{"id":2559,"date":"2010-01-05T12:14:05","date_gmt":"2010-01-05T11:14:05","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2559"},"modified":"2010-01-05T12:14:05","modified_gmt":"2010-01-05T11:14:05","slug":"etceterainterwiew-und-mit-sprache-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2559","title":{"rendered":"Etcetera-Interwiew und mit Sprache unterwegs"},"content":{"rendered":"<p>Mein erster Erwerbsarbeitstag in neuen Jahrzehnt hat mit einer literarischen Begegnung begonnen, ist doch zu Mittag Robert Eglhofer mit seinem Aufnahmeger\u00e4t gekommen und hat mir vorher die entsprechenden Fragen durchgegeben.<br \/>\nWie ich zu St. P\u00f6lten und der literarischen Gesellschaft stehe? Was es \u00fcber meine B\u00fccher und das Literaturgefl\u00fcster zu sagen gibt? Zu den Zukunftsaussichten sind wir dann nicht mehr gekommen. Da stand schon die n\u00e4chste Klientin im Wartezimmer, was aber nichts machte, denn \u00fcber  Zukunftsaussichten l\u00e4\u00dft sich nur bedingt Auskunft geben.<br \/>\nVon meiner Seite ist es zwar einfach. Ich werde schreiben, solange ich kann und mir was einf\u00e4llt, von der anderen ist es schwieriger.<br \/>\nDenn da gibt es  entsprechende Prognosen, da\u00df nie etwas daraus werden wird und wenn ich noch so viel um mich schlage&#8230;.<br \/>\nWarten wir ab, im n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten etcetera soll das Interview erscheinen und das ist schon etwas, obwohl der &#8220;Schokoladewettbewerb&#8221; ist im etcetera 2\/99, noch unter Doris Kloimstein erschienen und Robert Eglhofer hat auch eine sch\u00f6ne Rezension zum Wiener Stadtoman &#8220;Wie s\u00fc\u00df schmeckt Schokolade?&#8221;, die Titel\u00e4hnlichkeit ist Zufall, es geht um ganz andere Sachen, geschrieben.<br \/>\nBei drei Osterspazierg\u00e4ngen der literarischen Gesellschaft bin ich mitgegangen und die Kurzgeschichte &#8220;Harland-Stadt&#8221; habe ich vor Jahren f\u00fcr eine St. P\u00f6lten-Anthologie, die Alois Eder machen wollte, geschrieben. Jetzt ist sie in den &#8220;Best of II&#8221; Geschichten drinnen und ich habe vor langer langer Zeit einmal in der literarischen Gesellschaft gelesen.<br \/>\nMit Manfred Wieninger h\u00e4tte es sein sollen, aber der hat wegen seiner Plagiatsgeschichte kurzfristig abgesagt, er wollte sich damals nie mehr literarisch bet\u00e4tigen. So hatte ich nur wenige Zuh\u00f6rer und die beiden Urgesteine des St. P\u00f6ltner literarischen Lebens, G\u00fcnther Stingl und  Alois Eder treffe ich manchmal auch.<br \/>\nSo weit die Kurzzusammenfassung meiner St. P\u00f6ltner Literaturgeschichte. Genaueres wird man im etcetera lesen k\u00f6nnen und als meine Nachmittagsklienten gegangen sind, habe ich zu googlen angefangen und bin bei Christiane Zintzen f\u00fcndig geworden, denn der ihr in\/ad\/ae\/qu\/at\/ betreut ein neues Pojekt.<br \/>\n&#8220;Mit Sprache unterwegs&#8221; hei\u00dft es. Zwar sollen da, wenn ich es richtig verstanden habe, zehn auserw\u00e4hlte Autoren und Autorinnen n\u00e4mlich Christoph W. Bauer, Eugenie Kain, Radek Knapp, Martin Pollack, Sabine Scholl, Clemens Berger, Anna Kim, Lydia Mischkulnig, Peter Rosei und Doron Rabinovici, den Spuren Joseph Roths nachreisen und literarische Reportagen machen, die man unter www.mit-sprache.net oder bei Christiane Zintzen nachlesen kann.<br \/>\n&#8220;Ein tolles Projekt!&#8221;, habe ich gedacht.<br \/>\n&#8220;Leider bin ich nicht dabei!&#8221; und &#8220;Macht ja nichts! Wof\u00fcr gibt es das Literaturgefl\u00fcster!&#8221;<br \/>\nIch habe zwar mit dem reiselustigen Alfred  abgesprochen, da\u00df ich 2010 nicht so viele Reisen machen will, aber nach Leipzig zur Messe, noch einmal in die hohe Tatra und nat\u00fcrlich nach Harland in die Sommerfrische soll es schon gehen und da werde ich, wie soll es anders sein, mit Sprache unterwegs sein und im Literaturgefl\u00fcster dar\u00fcber schreiben!<br \/>\nDas ist ja das Tolle an den literarischen Blogs und ich habe Robert Eglhofer gestern auch erz\u00e4hlt, was man dabei alles erleben kann! Stammleser wissen es und etwas habe ich vergessen, n\u00e4mlich, da\u00df ich schon einmal ein neues Jahr mit einem literarischen Interview begonnen habe und zwar hat mich 2003 oder 2004, genauer wei\u00df ich es nicht mehr, Anita C. Schaub f\u00fcr ihr Buchprojekt &#8220;FrauenSchreiben&#8221; interviewt und das ist ein sehr sch\u00f6nes Buch geworden mit siebzehn oder achtzehn Interviews von  schreibenden Frauen aus \u00d6sterreich, beginnend mit  Elfriede Jelinek,  Friederike Mayr\u00f6cker,  Elfriede Gerstl,  Barbara Frischmuth, bis zu Elfriede Haslehner, Barbara Neuwirth,  Hilde Langthaler,  Hilde Schm\u00f6lzer,  Eva Jancak und wem es interessiert, Christa Nebenf\u00fchr ist auch dabei.<br \/>\nVielleicht wird es wirklich ein tolles literarisches Jahr, eine Hiobsbotschaft, habe ich bei www.literaturcafe.de aber auch gefunden.  Elke Heidenreich stellt ihre Internetsendung &#8220;Lesen!&#8221; ein, weil sie, wie man dort sehen kann, zu wenige Zugriffe hatte, n\u00e4mlich nur ein paar tausend.<br \/>\nMein Literaturgefl\u00fcster hat f\u00fcnfzig bis hundert pro Tag und ich bin sehr zufrieden. Da sieht man, wie verschieden man eine Sache betrachten kann und da\u00df ich 2010 mehr \u00fcber Gelesenes schreiben will, habe ich mir  schon vorgenommen. Ein Buch pro Woche schaffe ich  wahrscheinlich auch. Wer also einen Ersatz f\u00fcr seine Leseempfehlungen sucht, dem biete ich meine Besprechungen an. Ich lese allerdings, mu\u00df ich gleich warnen, meine SUBs herunter, also manchmal ganz alte, unbekannte Sachen. Aber das hat Elke Heidenreich auch getan. Ich erinnere nur an &#8220;Schau heimw\u00e4rts, Engel&#8221; und das war ein sehr gutes Buch.<br \/>\nApropos Lesevors\u00e4tze, da habe ich meinen Wiener Badezimmerstapel  neu geordnet und mit &#8220;Architektur einer Liebe&#8221; von Evelyn Schlag begonnen und in Harland habe ich wieder eine \u00dcberraschung entdeckt, n\u00e4mlich &#8220;Die Schopenhauer-Kur&#8221; von Irvin D.Yalom. Das mu\u00df ich entweder aus einer Thalia Abverkaufskiste gezogen oder bei diesen Sprazener Kirchenflohmarkt gefunden und Robert Eglhofer abgekauft haben. Ich sage ja, SUBs sind f\u00fcr \u00dcberraschungen gut. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein erster Erwerbsarbeitstag in neuen Jahrzehnt hat mit einer literarischen Begegnung begonnen, ist doch zu Mittag Robert Eglhofer mit seinem Aufnahmeger\u00e4t gekommen und hat mir vorher die entsprechenden Fragen durchgegeben. 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