{"id":118407,"date":"2022-06-15T00:43:00","date_gmt":"2022-06-14T22:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=118407"},"modified":"2022-06-15T00:43:00","modified_gmt":"2022-06-14T22:43:00","slug":"neuerliche-entdeckungsfreudige-erkundung-des-grimmschen-worterbuchs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=118407","title":{"rendered":"Neuerliche entdeckungsfreudige Erkundung des Grimmschen W\u00f6rterbuchs"},"content":{"rendered":"\n<p>Wieder so ein sch\u00f6nes Buch aus dem &#8220;Verlag das kulturelle Ged\u00e4chtnis&#8221;, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/07\/09\/da-war-ich-eigentlich-noch-nie\/\">zwei<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/01\/24\/die-wunderkammer-der-deutschen-sprache\/\"> davon habe ich schon <\/a> gelesen und von ein paar anderen das PDF gekommen und eines das fast nahtlos an das Buch \u00fcber E.T. A. Hoffmann ankn\u00fcpft , habe ich jetzt gelsen und \u00fcber das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/26\/grimms-worter\/\">Grimmsche W\u00f6rterbuch<\/a>, hat ja schon G\u00fcnter Grass geschrieben. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei diesem Buch, das einen noch  l\u00e4ngeren Namen hat, denn es geht dann noch um den &#8220;Lebensocean und die Sprachmenschwerdung&#8221;, war ich am Anfang trotz der wieder sch\u00f6nen graphischen Gestaltung Anfangs ein wenig ratlos, denn der von Thomas B\u00f6hm und Peter Graf herausgegebe ne springt gleich in das Sujet hinein und erkl\u00e4rt nicht viel, wie es  zu verstehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt zwar eine Einleitung mit Textzitaten von Jean Paul und aus dem &#8220;Wlhelm Meister&#8221;, dann geht es aber gleich los mit dem Wortalphabet und dem frommen Wunsch &#8220;Wir w\u00fcrden uns freuen, wenn  Sie, liebe Leserin, lieber Leser, in der vorliegenden Auswahl viele  Wortsch\u00f6nheiten f\u00e4nden, in die Sie ihre Gedanken kleiden m\u00f6gen. Sprachliche Feinheiten, mit denen sie ihre t\u00e4gliche Sprache schm\u00fccken k\u00f6nnen. Worte, die eine der vornehmsten Aufgabe der Sprache erf\u00fcllen: andere einzuladen, sich \u00fcber den Lebensocean und die Sprachmenschwerdung auszutauschen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Die habe ich zwar noch immer nicht so ganz verstanden. Es beginnt aber gleich mit dem Buchstaben &#8220;A&#8221; um zum &#8220;Z&#8221; zu kommen, so tauchen wir also ein und schauen wie am Ende mit den &#8220;Wortsch\u00f6nheiten&#8221; stehen  wird?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Alpensohn  * euch stellt, ihr alpens\u00f6hne mit jedem neuen jahr des eises bruch vom f\u00f6hne den &lt;kampf der freiheit dar.&#8221; Das hat &#8220;Uland&#8221; so formuliert und dann gibt es noch, die &#8220;Abendlust&#8221;, den &#8220;Ahungsdrang&#8221;, die &#8220;Alraundlelberin&#8221;, &#8220;ansippen&#8221;, bis hin zum &#8220;Augenbraunrunzler&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;B&#8221; gibt es den &#8220;Bartstreicher&#8221;, die &#8220;Begehrungskraft&#8221;, &#8220;beseifen&#8221;,  &#8220;beseufzen&#8221; und den &#8220;Betbruder&#8221;, das ist ein &#8220;simulator pietatis&#8221; und ein &#8220;fr\u00f6mmling&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;C&#8221; finde ich unter anderen das &#8220;Complimentierbuch&#8221; &#8220;ich habe mein ganzes Complimentierbuch ausgebetet&#8221; steht dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;D&#8221; beginnt mit dem &#8220;Dieterlein&#8221; und bei &#8220;E&#8221; kommt man zum &#8220;Edelgesidel* weg, edelgsindel, pfui, stinkest mir an! du stinkest nach stinkender hoffart mir an&#8221;, das hat ein B\u00fcrger so gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann gehts zur &#8220;Flederwischjungfer&#8221;, das ist ein Ausdruck von Gryphius, G\u00f6the, wie er sich damals wohl geschrieben hat, hat das &#8220;Familienlabyrinth&#8221; gepr\u00e4gt. Eine &#8220;Fernsch\u00f6nheit&#8221; ist eine, &#8220;die aus der ferne scheint: sie ist eine fernsch\u00f6nheit, sie ist in der ferne sch\u00f6n, nicht in der n\u00e4he&#8221;, aha und den &#8220;Fernschreiber&#8221; das ist der &#8220;telegraphus&#8221;, gab es damals auch schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8220;Galgenbekehrung&#8221; stammt von Lichtenberg &#8220;man f\u00e4ngt seine testamente gew\u00f6hnlich damit an, dasz man seine seele gott empfiehlt&#8230;solche recommandationen sind galgenbekehrungen&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;N\u00fcchtern bin ich immerdar nur ein Harfenst\u00fcmpfer&#8221;, sagt beim Buchstaben &#8220;H&#8221; wieder ein B\u00fcrger. <\/p>\n\n\n\n<p>Und interessant oder zum aktuellen Anla\u00df  ausgew\u00e4hlt, kommen wir beim &#8220;I&#8221; zum <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/08\/07\/impfzwang\/\">&#8220;Impfzwang <\/a>* der vom staate aus an jedem seiner glieder ge\u00fcbte zwang, sich die kuhpocken impfen zu lassen&#8221;, das ist mir ja auch passiert und wurde, glaube ich, erst in den Neunzehnachtzigern abgeschafft. Jetzt k\u00f6nnen wir nur noch auf die endg\u00fcltige Abschaffung der Corona-Impfung hoffen und gehen zu den &#8220;Jugendtr\u00fcmmer&#8221; \u00fcber  &#8220;wie will ich dir, der  mich in meinen jugendtr\u00fcmmern unkundigen des wegs zum merkpfahl aufgestellt, die sp\u00f6tterei verk\u00fcmmern in jener welt.&#8221; <\/p>\n\n\n\n<p>Chr. Weise hat zu &#8220;Kalm\u00e4usern&#8221; geschrieben &#8220;willstu dem Pindus hier allein ergeben und verbunden sein?&#8221; Man beachte die Schreibweise, die dem lieben <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2022\/05\/31\/literatur-und-klasse\/#comments\">Uli <\/a>wahrscheinlich wieder an die Wand springen l\u00e4\u00dft, aber nur erkl\u00e4rt, wie ver\u00e4nderlich diese ist und nat\u00fcrlich f\u00e4llt es  heute nicht leicht sich durch die vielen &#8220;th&#8221; etcetera zu lesen, was das Verstehen auf jeden Fall komplizierter macht, man aber damals wohl gewohnt war. <\/p>\n\n\n\n<p>Dann gibts die &#8220;Kindverschn\u00fcrung&#8221;, den &#8220;Kirchennachbar&#8221; und den &#8220;Kirchenschlaf&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p> Dann kommen wir schon zum &#8220;L&#8221; und dem &#8220;Landschmarotzer&#8221;, das ist ein Ausdruck, der von Schiller gepr\u00e4gt wurde. Den &#8220;Lebensschreiber&#8221; gibt es auch und die &#8220;Lebensw\u00e4rme&#8221; ,&#8221;liebeberauscht&#8221; und &#8220;liebebeth\u00f6rt&#8221; und den &#8220;Liederjahn&#8221; sowie die &#8220;Liederwonne&#8221;. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;M&#8221; gibts die &#8220;Menschenblutbespritzerin&#8221; und die &#8220;Manngeschichte&#8221;, nat\u00fcrlich klar, die &#8220;Menschendieberei&#8221; und das &#8220;Meuchelmaul&#8221; . &#8220;Mitmacherinnen&#8221; kennen wir heute auch, wie die &#8220;Mitmacher&#8221;  hier ist  abereine&#8221;frauensperson, die sich von mannsleuten k\u00fcssen l\u00e4szt&#8221;, gemeint.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Neidischbleich&#8221; kommt wieder von Schiller: &#8220;staune weisheit auf des wahnsinns wunder neidischbleich herunter.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p> Der &#8220;Ohrenfl\u00fcsterer&#8221; stammt von R\u00fcckert. &#8220;nie wirrer war der kopf, der g\u00fccksstern d\u00fcsterer, das gl\u00fcck verkehrter als dem ohrenfl\u00fcsterer, der ..wirft mitten zwei befreundeten den zwist.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;P&#8221; finden wir den &#8220;Paradiesbaum&#8221; und die &#8220;Paradiesblume&#8221;, den Pelzneider&#8221; und die &#8220;Pfingstzunge&#8221;, was zur Jahreszeit passt. Die &#8220;Pflichtliebe&#8221; gibt es auch und interessant, die &#8220;Philosophin&#8221;. Das &#8220;Pflaumenauge&#8221;, die &#8220;Pflichtliebe&#8221; und die &#8220;Puppenlust&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Den &#8220;Qu\u00e4ld\u00e4mon&#8221; gibt es dann auch: &#8220;oft aber wird aus h\u00f6llendunst gezeugt, mit seinen legionen von ungestalteten qual-d\u00e4monen, der hypochonder bei ihm wohnen. J. G. Jacobi.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;R&#8221; wird die &#8220;Rauscheseligkeit&#8221; von Anette von Droste-H\u00fclshoff zitiert &#8220;da  klirrt aus des balkones th\u00fcr ein mann mit gert und eisensporen, ihm nach ein anderer, flasch im arm, in rauscheseligkeit verloren.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8220;Reinlichkeitspolizei&#8221; ist &#8220;der zweig der Polizei, welcher sich mit \u00f6ffentlichen reinlichkeit zu befassen hat.&#8221;. Die &#8220;Religionsbeschwerde&#8221; ist eine &#8220;beschwerde in religionsangelegenheiten&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;S&#8221; gibts die &#8220;Streichelhand&#8221;, den &#8220;Sachenwalter&#8221;, die &#8220;Sauserei&#8221; und die &#8220;Sausprache &#8220;zottige, grobe zotten, unz\u00fcchtige zotten&#8221;. Der &#8220;Sprudelkopf&#8221; ist ein &#8220;sprudelnder, leicht aufbrausender kopf&#8221;. Es gibt den &#8220;Spr\u00fchbart&#8221; und das &#8220;Spukbed\u00fcrfnis&#8221;. Der &#8220;Sterbeblick&#8221; ist &#8220;der brechende blick eines sterbenden&#8221; und die &#8220;Sterbeblume&#8221; wird &#8220;methaphorisch f\u00fcr einen todkranken menschen&#8221; gesetzt und ein &#8220;Stunzel&#8221; ist ein kleiner dicker mensch.&#8221; &#8220;s\u00fcndengrau&#8221; ist, wer &#8220;in s\u00fcnden alt geworden&#8221;, was wahrscheinlich uns alle betrifft. Den &#8220;Suppenkrieg&#8221; gibt es auch und h\u00f6re und staune, die &#8220;Systemsucht&#8221; ist die &#8220;sucht, alles in ein system zu bringen.&#8221;, also erstaunlich aktuell. <\/p>\n\n\n\n<p>Dann kommen wir zum &#8220;Tigerl\u00e4cheln&#8221;, zum &#8220;Teigaffen&#8221; und zum &#8220;Thatgepr\u00e4ge&#8221;, das ist &#8220;zur schau getragenes thun.&#8221; Die &#8220;Tischzucht&#8221; ist die &#8220;wohlgezogenheit bei tisch und die anweisungen dazu.&#8221; Die &#8220;Titelsucht&#8221; hat man auch schon gekannt und der &#8220;todeskuss&#8221; stammt von Lenau: &#8220;all ihre pulse beben, in ihm, in ihm zu leben, von ihm zu sinken, den todeskuss zu trinken.&#8221; Dann kommen wir zum &#8220;Topfgucker * der sich um die kleinigkeiten der weiblichen hauswirthschaft  bek\u00fcmmert.&#8221; Den &#8220;Tr\u00e4gheitsteufel&#8221; gibt es auch und die &#8220;Trauerware&#8221;, die &#8220;Trauerwolke&#8221;, die &#8220;Trauerzitrone&#8221;, die &#8220;den toten in den sarg gegeben wird&#8221; und den &#8220;traumbart&#8221;, das ist ein unentschlossener, unaufmerksamer Mensch.&#8221; und das &#8220;Treppengl\u00fcck&#8221;, die &#8220;Trinkpistole&#8221; und das &#8220;Tripelkinn&#8221;, die &#8220;Trostsonne&#8221;, sowie den &#8220;Trosthonig&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;U&#8221; beginnt mit dem &#8220;Uselbst&#8221; Statement von A. V. Haller &#8220;ein unselbst, reich an ja, der seine stimme liest, und dessen meinung stets vorher er\u00f6ffnet ist.&#8221;  Dann gibts noch die &#8220;Umrede&#8221;, die &#8220;Umsprache&#8221; und den &#8220;Umstandsfritze&#8221;, das &#8220;Ungeh\u00f6r&#8221; und das &#8220;Ungetr\u00f6ll&#8221;, damit ist das &#8220;eingeweide&#8221; gemeint.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt kommen wir zum &#8220;vaterschweisz * der beste sohn hat immer zuviel vaterschweisz und mutterthr\u00e4nen auf dem kerbholz.&#8221; Fr. M\u00fcller.Das &#8220;Vatergl\u00fcck&#8221; ist  dagegen das &#8220;durch vaterschaft entstehendes gl\u00fcck.&#8221; <\/p>\n\n\n\n<p>Dann kommen wir zum Wort &#8220;verficken* durch reiben, jucken, besch\u00e4digen, zusammensetzung mit ficken, die obsc\u00f6ne nebenbedeutung des einfachen zeitwortes.&#8221; <\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;verhanseln&#8221; bedeutet &#8220;eigentlich einen in eine gesellschaft als mitglied aufnehmen, da aber mit solcher aufnahme vielfach ceremonien und neckereien verbunden sind, so heiszt verhanseln an einem gewisse ceremonien vollziehen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Und bei &#8220;W&#8221; gibts den &#8220;W\u00e4chelwind&#8221;, den &#8220;Wahlkobold&#8221;,  die &#8220;Wahnbraut&#8221;, die &#8220;Wahrheitsglut&#8221;, die &#8220;Wahrheitsperle&#8221; und die &#8220;Waldeslust&#8221;. &#8220;Wallerzen&#8221; hei\u00dft im steirischen &#8220;jodeln&#8221;. Ein &#8220;Wassers\u00fcppler&#8221; ist ein &#8220;schlaffer mensch&#8221;. Ein &#8220;Weigertrank&#8221; ist &#8220;ein trank, der sich vor dem munde des d\u00fcrstenden zur\u00fcckzieht&#8221;, oh weh, wie gemein und wohl ein bisschen mystisch und das &#8220;Wortgespenst&#8221; ist  &#8220;eine ungeheuerliche wortbildung&#8221; und wer &#8220;wortkeusch&#8221; ist, ist &#8220;vorsichtig, streng mit dem wort umgehend.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;Z&#8221; gibts das &#8220;Zukunftsvorgef\u00fchl&#8221;, die Zanze&#8221;, das ist ein &#8220;unangenehmes frauenhimmer&#8221; und den &#8220;zarm&#8221;, das ist preussisch und eine &#8220;trauermahlzeit&#8221;. Das &#8220;Z\u00e4rtelkind&#8221; ist ein &#8220;verw\u00f6hntes kind&#8221; und der &#8220;Zeitsplitterer&#8221; ist ein &#8220;zeitvergeuder&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war es dann und was haben wir gelernt? da\u00df sich die Sprach ver\u00e4ndert, da\u00df es interessant war, wie man damals sprach und schrieb und welches Lieblingswort bleibt mir im Ged\u00e4chtnis? Da mu\u00df ich passen,  habe mich \u00fcber die Kleinschreibung gewundert und betone, es ist ein sehr interessantes Buch, das vor allem  den Sprachpolizisten zu empfehlen ist und die sch\u00f6nen Illustrationen machen wahrscheinlich noch mehr Lust auf das Hineinschauen und darin Schm\u00f6kern. Also ein gro\u00dfes Lob auf den Verlag, der immer wieder interessante Sichtweisen anbietet und originelle Ideen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder so ein sch\u00f6nes Buch aus dem &#8220;Verlag das kulturelle Ged\u00e4chtnis&#8221;, zwei davon habe ich schon gelesen und von ein paar anderen das PDF gekommen und eines das fast nahtlos an das Buch \u00fcber E.T. A. Hoffmann ankn\u00fcpft , habe &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=118407\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[3352,5484,6128],"class_list":["post-118407","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-kulturelles-gedaechtnis","tag-spracherkundung","tag-woerterbuch"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=118407"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118407\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=118407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=118407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=118407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}