{"id":264,"date":"2008-10-04T20:40:33","date_gmt":"2008-10-04T18:40:33","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=264"},"modified":"2008-10-04T20:40:33","modified_gmt":"2008-10-04T18:40:33","slug":"literarisches-geburtstagsfest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=264","title":{"rendered":"Literarisches Geburtstagsfest"},"content":{"rendered":"<p>Das n\u00e4chste  Highlight, das ich selbst veranstalte, ist mein literarisches Geburtstagsfest. Das hei\u00dft, eine eigene Lesung und ein paar von sehr lieben, meist Kolleginnen, hie und da ist auch ein Mann dabei, mit Buffet und Festcharakter, das ich mir schon an die zwanzig Jahre selber zum Geburtstag schenke.<br \/>\n1986, damals noch in der Otto Bauergasse, habe ich damit angefangen. Das hei\u00dft, da war es noch nicht mit meinem Geburtstag verbunden, sondern im Oktober und als literarischer Salon geplant.<br \/>\nIch bin aber bald darauf gekommen, da\u00df mein Bekanntenkreis und mein Kommunikationstalent f\u00fcr monatliche Veranstaltungen nicht ausreicht.<br \/>\nEinmal im Jahr passt es schon besser und so war 1987 das erste Geburtstagsfest.<br \/>\nIch habe aus &#8220;Zwischen H\u00fctteldorf und Heiligenstadt&#8221;, gelesen, denn das tue ich ja gerne und die Frauen vom Arbeitskreis schreibender Frauen, den es zwar schon nicht mehr gegeben hat, aber  der Kontakt zu Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler, Valerie Szabo-Lorenz hat ja noch lang bestanden, beziehungsweise besteht er immer noch.<br \/>\n1987 hat auch Brigitte Guttenbrunner gelesen, zu der ich den Kontakt inzwischen verloren habe. Und die Valerie ist 1996 gestorben.<br \/>\nDazwischen bin ich von der Gumpendorferstra\u00dfe \u00fcber die Reinprechtsdorferstra\u00dfe in die Krongasse gewechselt, Arthur West hat bei mir gelesen, der 2000 gestorben ist, wie es auch einige meiner Stammg\u00e4ste, wie meine alte Freundin Hansi Berger oder den Pr\u00e4sidenten des Clubs der logischen Denker, Josef Lembacher, der meinem Fest seinen Pers\u00f6nlichkeitstempel aufpr\u00e4gte, nicht mehr gibt.<br \/>\nHeute habe ich die heurige Lesung vorbereitet, die am 7. November stattfinden wird.<br \/>\nDie Einladungen ausgedruckt, die Adressen herausgesucht, die Kuverts adressiert und mit Marken beklebt.<br \/>\nDenn das tue ich immer noch mit der Post und meine Leseliste hat auch wieder Besonderes aufzuwarten.<br \/>\nSo wird wieder Elfriede Haslehner lesen, Ruth Asp\u00f6ck, die auch schon lang bei mir liest. Lidio Mosca-Bustamante, der argentinische Schriftsteller, den ich bei Hilde Schm\u00f6lzer kennenlernte,  zum zweiten Mal und zum ersten Mal  habe ich Anni B\u00fcrkl eingeladen, die direkt aus ihrer &#8220;Romanwerkstatt&#8221; kommen wird.<br \/>\nAlso ein stattliches Leseangebot. Dazu lade ich meinen Bekanntenkreis ein und werde wieder an die vierzig Einladungen verschicken. Wenn zwanzig Leute kommen, ist das Zimmer voll und es gibt keine Sitzgelegenheiten mehr.<br \/>\nAlfred macht seit einigen Jahren das Buffet. Ich moderiere die Veranstaltung und bin jedes Jahr sehr aufgeregt, ob gen\u00fcgend Leute kommen und  habe mir schon oft geschworen, mir das nicht mehr anzutun. Werde aber sofort wieder wortbr\u00fcchig, denn es ist jedesmal ein sehr sch\u00f6nes Fest und etwas ganz Besonderes.<br \/>\nLiterarische Hausmusik sozusagen, mein h\u00f6chstpers\u00f6nlicher Beitrag zum Wiener Literaturleben.<br \/>\nIch werde aus  &#8220;Der Radiosonate oder das einsame Jahr&#8221; lesen, auf meine neue B\u00fccher hinweisen, zwei sind ja in diesem Jahr erschienen und sicher auch das &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221; vorstellen und ein paar B\u00fccher bekomme ich meist auch geschenkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das n\u00e4chste Highlight, das ich selbst veranstalte, ist mein literarisches Geburtstagsfest. 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