{"id":143117,"date":"2024-03-03T11:51:27","date_gmt":"2024-03-03T10:51:27","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=143117"},"modified":"2024-03-03T11:51:27","modified_gmt":"2024-03-03T10:51:27","slug":"arthur-west-und-arbeitskreis-schreibender-frauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=143117","title":{"rendered":"Arthur  West und Arbeitskreis schreibender Frauen"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8220;Und wenn wir Freunde besuchen gehen, dann dort, wo sie aufgebrt liegen!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine Gedichtzeile des 2000 verstorbenen Arthus West, der mich in den Arbeitskreis schreibender Frauen brachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie geht denn das. Die Monika hat mich ha dorthin gebracht. Da habe ich noch studiert, in der Otto Bauergasse gewohnt und meine ersten Texte geschri.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Einladung zum Tee&#8221; hat nicht der erste, aber einer davon gehi\u00dfen, den ich stolz sowohl dem Gerhard, mit dem ich studierte, ein K\u00e4rntner, der es bis zumPsychologie Professor brachte, als auch der Monika zeigte. Die hat auch Psychologie studiert, ist aber dsmit nie fertig geworden und uch schon verstorben. Die war j\u00fcdischer Herkunft, daher in New York, ein paar Jahre \u00e4lter als ich geboren und beide haben gesagt:&#8221;&#8221;Das gef\u00f6llt uns nicht, wir wissen aber auch nicht woran das liegt und ich war t\u00f6tlich gekr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Monika hat mich aber in den &#8220;Arbeitskreis schreibender Frauen&#8221; gebracht. Denn die Kommusten hatten einen Frauenverein mit Vortr\u00e4gen zu bestimmteen themgebieten. Einer war das &#8220;Frau sein und schreiben&#8221; Da sind die Fruen mit ihren Texten gekommen und der Arbeitskreis mit w\u00f6chentlichen oder monatlichen Treffen hat sich gebildet.<\/p>\n\n\n\n<p> Da war ich och nicht dabei. Die Monika hat mich erst dazu eingeladen und das war mein erster Einstieg in den linken Literaturbetrieb. Der Arthur und die Edith West waren da. Beide sind in der NS-Zeit nach England immigriert und der Arthur West war der Trauzeuge vom Erich Fried. Wahrscheinlich war es umgekekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Christa Stippinger habe ich dort kennenglernt, die ja den EXi\u00f6-Preis macht und die Edditon Exil herausgibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hatte gerade das Buch &#8220;Der Tschusch&#8221; geschrieben undd bei einem Arbiterkammerpreis gewonnen. Ihr Text wurde sp\u00e4ter plagiatiert, also wo mitten drin im Literaturbetrieb und doh nicht wirklich hineingekommen. Die Elfriede Haslehner habe ich da kennengelernt und die Bruni Langthaler, mit der ich mich noh jahrelang im verschiedenen Wohnungen traf um uns unsere Texte vorzulesen. Meine sind niie gut angekommen. Aber vielleicht bilde ich mir das nur ein und wir haben auch ein Buch herausgeben wollen &#8220;Spurensuchen Frauen gegen Gewalt&#8221; hat es glaube ich gehi\u00dfen und bei &#8220;Frischfleich und L\u00f6wenmaul&#8221; erscienen sollen. Der Reinhart Wegerth hat uns, die B\u00e4rbl Danneberg und einige andere hinbestellt und uns erst am Ende erkl\u00e4rt, da\u00df es mit dem Buch nichts wird. Auch nicht gerade ddie feine Art. Die Hilde Schm\u00f6lzer hat ihr &#8220;Frau sein und schreiben herausgegeben und uf die Elfriede Gerstl dabei vergessen. Sp\u00e4ter hat die Anit Schu, 2000 oder so ein anderes Frauenbuch herausgebracht, wo ich ein Portrait habe und \u00fcber der Schwierigen Ilse Aichinger oder Fritzi Mayr\u00f6cker gest\u00f6hnt und dann dab es die GAV, die Grazer utorenversammlung. Gegr\u00fcndet in Graz, mit Stammsitz immer in Wien, wo sich die jungen Auotrenn gegen den PEN auflehnten. Der ht sich 1973 gegr\u00fcndet, die Feiern dazu habe ich gerade miterlebt und die Ruth Asp\u00f6ck, die sich sehr f\u00fcr die AUf engagierte erst sp\u00e4ter kennengelernt. Weil die j in Spanien studierte undd zwischendurch in Kuba war. Jetzt habe ich zu ihrem siebenundsiebzigsten Geburtstag nicht kommen k\u00f6nnen. Sie war aber mit von der nn gewonnen Falterkarten mit der Christa Unterauer im Theater und sie hben sich fas St\u00fcck der Anna Gmeiner &#8220;Automatenbuffet angesehen,<\/p>\n\n\n\n<p>Du gehst ja nicht so oft ins Theater, hat die Christa, die vor ein paar Tagen da war und mir viel Schokolade brachte, gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Stimmt, aber den &#8220;Porf Bernhardi&#8221; von Arthur Schnitzler, habe ich dreimal gsehen. Einmal als Lessetheaterauff\u00fchrung, einmal im Burtheater und einma im  Residenztheater in M\u00fcnchen. Das ist ein sehr interessantes St\u00fcck. Lauter Ober\u00e4rzte und eine katholische Krankenschwster, die sich dar\u00fcber mokierte, da\u00df Prof Bernhardi den Pfarrer f\u00fcr eine Sterbende nicht holte, weil die noch n ihr Leben glaubte. Ein interessantes St\u00fcck. Sonst interessiere ich mich j mehr f\u00fcr Literatur. In die Oper bin ich aber fr\u00fcher regelm\u00e4\u00dfig, as hei\u00dft jede Woche gegangen. So das war das Leben einer kulturell interessierten Frau oder wie es dazu kam und jetzt gerade wr f\u00fcr mich die Visite d und bereite mich auf einen eher unangenehmen Vorbereitungstag wegen dieser Magen-Darm Spiegelung vor. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Und wenn wir Freunde besuchen gehen, dann dort, wo sie aufgebrt liegen!&#8221; Das ist eine Gedichtzeile des 2000 verstorbenen Arthus West, der mich in den Arbeitskreis schreibender Frauen brachte. Wie geht denn das. 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