{"id":1409,"date":"2009-06-09T11:31:06","date_gmt":"2009-06-09T09:31:06","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=1409"},"modified":"2009-06-09T11:31:06","modified_gmt":"2009-06-09T09:31:06","slug":"die-neuen-bucher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=1409","title":{"rendered":"Die neuen B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1452\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1452\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/20090619-142339.jpg?w=168\" alt=\"Die neuen B\u00fccher\" title=\"Die neuen B\u00fccher\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1452\" \/><p id=\"caption-attachment-1452\" class=\"wp-caption-text\">Die neuen B\u00fccher<\/p><\/div>\n<p>Schon sind sie da, die neuen B\u00fccher, die mich 2008 und die erste H\u00e4lfte von 2009 stark besch\u00e4ftigt haben.<br \/>\nDer Roman &#8220;Die Radiosonate oder das einsame Jahr&#8221; und die Erz\u00e4hlung &#8220;Das Haus&#8221;. Die &#8220;Radiosonate&#8221; ist mein bis jetzt dickstes Buch. Das kann ich also auch. Ich bin ja eine eher barocke Schreiberin, die von Monsterwerken a la &#8220;Turm&#8221; tr\u00e4umt und dann immer unzufrieden ist, wenn die Idee f\u00fcr den Jahrhundertroman irgendwann versandet. Aber Kritiker aufgepasst, die Radiosonate hat 328 Seiten und  Leser des Literaturgefl\u00fcsters konnten die Entstehung hautnah miterleben.<br \/>\nBeim &#8220;Haus&#8221; jedenfalls von der Idee im Zelt bis zum schon nicht mehr vorhandenen Korrekturexemplar.<br \/>\nDie &#8220;Radiosonate&#8221; war im Rohkonzept  fast fertig, als ich im Juli 2008 mit dem Blog begonnen habe und dann hie\u00df es korrigieren,  korrigieren.<br \/>\nEs ist also  ein sch\u00f6nes Werkergebnis, das ich kurz vor dem Geburtstag meinen Lesern pr\u00e4sentieren kann.<br \/>\nBeide B\u00fccher sind  bei <a href=\"http:\/\/digitaldruck.at\">digitaldruck.at<\/a> erschienen. Da gab es bei der &#8220;Radiosonate&#8221; einen, wie ich zugegeben mu\u00df, halbherzigen Versuch, es vielleicht doch noch einmal mit einem &#8220;richtigen&#8221; Verlag zu versuchen.<br \/>\nDie anderen schaffen es auch, warum geht es bei mir nicht?<br \/>\nDas Ergebnis hat mich \u00fcberzeugt, da\u00df es so bleiben wird.<br \/>\nEva Jancak erscheint im Digitaldruckverfahren und nicht im Eigenverlag.<br \/>\nWeil ich die Semmeln, die ich beim B\u00e4cker kaufe, zwar bezahle, aber wenn ich mir das Mehl, das ich f\u00fcr die, die selber backe, in der Getreidem\u00fchle male, trotzdem keine B\u00e4ckereibesitzerin bin.<br \/>\nIch kann mich wiederholen, ich bin stolz darauf und die Trauben, das glaube ich, auch sehr ehrlich, nicht nicht mehr allzusauer und wenn sie es trotzdem sind, dann schmecken saure Trauben gut, denn von allzu S\u00fc\u00dfem bekommt man Diabetes!<br \/>\nWenn man es genauer wissen will, mu\u00df man sich die B\u00fccher anschauen und sie lesen. Auf meiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\">www.jancak.at <\/a>gibt es Leseproben, da kann man sie auch bestellen und ich wiederhole meinen Aufruf f\u00fcr das &#8220;Ein Jahr Literaturgefl\u00fcster &#8211; Geburtstagsfest&#8221;.<br \/>\nWer mir bis zum ersten Juli seine Meinung zum &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221; schreibt, kann sich eines der beiden B\u00fccher aussuchen und gratis probelesen. Er braucht das Buch auch nicht zur\u00fcckgeben oder weiterschicken.<br \/>\nDasselbe gilt f\u00fcr Rezensionen. Wer mir eine Rezension auf seinem Blog oder sonstwo schreiben will, kann sich bei mir melden.<br \/>\nIch bin sehr stolz, es sind sehr sch\u00f6ne B\u00fccher und ich habe am Wochenende wieder eine Diskussion \u00fcber das Verlagfinden oder nicht finden, &#8220;Braucht man einen oder tut es das Internet oder das BoD auch?&#8221; im l<a href=\"http:\/\/iteraturcafe.de\">iteraturcafe.de<\/a> gelesen.<br \/>\nDie ist zwar schon zwei zwei Jahre alt, aber trotzdem interessant, denn da spie\u00dfen sich die Meinungen. Obwohl man gar nicht glauben sollte, wie kompliziert das Ganze ist. Denn eigentlich ist es ja einfach. Es gibt immer weniger Leute, die lesen und immer mehr,  die schreiben. Dann gibt es die Bestseller wie Harry Potter, die Fantasy- und Kriminalromane und die vielen unverlangten Manuskripte, die t\u00e4glich von Verlag zu Verlag geschickt  werden. Obwohl Suhrkamp oder Aufbau von den Tausend eingesandten in sechs Jahren, vielleicht zwei verlegen. Dann gibt es die sogenannten Zuschu\u00dfverlage, die ihr Gesch\u00e4ft mit der angeblichen Eitelkeit der Autoren, an die ich nicht glaube, machen und ein paar tausend Euro f\u00fcr tausend B\u00fccher, die wahrscheinlich nie gedruckt und sicher nicht verkauft werden, verlangen und die H\u00e4me der Autoren, f\u00fcr die, die da hereinfallen.<br \/>\nEs ist meiner Meinung nach auch nicht notwendig. Denn seit es den Digitaldruck gibt, kann ich mir sehr schnell und auch sehr billig meine f\u00fcnfzig bis hundert St\u00fcck oder soviel ich  brauche, drucken lassen und immer zwei davon in die Tasche stecken und mich selbst promoten.<br \/>\nEs spie\u00dft sich aber leider trotzdem, denn jetzt schreien die Kollegen auf.<br \/>\nIm Internet kann man die Diskussion verfolgen, da\u00df man dann nie mehr einen richtigen Verlag findet und auf ewig v\u00f6llig weg vom Fenster des Literaturbetriebs ist.<br \/>\nUnd das mu\u00df nicht sein, denke ich. Denn entscheidend ist ja, was in den B\u00fcchern steht. Und ich kenne die Geschichten mit den Kleinverlagen und die Klagen meiner Autorenkollegen, da\u00df es damit nicht klappt, weil die Verleger so furchtbar sind!<br \/>\nDa denke ich, ich mache es  selber und kann es haben, wie ich es will.<br \/>\nNur will  ich  nat\u00fcrlich schon wahrgenommen werden, selbstverst\u00e4ndlich und auch lesen und h\u00e4tte gerne eine Rezension.<br \/>\nDie habe ich auch, denn es gibt ja Ausnahmen und auch die Textvorstellungen in der alten Schmiede, die da ein wenig offener ist, w\u00e4hrend es an anderen Orten tats\u00e4chlich zum Verzweifeln ist.<br \/>\nZ.B. Christa Nebenf\u00fchr aber auch meine Schwierigkeiten mit dem Literaturhaus sind wahrscheinlich dadurch begr\u00fcndet und dann habe ich keine ISBN Nummer, ich wei\u00df.<br \/>\nAber ich wei\u00df auch, da\u00df ich mir die kaufen k\u00f6nnte und selbst darauf verzichte, weil ich mit trotzig hoch erhobenen Kopf denke, dann mach ich es lieber ganz allein, was meine Kollegen schon gar nicht zu verstehen scheinen.<br \/>\nDenn da habe ich schon Bemerkungen erlebt, wie &#8220;Da ist mein Ruf zerst\u00f6rt, wenn ich mit jemanden, der im Eigenverlag verlegt, in der gleichen Zeitschrift abgebildet bin!&#8221;<br \/>\nNur zuf\u00e4llig hat die Kollegin ihr Buch auch bei DigiBuch\/ Melzer machen lassen, aber einen Verlagsnamen daraufgeschrieben.<br \/>\nSo ist das und ich kenne mehrere Beispiele, die das belegen.<br \/>\nIch habe aber jetzt zwei neue sch\u00f6ne B\u00fccher, neunzehn &#8220;selbstgemachte&#8221;,  sowie die &#8220;Hierachien&#8221;, die mir Jack Unterweger machte und dann die beiden Fachb\u00fccher \u00fcbers Stottern, die im Fischer Taschenbuchverlag bzw. bei Orac erschienen sind.<br \/>\nEine eigene Buchpr\u00e4sentationen wird es wahrscheinlich nicht geben, es sei denn, es l\u00e4dt mich jemand dazu ein.<br \/>\nAber ich habe die &#8220;Radiosonate&#8221; bei meinem Geburtstagsfest vorgestellt, am Volksstimmefest daraus gelesen und aus dem &#8220;Haus&#8221; bei meiner Frauenlesung im Amerlinghaus und beim Tag der Freiheit des Wortes ein St\u00fcckchen aus dem Kapitel &#8220;Die roten Schuhe&#8221;.<br \/>\n&#8220;Ich w\u00fcnsche dir mit neuen B\u00fcchern viel Erfolg!&#8221;, hat mir Dietmar F\u00fcssl gestern geschrieben. Danke ich kann es brauchen!  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon sind sie da, die neuen B\u00fccher, die mich 2008 und die erste H\u00e4lfte von 2009 stark besch\u00e4ftigt haben. Der Roman &#8220;Die Radiosonate oder das einsame Jahr&#8221; und die Erz\u00e4hlung &#8220;Das Haus&#8221;. 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