{"id":2647,"date":"2010-01-20T23:01:45","date_gmt":"2010-01-20T22:01:45","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2647"},"modified":"2010-01-20T23:01:45","modified_gmt":"2010-01-20T22:01:45","slug":"bibliothek-ungelesener-bucher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2647","title":{"rendered":"Bibliothek ungelesener B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p>Die Bibliothek ungelesener B\u00fccher wurde 1997 von Julius Deutschbauer im Museumsquartier gegr\u00fcndet, seit 2000 ist sie nomadisch unterwegs. Kunsthalle Wien, Sigmund Freud Museum, Residenzgalerie, Kunsthalle Baselland, Universit\u00e4t Klagenfurt usw und jetzt in der AK Arbeiterbibliothek, so stand es bei Christiane Zintzen zu lesen. Von Ilse Kilic und Fritz Widhalm habe ich k\u00fcrzlich  ein Einladungsmail bekommen und so habe ich den zweiten Abend des Medien-Krieg-Kunst-Symposiums des Elfriede Jelinek Forschungszentrum ausgelassen und bin in die Arbeiterkammerbibliothek gestapft.<br \/>\nEs hat um siebzehn Uhr begonnen. Lsen und handarbeiten im Zirkel zum thema &#8220;faul&#8221; stand auf dem Programm und als ich in die AK-Arbeiterkammerbibliothek gekommen bin, waren Ilse Kilic, Fritz Widhalm, Julius Deutschbauer und einige andere schon da.<br \/>\nIlse Kilic h\u00e4kelte an einem rosa Schweinchen und forderte mich zum Handarbeiten auf, aber ich bin keine Handarbeiterin, zumindestens nicht mit Wolle und mit Stricknadeln und so fragte ich die Frau von der Arbeiterkammer nach dem Karl Stubenvoll, das ist der Freund vom Alfred mit dem er immer nach Patagonien oder sonstwohin f\u00e4hrt und der ist Bibliothekar in der Arbeiterkammer, war aber um siebzehn Uhr schon fort.<br \/>\nNach einer halben Stunde begann das Programm mit einer Rundumlesung zum Thema &#8220;faul&#8221;, ein paar Frauen strickten, ein paar andere hatten Texte vorbereitet. Es gab welche von Erich K\u00e4stner, Wilhelm Busch und anderen. Ich bekam ein Buch mit Sprichworten von H.C. Artmann in die Hand gedr\u00fcckt, weil ich mich erkundigt hatte, warum der &#8220;Don Quijote&#8221; vorgelesen wurde, denn da ging es auch um Sprichw\u00f6rter und eines davon handelte von Faulheit.<br \/>\nEs gab Wein und Vollkornbrot und in der Pause erschienen die Autoren, n\u00e4mlich Gabriele Petricek, Hermann J. Hendrich, Christian Katt und Ilse Kilic und Fritz Widhalm lasen vierzig Minuten aus ihrem Verwicklungsroman Teil VI, da ging es um das Atterseeschwimmen, die Radkarawane, Ilse Kilics Krebserkrankung und einigen Vorsorgeuntersuchungen von Fritz Widhalm respektive der Jana und dem Natz, wie die Protagonisten des fiktiven und realen Verwicklungsromans hei\u00dfen. Einen Teil davon habe ich ja gelesen,  es ist sehr interessant und so hat es Ilse Kilic auch angek\u00fcndigt.<br \/>\nDann kamen zwei Interviews zu ungelesenen B\u00fcchchern n\u00e4mlich eines mit dem Hausarzt von Julius Deutschbauer, der Thomas Bernhards &#8220;Holzf\u00e4llen&#8221; oder &#8220;Holzf\u00e4ller&#8221; ausw\u00e4hlte und es war sehr lustig zu erfahren, was er alles zu diesem Buch nicht wu\u00dfte, das ich gelseen habe, als ich noch Assistentin in der Sprachamblanz, an der II HNO Klinik war und der DDr. Bigenzahn kannte, glaube ich, den Komponisten Lampersberg und, da\u00df eine der Protagonistinnen Jeannie Ebner war,  bei der das k\u00fcnstlerische Abendessen im Ohrensessel stattfand, habe ich, damals noch nicht gewu\u00dft. Die zweite Interviewpartnerin war Reene Gadsden von der Schule f\u00fcr Dichtung.<br \/>\nDanach habe ich Julius Deutschbauer &#8220;Die Radiosonate&#8221; \u00fcbergeben und gesagt, da\u00df ich auch einmal lesen m\u00f6chte, mal sehen was daraus wird. Ich habe bei meinen Anbahnungsversuchen ja nie besonders viel Gl\u00fcck, obwohl das Honorar von der Frauenlesung in der Galerie Heinrich vom November  gekommen ist und Christoph Kepplinger hat die Einladung f\u00fcr die Eugenie Kain Gedenklesung am Samstag, den 30. 1. um 17 Uhr im V\u00f6lkerkundemuseum, in der Laudongasse 15, im Gartensaal, geschickt.<br \/>\nDa werden in Gedenken an Eugenie Kain Ruth Asp\u00f6ck, Judith Gruber-Rizy, Elfriede Haslehner, Eva Jancak, Ursula Knoll, Hilde Langthaler, Carina Nekolny, Lale Rodgarkia-Dara, Hilde Schm\u00f6lzer und Simone Sch\u00f6nett lesen.<br \/>\nIch lade alle sehr herzlich dazu ein und am Samstag den 23. 1. gibts den Katzenfasching des ersten Wiener Lesetehaters im Gasthaus Sittl und da hat mich Susanne Schneider informiert, werde ich von 20.14. &#8211; 20.23 aus meiner &#8220;K\u00e4tzin Murana&#8221; lesen. Auch da lade ich herzlich ein und El Awadalla hat mich zu einem Protestaufruf gegen die K\u00fcndigung Silvia Bartls aufgerufen, weil das Literaturhaus in finanziellen Schwierigkeiten ist, da habe ich selbstverst\u00e4ndlich unterschrieben.<br \/>\nUnd ein Jahrbuch \u00fcber die AK-Bibliothek beziehungsweise ihren Umbau gibt es auch.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bibliothek ungelesener B\u00fccher wurde 1997 von Julius Deutschbauer im Museumsquartier gegr\u00fcndet, seit 2000 ist sie nomadisch unterwegs. 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