{"id":1948,"date":"2009-09-15T00:52:59","date_gmt":"2009-09-14T22:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=1948"},"modified":"2009-09-15T00:52:59","modified_gmt":"2009-09-14T22:52:59","slug":"gast-bei-den-wilden-worten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=1948","title":{"rendered":"Gast bei den wilden Worten"},"content":{"rendered":"<p>Schon ist sie vorbei meine n\u00e4chste Lesung, bzw. erste Buchpr\u00e4sentation meiner 2009 erschienenen B\u00fccher.<br \/>\nDa bin ich ja f\u00fcr den erkrankten Michael Amon bei den Wilden Worten eingesprungen. Dieser Szene-Veranstaltung von Richard Weihs, Franz H\u00fctterer und Michaela Opferkuh, die jeden zweiten Montag im Monat im Amerlinghaus mit einem Gast, freier Wildbahn und Wunschgedichten stattfindet.<br \/>\nVorigen September war ich bei der Judith Gruber-Rizy Lesung, habe mein Interesse f\u00fcr eine Lesung angemeldet und den &#8220;Novembernebel&#8221; in freier Wildbahn vorgestellt.<br \/>\nIm Mai die &#8220;Radiosonate&#8221; an Richard Weihs und &#8220;Das Haus&#8221; an Franz H\u00fctterer geschickt, oder war es umgekehrt? Als ich noch beim Bachmannpreis-Berichterstatten war, hat mir Richard Weihs gemailt, ich kann mir im n\u00e4chsten Jahr einen Termin aussuchen. Ich habe den J\u00e4nner genommen und vorigen Montag kam das Mail, ob ich nicht f\u00fcr Michael Amon einspingen will?<\/p>\n<div id=\"attachment_1951\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1951\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/20090914-192011.jpg?w=168\" alt=\"Lesung\" title=\"20090914-192011\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1951\" \/><p id=\"caption-attachment-1951\" class=\"wp-caption-text\">Lesung<\/p><\/div>\n<p>Ungeduldig wie ich bin, habe ich gleich zugesagt, da ich die B\u00fccher  ja n\u00e4chste Woche im &#8220;Reading-Room&#8221; pr\u00e4sentiere, geht das in einem Aufwaschen. Als ich  aber das Amerlinghaus-Programm mit der Ank\u00fcndigung Gast: Michael Amon, bekommen habe, war ich mir nicht ganz sicher, ob das eine gute Idee war, bin ich dann ja nirgends angek\u00fcndigt. Allerdings wenn Michael Amon einen gro\u00dfen Fan-Kreis hat, habe ich vielleicht Publikum, das zu mir nie gekommen w\u00e4re &#8230;<br \/>\nEgal, ich habe zugesagt und im September einen wahren Lese-Marathon. Auch nicht schlecht, das mal auszuprobieren. Das Amerlinghaus war auch ziemlich voll, fast ausschlie\u00dflich Leute, die ich nicht gekannt habe. Mein Fan-Publikum wird vielleicht in den Reading Room kommen. Jedenfalls haben das einige Leute bei der Poet Night angek\u00fcndigt. Es war aber Herr Blaha von der Augustin-Schreibwerkstatt da. Dem habe ich ein Belegexemplar des &#8220;Haus&#8221; f\u00fcr den Augustin gegeben und einen Termin f\u00fcr die n\u00e4chste Augustin-Schreibwerkstatt ausgemacht. Was ich da machen soll, ist mir zwar  noch unklar. Vorlesen und Auskunft \u00fcber mein Schreiben geben. Mache ich doch gern, daf\u00fcr bekomme ich ein Portrait im Augustin, der gr\u00f6\u00dften Stra\u00dfenzeitung Wiens.<br \/>\nDa Lesen war problemlos. Ich habe ein bi\u00dfchen was dazu erz\u00e4hlt. Dann kamen die Wunschgedichte von Richard Weihs und Franz H\u00fctterer. Michaela Opferkuh war nicht da und in der Pause hat mir der Eventbesucher, mit dem ich am Freitag bei Kuppitsch gefr\u00fchst\u00fcckt habe, erz\u00e4hlt, da\u00df er die Zehn-B\u00fccher-Tasche, die dort verlost wurde, um halb sechs bekommen hat. Vier hat er sich behalten, den Rest verkauft. So ein Pech, da\u00df ich da zu arbeiten hatte. <\/p>\n<div id=\"attachment_1950\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1950\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/20090914-194731.jpg?w=300\" alt=\"Franz H\u00fctterer &amp; Richard Weihs\" title=\"20090914-194731\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"size-medium wp-image-1950\" \/><p id=\"caption-attachment-1950\" class=\"wp-caption-text\">Franz H\u00fctterer &amp; Richard Weihs<\/p><\/div>\n<p>Nach der Pause las Herr Blaha ein paar surrealistische Gedichte und erkl\u00e4rte, da\u00df surreal ist, wenn der Bezug zur Realit\u00e4t noch vorhanden ist und als zweiter Leser in freier Wildbahn, der Gast vom n\u00e4chsten Monat, Wolfgang Gleichner, der als Provinzler aus dem M\u00fchlviertel oder so, seine K\u00e4mpfe im Gro\u00dfstadtdschungel zum Besten geht. Man konnte sich aussuchen, ob man es in Hochdeutsch oder Dialekt h\u00f6ren wollte und dann gab es als Experiment, die Geschichte &#8220;Nackt in der U-Bahn&#8221;. Er f\u00e4hrt in der Nacht zur alten Donau, stellt seine Kleider und seinen Rucksack bei einem P\u00e4rchen ab, bevor er ins Wasser geht. Dann kam eine Unterbrechung und ein langer Exkurs \u00fcber den Kleiderdiebstahl von der Antike bis zur Gegenwart. War sehr lustig. Das n\u00e4chste Mal stellt er sein in der Bibliothek der Provinz erschienenes Buch &#8220;Jetzt schl\u00e4gt`s  dreizehn&#8221; vor.<br \/>\nFranz H\u00fctterer hat noch, weil das Thema &#8220;Radio&#8221; war, aus seinem H\u00f6rspiel gelesen, da\u00df er anl\u00e4\u00dflich der B\u00e4renjagd in S\u00fcdtiriol geschrieben hat, das aber nicht gesendet wurde, weil der B\u00e4r, bevor es fertig war, erschossen wurde.<br \/>\nEin Buch habe ich verkauft, siebzig Euro Honorar bekommen und  mit Alfred, Franz H\u00fctterer und seiner sehr lieben Frau im Amerlingbeisl noch ein Glas Wein getrunken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon ist sie vorbei meine n\u00e4chste Lesung, bzw. erste Buchpr\u00e4sentation meiner 2009 erschienenen B\u00fccher. Da bin ich ja f\u00fcr den erkrankten Michael Amon bei den Wilden Worten eingesprungen. 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