{"id":2172,"date":"2009-11-09T23:50:31","date_gmt":"2009-11-09T22:50:31","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2172"},"modified":"2009-11-09T23:50:31","modified_gmt":"2009-11-09T22:50:31","slug":"neunter-schreibetag-und-lesefestwocheneroffnung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2172","title":{"rendered":"Neunter Schreibetag und Lesefestwochener\u00f6ffnung"},"content":{"rendered":"<p>Heute Morgen stand im Standard, da\u00df Herta M\u00fcller gestern im Odeon Theater gelesen hat und \u00d6sterreich deshalb zu beneiden ist. Ich bin aber auch zu beneiden, denn der Augustin ist gekommen und darin gibt es ein paar  Zeilen \u00fcber mich und meinen Traumtinten Bachmann Satiretext und ein paar l\u00e4ngere Texte, die die Schreibwerkstattteilnehmer als Reaktion darauf geschrieben haben. Anni B\u00fcrkl hat sich in ihrem neuesten Beitrag \u00fcber den inneren Lektor auf den ersten Wochenbericht von <a href=\"http:\/\/www.schriftsteller-werden.de\/\">schriftsteller-werden.de<\/a> \u00fcber die Nanowrimo Writing Schreiberfahrung bezogen und da habe ich  am Samstag  bevor ich in die alte Schmiede gegangen bin, auch meine Erfahrungen hingeschickt. Zwischenstatus 23.600 Worte habe ich Jacqueline Nagel gemailt und drei Tage lang nichts mehr geschrieben, jetzt sinds schon  26.790 Worte und drei Szenen mehr, denn ein paar Notizen, wie es weitergehen soll, habe ich mir am Wochenende aufnotiert und, da\u00df ich den Titel um das &#8220;Halb eins&#8221; erweitern mu\u00df, ist mir nach dem Wochenend-Standard auch klar geworden, ist &#8220;Heimsuchung&#8221; doch  ein Roman der Jenny Erpenbeck. Ansonsten war es nicht so leicht an das Geschriebene anzuschlie\u00dfen, denn ich war sehr m\u00fcde und der Kopf hat mir nach dem so intensiven literarischen Wochenende geraucht und ein bi\u00dfchen tue ich mich  mit dem Ausschalten des inneren Lektors  schwer, so logisch das auf den ersten Blick auch klingt. Denn nur dahinzuschreiben und  mit  f\u00fcnfzigtausend  unbrauchbaren Worten dazustehen, kann es ja auch nicht sein, f\u00fcr mich jedenfalls nicht. Ich habe jetzt noch eine Figur, n\u00e4mlich den sogenannten Geheimblogger mit dem sch\u00f6nen Namen Ferdinand Feuerbach, den ich mir von der Literatur im Herbst mitgenommen habe, eine Hanna Held Szene mit der Schweinegrippe und der nicht zur Lesung erschienenen Nobelpreistr\u00e4gerin, das hatte ich, ganz ehrlich schon vorher vor und eine weitere Szene mit den Indentit\u00e4tsverwirrungen der Melitta Bruch. Inzwischen habe ich zwei sehr liebe Mails von Stefan Gm\u00fcnder bekommen, der mir versichert hat, es hat keiner vorher gewu\u00dft und ist eigentlich  egal, obwohl die Erfahrungen, wie geht man um mit der ber\u00fchmten Dichterin und wie sehr interessieren sich die Leute wirklich f\u00fcr Literatur sehr interessant sind. Margot Koller hat mir gemailt, da\u00df sie  nach Wien zur Buchmesse f\u00e4hrt und vom nanowrimo Deutschland habe ich  ein sehr liebes Durchhaltemail bekommen.<br \/>\nDann war es schon Zeit mich in Richtung Prater aufzumachen und das war fast so abenteuerlich wie damals, als ich zu Residenz wollte und pl\u00f6tzlich auf der M\u00fclldeponie stand. Denn es war schon finster und auf der einen Seite die Geisterbahn auf der anderen drehten die Autodroms ihre Runde und wo bitte ist das XXL Praterrestaurant?<br \/>\nIch habe es dann doch gefunden, es gab zuerst im Freien Gl\u00fchwein, Punsch und Maroni, das h\u00e4tte es beim Lederleitner heute auch gegeben, nachher sa\u00df ich in dem riesigen Restaurant auf einem der nicht reservierten Tische neben einem Mann von der Wirtschaftskammer, mit dem ich mich gut unterhalten habe. Am selben Tisch sa\u00df die Martina Schmidt vom Deuticke Verlag, der Harald Serafin ist vorbei gekommen und der Herr Blahacek von der Kulturabteilung, sonst habe ich nicht sehr viele bekannte Gesichter entdeckt. Die Eintrittskarten hat niemand kontrolliert und Wien live hat es gesponsert, so lagen auf einem Tisch die mir schon bekannten Krimis auf. Eva Rossmann hat wieder den Beginn von &#8220;Leben lassen&#8221; gelesen, dann traten  der Mathematiker Rudolf Taschner und Franzobel auf, es gab Musik von Gustav und DJ Paul Divjak und ein sehr reichhaltiges Buffet mit den Wiener Schmankerln, Kartoffelgulasch, Schnitzel, Fleischlaberln, Cevapcici  und Topfenstrudel mit Vanillesauce. Ich habe zwei kleine Schnitzerl mit Kartoffelsalat und noch zwei St\u00fcck Strudel mit Sauce gegessen und in der Pressemappe zwar eine Art Einladung f\u00fcr den Mittwoch gefunden, aber da ich ja mein Schreibprojekt habe, mit dem ich weiterkommen will, habe ich ohnehin  beschlossen, morgen das Fest zum zweihundertf\u00fcnfzigsten Geburtstag von Friedrich Schiller auszulassen, um nach meiner letzten Stunde ein paar Szenen zu schreiben und am Mittwoch liest Viktoria Schlederer im Thalia W3 und das ist  interessant und l\u00e4\u00dft sich f\u00fcr mein Namnowrimo Novel brauchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Morgen stand im Standard, da\u00df Herta M\u00fcller gestern im Odeon Theater gelesen hat und \u00d6sterreich deshalb zu beneiden ist. 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