{"id":2873,"date":"2010-02-26T17:42:58","date_gmt":"2010-02-26T16:42:58","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=2873"},"modified":"2010-02-26T17:42:58","modified_gmt":"2010-02-26T16:42:58","slug":"zum-neuen-roman","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=2873","title":{"rendered":"Zum neuen Roman"},"content":{"rendered":"<p>Die letzten zwei Monate war ich neben meiner psychologisch-psychotherapeutischen Praxis mit dem Korrigieren der &#8220;Sophie Hungers&#8221; und dem  &#8220;Nanowrimo-Novel&#8221; besch\u00e4ftigt, die nun fertig sind.<br \/>\n&#8220;Sophie Hungers Krisenwelt&#8221; ist fast Druckerei fertig.  Das Foto ist am Umschlagentwurf, ich warte auf den Text, den mir Andrea Stift versprochen hat und hoffe nur, da\u00df sie mit meiner Sprachmelodie nicht \u00fcberfordert ist und ich ihren \u00e4sthetischen Kriterien nicht widerspreche&#8230;<br \/>\nIch kann es nat\u00fcrlich auch selber machen und habe das bei der &#8220;Heimsuchung&#8221; schon getan. Da liegt der Text, es sind mit dem Nachwort, das ebenfalls geschrieben ist, 83 Seiten und 46.346 Worte, beim Alfred und eine Vorstellung f\u00fcr das Umschlagbild hab ich auch. Denn da gibt es das Teilnehmer- und das Winnerlogo und das Zertifikat, das zu dem Nanowrimo Projekt passt. Die &#8220;Sophie Hunger&#8221; kann also bald an die Druckerei gehen. Au\u00dferdem schicke ich das Manuskript an den Paul Jaeg, denn der wollte es f\u00fcr 2011 und das, denke ich, passt gut.<br \/>\nDenn wenn ich die f\u00fcnfzig Exemplare f\u00fcr meine Dokumentation habe, bin ich entspannt und kann warten. Wenn er es 2011 macht, habe ich f\u00fcr die, die \u00fcber das Selbstgemachte, die Nase r\u00fcmpfen, ein Buch, kann damit beispielsweise in der Gesellschaft f\u00fcr Literatur lesen und theoretisch auch eine Buchpr\u00e4mie bekommen, wie das praktisch aussieht, habe ich vor eineinhalb Jahren erlebt&#8230;.<br \/>\nDie &#8220;Heimsuchung&#8221; kann ich auch hinschicken. Jetzt hat sie der Alfred zum Fertigmachen und ich bin frei f\u00fcr das n\u00e4chste  Werk. Im M\u00e4rz damit anfangen, habe ich gesch\u00e4tzt, so war es auch in den letzten Jahren.<br \/>\nAu\u00dferdem habe ich noch ein bi\u00dfchen f\u00fcr die Frauenlesung gearbeitet. Da ist das Vorbereitungstreffen f\u00fcr den 12. M\u00e4rz fixiert. Das Flugblatt ist gedruckt, ich teile es schon eifrig aus und bevor ich mit dem Neuen beginne, werde ich mich \u00fcber das Einleitungsreferat machen. Das will ich ein bi\u00dfchen umgestalten und vielleicht die Verlaufsgeschichte der Mittleren einbeziehen.<br \/>\nZwei andere Frauenlesungen gibt es im Herbst auch. Am 4. Oktober ist die der Mariahilfer &#8211; Frauenwochen und am 16. November, die der Literaturtage der Galerie Heinrich. Aber die organisiere ich nicht, da mu\u00df ich nur den Text vorbereiten. Das mu\u00df ich auch f\u00fcr die Mittleren und da werde ich vielleicht den &#8220;Tintentraum&#8221;, meine Bachmannpreissatire w\u00e4hlen und aus der &#8220;Heimsuchung&#8221;, Szene 33, Barbara Winters Lesung aus &#8220;Kafkas Laterne&#8221; im Thalia vor den Sprachkunststudenten. Das wird mich noch Anfang der n\u00e4chsten Woche besch\u00e4ftigen.<br \/>\nAnsonsten bin ich frei f\u00fcr das Neue und das will ich diesmal bed\u00e4chtig angehen, so da\u00df der gro\u00dfe Roman entstehen kann&#8230;<br \/>\nIch schwanke diesbez\u00fcglich immer, soll ich \u00fcber das Schreiben schreiben oder es ausklammern? Das nehme ich mir manchmal vor, dann denke ich wieder, da\u00df das das Meine ist, das, was ich kann und meine Schreibwerkstatt ausmacht.<br \/>\nDie Plagiatsdiskussionen der letzten Wochen haben mich verst\u00e4rkt, dabei zu bleiben. Also wieder das Milieu der Erfolglosen, Ausgegrenzten, Randfiguren w\u00e4hlen, weil mich das ja interessiert. Da\u00df ich Sachb\u00fccher schreiben kann, die bei Fischer und bei Orac erscheinen, habe ich schon bewiesen. Aber das interessiert mich nicht so wirklich und auch das Krimischreiben f\u00fcr den gro\u00dfen Markt ist es  nicht.<br \/>\nEs bleibt schon beim realistischen Schreiben mit meinen Themen und meiner Welt,  daf\u00fcr will ich mir mehr Zeit lassen, was auch hei\u00dfen k\u00f6nnte, nach dem ersten Entwurf, wirklich mehr an der Sprache arbeiten.<br \/>\nOb es, das Meine ist, wei\u00df ich zwar nicht, denn wenn ichs versuche, kommt eine Parodie heraus.<br \/>\nDen M\u00e4rz als Studien- und Recherchemonat nehmen. Am 31.  noch nicht den ganzen Rohentwurf zu haben, w\u00e4re vielleicht  ein Vorsatz und ein paar Wochen in Wien herumfahren und schauen, was sich so ergibt und \u00fcber was ich schreiben k\u00f6nnte.<br \/>\nIm M\u00e4rz fahren wir nach Leipzig, sonst will ich die Ideen kommen lassen und auch im Internet ein bi\u00dfchen recherchieren.<br \/>\nAnni B\u00fcrkl hatte da unl\u00e4ngst einen Artikel, wo man mit seinen Romanfiguren mit Hilfe von Playmobilm\u00e4nnchen im Sinne einer Familienaufstellung spielen soll.<br \/>\nDem kann ich was abgewinnen und habe im Spielzimmer auch eine Schachtel Playmobilfiguren und ein Familienbrett, Charakterb\u00f6gen habe ich auch. Damit habe ich bei der &#8220;Radiosonate&#8221; und beim &#8220;Haus&#8221; ganz gut gearbeitet. Bei den letzten Beiden eigentlich nicht mehr. Aber bei der &#8220;Sophie Hungers&#8221; war ich zu Beginn blockiert und bei der &#8220;Heimsuchung&#8221; unter Nanowrimozeitdruck.<br \/>\nDie Schneeflockenmethode bietet sich vielleicht auch an und das ganz pers\u00f6nliche Nanowrimoschreiben.<br \/>\nAlso mich die n\u00e4chsten Wochen umschauen \u00fcber was ich schreiben will. Ein bi\u00dfchen was steht schon in Robert Eglhofers Paper blank. Da gibt es n\u00e4mlich eine Frau Tunichtgut, das ist auch so eine Idee von mir, die ich schon lang herumschleppe, bzw. wird die von Mimi-Bella, die die Nachbarin ihrer Eltern ist, so genannt. Eine Therapeutin k\u00f6nnte es auch geben und zu der kommen zwei Klienten, ein erfolgreicher Schriftsteller, der beispielsweise auf irgendeiner Shortlist steht, aber unter Plagiatsverdacht geraten ist, bzw. Schreibschwierigkeiten hat und eben Mimi-Bella, die das auf ihre Art und Weise versucht und von ihrer Betreuerin zur Therapie geschickt wird. Mimi-Bella hat einen j\u00fcngeren Br\u00fcder, der m\u00f6chte gern auf eine Elite Uni zum Medizinstudium und bef\u00fcchtet, da\u00df ihn seine lernbehinderte Schwester mit den schr\u00e4gen Augen daran hindern kann und Mimi-Bella lebt in ihrer eigenen Welt, zieht in der herum und denkt sich ihre Geschichten aus&#8230;.<br \/>\nDas k\u00f6nnte doch etwas ergeben und daran will ich, nehme ich mir vor, ein bi\u00dfchen l\u00e4nger bleiben und mich nicht, wie vielleicht schon geschehen, \u00fcber die Schwierigkeiten hinwegschummeln und auch schauen, da\u00df es mit der Sprachmelodie stimmt.<br \/>\nZeit lassen und die spannende Geschichte konstruieren. Mal sehen, wie es mir gelingt? Ich bin ein bi\u00dfchen zuversichtlicher als im letzten Jahr, da ich mich diesmal nicht sehr ausgebrannt f\u00fchle, auch wenn ich den gro\u00dfen Entwurf noch nicht habe, aber vielleicht finde ich ihn und komme ein bi\u00dfchen weiter&#8230;<br \/>\nDie Steuererkl\u00e4rung habe ich inzwischen auch gemacht und Roman Gutsch und Christoph Kepplinger haben zur n\u00e4chsten Linken Wort Volksstimmefestlesung eingeladen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten zwei Monate war ich neben meiner psychologisch-psychotherapeutischen Praxis mit dem Korrigieren der &#8220;Sophie Hungers&#8221; und dem &#8220;Nanowrimo-Novel&#8221; besch\u00e4ftigt, die nun fertig sind. &#8220;Sophie Hungers Krisenwelt&#8221; ist fast Druckerei fertig. 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