{"id":125986,"date":"2022-12-03T00:43:00","date_gmt":"2022-12-02T23:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=125986"},"modified":"2022-12-03T00:43:00","modified_gmt":"2022-12-02T23:43:00","slug":"das-dritte-nika-turchen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=125986","title":{"rendered":"Das dritte Nika-T\u00fcrchen"},"content":{"rendered":"\n<p>Hier wieder ein Kapitel aus der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/05\/vorschau-auf-nika-weihnachtsfrau-oder-ein-dezember\/\">&#8220;Nika-Weihnachtsfrau&#8221;<\/a>, die ich im Rahmen des <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/01\/der-fuenfte-nanowrimo\/\">f\u00fcnften &#8220;Nanowrimos&#8221; <\/a>im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/04\/ein-adventkalender-im-august\/\">Jahr 2015<\/a>, dem gro\u00dfen Fl\u00fcchtlingsjahr geschrieben habe. Die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/13\/nika-weihnachtsfrau\/\">Idee<\/a> war aber schon fr\u00fcher da und es gibt auch schon ein paar <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/23\/bucheradventkalender\/\">Vorstudien<\/a> und einen Text, den ich in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/12\/05\/funfter-dezember\/\">damaligen Schreibgruppe <\/a>geschrieben habe:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Donnerstag 3. Dezember<\/p>\n\n\n\n<p>Im Adventkalender war diesmal ein metallgl\u00e4nzender Kochtopf mit einem braunen Holzkochl\u00f6ffel zu bewundern. Das passende Weihnachtsgeschenk f\u00fcr alle Mamis. Damit sie ihren g\u00e4hnenden Ehem\u00e4nnern und quengelnden Kindern zu Mittag ein gutes S\u00fcppchen vorsetzen konnten, bekamen sie diese Gabe mit einem K\u00fcsschen unter den Christbaum gelegt. Wo waren die Kaufhausleiter oder die Adventkalendererfinder? Steckten sie noch allesamt im vorigen Jahrhundert? In den F\u00fcnfzigerjahren, wo der Krieg verloren, die Stadt wieder aufgebaut und die Mamis mit St\u00f6ckelschuhen und Petticoats vor ihren Gasherden standen, dem Papi und den Kindern ein S\u00fcppchen r\u00fchrten, als w\u00e4re inzwischen kein halbes Jahrhundert vorbeigezogen, in dem die Frauen durch den Feminismus und das Wirtschaftswunder kurzfristig beruflich erfolgreich waren und heute als prek\u00e4r besch\u00e4ftige Praktikantinnen jobbten oder als schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose vom sogenannten Service von einer Scheinfirma in die andere vermittelt wurden? Nika hatte den Glanzkochtopf einen b\u00f6sen Blick zugeworfen, dann auf die Uhr geschaut und ihre Milchbrotschnitte hastig mit einem Schluck Kaffee hinuntergesp\u00fclt, der so hei\u00df war, da\u00df sie sich daran verbrannte. Sie musste auf die Mariahilferstra\u00dfe, um als prek\u00e4r besch\u00e4ftigte Weihnachtsfrau, ihre Werbezettel verteilen und die l\u00fcsteren Blicke von Herrn Widerlich ertragen, der sich nicht erbl\u00f6dete, ihr auf die Stra\u00dfe zu folgen. So hatte er sie gestern mit Harald Schwabeneder in den &#8220;Asia-Schnellimbi\u00df&#8221;, der schr\u00e4g gegen\u00fcber lag, verschwinden sehen. Was nichts machte, denn es war schon zw\u00f6lf gewesen. Zeit f\u00fcr ihre Mittagspause. Also die rote M\u00fctze abgenommen, Herrn Widerlich angegrinst und &#8220;Ich gehe in die Pause!&#8221;, gesagt. Dann war sie ihrem Traummann nicht auf die Hochschwabspitze, sondern zu den asiatischen Nudeln gefolgt. Hatte sich in der vollen Imbi\u00dfbude eine kleine Portion &#8220;Chicken Noodles&#8221; und ein Cola in der Hoffnung, da\u00df ihr Traummann zahlen w\u00fcrde, bestellt und sich vorgenommen, den Kantinengutschein, der in ihrer Hosentasche steckte, sp\u00e4ter einzul\u00f6sen. Wenn sie Gl\u00fcck hatte, war er im n\u00e4chsten Jahr noch g\u00fcltig und sie konnte im J\u00e4nner ein gutes Mittagessen verzehren, wenn ihr Job und der Weihnachtstrubel vor\u00fcber waren. Jetzt hatte sie erst einmal den Schrecken verdauen m\u00fcssen, da\u00df ihr Traummann f\u00fcr den &#8220;Standard&#8221; schrieb und sie zu dem Mord in Veras Klo befragen wollte. Dem sogenannten Mord. Denn sie glaubte keine Sekunde, da\u00df Ruth Peter Kronauer ermordet hatte, weil Joe Prohaska, der &#8220;One Night-Vater&#8221; ihrer noch nicht geborenen Tochter nicht einsehen wollte, da\u00df sie zwar ein Kind, aber keinen Mann zu ihrem Gl\u00fcck ben\u00f6tigte. Das konnte sie ihrem Traummann, der sich als Reporter entpuppte, nicht gut erkl\u00e4ren. So hatte sie nur &#8220;Was wollen Sie von mir?&#8221;, gefragt und sich mit ihren St\u00e4bchen eine Ladung Nudeln in den Mund geschoben. Hoffentlich war er nicht auch so ein Schmierenschreiber, wie, der von der Gratiszeitung &#8220;Heute-\u00d6sterreich&#8221;, die sie auf dem U-Bahnsitz fand, denn die U-Bahn war diesmal p\u00fcnktlich gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar hatte sich kein Drogens\u00fcchtiger oder depressiver Fl\u00fcchtling auf die Schienen geworfen und \u00fcber den vom Dienstag hatten die Zeitungsfritzen noch immer zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Asylwerber st\u00fcrzte sich auf U-Bahnschienen! Geschockter Fahrer musste sich in Psychotherapie begeben!&#8221;, stand da zu lesen und am Titelblatt war immer noch der Tote auf Veras Klo zu sehen. Daneben wurde gefragt, wieso es Therapeuten gab, die sich nicht scheuten, vom Steuergeld auch T\u00e4ter zu behandeln? Kronauers Stieftochter, Andrea H. mit einem Balken vor den Augen, erkl\u00e4rte der Zeitung, da\u00df sie f\u00e4nde, da\u00df ihr Stiefvater besser im Gef\u00e4ngnis statt in einer ambulanten Therapie aufgehoben w\u00e4re und sie nun erleichtert sei.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Denn jetzt kann er mir nichts mehr tun und ich kann endlich wieder schlafen!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzig hatte sie noch hinzugef\u00fcgt, da\u00df sie sich nicht sch\u00e4me, nicht traurig \u00fcber seinen Tod zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Hat ihn die Stieftochter erschlagen?&#8221;, hatte Nika Harald Schwabeneder gefragt, der von ihr wissen wollte, ob ihr der Job, als Weihnachtsfrau Spa\u00df mache und wie ihr Verh\u00e4ltnis zu ihrer Schwester sei?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Sehr gut! Ruth ist eine ausgezeichnete Menschenrechtsaktivitstin und hat sicher nichts dagegen, T\u00e4tern eine zweite Chance zu geben! Deshalb glaube ich auch nicht, da\u00df sie den Klienten ihrer Freundin erschlagen hat! Was wollen Sie von mir?&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Mi\u00dfverstehen Sie mich nicht!&#8221;, hatte er beruhigt und sie mit seinen sch\u00f6nen grauen Augen so intensiv angesehen, da\u00df sie rot und verlegen geworden war.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Es ist etwas anderes, da\u00df mich zu Ihnen f\u00fchrt und damit wir nicht aneinander vorbeireden, ich bin ein Schulfreund Ihrer Schwester! Ruth hat mich angerufen und mich gebeten, mich dem Fall ein wenig seri\u00f6ser anzunehmen und nicht alles den Kollegen von &#8220;Heute-\u00d6stewrreich&#8221; zu \u00fcberlassen!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ach so!&#8221;, hatte sie geantwortet und war wieder rot geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ich bin mit ihrer Schwester aufs Gymnasium gegangen. Gemeinsam haben wir maturiert, dann hat sie Jus, ich Publizistik studiert! Ich habe geheiratet, sie sich den Frauen zugewandt und nun ist sie schwanger und hat Schwierigkeiten mit dem Vater ihres Kindes, der nicht einzusehen scheint, da\u00df sie keine Beziehung zu ihm haben will!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Was hat das mit Peter Kronauer zu tun?&#8221;, hatte Nika wissen wollen und Harald Schwabeneder fragend angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Nichts oder sehr viel! Denn wenn sich meine Kollegen damit befassen und das auf ihre Schlagzeilen bringen, k\u00f6nnte es f\u00fcr Ruth beziehungsweise f\u00fcr ihre Freundin unangenehm werden!&#8221;, hatte er geantwortet. Das war, wie sie auf Seite drei der Gratiszeitung sah, auch geschehen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Psychotherapeutin ist Lesbe!&#8221;, stand da n\u00e4mlich gro\u00df geschrieben und ein Bild von Ruth und Vera, die eng aneinandergeschmiegt an einem Sandstrand standen, war auch abgebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Vera M. und Ruth H. auf Sommer-Honeymoon&#8221;, war darunter zu lesen. Weiter wurde erkl\u00e4rt, da\u00df die Menschenrechtsaktivistin, die am Westbahnhof M\u00e4ntel f\u00fcr arme Fl\u00fcchtlinge verteilte und ihr Rechtswissen gratis zur Verf\u00fcgung stellte, im f\u00fcnften Monat schwanger sei! Dann war noch ein Bild eines braunhaarigen Sch\u00f6nlings mit Nickelbrille zu sehen, der sich bitter beklagte, von Ruth ausgen\u00fctzt worden zu sein, die sich zwar mit ihm in seine Wohnung begeben hatte, aber offenbar nur seinen Samen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ist das nicht aus ein Mi\u00dfbrauch?&#8221;, hatte die Zeitung ihre Leser befragt, die Nika weggelegt hatte und ausgestiegen war. War sie doch schon in der Neubaugasse angelangt. Sie musste den Personaleingang nehmen, in ihren Weihnachtsmannanzug schl\u00fcpfen, die M\u00fctze aufsetzen und ins Magazineursb\u00fcro hetzen, um den Jutesack aufzuf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Guten Morgen, Frau Magister!&#8221;, h\u00f6rte sie eine vertraute Stimme und sah Klaus Seidlers widerliches Grinsen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;F\u00fcnf vor neun, sehr brav und gestern sind Sie, wie ich mir berichten lie\u00df auch p\u00fcnktlich von ihrer Mittagspause zur\u00fcckgekommen! Da haben Sie unser gutes Kantineessen verschm\u00e4ht! Wie konnten Sie nur? Ich dachte, die Geisteswissenschaftler sind alle arme Schlucker! Offensichtlich stimmt das nicht! Aber ich beschwere mich nicht, denn selbstverst\u00e4ndlich haben Sie das Recht, Ihre Mittagspause zu verbringen, wo Sie wollen, vorausgesetzt, Sie sind wieder p\u00fcnktlich an Ihren Arbeitsplatz! War das Ihr Freund, mit dem ich Sie weggehen gesehen habe?&#8221;, wollte er weiter von ihr wissen. Sie sch\u00fcttelte den Kopf und versuchte ihm nicht allzu unfreundlich zu erkl\u00e4ren, da\u00df das eine Sache war, die ihm nichts anging, als ihr Blick auf die Gratiszeitung mit dem Bild von Veras Praxis fiel, die er in der Hand hielt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ist das die Freundin Ihrer Schwester?&#8221;, wollte er wissen und zeigte anklagend auf das Foto mit Ruth und Vera.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wie kommen Sie darauf?&#8221;, fragte sie zur\u00fcck. Denn er sollte ihr schon erkl\u00e4ren, wieso er wu\u00dfte, da\u00df Ruth H. ihre Schwester war und er scheute sich auch nicht zu antworten,  da\u00df ihn die Zeitungsfritzen nat\u00fcrlich angerufen und auf ihr Verh\u00e4ltnis mit den Mordverd\u00e4chtigen hingewiesen h\u00e4tten!  Gab es keinen Datenschutz? Sie w\u00fcrde Ruth danach fragen und nickte vorerst zu der schleimigen Mitteilung, sie brauche sich keine Sorgen machen, denn das Kaufhaus kenne keine Sippenhaftung! Sie k\u00f6nne nat\u00fcrlich, vorausgesetzt, da\u00df sie weiterhin p\u00fcnktlich sei, ihre Zettel verteilen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Und Ihre Schwester ist wirklich eine Lesbe und bekommt von einem Mann, den sie nur einmal gesehen hat, ein Kind?&#8221;, wollte er von ihr wissen, starrte auf ihren roten Mantel, unter dem er ihren B\u00fcstenhalter zu suchen schien und erkundigte sich grinsend, ob er sie zum Mittagessen einladen d\u00fcrfe?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Dazu komme ich in die Personalkantine, Herr Seidler!&#8221;, bem\u00fchte sie sich wieder einigerma\u00dfen freundlich zu antworten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Und n\u00fctze meine Gutscheine aus! Der Herr, mit dem Sie mich gesehen haben, war nat\u00fcrlich auch ein Journalist, der das Gleiche von mir wissen wollte und wenn der Platz neben mir frei ist, kann ich Sie nicht hindern, sich daraufzusetzen! Vielen Dank, da\u00df Sie und Ihre Gesch\u00e4ftsleitung so g\u00fctig sind, mich nicht mit einem Todesfall in der Praxis der Freundin meiner Schwester in Verbindung zu bringen! Und falls Sie es wissen wollen, ich habe Peter Kronauer mit meinen Weihnachtssack nicht erschlagen und ihm auch kein &#8220;Naps&#8221; oder &#8220;Stollwerck&#8221; in den Mund gesteckt! Ich habe auch nichts dagegen, da\u00df Triebt\u00e4ter therapiert werden und jetzt mu\u00df ich auf die Stra\u00dfe! Es ist schon zwei nach neun! Die Kinder und die Mamis warten und Sie wissen, da\u00df ich mich anstrengen und p\u00fcnktlich sein mu\u00df, damit ich keinen Schlechtpunkt abbekomme!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>So, das war es im Dezember <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/08\/31\/demo-fuer-menschlichkeit-und-buechersegen\/\">2015<\/a> wo man den Fl\u00fcchtlingen noch einigerma\u00dfen freundlich gegen\u00fcberstand und man in den \u00d6ffis auch noch keine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/07\/20\/wiedereinfuhrung-der-maskenpflicht\/\">Masken<\/a> tragen mu\u00dfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Romananfang ist hier zu finden <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\">1<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/12\/02\/in-den-corona-advent\/\"> 2<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier wieder ein Kapitel aus der &#8220;Nika-Weihnachtsfrau&#8221;, die ich im Rahmen des f\u00fcnften &#8220;Nanowrimos&#8221; im Jahr 2015, dem gro\u00dfen Fl\u00fcchtlingsjahr geschrieben habe. 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