{"id":2030,"date":"2009-10-06T23:08:42","date_gmt":"2009-10-06T21:08:42","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2030"},"modified":"2009-10-06T23:08:42","modified_gmt":"2009-10-06T21:08:42","slug":"arovell-verlag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2030","title":{"rendered":"Arovell Verlag"},"content":{"rendered":"<p>Heute gabs in der Gesellschaft f\u00fcr Literatur eine Pr\u00e4sentation von drei B\u00fcchern aus dem Arovell Verlag, dabei war viel  Bekanntes zu entdecken.<br \/>\nHat doch Anita C. Schaub ihre Erz\u00e4hlung &#8220;Fremde n zimmer&#8221; vorgestellt, Dorothea Macheiner ihren Essayband &#8220;Sinai&#8221; und G\u00fcnther Kaip seine Wortbilder und Miniaturen &#8220;Katarakte&#8221;.<br \/>\n\u00dcber Anita C. Schaub habe ich schon nach der Poet Night geschrieben, die Begr\u00fcnderin der Frauengruppe des 1. Wiener Lesetheaters, die heute &#8220;Frauen lesen Frauen&#8221; hei\u00dft, die das Buch &#8220;FrauenSchreiben Privileg, Abenteuer Existenzkampf&#8221;, in dem auch  ein Portrait von mir enthalten ist, geschrieben hat und noch ein kleines B\u00fcchlein, das bei Resistenz erschienen ist, aus dem sie auch schon bei einer Poet Night gelesen hat. Aus &#8220;Fremde n zimmer&#8221;, bei der letzten und das ist ein Buch, das ber\u00fchrt oder auch erschreckt, geht es doch um eine Tochter, die zur\u00fcck nach K\u00e4rnten kommt, weil ihre Mutter auf der Intensivstation liegt und w\u00e4hrend sie die Wohnung umr\u00e4umt oder im Fremdenzimmer schl\u00e4ft, an den Schwierigkeit ihrer Beziehung zu ihrer Mutter, dem Vater und ihrer Schwester nagt, mit denen sie sowenig zurechtgekommen ist, da\u00df sie  nicht im gemeinsamen Grab begraben werden, sondern sich eine sch\u00f6ne Urne g\u00f6nnen will. Andrea hat sich aus dieser Unf\u00e4higkeit der Kommunikation in das Schreiben gefl\u00fcchtet. Alles mir sehr bekannte Themen, die H\u00e4rte erschreckte mich ein wenig und dabei ist mir eingefallen, da\u00df ich vor Jahren, es war, glaube ich, 1979, als ich mit meiner Freundin Elfi  in ihrer Wohnung in Klagenfurt war, die wahrscheinlich etwas \u00c4hnliches mit ihrer Familie erlebt hat, auch eine Erz\u00e4hlung \u00fcber eine Ursula geschrieben habe, die von Klagenfurt nach Wien gefl\u00fcchtet ist, weil sie mit ihrer Mutter nicht zurechtkam. Damals war ich noch Studentin und habe aus dem Text beim Literatureck in der alten Schmiede gelesen. Ansonsten blieb die Erz\u00e4hlung unver\u00f6ffentlicht und liegt irgendwo herum.<br \/>\nAuch Dorothea Macheiner aus Salzburg ist eine alte Bekannte, ein GAV Mitglied, die ich immer bei den Sitzungen treffe. Eine bem\u00fchte und flei\u00dfige Autorin. Ihr bei Milena erschienenes &#8220;Yvonne &#8211; Eine Recherche&#8221; habe ich einmal vom Alfred zu Weihnachten bekommen. Und auch in &#8220;Sinai&#8221; geht es um einen Reisebericht. Um die Katharinen Legende und das Katharinen Kloster in Sinai und dann noch um das Buch Moses.<br \/>\nDer dritte Leser ist mir ebenfalls von der GAV bekannt. Ein eher experimenteller Autor, der B\u00fccher im Ritter und im Klever Verlag hat und  zu seinen Texten auch zeichnet.<br \/>\nEin sehr unterschiedlicher Abend und vom Arovell Verlag habe ich das erste Mal 2004 geh\u00f6rt, als ich f\u00fcr &#8220;Tauben f\u00fcttern&#8221; einen Verlag gesucht habe, da hat mir Margot Koller sehr von Paul Jaeg  vorgeschw\u00e4mt. Zu einer Verlagsanbahnung ist es nicht gekommen. Paul Jaeg, der auch GAV Mitglied ist, habe ich  bei einigen IG-Sitzungen getroffen und Christine Werner mit der ich im M\u00e4rz in der alten Schmiede gelesen habe, hat auch einige ihrer B\u00fccher dort.<br \/>\nIch habe mich also wieder gefragt, wieso es mir nicht gelingt, einen Verlag zu finden, wenn das bei den anderen m\u00f6glich ist? Eine Antwort, die mir nach wie vor ein R\u00e4tsel ist, die Hemmung und die Sch\u00fcchternheit werden schon eine Rolle spielen. Aber ich habe ja  sehr viele sch\u00f6ne selbstgemachte B\u00fccher und bin auch stolz darauf. Als ich nach Hause gekommen bin und herumgesurft habe, ob ich vielleicht schon Cornelia Travniceks dritten Platz Text beim FM4 Wettbewerb, der heute bekannt gegeben wurde, finden kann, bin ich auf einen Beitrag von Otto Lambauer gesto\u00dfen, der in einem anderen Blog, sowohl &#8220;F\u00fctter mich&#8221;, als auch den &#8220;Novembernebel&#8221; besprochen hat und habe da etwas von einer biografischen Kr\u00e4nkung der Autorin gelesen.<br \/>\nBin ich, gebe ich zu, aber auch Cornelia Travnicek leidet sehr, da\u00df es wieder nicht der erste Platz, sondern &#8220;nur&#8221; der Dritte geworden ist und, da\u00df sie beim Sprachkunstlehrgang, wo man ab heuer das Dichten an der Angewandten unter Robert Schindel studieren kann, wegen \u00dcberqualifizierung nicht aufgenommen wurde.<br \/>\nW\u00e4hrend die abgelehnten  FM4 Wettbewerbsteilnehmer darunter leiden, da\u00df schon wieder dieselben Leuten gewonnen haben.<br \/>\nEs ist schon ein Dilemma mit der Literatur, sch\u00f6n, da\u00df soviele Leute schreiben, lernen mu\u00df man es irgendwo und irgendwie und, da\u00df nur die  (mittel)besten f\u00fcr das Bachelorstudium zugelassen werden und nicht jeder studieren, darf, der das will, halte ich bekannterweise f\u00fcr problematisch. Nicht nur beim Sprachkunstlehrgang, sondern \u00fcberhaupt, kann es aber nicht ver\u00e4ndern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute gabs in der Gesellschaft f\u00fcr Literatur eine Pr\u00e4sentation von drei B\u00fcchern aus dem Arovell Verlag, dabei war viel Bekanntes zu entdecken. Hat doch Anita C. 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