{"id":2785,"date":"2010-02-09T13:34:01","date_gmt":"2010-02-09T12:34:01","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2785"},"modified":"2010-02-09T13:34:01","modified_gmt":"2010-02-09T12:34:01","slug":"social-web-und-neues-wunschgedicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2785","title":{"rendered":"Social Web, neues Wunschgedicht und Plagiatsvorwurf"},"content":{"rendered":"<p>Hier das neue Wunschgedicht zum Thema Rosengift, das mir Richard Weihs so getreulich mailte. Zu den Wilden Worten gestern im Amerlinghaus mit Eugen Bartmer als speziell guest bin ich n\u00e4mlich nicht gekommen. Stattdessen habe ich mir die Vortr\u00e4ge von der Lovelybook Social Web Konferenz angeh\u00f6rt und bin da vor allem bei Marcus Raffelsbergers Facebook Pr\u00e4sentation seines Krimis &#8220;Menschenteufel&#8221; h\u00e4ngengeblieben, den er bei der Buch-Wien pr\u00e4sentierte und der auch von Leselustfrust rezensiert wurde.<br \/>\nIntereressant die Vermarktungsstrategien mittels face book. Die face book Seite des Residenzverlages habe ich mir auch angesehen, die haben mit diversen Gewinnspielaktionen inzwischen tausend follower gefunden und ganz ohne Social Web hat Christoph Kepplinger die CDs der Eugenie Kain Gedenklesung geschickt.<br \/>\nAber hier das Wunschgedicht von Richard Weihs zum Thema Rosengift, das mit &#8220;Als das W\u00fcnschen..&#8221; beginnt und die Worte Stebehilfe, Medikamentenvergiftung und Palliativmedizin enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Rosengift<br \/>\nAls das W\u00fcnschen auch nicht mehr geholfen hatte<br \/>\ngriff die Gr\u00e4fin zum Rosengift des Schlo\u00dfg\u00e4rtners<br \/>\num dem Grafen standesgem\u00e4\u00df Sterbehilfe zu leisten<br \/>\nDer Hausarzt konstatierte eine Medikamentenvergiftung<br \/>\nwie sie in der Palliativmedizin schon einmal vorkommen kann<br \/>\nDie Gr\u00e4fin aber betete an der Familiengruft den Rosenkranz<br \/>\nund hauchte wehm\u00fctig: &#8220;Er hat Rosen immer so geliebt&#8230;&#8221; <\/p>\n<p>Und einen Plagiatsfall gibt es auch, wie ich gerade im neuesten Artikel des Literaturcafes gefunden habe.<br \/>\nDie siebzehnj\u00e4hrige Helene Hegemann von deren Ullsteindebut &#8220;Axolotl Roadkill&#8221; ich am 25. J\u00e4nner bei Emiliy Walton und auch sonst schon erfahren habe, soll ganze Passagen ihres Romans \u00fcber Sex, Drogen ect. aus dem Netz bzw. aus einem im Verlag SuKulTur erschienenen Roman abgeschrieben haben.<br \/>\nDas finde ich interessant, denn am Freitag soll das auf einem Blog erschienen sein und da wurde das Buch auch in dieser ZDF Reihe &#8220;Die Vorleser&#8221; gro\u00dfartig im Sinne von neuen Wunderkind und Fr\u00e4uleinwunder mehr oder weniger kritisch besprochen und im Internet diskutiert man nun, ob es sich dabei um h\u00f6heres Abschreiben oder niedriges Plagiat gehandelt hat?<br \/>\nSpannend und sicher sehr bezeichnet, da schreibt eine Siebzehnj\u00e4hrige \u00fcber Drogen und Gewalt, wird zum Wunderkind hinaufgepusht und dann hat sie nur gro\u00dfz\u00fcgig abgeschrieben, was jetzt das gro\u00dfe Diskussionthema ist.<br \/>\nMal sehen, ob das Buch trotzdem der gro\u00dfe Bestseller wird? Man k\u00f6nnte es aber auch zum Anla\u00df nehmen, um wieder einmal genauer \u00fcber den Stellenwert von Literatur zu diskutieren.<br \/>\nNachzulesen bei literaturcafe.de <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier das neue Wunschgedicht zum Thema Rosengift, das mir Richard Weihs so getreulich mailte. Zu den Wilden Worten gestern im Amerlinghaus mit Eugen Bartmer als speziell guest bin ich n\u00e4mlich nicht gekommen. 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