{"id":2337,"date":"2009-12-14T23:28:11","date_gmt":"2009-12-14T22:28:11","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2337"},"modified":"2009-12-14T23:28:11","modified_gmt":"2009-12-14T22:28:11","slug":"adventlichten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2337","title":{"rendered":"Adventliches"},"content":{"rendered":"<p>Ich hab in der Hektik der letzten Wochen nicht geschrieben, der Advent ist eingezogen, die Praxiswohnung  geschm\u00fcckt, es gibt den Adventkalender von <a href=\"http:\/\/www. literaturcafe.de\">www. literaturcafe.de<\/a> und den der Klaudia Zotzmann mit B\u00fccher, Wiener Kaffeeh\u00e4usern und einem Schaf mit Weihnachtsm\u00fctze und manchmal kann man das Kaffeehaus raten.<br \/>\nEs gibt jede Menge Gewinnspiele. Da\u00df ich bei Jacqueline Vellguths Nanowrimo Parade den ersten Preis gewonnen habe, habe ich schon geschrieben, aber auch Dieter Ehrenreich vom Resistenzverlag hat mir gemailt, in der Sendung &#8220;Solid Gold&#8221; wird ein aktuelles Buch besprochen, wer als erster den Autor nennt, bekommt ein Weihnachtsb\u00fccherpackerl. Da habe ich seit Jahren wieder einmal \u00d63 geh\u00f6rt und bin zu sp\u00e4t gewesen.<br \/>\nLillyberry hat  ein tolles Weihnachtsbuch &#8220;The christmas train&#8221; verlost und ich habe nichts gewonnen, Elisabeth Pratscher von <a href=\"http:\/\/leselustfrust.wordpress.com\">leselustfrust<\/a> liest schon seit Wochen s\u00e4mtliche Weihnachtsb\u00fccher, die es gibt, Anni B\u00fcrkl r\u00e4t zum Ghostwriting als Weihnachtsgeschenk und die Weihnachtsengel von der Zeitschrift Madonna, die ich durch die Buch-Wien im Probeabonennt beziehe, l\u00e4\u00dft einen f\u00fcr einen Tag Autorin sein, bzw. ein pers\u00f6nliches Schreibtraining bei Uschi Fellner gewinnen.<br \/>\nSo kann man sich auf das gro\u00dfe Fest einstellen, man kann aber auch beim Kulturspaziergang &#8220;Alles Gute- Adventwandern mit &#8230;&#8221; durch den siebenten Bezirk spazieren und das tue ich schon seit einigen Jahren.<br \/>\n&#8220;Ob ich das seit Anfang mache?&#8221;, wollte Silvia Bartl von mir wissen. Nein, die ersten Umg\u00e4nge habe ich vers\u00e4umt. 2005 oder 2006, ich habe gerade am Wiener Stadtroman geschrieben, war im Cafe Engl\u00e4nder beim Jour fixe der Lesefrauen und bin danach ins Siebenstern gesto\u00dfen und ein paar Stationen mitgegangen und seitdem jedes Jahr.<br \/>\nDenn das ist wirklich toll, die Alternative zum herk\u00f6mmlichen Punschtrinken. Man geht hinter drei Musikern n\u00e4mlich Peter Rosmanith, Georg Graf, Joe Pinkl und Helge Hinteregger mit dem Megaphon, der st\u00e4ndig schreit &#8220;Keine Angst, das ist Kultur, es kann euch nichts passieren!&#8221;, von Station zu Station, h\u00f6rt ein bi\u00dfchen in das aktuelle Programm hinein, i\u00dft Lebkuchen oder K\u00e4sesemmeln, fr\u00fcher einmal gab es noch W\u00fcrstl, trinkt Punsch und plaudert mit den Leuten, die man kennt. Diesmal gab es nicht so viele Bekannte, toll war es trotzdem. Es hat wieder in der Hauptb\u00fccherei um f\u00fcnf begonnen. Das letzte Jahr wars ja hintenrum. Da hab ich gleich die Madeleine Reisner, die stellvertretende Bezirksvorsteherin begr\u00fc\u00dft und ein junger Mann forderte energisch in einem Gemisch aus Deutsch und Englisch zum Mitmachen beim Xmas in Afrika auf. Dann gings weiter in die Kaiserstra\u00dfe zum Theater Spielraum zu &#8220;Emil wer?&#8221; Das war ein j\u00fcdischer Schauspieler und Theaterdirektor, der einmal in der Siebensterngasse, in dem Haus, in das wir uns sp\u00e4ter begaben wohnte, nur leider zu sp\u00e4t aus \u00d6sterreich bzw. der Ostmark wollte, jetzt bekommt er eine Gedenktafel und die wurde in den zwanzig Minuten szenisch vorgestellt.<br \/>\nDann neu, das j\u00fcdische Theater in der Kandlgasse und das war lustig. Da wartete eine junge Frau vor einem alten Zinshaus, schleuste uns durch viele G\u00e4nge, sagte nur f\u00fcnfundzwanzig Leute haben Platz, dann spielten ein paar junge Leute Klezmer, eine Frau mit Baby um den Bauch gebunden, es gab eine Videowall und die Mitteilung, da\u00df die Vorstellung um sieben Uhr abend beginnt.<br \/>\nEs ging aber weiter ins Literaturhaus wo Cornelia Travnicek &#8220;Marasmus&#8221;, las, das ist die Herbergssuche \u00fcber Eis- und Gurkerlessen, eine Schwangerschaft und einem Vater, der ein Arschloch ist, aus &#8220;F\u00fctter mich&#8221;. Cornelia Travnicek bewunderte die ca. achtzig Leute, die durch die K\u00e4lte zogen, forderte zum Rum trinken auf und hat in ihrem Blog schon dar\u00fcber berichtet und weiter gings in die Medienwerkstatt zu drei Kurzfilmen \u00fcber Sport, einer davon war ganz lustig und auch sehr literarisch und dann ins Siebenstern, wo ein Gl\u00e4schen Rotwein und Soletti warteten und Stephan Paryla kurz Anton Kuh gelesen hat. Dann gings in die Fleischerei, das ist das Theaterprojekt der engagierten Prinzipalin Eva Brenner mit einem diesmal sehr guten Programm, n\u00e4mlich auf Achse 09 mexikana:Szenen vom Stra\u00dfentheaterfestival Cervantino, wo Eva Brenners Gruppe im Sommer offenbar war und einen Text von Elfriede Jelinek zum Tod von Cheibani W. aufgef\u00fchrt hat.<br \/>\nDer Punsch war hier sehr gut, ebenso der bei Mica, das ist der Musikraum vis a vis vom Amerlinghaus und da gabs ja ein Konkurrenzprogramm, n\u00e4mlich unten die Wilden Worte mit Gabriele Petricek als Gast und oben in der Galerie den ersten Abend von xxxxxxx-small, bei dem heuer wieder Ruth Asp\u00f6ck mitmacht.<br \/>\nMan kann nicht alles haben und zuviel splitten bringt nur Verwirrung, ist ja schon der Adventumgang ein ziemliches Durcheinander, so bin ich im Amerlinghaus nur aufs Klo und dann gleich ins Museumsquartier, wo es noch zwei Stationen gab, n\u00e4mlich wieder eine Ausstellung im Architekturzentrum und im Tanzquartier. Sehr dicht, das weihnachtliche Alternativprogramm und soviel Punsch auf einmal, habe ich zuletzt vor einem Jahr bei &#8220;Alles Gute&#8221; getrunken und nat\u00fcrlich habe ich etwas vers\u00e4umt, n\u00e4mlich die Ohrenschmaussieger, die in der Sendung Texte gebracht wurden, habe aber schon mit dem lieben Otto dar\u00fcber gemailt und gestern mit Edith Ulla Gasser, bei der ich jetzt doch einen Sendungsmitschnitt meiner \u00d61 Sendung bestellt habe und die hundertneunundf\u00fcnfzig Euro Honorar sind inzwischen auch gekommen. Das war ein bi\u00dfchen schwierig. Denn der ORF sandte dazu zwei Einschreibebriefe, stolperte \u00fcber meinen Doktortitel bzw. Doppelnamen und wollte eine Heiratsurkunde bzw. Promotionsnachweis sehen. Dann hats aber doch ein bi\u00dfchen weniger b\u00fcrokratisch geklappt, obwohl das ja eine herrliche Szene f\u00fcr einen meiner n\u00e4chsten Texte w\u00e4re und jetzt bin ich bestens auf Weihnachten eingestimmt und habe, da ich es, obwohl ich beim Weihnachtsstre\u00df nicht wirklich mitmache, nicht schaffe, alle sch\u00f6nen Texte des neuen etcetera zu lesen, das Heft wenigstens als Kommentar zu meinen letzten Artikel &#8220;Und Nietsche weinte&#8221;, beziehungsweise als Reaktion auf Robert Eglhofer kurz besprochen, bzw. sehr gelobt, weil das wirklich ein sehr sch\u00f6nes Heft ist, wo man einen guten Einblick in die \u00f6sterreichische Gegenwartsliteratur bekommen kann. Wer also noch kein Weihnachtsgeschenk hat und eines braucht, dem ist es zu empfehlen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hab in der Hektik der letzten Wochen nicht geschrieben, der Advent ist eingezogen, die Praxiswohnung geschm\u00fcckt, es gibt den Adventkalender von www. literaturcafe.de und den der Klaudia Zotzmann mit B\u00fccher, Wiener Kaffeeh\u00e4usern und einem Schaf mit Weihnachtsm\u00fctze und manchmal &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2337\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-2337","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2337"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2337\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}