{"id":299,"date":"2008-10-14T11:08:25","date_gmt":"2008-10-14T09:08:25","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=299"},"modified":"2008-10-14T11:08:25","modified_gmt":"2008-10-14T09:08:25","slug":"buchpreistrager-wunschgedicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=299","title":{"rendered":"Buchpreistr\u00e4ger-Wunschgedicht"},"content":{"rendered":"<p>Als ich gestern nachschauen wollte, wer nun den deutschen Buchpreis gewonnen hat, bin ich zuerst auf ein Mail von Richard Weihs mit meinem Wunschgedicht gesto\u00dfen.<br \/>\nJa, gestern waren wieder die Wilden Worte, aber ich hatte bis acht am Abend Praxisbetrieb und  mir dann die Ohrenschmaustextmappen vorgenommen.<br \/>\nRichard Weihs schickte es mir also, passend zum Wetter und Weltlage:<\/p>\n<blockquote><p>Depression im Herbst<br \/>\nSoll ich dir ein Glas Wein holen?<br \/>\nNa klar, und bring mir auch ein Bier<br \/>\nUnd noch ein Schn\u00e4pschen w\u00fcnsch ich mir<br \/>\nVor allem aber, zur Beendigung der Qual<br \/>\nBring mir Effektin, Deanxit und Neronal<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Glas Rotwein trinke ich ja gerne, Schnaps und Bier nicht und dann  in den Lesesaal hineingeschaut und da gab es keine \u00dcberraschung.<br \/>\nUwe Tellkamp ist der Buchpreistr\u00e4ger und bat auch seine Kollegen auf das Podium, damit er nicht so einsam ist.<br \/>\nDaniel Kehlmann und Elke Heidenreich haben, konnte ich weiterlesen, sich \u00fcber die Sinnhaftigkeit des Buchpreises aufgeregt. Sie w\u00fcrde den anderen B\u00fcchern die Besprechungsm\u00f6glichkeiten rauben, meinen sie und was mit dem Preistr\u00e4gerbuch passieren kann, habe ich auf dem Flohmarkt in St. P\u00f6lten vor zwei Wochen selbst erlebt.<br \/>\nAllerdings wei\u00df ich nicht, ob ich mir das nicht w\u00fcnschen sollte. Denn ich w\u00fcrde das Buch gern lesen und der Bachmanntext, den ich hervorragend gefunden habe, ist ein Kapitel daraus.  Diesmal also keine \u00dcberraschung, es war ja ganz oben im Leserranking und noch eine Anekdote dazu:<br \/>\nAls ich vor ein paar Wochen meinen Mittagsschlaf machte, ein paar Tage nachdem das Buch im im Ex Libris vorgestellt wurde, wurde es auch im Mittagsjournal besprochen. Ich schreckte aus dem Sekundenschlaf, dachte, das ist jetzt der Buchpreis geworden und wartete begierig auf die Best\u00e4tigung. Da l\u00e4utete aber das Telefon und ich bekam sie nicht. Es war auch noch zu fr\u00fch dazu.<br \/>\nAlso wieder Gratulation und viele K\u00e4ufer, die das Buch n\u00e4chstes Jahr zum Flohmarkt tragen und gestern hat sich auch Hilde Schm\u00f6lzer zu meinem Geburtstagsfest angemeldet und erz\u00e4hlt, da\u00df sie vorher nach Frankfurt fliegt, weil sie dort ihr Buch &#8220;B\u00f6ses Wien&#8221;, das neu aufgelegt wurde, vorstellt.<br \/>\nAuch etwas was mich interessiert. Die Wiener Literatur der F\u00fcnfziger und Sechziger Jahre und so habe ich es bedauert, da\u00df das Buch so lang vergriffen war.<br \/>\nAndrea Stift hat in der &#8220;Knautschzone&#8221; geschrieben, da\u00df sie am Donnerstag auch nach Frankfurt fliegt, da packte mich ein bi\u00dfchen der Neid.<br \/>\nIch habe aber vorgestern behauptet, da\u00df ich nicht nach Frankfurt  will und es gibt in der n\u00e4chsten Zeit auch genug zu tun:<br \/>\nZwei Lesungen, Feste, GAV-GV, zwei Jurysitzungen,  zwei Preisverleihungen und die Buch-Wien gibt es im November auch.<br \/>\nDa bin ich zwar auch nicht  zufrieden, weil man da jetzt Eintritt zahlen mu\u00df, w\u00e4hrend der Eintritt in die gute alte Buchwoche ja gratis war und dort habe ich mich vor allem im vorigen Jahr, w\u00e4hrend der Alfred in Patagonien war,  sehr intensiv aufgehalten und sogar Peter Henisch, der an meinem Tisch gesessen ist, einen Kugelschreiber zum Autogrammschreiben geborgt.<br \/>\nEinen Hoffnungsschimmer gibt es aber, gibt es ja einen sogenannten Lesepass, den man bekommt, wenn man eifrig B\u00fccher kauft, denn dann soll der Eintritt nur noch zwei Euro f\u00fcnfzig kosten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich gestern nachschauen wollte, wer nun den deutschen Buchpreis gewonnen hat, bin ich zuerst auf ein Mail von Richard Weihs mit meinem Wunschgedicht gesto\u00dfen. 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