{"id":114803,"date":"2022-03-12T00:06:00","date_gmt":"2022-03-11T23:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=114803"},"modified":"2022-03-12T00:06:00","modified_gmt":"2022-03-11T23:06:00","slug":"die-malavoglia","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=114803","title":{"rendered":"Die Malavoglia"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2022\/02\/26\/die-ubung\/\">Wieder <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2022\/03\/05\/happy-green-family\/\">ein Wagenbach-Quartbuch <\/a>und diesmal ist es ein Roman des italienischen Naturalismus des 1840 in Catania geborenen und 1922 gestorbenen Giovanni Verga der das Leben, den Aufstieg und Fall der Familie Malavoglia in einem sizilalischen Fischerd\u00f6rfchen schildert. Wieder ein Roman und ein Autor der mir bisher unbekannt war und das Lesen war wegen der vielen Namen der Dorfbewohner nicht ganz einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kommt man doch  in das italienische D\u00f6rfchen hinen, in das der Kapitalismus, der Strom und die eisenbahn einziehen soll, die M\u00e4dchen zu Gott beten und von den Burschen des Dorfes verfolgt werden oder ihnen auch sch\u00f6ne Augen machen. Der Apotheker mit dem Pfarrer vor seiner Apotheke steht, \u00fcber Gott und die Welt philosophiert und dabei aufpassen mu\u00df, da\u00df er von seiner Frau nicht weggeholt wird. Es geht um ein Haus mit einem Mispelbaum, das verkauft und wieder zur\u00fcckgeholt wird, um den Vater  Bastianazzo, der im Meer verungl\u00fcckt, die Mutter stirbt an der Cholera, der eine Enkelsohn ger\u00e4t auf die schiefe Bahn und schleicht sich nur abends in das Haus um einen Teller Suppe zu essen, die Enkeltochter Lia wird von einem Don Michele verf\u00fchrt und verschwindet und ein anderes M\u00e4dchen verweigert den Ehestand, weil sie schon sechsundzwanzig ist und daher nicht mehr heiraten kann und nur der Gro\u00dfvater Padron Ntoni zu \u00fcberleben scheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu Emile Zola, dem Meisters des franz\u00f6sischen Naturalismus scheint der Roman sehr einfach geschrieben zu sein und lebt auch von seinen vielen Sprichw\u00f6rtern von denen manche sehr gebr\u00e4uchlich klingen, wie &#8220;Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um&#8221;, aber auch &#8220;Das schlechte Eisen fri\u00dft der Wetzstein&#8221; und das Buch wurde, als es 1881 erschienen ist, kein Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p> Es hat aber sp\u00e4ter verschedene Auflagen, darunter auch in der DDR erfahren erhalten und wurde jetzt von Anna Leube neu \u00fcbersetzt. Roberta Salvano, der auch ein Buch \u00fcber die Camorra geschrieben hat, hat das Nachwort verfa\u00dft und ich habe wieder einmal mein literarisches Wissen aufgefrischt, beziehungsweise meine diesbez\u00fcgliche L\u00fccken gef\u00fcllt und kann mich auch an eine Osterreise nach Sizilien erinnern, die ich in den Neunzigerjahren und dann noch eine, die ich, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/06\/01\/italienische-schreibewoche\/\">2009 mit dem Alfred machte, <\/a>wo ich hautnah die D\u00f6rfer des Geschehen studieren konnte, da aber den &#8220;Leoparden&#8221; gelesen habe und von einem Giovanni Verga, der sein Jusstudium abgebrochen hat, keine Ahnung hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder ein Wagenbach-Quartbuch und diesmal ist es ein Roman des italienischen Naturalismus des 1840 in Catania geborenen und 1922 gestorbenen Giovanni Verga der das Leben, den Aufstieg und Fall der Familie Malavoglia in einem sizilalischen Fischerd\u00f6rfchen schildert. 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