{"id":112991,"date":"2022-01-30T00:35:00","date_gmt":"2022-01-29T23:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=112991"},"modified":"2022-01-30T00:35:00","modified_gmt":"2022-01-29T23:35:00","slug":"sehr-kurzes-frauenleiden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=112991","title":{"rendered":"Nur sehr kurzes Frauenleiden?"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist ja immer dasselbe, da nehme ich mir vor, aber diesmal wirds  wirklich ein langer Roman und wenn ich es nicht gleich hinbekomme, werde ich es solange umschreiben, bis es klappt und dann klappt es nicht. Die Korrigierphasen bestehen haupts\u00e4chlich aus Recht- und Inhaltsfehler. Aber was Wesentliches kommt selten hinzu. H\u00f6chstens Mal eine Szene, wie beim <a href=\"\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/11\/27\/siebenundzwanzigster-nanotag\/\">&#8220;Arbeitstitel&#8221; <\/a>das bisher mein k\u00fcrztestes Werk ist und ich schreibe <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/\">ja sehr viel<\/a>, habe ich ja im Vorjahr <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_fruehlingserwachen.html\">drei <\/a><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_notizbuch.html\">Corona<\/a><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_mathilde.html\">-Texte<\/a> geschrieben und die diesbez\u00fcglichen <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/02\/24\/das-corona-texte-buch\/\">&#8220;Literaturgefl\u00fcster-Artikel&#8221;<\/a> als <a href=\"http:\/\/:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/12\/25\/das-corona-texte-buch-2\/\">Buch<\/a> herausgebracht, das lasse ich jetzt weg und wenn es <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/11\/01\/wie-ist-es-mit-den-nanowrimo\/\">&#8220;Nanowrimos&#8221; <\/a>, w\u00e4ren m\u00fc\u00dfte ich viel anst\u00fcckeln und das habe ich bei denen, die ich geschrieben habe,  <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/11\/24\/anstueckelungsversuche-und-schreibprozessanhang\/\">auch \u00f6fter gemacht<\/a> beim <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_fraeulein_no.html\">&#8220;Fr\u00e4ulein No&#8221; <\/a>habe ich <a href=\"\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/02\/29\/fatma\/\">ein<\/a><a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/03\/30\/harry\/\"> paar <\/a><a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/03\/28\/die-probe\/\">Szenen<\/a><a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/03\/01\/sibylle\/\"> angef\u00fcgt<\/a>, die ich sp\u00e4ter weggelassen habe und daf\u00fcr dem Buch die Schreibberichte anf\u00fcgte, damit es in der Rohfassung f\u00fcnfzigtausend waren. Beim Korrigieren ist dann ohnehin noch viel weggekommen. Die &#8220;Liiteraturgefl\u00fcster-B\u00fccher&#8221; sind sehr dick, aber das sind ja Blogartikel. Die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\">&#8220;Radiosonate&#8221;<\/a> war das auch, daf\u00fcr ist das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_haus.html\">&#8220;Haus&#8221; <\/a>dann wieder k\u00fcrzer geworden und den &#8220;<a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/11\/23\/dreiundzwanzigster-nanotag\/\">Arbeitstitel&#8221;<\/a> habe ich ja auch sehr schnell geschrieben und er ist sehr kurz geworden. Macht ja nichts, aber das N\u00e4chste wird dann lang, versprochen, denke ich dann und das stimmt ja auch, vor allem wenn ichs selbst verlege, kanns so kurz sein, wie es will und der <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/11\/17\/siebzehnter-nanowrimotag\/\">&#8220;Arbeitstitel&#8221;<\/a> ist nach der ersten Umschreibphase, ja, da habe ich es dann um vierzig Jahre nach vor verlegt, sehr fl\u00fc\u00dfig geworden und dann kam mir noch in dem <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2022\/01\/02\/ins-roman-und-lesejahr\/\">&#8220;Plan dein Romanjahr-Webinar&#8221;,<\/a> das <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2022\/01\/12\/frauenleiden-abgeklopft\/\">&#8220;Frauenleben&#8221;<\/a>, konzipiert, habe wie immer flott losgeschrieben oder doch nicht so ganz, denn ich habe, bevor ich damit angefangen habe, sogar die Arbeitsbl\u00e4tter nochmals ausgef\u00fcllt und dann nat\u00fcrlich nicht zwei Jahre meinen Roman vorausgeplant und auch nicht jede Szene vorher, sondern habe da immer einige im Voraus. Aber wenn ich anfange, wei\u00df ich eigentlich, wo ich hinkomme und denke wirklich, das wird jetzt ein Monsterroman, dann habe ich irgendwann das Konzept. Vorher kann ich meistens nicht sagen, ob ich jetzt im ersten Drittel oder schon \u00fcber der Mitte bin und dann wei\u00df ich, ich bin bald fertig und in letzter Zeit denke ich dann, uje erst drei\u00dfigtausend Worte.<\/p>\n\n\n\n<p> Bei den &#8220;Nanos&#8221; konnte ich es immer dar\u00fcber bringen, beim <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/11\/14\/fertig-mit-dem-nanowrimo-2\/\">&#8220;Fr\u00e4ulein No&#8221; <\/a>wars schwieriger. Da hatte ich am Ende, glaube ich, auch soviel und diesmal hatte ich eigentlich die Handlung und dachte, uje, das m\u00fc\u00dfte ich um die geplanten 60000 Worte, die ich mir ja diesmal fest vorgenommen habe, verdoppeln, aber dann wird es nicht. Denn es ist ja eigentlich schon dicht und das ist es, glaube ich, auch und fl\u00fcssig geschrieben und so kann ich wieder schreiben: <\/p>\n\n\n\n<p>Rohtext fertig 30 337 Worte, neunundzwanzig Szenen, sechzig Seiten, in der Rohform. Das hei\u00dft, jede Szene einmal korrigiert. Also wenn ichs durchkorrigiere habe ich wahrscheinlich f\u00fcnftausend Worte weniger und schlie\u00dfe  wahrscheinlich dicht an mein bisher k\u00fcrzestes Geschichterl an. Aber es ist dicht und ich habe die drei geplanten Handlungsstr\u00e4nge und die auch in die Rahmenhandlung verwoben. Das ist mir, glaube ich, ganz gut gelungen und bekannte Elemente sind nat\u00fcrlich auch wieder drin. Der alte  Onkel, der achtzigj\u00e4hrige Lektor, der eigentlich der Ausgangspunkt war, der t\u00e4glich zum Grinzinger Friedhof f\u00e4hrt und dort seiner Rosi, das Geschehen erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gibts schom im<a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/07\/27\/vorschau-auf-fraulein-nos-nachtcafe\/\"> &#8220;Fr\u00e4ulein No&#8221; <\/a>und in der <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/03\/09\/radiosonate\/\">&#8220;Radiosonate&#8221; <\/a>trauert auch einer um seine Frau. Aber die ist  erstaunlicherweise sehr lang geworden, wohl weil ich mich an die Jahresstruktur hielt. <\/p>\n\n\n\n<p>Und als ich damals den Lektor hatte, dachte ich  noch w\u00e4hrend ich die &#8220;Show not tell-Szene&#8221; geschrieben habe, an die Emma, die Sprachkunststudentin werden will und eine Romanausschreibung \u00fcber &#8220;Frauenleiden&#8221; findet. Dann geht sie zu ihrem Onkel und der gibt ihr den &#8220;Faust&#8221; zu lesen, die &#8220;Effi Briest&#8221; und die &#8220;Fromme Helene&#8221;, wohl um sie abzuschrecken und daraus entwickle ich den Roman. <\/p>\n\n\n\n<p>Das hat sich dann sehr fl\u00fcssig entwickelt. Es gibt wieder die Nachbarin und die Beobachtungen, die sich daraus entwickeln. Die der Emma hei\u00dft Helene  Hofer und hat eine Flasche Eierlik\u00f6r, als sie vom Einkaufen kommt und die ist nat\u00fcrlich eine Impfverweigerin wie die <a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/05\/13\/vorschau-auf-mathilde-im-coronaland\/\">Mathilde<\/a><a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/08\/22\/eine-uberraschende-begegnung\/\"> oder die Alberta Wassermann,<\/a> da konnte ich nicht anders und in der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_magdalena_kirchberg.html\">&#8220;Magdalena Kirchberg&#8221;<\/a>, habe ich ja auch eine Dreiecksbeziehung. Da sieht die Magdalena drei Personen in einem Auto und will \u00fcber sie eine Geschichte schreiben. Jetzt findet die Emma die fromme Helene in ihrer Nachbarin, das Gretchen ist ihre Freundin Greta, eine Jusstudentin und Umweltaktivistin und wurde einmal von ihrem Prof gestalkt. Jetzt trifft sie ihn wieder und verliebt sich in ihn und die Effi ist die Freundin der Helene, eine Krankenschwester, die Ehe ist ein wenig fad geworden, der Oberarzt verf\u00fchrerisch und w\u00e4hrend sie sich das l\u00e4\u00dft, geht der Mann zur Freundin und bringt Orangenlik\u00f6r und das ganze erz\u00e4hlt, die Emma ihrem Onkel, dem sie Kolatschen oder Sachertorte bringt, damit er nicht versumpert und der erz\u00e4hlt es dann seiner Frau am Grab.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich ganz sch\u00f6n viel f\u00fcr knapp sechzig Seiten oder drei\u00dfigtausend Worte. Zumindest kommt mir das vor und jetzt werde ich mir nat\u00fcrlich wieder die Romanplanung vornehmen und versuchen das Ganze vielleicht doch noch aufzup\u00e4ppeln, verdoppeln oder neuzuschreiben. Mal sehen, ob es mir gelingt?<\/p>\n\n\n\n<p> Bisher ist es das nie und mu\u00df wahrscheinlich auch nicht wirklich und die Effi Briest habe ich mir in Harland auch aus dem Regal holen wollen, um sie zu lesen. Der Bernhard liest sie seiner Rosi vor. Die &#8220;Fromme Helene&#8221; habe ich mir aus dem Internet geholt. Das sechzehnte Kapitel &#8220;Es ist ein Brauch seit altersher: Wer Sorgen hat, hat auch Lik\u00f6r!&#8221; ausgedruckt. Auf die &#8220;Effie&#8221; mu\u00dfte ich warten, weil erst jetzt wieder in Harland und ich werde auch schauen, ob ich das Buch finde und vielleicht kann ich auch noch was ver\u00e4ndern oder einzubeziehen, in der &#8220;<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_dorafaust.html\">Dora Faust&#8221;<\/a>&#8221; habe ich mich \u00fcbrigens auch schon mit dem &#8220;Gretchen&#8221; besch\u00e4ftigt und dieses ist, glaube ich, sehr modern geworden, obwohl ich ja wahrscheinlich doch eine eher konventionelle Schreibern bin. <\/p>\n\n\n\n<p>Neugierig geworden?  Nach der Bearbeitungsphase kann man dann in der Vorschau dar\u00fcber lesen oder diskutieren bzw. die Gewinnspielfragen beantworten. \u00dcber mein Schreiben und die Verkn\u00fcpfungen bei fast sechzig B\u00fcchern gibt es sicher automatisch viele \u00dcberschneidungen. Dar\u00fcber kann man im <a href=\"\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/01\/06\/mein-schreiben-meine-buecher\/\">&#8220;Literaturgefl\u00fcsterbuch II&#8221; <\/a>lesen und jetzt \u00fcberarbeiten und sagen, macht ja nichts, habe ich halt k\u00fcrzere B\u00fccher. Erz\u00e4hlungen statt Romane. Novellen sage ich meistens dazu. Was vielleicht auch ganz gut ist, weil die Leute,  wie ich immer h\u00f6re, auch eher K\u00fcrzeres lesen wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ja immer dasselbe, da nehme ich mir vor, aber diesmal wirds wirklich ein langer Roman und wenn ich es nicht gleich hinbekomme, werde ich es solange umschreiben, bis es klappt und dann klappt es nicht. 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