{"id":2356,"date":"2009-12-15T23:24:34","date_gmt":"2009-12-15T22:24:34","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2356"},"modified":"2009-12-15T23:24:34","modified_gmt":"2009-12-15T22:24:34","slug":"xxxxxxx-small-09","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2356","title":{"rendered":"xxxxxxx-small 09"},"content":{"rendered":"<p>Heute war der zweite Abend der glorreichen Kleinstverlagschau des fr\u00f6hlichen Wohnzimmer, edition ch, edition die donau hinunter, edition exil, edition zzoo, freibord und herstpresse, die schon seit vielen Jahren im Advent im Amerlinghaus stattfindet. Drei Abende mit Buchverkauf und Lesungen der Wiener Kleinstverlagszene. Ein Ereignis und eine Art Familienfest und ich gehe als  literarische Au\u00dfenseiterin regelm\u00e4\u00dfig hin. Eine Zeitlang habe ich meine B\u00fccher neben die der Ruth Asp\u00f6ck ausgelegt, dann ist sie in Pension gegangen, heuer hat sie eine Art Restabverkauf gemacht und gestern auch gelesen.<br \/>\nDa bin ich, wie beschrieben durch den Bezirk gezogen. Also erst heute zu der Lesung von Gerhard Jaschke,  Ilse Kilic und Andreas Leikaufs Film &#8220;Werner&#8221; mit Livemusik gekommen und Ruth Asp\u00f6ck, Fritz Widhalm, G\u00fcnther Vallaster und  Nikolaus Scheibner vers\u00e4umt, daf\u00fcr bin ich heute ein bi\u00dfchen fr\u00fcher gekommen, um mir die B\u00fccher in Ruhe anzusehen und das war sehr interessant, denn es gab viel Neues.<br \/>\nBei Gerhard Jaschke beispielsweise, der im Vorjahr krankheitshalber ausgefallen ist. Jetzt gabs das neue Freibord und besonders interessant ein Buch \u00fcber die Frankfurter Buchmesse von der Edition Thurnhoff &#8220;Rund um die gr\u00fcne So\u00dfe&#8221; mit Verlagssplittern und Fotos von Gerhard Jaschke aus dem er auch gelesen hat und dann aus  &#8220;Hirngeplapper&#8221;, wo er sich mit seinem Insult auseinandersetzte. Am B\u00fcchertisch lag noch die Festschrift zum sechzigsten Geburtstag von Gerhard Jaschke und ein Heft \u00fcber Friederike Mayr\u00f6cker, die am 20. Dezember ihren f\u00fcnfundachtzigsten Geburtstag hat.<br \/>\nSehr interessant sich das alles anzusehen, hinein- und durchzubl\u00e4ttern. Interessant dasselbe beim fr\u00f6hlichen Wohnzimmer zu tun. Denn auch da gabs viele Neuerscheinungen, zum Beispiel eine Anthologie mit dem Arbeitstitel &#8220;POP&#8221;, deren Belegexemplare verteilt wurden, deshalb war es auch so besonders voll. Silvia Bartl hat \u00fcbrigens auch eine k\u00fcnstlerische Arbeit drinnen. Es gab auch neue Ilse Kilic Comics, an einen \u00fcbers &#8220;Altern&#8221; kann ich mich besonders erinnern und an ein  Hefterl \u00fcber &#8220;Angst&#8221;. F\u00fcr eine Psychologin besonders interessant.<br \/>\nEs gab auch einen umfangreichen Verlagskatalog, beziehungsweise Leseheft, das ich mir ergattern konnte. Das gibt wieder Lesestoff aus der fr\u00f6hlichen Wohnzimmer Edition und Ilse Kilic hat aus vier Publikationen gelesen. M\u00e4rchen, Gedichte und auch aus visuellen Texten. Es gibt da eine gro\u00dfe Auswahl, denn sie hat ja eine gro\u00dfe Produktion und einen bemerkenswerten Satz gelesen, da\u00df n\u00e4mlich der Sinn ihres Lebens sie selber ist, w\u00e4hrend es bei dem Film von Andy Leykauf um Gedichte von Werner Herbst ging, die ich schon gekannt habe, denn die hat er bei den fr\u00fcheren xxxxxxx-small Veranstaltungen auch gelesen. Bevorzugt, wie ich mich erinnern kann, mit einigen dieser amerikanischen Weihnachtsm\u00e4nnern, die er dabei aufgezogen hat.<br \/>\nBei dem Film handelte es sich um Aufnahmen aus Werner Herbsts Wohnzimmer. Er hat die Gedichte mit starker Stimme vorgetragen, das Gesicht war dabei eher verschwommen, weil, wie Fritz Widhalm bemerkte, die Leselampe offenbar zu stark geleuchtet hat.<br \/>\nEs waren also  starke Impressionen und starke Begegnungen in einem sehr vollen Amerlinghaus und mit vielen Bekannten. Smalltalk mit Ruth Asp\u00f6ck, die mir noch ein Donauanthologie Belegexemplar zum Verschenken und ein booklet, die Literaturbeilage der Furche, in dem  Heinz Janisch \u00fcber den Ohrenschmaus berichtet, \u00fcbergeben hat.<br \/>\nIch habe mich sehr lange mit Monika Giller und Thomas Havlik unterhalten, der mir heute einen Kommentar geschrieben hat und die fehlenden Jury-Mitglieder der LitArena 4 beim etcetera erg\u00e4nzte.  Sophie Reyer hatte ich dabei vollkommen \u00fcbersehen, aber die ist in dem &#8220;Fr\u00f6hlichen Wohnzimmer Leseheft enthalten&#8221; und zwar mit einem Abdruck eines Presse-Artikels, in dem sie berichtet, da\u00df sie &#8220;Das Wort als sch\u00f6ne Kunst betrachtet&#8221;, von Ilse Kilic liest, wobei sich der Bogen von St. P\u00f6lten wieder ins Amerlinghaus zieht und ich habe in den Gespr\u00e4chen viel \u00fcber mein Schreiben erz\u00e4hlt, habe aber auch wieder viel vers\u00e4umt.<br \/>\nFriederike Mayr\u00f6cker n\u00e4mlich, denn die war heute im H\u00f6rspielstudio und im Akademietheater wurde auch der Dokumentationsfilm &#8220;Das Schreiben und das Schweigen&#8221; \u00fcber sie gezeigt. Der \u00d61 Club hat daf\u00fcr  Karten vergeben, die ich nicht bekommen habe, also wars es ein sch\u00f6ner xxxxxxx-small Abend und den dritten werde ich vers\u00e4umen, denn da kommt erstens Alfred aus Patagonien zur\u00fcck und zweites gibts das Podiumsgespr\u00e4ch \u00fcber die Literatur der F\u00fcnfzigerjahre im MUSA und das habe ich mir schon lange vorgemerkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war der zweite Abend der glorreichen Kleinstverlagschau des fr\u00f6hlichen Wohnzimmer, edition ch, edition die donau hinunter, edition exil, edition zzoo, freibord und herstpresse, die schon seit vielen Jahren im Advent im Amerlinghaus stattfindet. 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