{"id":1063,"date":"2009-03-31T23:38:52","date_gmt":"2009-03-31T22:38:52","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=1063"},"modified":"2009-03-31T23:38:52","modified_gmt":"2009-03-31T22:38:52","slug":"ein-abend-fur-joseph-roth","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=1063","title":{"rendered":"Ein Abend f\u00fcr Joseph Roth"},"content":{"rendered":"<p>Und wieder gab es eine hochkar\u00e4tige Veranstaltung im Literaturhaus, obwohl ich eigentlich in die alte Schmiede zur Pr\u00e4sentation des neuen Thomas Stangl Buchs oder zum &#8220;Lektorinnen-Dilemma&#8221; in den Augarten Radius wollte.<br \/>\nZumindest hatte ich mir das aufgeschrieben, dann habe ich mich f\u00fcr das Literaturhaus und die Pr\u00e4sentation des neuen Joseph Roth Films zu dessen siebzigsten Todestag und der Pr\u00e4sentation der Joseph Roth Gesellschaft, die das Ehepaar Lunzer gegr\u00fcndet hat, entschieden.<br \/>\nZwei neue B\u00fccher wurden auch vorgestellt. Es war sehr voll und ich bin sehr sp\u00e4t gekommen, so da\u00df ich gerade noch einen der zus\u00e4tzlich aufgestellten Sessel erwischt habe.<br \/>\nDabei war ich ohnehin fr\u00fch daran, weil ich noch vor sechs am Postamt war, um die B\u00fccher aufzugeben, die ich mit Andrea Stift getauscht habe.<br \/>\n&#8220;Reben&#8221; und &#8220;Klimmen&#8221; gegen &#8220;Und trotzdem&#8221; und &#8220;Nobembernebel&#8221;, so da\u00df es wieder etwas Aktuelleres zu lesen und zu besprechen gibt.<br \/>\nDann bin ich aber  in den Thalia auf die Mariahilferstra\u00dfe gegangen, um nicht zu fr\u00fch zu kommen und danach war alles voll.<br \/>\nEs war auch eine sch\u00f6ne Veranstaltung. Und der Dichter, der vor siebzig Jahren seinem Alkoholkonsum erlegen ist und an den gesellschaftlichen Zust\u00e4nden sehr verzweifelte, interessiert mich sehr.<br \/>\nZwar nicht so sehr wie das Ehepaar Lunzer, die sich in ihrer Pension dem gro\u00dfen Dichter widmen, ich war aber auch im vorigen Jahr in der Joseph Roth Ausstellung und habe auch in der &#8220;Radiosonate&#8221; dar\u00fcber geschrieben.<br \/>\nUnd die Urfassung des inzwischen neuaufgelegten Buches habe ich auch in Harland. Das habe ich mir 1994 von meinem Vater zu Weihnachten schenken lassen und f\u00fcr die Reise in die Ukraine habe ich mich damals auch interessiert. Bin aber nicht mitgefahren, weil ich meinen Vater zu betreuen hatte.<br \/>\nEs gibt jetzt jede Menge Joseph Roth Veranstaltungen. 3 Sat hat einen  diesbez\u00fcglichen Schwerpunkt und am Mittwoch wird  dieser neue Film im Fernsehen ausgestrahlt.<br \/>\nIm Literaturhaus hat Elisabeth Reichart die Er\u00f6ffnungsrede gehalten und auf die Bachmann und die &#8220;Drei Wege zum See&#8221; hingewiesen, die mich als junges M\u00e4dchen und  Studentin ebenfalls interessiert haben.<br \/>\nIch habe mir vor drei\u00dfig Jahren im Gartenhaus meiner Eltern auch die Verfilmung des Radetzkymarsches angesehen und mich dar\u00fcber ge\u00e4rgert, da\u00df in dem ganzen Epos nur eine einzige Frau vorkommt und die kommt noch sehr schlecht weg.<br \/>\nElisabeth Reichart hat in ihrem Vortrag darauf hingewiesen.<br \/>\nDann hat Heinz Lunzer die neue Gesellschaft vorgestellt und Wilhelm von Sternburg die neue Biografie.<br \/>\nDabei h\u00e4nge ich noch an der von Soma Morgenstern, denn die wurde ja im Vorjahr vorgestellt und am Schlu\u00df wurde ein St\u00fcckchen von dem Film gespielt, den ich nicht zur G\u00e4nze sehen werde, denn ich bin ja eine Fernsehverweigerin.<br \/>\nNachher gab es Wein und Knabbergeb\u00e4ck. Ich bin wieder isoliert herumgestanden und habe mich sehr \u00fcbersehen gef\u00fchlt. Dabei ist Ruth Asp\u00f6ck gekommen und hatte mich auch vorher angerufen und mich auf den St. P\u00f6ltner Osterspaziergang aufmerksam gemacht, der diesen Samstag zum Viehofner See f\u00fchren wird.<br \/>\nAber immer wenn ich etwas sagen wollte, ist jemand gekommen und hat mich unterbrochen.<br \/>\nElisabeth Reichart hat mich aber schlie\u00dflich doch gegr\u00fc\u00dft und ich habe Robert Huez ein Flugblatt f\u00fcr den 11. Mai gegeben und gefragt, ob er er\u00f6ffnen wird?<br \/>\nMal sehen ob er kommt. Ich bin ja offensichtlich nicht besonders interessant. Aber ich bin, wie ich bin und interessiere mich sehr f\u00fcr Literatur.<br \/>\nMomentan tr\u00f6dle ich mit meinen unfertigen Buchprojekten herum. In dem Bem\u00fchen vielleicht doch zu einem Verlag zu kommen, werde ich bei der &#8220;Radiosonate&#8221; bis Ende April warten, bis ich es wieder selber mache und &#8220;Das Haus&#8221; mu\u00df der Alfred noch korrigieren und ich sollte etwas Neues schreiben.<br \/>\nBin aber nicht bereit dazu. Deshalb quizze ich herum, obwohl ich da nicht mehr weiter komme.<br \/>\nIch bin jetzt bei 282.000 Punkten und schneller werde ich nicht.<br \/>\nWenn ich aber jetzt zu schreiben anfange, f\u00fcrchte ich, kommt nur eine Wiederholung heraus.<br \/>\nIn den letzten Jahren ist das Schreiben nur so aus mir herausgesprudelt, jetzt scheine ich ein wenig ausgepowert und da ist es logisch sich Zeit zu lassen.<br \/>\nIch bin aber auch ein wenig mi\u00dftrauisch, habe ich ja nicht wirklich jemanden, der mich motiviert, wenn ich es nicht selber tue.<br \/>\n\u00dcber Anni B\u00fcrkls Blog bin ich jetzt auf eine Autorin gesto\u00dfen, <a href=\"http:\/\/www.juliakroehn.at\">www.juliakroehn.at<\/a>, die 1975 in Linz geboren ist und von ihren drei Standbeinen schreibt mit denen sie sich in der Literatur bewegt.<br \/>\nHistorische Romane, Kinderb\u00fccher und dann gibt es noch etwas Krimiartiges, das unter einem Pseudonym erscheinen soll.<br \/>\nUnd sie feilt und rechercheriert sich von einem zum anderen und ist voller Zuversicht dabei.<br \/>\nDas ist das andere Ende der Dimension, w\u00e4hrend ich tun kann was ich will und es trotzdem nicht zu schaffen scheine.<br \/>\nIch gebe aber nicht auf und habe jetzt wieder ein Literaturprogramm, das mich in den n\u00e4chsten Tagen wahrscheinlich ins Literaturhaus f\u00fchren wird, bevor es am Wochenende nach Harland geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und wieder gab es eine hochkar\u00e4tige Veranstaltung im Literaturhaus, obwohl ich eigentlich in die alte Schmiede zur Pr\u00e4sentation des neuen Thomas Stangl Buchs oder zum &#8220;Lektorinnen-Dilemma&#8221; in den Augarten Radius wollte. 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