{"id":2196,"date":"2009-11-15T21:34:06","date_gmt":"2009-11-15T20:34:06","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2196"},"modified":"2009-11-15T21:34:06","modified_gmt":"2009-11-15T20:34:06","slug":"buch-wien-wochenende-mit-zwei-seminaren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2196","title":{"rendered":"Buch-Wien-Wochenende mit zwei Seminaren"},"content":{"rendered":"<p>Die Buch Wien ist vorbei und war wieder interessant, n\u00e4mlich mit einem ganz eigenen Feeling. Frankfurt ist weit und teuer und f\u00fcr mich wohl nur mehr \u00fcber das Internet erreichbar. Leipzig ist famili\u00e4rer, mit der Familie Hundertmark, die Fahrt mit der Stra\u00dfenbahn von einem Ende zum anderen und dann Sitzen im Wiener Cafe und viele Leute und die Buchwoche hatte die spezielle Rathaus Atmosph\u00e4re in den letzten Jahren, vorher war sie in der Hofburg und anderswo, viele Pensionistinnen und nur B\u00fccher \u00f6sterreichische Verlage. Die Buch Wien ist kleiner und weil die Pensionistinnen nicht Eintritt zahlen, findet man am Nicht-Wochenende Schulklassen und Autoren, sonst eher letztere, heuer mit einem Zwischenspiel von Besuchern der P\u00e4dagogika.<br \/>\nDiesmal bin ich pausenlos auf Leute getroffen, wurde zweimal zum Kaffee eingeladen, das war ja das letzte Jahr ein bi\u00dfchen ein Problem, habe heute mit der Margot Koller im Prater bei einem W\u00fcrstlstand K\u00e4sekrainer mit Pommes Frites gegessen und an den vier Tagen viel Zeit beim Kochbuchforum, ungef\u00e4hr nach dem Motto, die Autoren kann ich immer h\u00f6ren, Toni M\u00f6rwald, Ewald Plachutta, Colette Prommer etc. bekochen mich sonst eher selten, verbracht und mich durch alle K\u00f6stlichkeiten durchgekostet, sofern die K\u00f6che nicht zu oft mit demselben L\u00f6ffel gekostet haben und heute sogar das tolle M\u00f6rwald &#8211; Wagner Kochbuch &#8220;Die s\u00fc\u00dfe K\u00fcche&#8221;, gewonnen, wenn Herwig Bitsche nicht so schnell seinen Stand, wo ihn Cornelia Travnicek mit der Kochsch\u00fcrze fotografierte, verlassen h\u00e4tte, h\u00e4tte ich ihn fast gefragt, ob ich es nicht gegen Clemens J. Setz &#8220;Frequenzen&#8221; tauschen k\u00f6nnte oder auch wieder nicht, denn es ist wirklich sch\u00f6n anzuschauen und ich mag S\u00fc\u00dfes gern.<br \/>\nEs gab beim Kochbuchforum wirklich tolle Sachen, so wurde gestern der &#8220;Genu\u00dff\u00fchrer \u00d6sterreich&#8221; mit einer tollen Verkostung von alten Gem\u00fcsen, alten Weinen, Sonnenschweinw\u00fcrsten und speziellen Broten vorgestellt, die man sich auch noch mitnehmen konnte.<br \/>\nIch bin zwischendurch nat\u00fcrlich viel herumgerannt, habe mal da ein bi\u00dfchen, mal dort ein bi\u00dfchen was geh\u00f6rt, versucht meine Kommunikationsf\u00e4higkeit zu schulen und mich etwas zu trauen, weil ich diese Woche zwei Mal h\u00f6ren konnte, da\u00df das f\u00fcr die Verlagsfindung  von Vorteil ist.<br \/>\nEs war also gut, da\u00df mir die Buch Wien wieder so viele Karten zur Verf\u00fcgung gestellt hat und ich habe sie auch brav ausgen\u00fctzt, die Gabriele Ecker von der Edition N\u00d6 wundert sich, glaube ich, noch immer \u00fcber meinen Eifer und als ich mir gestern die Nanowrimo Statistik, die Jacqueline Vellguth zusammengebastelt hat, angesehen habe, hat mich prompt das schlecht Gewissen gepackt, so da\u00df ich in der Nacht nicht schlafen konnte und gegen halb vier eine Szene geschrieben habe.<br \/>\nSie ist zwar sicher nicht die allerbeste, aber jetzt habe ich wieder tausend Worte mehr, bin immer noch der Zeit um einige Tage voraus und heute gab es zuerst die Seminare &#8220;Eigenverlagsgr\u00fcndung&#8221; und &#8220;AutorIn sucht Verlag&#8221; und sie waren, wie erwartet, interessant. Nicht, da\u00df ich wirklich Neues erfahren h\u00e4tte, au\u00dfer wieviele Leute sich f\u00fcr die Verlagssuche und Gr\u00fcndung interessieren, aber das habe ich   schon gewu\u00dft. Das Eigenverlagsseminar wurde von einer Frau vom Hauptverband gemacht, da war interessant, wie positiv der Hauptverband der Sache sieht, denn bei mir hat sich ja der Eindruck festgesetzt, da\u00df das sowieso das Letzte ist, obwohl meine B\u00fccher eigentlich sehr toll sind.<br \/>\nEinen Eigenverlag werde ich nat\u00fcrlich nicht gr\u00fcnden und auch weiter keine ISBN Nummer kaufen, vielleicht aber in dem Wissen, ich bin nicht allein, die Sache noch selbstbewu\u00dfter angehen. Ein bi\u00dfchen sch\u00f6n gef\u00e4rbt waren die Informationen von Ulrike H\u00fctter auch, noch mehr allerdings die von Sonja Franzke und das war die Kochbuchforum-Moderatorin, die mich durch die letzten vier Tage  begleitet hat, sie war aber auch Lektorin bei Deutike und Residenz und hat das Seminar ein bi\u00dfchen weniger strukturiert durchgef\u00fchrt, bei einigen dachte ich auch, da habe ich mehr Ahnung, n\u00e4mlich, da\u00df man bei Volltext eigentlich keine Texte publizieren kann und bei Kolik und den Manuskripten werden die Leute, die bei dem Seminar waren, h\u00f6chstwahrscheinlich nichts unterbringen k\u00f6nnen und wohl auch keine Bestseller schreiben, aber &#8220;Sprechen Sie die Leute bei Messen an, informieren Sie sich nach dem Namen der Lektoren und verweisen Sie auf das stattgefundene Gespr\u00e4ch, das macht guten Eindruck, auch wenn die sich nicht mehr erinnern k\u00f6nnen!&#8221;, das hat Bernhard Hennen am Mittwoch auch gesagt und dann hat sie noch aus der Schule des Deuticke Verlags geplaudert und erz\u00e4hlt, da\u00df sich Daniel Kehlmann bei Martina Schmidt beschwerte, da\u00df er keine Besprechung in der FAZ gehabt hat.<br \/>\nInteressant also, auch wenn es mich schon in die Halle D dr\u00e4ngte, weil da wurde den Wortlaut Siegern ein Sony \u00fcbergeben. Martin Fritz las seinen Siegertext von seinem Sony herunter und behauptete, da\u00df das sehr leicht und angenehm gewesen war. Ich konnte mir dagegen leicht und angenehm die Anthologie von J\u00fcrgen Lagger erschnorren, der ist ja GAV Mitglied und ich war, glaube ich, in der Jury, als er aufgenommen wurde und habe wieder ein wenig mit Gabriele Ecker geplaudert, dann bin ich wieder herumgehoppelt, da einen Keks, dort eine Mandarine und immer wieder ein bi\u00dfchen was geh\u00f6rt, beispielsweise &#8220;Narziss Goebbels&#8221; von dem Psychiater Peter Gathmann und Martina Paul, Andreas Pittler &#8220;Ezzes&#8221; und und und.<br \/>\nAm Schlu\u00df wurden die St\u00e4nde schon nach f\u00fcnf abger\u00e4umt, ich konnte mir bei den Ungarn noch ein Glas Wein und ein bi\u00dfchen Knabbergeb\u00e4ck ergattern und jetzt ist die zweite Buch Wien Geschichte.<br \/>\nSie war sehr sch\u00f6n, vielen Dank,  nun zur\u00fcck zum Nanowrimowriting. Kommende Woche sollte das ja leichter gehen, obwohl zweimal Diagnostik, zwei Interviews und die Frauenlesung, mal sehen wie es mir gelingt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Buch Wien ist vorbei und war wieder interessant, n\u00e4mlich mit einem ganz eigenen Feeling. Frankfurt ist weit und teuer und f\u00fcr mich wohl nur mehr \u00fcber das Internet erreichbar. 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