{"id":2177,"date":"2009-11-11T22:26:23","date_gmt":"2009-11-11T21:26:23","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2177"},"modified":"2009-11-11T22:26:23","modified_gmt":"2009-11-11T21:26:23","slug":"schreibworkshop-fantasylesung-und-zweimal-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2177","title":{"rendered":"Schreibworkshop, Fantasylesung und zweimal schreiben"},"content":{"rendered":"<p>Wieder ein literarischer Intensivtag und die Teilung zwischen Schreiben und  dem Eintauchen in diverse Literaturveranstaltungen gelingt erstaunlich gut. Gestern Abend habe ich den Schiller einen guten Mann sein lassen, blieb zu Hause und hab geschrieben. Am Montag habe ich nach drei Tagen Unterbrechung wieder damit begonnen und es ging, ein wenig schleppend zwar, einige Szenen weitergebracht und zwischendurch korrigiert und weggestrichen, ohne dem geht es bei mir nicht und auf dem Schreibwerkstattzwischenbericht, den inzwischen auch Anni B\u00fcrkl vernetzt hat, merkte ich mit Freude oder Entsetzen, da gibt es vier, die sind schon fertig, ansonsten liege ich mit meinen 33.448 Worten  gut in Form und ziemlich oben in der Schreibstatistik. Ich habe mir auch ein paar Seiten mit den Roman- und Autoreninformationen angesehen, die sind sehr interessant.<br \/>\nGestern Abend wieder lang und intensiv geschrieben und langsam \u00fcber die drei\u00dfigtausend Wort-Grenze gekommen, zwar wei\u00df ich noch immer nicht so genau, wohin ich will, nur ungef\u00e4hr und heute gab es wieder eine Unterbrechung, n\u00e4mlich die Mariahilfer Frauenwochen.<br \/>\n&#8220;Warum tut man sich das an?&#8221;, fragt Anni B\u00fcrkl auf ihren Blog und meint damit ihre Reise nach Deutschland zu den Krimi-Frauen. Warum ich mir neben dem Nanowrimowriting ein Schreibseminar antue, ist dagegen nicht so klar. Ich tue es mir aber nicht an, sondern hab es sehr genossen, es war umsonst, ich habe die Doris Nussbaumer, die ich vom Lise Meitner Preis bzw. den Widerstandslesungen kenne, wiedergesehen und dazu noch elf interessante Frauen mit mehr oder weniger Schreiberfahrungen kennengelernt und drei Stunden an einem Text geschrieben, den ich nicht wirklich brauche, denn eigentlich sollte ich an meinem Plot arbeiten oder eine Katzengeschichte f\u00fcr den Katzenfasching schreiben, dann hie\u00df der Schreibvorschlag aber &#8220;\u00dcber viele Dinge&#8221; und man sollte sich einen Raum mit vielen Sachen vorstellen und ich war auf einmal auf einem Dachboden oder im Gartenhaus meiner Eltern, bei dem Sparbuch, das meine Schwester anno 1942 von der NS Frauenschaft anl\u00e4\u00dflich ihrer Geburt bekommen hat und bei der Messieproblematik im Text vorher.<br \/>\nHabe elf spannende Geschichten geh\u00f6rt, bessere und schlechtere und auch erfahren, wie man wirklich mit allen Sinnen in den Text hineinkommen kann, danach bin ich auf die Mariahilferstra\u00dfe gegangen, habe mir beim Hussel eine Tr\u00fcffelkugel abgeholt und \u00fcberm\u00fctig wie ich war, gedacht, jetzt gehe in die Garnisongasse zum Yellow Buchshop und l\u00f6se mir den Gutschein ein, den ich vom Roman Gutsch zum Geburtstag bekommen habe.<br \/>\nDie Anna Jeller oder der Thalia w\u00e4ren n\u00e4her gewesen, aber jetzt habe ich einige B\u00fccher mehr, die ich schon lange wollte, n\u00e4mlich von der Mayr\u00f6cker &#8220;Und ich sch\u00fcttelte einen Liebling&#8221;, den Ingeborg Bachmann Paul Celan Briefwechsel &#8220;Herzzeit&#8221;, von Thomas Klupp &#8220;Paradiso&#8221;, das Roadmovie, das angeblich in einem Klagenfurter Literaturkurs entstanden ist, Geschichten von Rafik Schami, ein Sizilienbuch von Dacia Maraini, der Lebensgef\u00e4hrtin von Alberto Maravia und noch eines aus der Ein-Euro Kiste, um dem Gesch\u00e4ft nichts zu schenken.<br \/>\nZur\u00fcck, eine Svetlana Richter Szene geschrieben und 33.448 Wortstand eingef\u00fcgt. Dann wurde um neunzehn Uhr die Buchmesse er\u00f6ffnet, ich hatte aber keine Einladung und au\u00dferdem las im Thalia W3  Victoria Schlederer aus &#8220;Des Teufels Maskerade&#8221; und das ist die dreiundzwanzigj\u00e4hrige Wienerin, die aus 1400 Manuskripten den Heyne Bestseller Wettbewerb gewonnen hat.<br \/>\nKlar da\u00df mich das interessiert und zwar nicht wegen der Fantasy Thematik und so habe ich mich bei Bernhard Hennens Lesung aus &#8220;Elfenkind&#8221; oder so auch ein wenig gelangweilt, das andere ist aber Thema meines Nanowrimo Novels, eines, denn das hat ja viele, da gibt es eine Barbara Winter, der etwas \u00c4hnliches passierte, nur, da\u00df die noch dazu im Lehrgang f\u00fcr Sprachkunst aufgenommen wurde, was zu interessanten Verwicklungen f\u00fchrt.<br \/>\nDie Lesung und das Gespr\u00e4ch waren auch sehr interessant, viele junge Leute und einige \u00e4ltere. Von Bernhard Hennen kamen wieder einige Tips zum Schreiben und zur Verlagsfindung und das war auch ein Thema des heutigen Schreibseminars und am Sonntag gibt es auf der Buch Wien zwei diesbez\u00fcgliche Seminare.<br \/>\nWeil das Fantasy ja nicht so meines ist, hab ich mir w\u00e4hrend der Hennen Lesung  einige Szenen aufnotiert, es fehlen jetzt noch an die vierzehnhundert Worte, das hei\u00dft, ein Ende ist absehbar und auch wenns mit dem Schreiben wieder knapp werden wird, werde ich wahrscheinlich n\u00e4chste Woche  fertig und als n\u00e4chstes &#8220;Atemschaukel&#8221; zu Ende lesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder ein literarischer Intensivtag und die Teilung zwischen Schreiben und dem Eintauchen in diverse Literaturveranstaltungen gelingt erstaunlich gut. Gestern Abend habe ich den Schiller einen guten Mann sein lassen, blieb zu Hause und hab geschrieben. 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