{"id":10382,"date":"2011-11-30T00:55:16","date_gmt":"2011-11-29T23:55:16","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=10382"},"modified":"2011-11-30T00:55:16","modified_gmt":"2011-11-29T23:55:16","slug":"nachtrag-und-vorausschau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=10382","title":{"rendered":"Nachtr\u00e4ge und Vorausschau"},"content":{"rendered":"<p>Wieder einmal hat der Kopf geraucht von all den Mainstreameindr\u00fccken der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/26\/short-cuts-i\/\">Erich Fried Tage<\/a>, wo ich viel f\u00fcr das eigene Schreiben lernte und mich mit dem Schreiben und dem Lesen von Kurzgeschichten auseinandersetzte. An den B\u00fccherschr\u00e4nken vorbei nach Hause gegangen und da gibt es  einen neuen am Margaretenplatz, aus dem ich auch einen sehr sch\u00f6nen Anne Enright Erz\u00e4hlband &#8220;Alles was du w\u00fcnschst&#8221; genommen habe und ihn auf meine Leseliste f\u00fcr das Jahr 2013 setzte. Denn da bin ich, ob dem \u00dcberflu\u00df meiner ungelesener B\u00fccher ein bi\u00dfchen in Bedr\u00e4ngnis. Mit der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">Hundert B\u00fccher Liste<\/a>, die ich mir im Februar erstellte, bin ich aber fertig. Das hei\u00dft nicht ganz, denn ich habe heuer schon hundert B\u00fccher gelesen, allerdings erst dreiundneunzig von der Februariste. Daf\u00fcr aber schon sieben andere, die ab Herbst dazukamen und da ich auch das letzte auf dieser Liste stehende Buch, n\u00e4mlich Thomas Wollingers &#8220;Arch\u00e4ologin&#8221; lesen will, werden es wahrscheinlich 2011 mehr als hundert B\u00fccher werden. Dann habe ich schon Listen f\u00fcr <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">2012 und 2013<\/a> angefangen mit denen ich die \u00dcbersicht bewahren will und auf der f\u00fcr 2012 einmal neunundf\u00fcnfzig B\u00fccher aufgeschrieben, die ich im n\u00e4chsten Jahr lesen will und dann Platz gelassen, da\u00df ich ab J\u00e4nner pro Woche ein neues Buch dazu schreiben kann, denn so hundertzehn B\u00fccher sind, glaube ich, pro Jahr zu schaffen. Mehr nicht, denn das Lesen hat bei mir nicht die erste Priorit\u00e4t, das hat das Schreiben. Da sich aber trotzdem schon weitere B\u00fccher angesammelt haben, gibts schon eine neue Liste mit zwanzig weiteren B\u00fcchern, die kann ich dann noch mit drei\u00dfig weiteren B\u00fcchern auff\u00fcllen, um ab 2013 den Rest dazuzustellen.  Ich habe mir  jetzt auch die M\u00fche gemacht, die Leseliste mit den B\u00fcchern von 2008, 2009 und 2010 zu erg\u00e4nzen und das war sehr interessant. Denn bei 2008 sind nur sechs B\u00fccher zu finden. Eine Zahl, die nat\u00fcrlich nicht stimmt, habe ich ja erst im Juli mit dem Bloggen begonnen und dann habe ich anfangs auch nicht alle B\u00fccher, die ich gelesen habe, besprochen. So gibt es beispielsweise keine  Besprechung von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/12\/23\/vorweihnachtliche-lesesplitter\/\">Uwe Tellkamps &#8220;Turm&#8221;<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/12\/29\/weihnachtsbucher\/\">Eva Rossmann &#8220;Russen <\/a>kommen&#8221; und auch bei <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/09\/10\/lesen-und-schreiben-personlich\/\">&#8220;Fever Pitch&#8221;<\/a> nur ein paar Zeilen. Das Besprechen hat sich erst langsam herausgebildet und es war wohl auch ein Lernproze\u00df. 2009 habe ich dann schon achtunddrei\u00dfig B\u00fccher stehen, glaube mich aber erinnern zu k\u00f6nnen, da\u00df ich f\u00fcnfundvierzig B\u00fccher gelesen habe und 2010 waren es, glaube ich neunzig, habe dann aber auch nur achtundachtzig zum Verlinken gefunden. Das kann nun nicht mehr passieren, da\u00df ich was \u00fcbersehe, weil ich jetzt gleich verlinke und durch die B\u00fccherschr\u00e4nke hat sich mein Leseverhalten auch eindeutig gesteigert. Hundertzehn halte ich aber f\u00fcr die Obergrenze, so da\u00df ich versuche mich an die Regeln der B\u00fccherschr\u00e4nke zu halten, m\u00f6glichst nur ein oder h\u00f6chstens zwei B\u00fccher pro Besuch zu nehmen, etwas das vielleicht nicht immer gelingt. Die B\u00fccherlisten helfen mir aber mich zu disziplinieren, denn zuviel Ungelesenes m\u00f6chte ich nicht ansammeln.<br \/>\nSo viel zu den Klagen einer Vielleserin und der \u00dcberflu\u00df ist ja eigentlich sehr sch\u00f6n, gibt es ja auf der anderen Seite, das Jammern \u00fcber die, die nicht mehr Lesen lernen oder Lesen wollen und so war im mont\u00e4gigen Kurier auch eine ganze Seite zu diesem Thema. Gibt es da ja ein Projekt das sich &#8220;Family Literacy&#8221; nennt, das versucht, die Kinder \u00fcber ihre Eltern zum Lesen zu bringen und eine Enquette mit Experten gab es am Montag dazu auch und ich habe  noch immer die Roundtable Diskussionen der Fried Tage im Kopf, wo es um die neuen Formen des Schreibens im Internet und dem St\u00f6hnen dar\u00fcber, wer das alles lesen soll, ging. Da wurde ja auch \u00fcber Blogs diskutiert und dar\u00fcber, da\u00df manche in Buchform erschienen sind. Rainald Goetz ist, glaube ich, so ein Blogger, der seine Online Tageb\u00fccher beispielsweise unter dem Namen &#8220;Abfall f\u00fcr Alle&#8221; bei Suhrkamp ver\u00f6ffnetlicht hat und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/09\/04\/die-leiden-einer-jungen-kassiererin\/\">Anna Sams &#8220;Die Leiden einer jungen Kassiererin&#8221;<\/a> ist ein Erfolgsbuch, das zuerst auch ein Blog gewesen ist. Das hat sich in der letzten Zeit etwas ver\u00e4ndert, zumindest h\u00f6re ich nicht mehr soviel von den Blog-Erfolgen. Dazu gibt es inzwischen wahrscheinlich zu viele mehr oder weniger gute Blogs. Ich lese eher von den Bloggersterben und da tut es mir pers\u00f6nlich  immer noch ganz besonders leid, da\u00df es leselustfrust nicht mehr gibt, denn die hat, nachdem ich sie im Sommer 2009 entdeckte, mein Leseverhalten eindeutig gesteigert und ich bin auch auf einige sehr interessante B\u00fccher durch sie gekommen und sto\u00dfe abgesehen davon, da\u00df ich mich immer noch durch ihren Blogroll surfe, immer wieder auf sie, so hat <a href=\"http:\/\/www.wollinger.info\/?p=11900\">Thomas Wollinger <\/a>erst vorgestern eine Besprechung von ihr gefunden und da ist mir eingefallen, da\u00df auch das in der letzten Zeit ein wenig fehlt, gehen die Blogger da ja eher aufeinander los und jammern \u00fcber die schlechte Qualit\u00e4t. Ich finde es aber trotzdem immer noch sehr spannend, da\u00df soviele Leute schreiben, der Nanowrimo geht ja auch morgen zu Ende, da habe ich dieses Jahr nur ein wenig bei der <a href=\"http:\/\/www.schreibwerkstatt.de\/nanowrimo.php\">Statistikseite der Schreibwerkstatt<\/a> mitgenascht und selber nicht immer sehr eifrig an den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/25\/weiter-mit-den-drei-s\/\">&#8220;3 S&#8221;<\/a> korrigiert. Wenn ich aber dazu komme geht es eigentlich ganz gut und ich bin eigentlich auch ganz zufrieden mit meinen drei Frauen, die alle am selben Tag Geburtstag haben und einen Namen tragen, der mit &#8220;S&#8221; beginnt und ich habe auch schon eine Idee f\u00fcr das n\u00e4chste Buch. Da haben mich dazu ein bi\u00dfchen die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/27\/erich-fried-preis-an-thomas-stangl\/\">Thomas Stangl Romane<\/a> mit der Emilia Degen, die in zwei seiner B\u00fccher vorkommt, angeregt, so da\u00df ich mir dachte, da\u00df ich eine Wohnung zum Ausgangspunkt nehmen k\u00f6nnte, in der sowohl die Gro\u00dfmutter, Mutter und Tochter gelebt haben. Die Gro\u00dfmutter, die Rosa hei\u00dft und 1915 geboren wurde, ist schon gestorben, die Tochter Marianne wohnt inzwischen woanders, Theresa lebt noch da und studiert Philosophie. Mit diesem Szenario k\u00f6nnte ich versuchen den n\u00e4chsten Roman zu schreiben, der vielleicht ein bi\u00dfchen weniger &#8220;trivialer&#8221; wird und mir mit der Entwicklung der Personen und der Handlung etwas mehr Zeit lassen&#8230;<br \/>\nMal sehen, ob es gelingt. Bis es soweit ist, werde ich die &#8220;3 S&#8221; sicher noch \u00f6fter durchgehen m\u00fc\u00dfen und ab jetzt wird es vielleicht auch ein weniger ruhiger werden. Die B\u00fccher, die jetzt noch ungelesen auf der 2011 Liste stehen, m\u00f6chte ich noch lesen und wenn ich ganz flei\u00dfig bin, schaffe ich vielleicht noch den Gedichtband, den ich vorige Woche bei Fix Poetry gewonnen habe, n\u00e4mlich &#8220;Gr\u00e4ber und Dr\u00fcber&#8221; von Andreas Reimann, ansonsten kommt ja bald Weihnachten und die Adventzeit, die ich diesmal literarisch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/01\/adventkalender\/\">nicht so ausschlachten will<\/a>. Zwar habe ich im Sommer schon ein Weihnachtslesebuch gefunden und den Adventrundgang durch den siebenten Bezirk und xxxxxx-small gibt es nat\u00fcrlich auch. Die Geburtstagsb\u00fccher werde ich dann erst im n\u00e4chsten Jahr lesen und die werde ich, damit ich nicht zu unaktuell bin, den anderen schon aufgeschriebenen, ein wenig vorziehen und als ich mich Alfred gestern fragte, ob ich mir ein Buch zu Weihnachten w\u00fcnsche, habe ich &#8220;Nein!&#8221;, gesagt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder einmal hat der Kopf geraucht von all den Mainstreameindr\u00fccken der Erich Fried Tage, wo ich viel f\u00fcr das eigene Schreiben lernte und mich mit dem Schreiben und dem Lesen von Kurzgeschichten auseinandersetzte. 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