=\"\/literaturgefluester.wordpress.com\/blogwart\/\">Alfreds<\/a> mein erstes Buch <a href=\"\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">selbst herausgebracht<\/a>. Ganz unkonventionell f\u00fcnfzig mal gedruckt ohne ISBN-Nummer. Das k\u00f6nnte man <a href=\"\/2020\/02\/23\/bei-den-ig-autoren\/\">inzwischen  geschickter <\/a>machen, da hat der Uli auch recht, obwohl ich zwischen BoD und den bei <a href=\"\/2014\/08\/21\/amazon-bashing\/\">&#8220;Amazon&#8221;<\/a> selbst heraufgeladenen B\u00fcchern auch nicht  soviel Unterschied sehe. Es ist    irgendwie \u00f6ffentlicher. Das stimmt, die professionelle Anerkennung hat man aber trotzdem nicht, hei\u00dft es ja auch hier noch oft, kein selfpublishing! So bleibe ich dabei und stelle meine <a href=\"\/2021\/06\/24\/das-dritte-corona-buch\/\">B\u00fccher <\/a><a href=\"\/2012\/04\/30\/das-neue-buch-2\/\">auf<\/a> <a href=\"\/2018\/01\/18\/das-bloggeschichtenbuch\/\">meinen<\/a> <a href=\"\/2017\/12\/02\/vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner\/\">Blog <\/a><a href=\"\/2019\/01\/03\/die-unsichtbare-frau\/\">vor, <\/a>den ich ja auch nun schon <a href=\"\/2008\/07\/03\/sommerfrische\/\">dreizehn Jahre schreibe<\/a>, bin da warhscheinlich auch nicht sehr geschickt und habe wenig Resonanz. Bin in den Literaturbetrieb auch nicht hineingekommen, sondern habe mich im gro\u00dfen und ganzen mit drei Kritikern, der <a href=\"\/2009\/08\/11\/aktueller-korrekturbericht\/#comments\">Frau Heidegger<\/a>, der<a href=\"\/2011\/10\/26\/vorschau-auf-zwillingswelten\/#comments\"> JuSophie<\/a>  und dem <a href=\"\/2016\/12\/23\/weihnachten-im-weltall\/\">Uli<\/a> gematscht aber ich wollte ja \u00fcber  meine  Schreibfortschritt schreiben und da hat sich in den  fast f\u00fcnfzig  Jahren   wo   ich    das  nun    schon professionell betreiben will,   schon etwas  ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p> Am  Anfang war  ich gehemmt und die harschen Krtiken haben mich abgeschreckt.  Das hat sich ver\u00e4ndert. Die Ideen flie\u00dfen oder flo\u00dfen,weil ich mich inzwischen auch schon ein wenig ausgeschrieben f\u00fchle. Kunstst\u00fcck, nach f\u00fcnfzig Jahren und<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/\"> f\u00fcnzig selbstgemachten B\u00fcchern<\/a>. Aber und das habe ich meinen Blog zu verdanken,<a href=\"\/2020\/04\/13\/vorschau-auf-literaturgefluesterbuch-ii\/\"> ich reflektiere ja viel \u00fcber mein Schreiben<\/a>. Habe da auch oft das<a href=\"\/2011\/12\/19\/fallen-losen\/\"> Gef\u00fchl da an meine Grenzen zu sto\u00dfen<\/a> und, da\u00df es nicht so wird,wie ich es will. Ob mir da ein Lektor wirklich helfen k\u00f6nnte,wei\u00df ich nicht. Ich bleibe mi tmeinen ideen wahrscheinlich oft an der Oberfl\u00e4che. Schreibe manches  nur an und komme dann nich weiter,das stimmt. Dann probiere ich es eben noch einmal und seit ich 2005 bei dieser &#8220;Text und Kritik-Werkstatt&#8221;, der <a href=\"\/2019\/02\/10\/erika-kronabitters-geburtstagsfest\/\">Erika Kronabitter<\/a> war, verrsuche ich auch an meiner Sprache etwaszu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich schreibe den Rohtext relativ schnell herunter, korrigiere dann ein paar Monate, bis der Text an den Alfred geht, der ihn mir druckereifertig macht. Gro\u00dfe Verbesserungen kommen dann ncht mehr dazu und die Frage ist ja, was habe ich in den f\u00fcnzig Jahren, seiit ich professionell zu schreiben versuche, gelernt?Am Anfang hatte ich stark das Gef\u00fchl stecken zu bleiben und mich nicht weiterzuentwickeln. Dann habe ich mir aber einmal, die&#8221;Hierarchien&#8221;,die ja etwas kritisiert wurden, <a href=\"\/2016\/03\/09\/buecher-lesen\/\">herausgeholt und wiedergelesen<\/a> und erstaunt gedacht &#8220;Na so schlecht ist das nicht!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p> Gehemmt bin ich eigentlich auch nicht mehr, sondern schreibe am laufenden Band. <a href=\"\/2017\/07\/16\/zuviel-und-zu-fluechtig-schreiben\/\">Zuviel, sagt manchmal derAlfred,<\/a> Das wei\u00df ich nicht,obwohli ch jetzt ja wieder denke, nac hden&#8221;<a href=\"\/2021\/07\/02\/mit-dem-rohtext-in-die-sommerschreibwerkstatt\/\">Hundert Seiten&#8221;<\/a>f\u00e4llt mir nichts mehr ein. Aber das denke ich mir schon seit einigen Jahren und dann ist doch wieder sehr schnell etwas Neues entstanden und was die <a href=\"\/2021\/06\/12\/ein-bachmann-text\/\">&#8220;Hundert Seiten&#8221; <\/a>betrifft, die ich jetzt wieder ganz durchkorrigie, w\u00e4hrend ich vorher bei den einzelnen St\u00e4rngen war, denke ich, da\u00df da auch eher etwas weg, als dazu kommenwird. obwohl es wieder eine eher k\u00fcrzere erz\u00e4hlung ist. Da bin ich eher beim Verdichten angelangt und das w\u00e4re ja gut und literarisch erw\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz sitzt es noch nicht. Da bin ich wieder eher unzufrieden und denke &#8220;Schon wieder nicht gelungen!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich werde es fertiig korrigiern,bis meiner Meinung nach jeder Satz sitzt. Das  wa ja so ein Satz, den mir <a href=\"\/2019\/05\/28\/noch-einmal-hilde-langthaler\/\">die Bruni<\/a> malwovgehalten hat ,jeder Satz mu\u00df stimmen. Die gro\u00dfe Feminsmus-Aufarbeitung ist es wohl nicht geworden, a<a href=\"http:\/\/2018\/03\/08\/zum-frauentag-in-die-wien-bibliothek\/\">ber die gibt es ja auch schon<\/a>,eher eine kurze Gro\u00dfmutter-Sohn- Enkeltochtergeschichte mit drei Handlungsstr\u00e4ngen. Die Geschichte um Ricki Neuwirths Kind kommt mir eher wieder wie ein <a href=\"\/2018\/04\/05\/die-kinderbuecher\/\">Jugendbuch<\/a> vor und das ist es wohl auch, da\u00df mein <a href=\"\/2009\/10\/07\/augustin-schreibwerkstatt\/\">sozialkritischer Realismus vielleicht als zu wenig literarisch klingt<\/a> und dann ist mir wohl und das mag stimmen, die Sprache wirklich nicht so wichtig, obwohl ich hauch keine richtige <a href=\"\/2018\/11\/22\/spannungsbogen-2\/\">Heldenreiseplotterin <\/a>bin. Da wirft mir ja der <a href=\"\/2016\/12\/08\/der-ausflug-und-andere-ereignisse\/\">Uli <\/a>vor, da\u00df ich zuviel monologisiere und das stimmt  wohl auch und m\u00f6chte ich auch tun. Das ist wohl mein Stil.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die <a href=\"\/2017\/03\/07\/dialoge\/\">Dialoge<\/a><a href=\"\/2014\/08\/26\/dialog-schreiben\/\"> betrifft<\/a>, da bin ich, glaube ich, sicher fl\u00fc\u00dfiger geworden un dschreibe inzwischen auch  ganze Passagen solcher, da kann ich mich ja an die Schreibwerkstatt bei der Eveline Haas erninnern, wo wi einen solchen schreiben sollten und ich nichts zusammenbrachte. Da wa rich irgendwie blockiert, w\u00e4hrend der Krimi, den ich dort geschrieben habe Mein ist die Rache  im <a href=\"\/buecher.html\">&#8220;Best of&#8221;<\/a>,  f\u00fcr die, die es interessiert, sehr lang geworden ist und ichschreib ja viel und schnell und ich habe mr inzwischen wohl endg\u00fcltig den Rat des Rudolf B., den er mir etwa   1978  gegeben hat, nur f\u00fcr mich zu schreiben, angenommen. Etwas anderes bleibt mir auch nicht \u00fcber. Ich verschicke  nicht mehr an Zeitschriften und  Verlage, sondern stelle meine <a href=\"\/2020\/12\/11\/wo-gibts-meine-texte\/\">Texte<\/a> und    mein Schreibberichte in das Netzt und wer mag, kann und wird mich finden und da habe ich auch vor das jetzt wieder so \u00e4hnlich,wie beim <a href=\"\/2020\/10\/09\/vorschau-auf-kein-fruhlingserwachen-mehr\/\">&#8220;Fr\u00fchlingserwachen&#8221;<\/a> mit den &#8220;Hundert Seiten&#8221; zu tun .Da gibts in den n\u00e4chsten Tagen und vielleicht auch sp\u00e4ter ein paar Szenen, so da\u00df man schon dar\u00fcber diksutieren kann, bevor das Buch ferig geschrieben worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df gar nicht, ob ich gut schreibe. Das will ich gar nicht selbst beurteilen.  Ich schreibe jedenfalls sehr viel,  reflektiere dar\u00fcber und stelle mich auch der Kritik im Blog und denke auch, die \u00dcbung macht den Meister und  die betreibe ich schon sehr lang. Also bin ich gespannt, wie es weitergeht und was in meiner <a href=\"\/2021\/06\/06\/sommerplane-2\/\">heurigen Sommerschreibwerkstatt <\/a>und  auch sp\u00e4ter noch alles entstehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der letzten Woche bin ich wieder in einen Clinch mit dem Uli, wegen meines Schreibens, den ich jetzt ziemlich genau f\u00fcnf jahre kenne, gekommen. Da ist er auf einen meiner Kommentare im Literaturcafe geto\u00dfen, ich glaube es ist da &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=103798\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[3961,3963,3967,5153],"class_list":["post-103798","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-schreibbericht","tag-mein-schreiben","tag-meine-buecher","tag-meine-schreibentwicklung","tag-schreibreflexion"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103798"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103798\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=103798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=103798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}