{"id":307,"date":"2008-10-17T00:01:46","date_gmt":"2008-10-16T22:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=307"},"modified":"2008-10-17T00:01:46","modified_gmt":"2008-10-16T22:01:46","slug":"buchmesse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=307","title":{"rendered":"Buchmesse"},"content":{"rendered":"<p>Um die, die meine letzten Eintragungen gelesen haben, zu verwirren. Trotz meiner Ank\u00fcndigung nicht nach Frankfurt zu fahren, habe ich mich in den letzten Stunden, dank Marion K\u00fcmmels Hilfe, vom <a href=\"http:\/\/federwerk.wordpress.com\">federwerk<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\">3sat<\/a> auf der Buchmesse aufgehalten und auch vor, das bis Sonntag so intensiv, wie m\u00f6glich zu tun.<br \/>\nDenn das World Wide Web ist schon toll, da mu\u00df man nicht mit dem Auto einen Tag lang nach Frankfurt fahren, sich in Ermangelung eines Zimmers in der Stadt, nach Mainz oder Wiesbaden begeben, wie wir das 2000 und 2002 machten und  am Morgen in die Stadt, zehn Mark oder Euro f\u00fcr den Parkplatz zahlen und dann f\u00fcr den Fachbesuchereintritt, f\u00fcr den man eine schriftliche Einladung braucht, noch einmal so viel.<br \/>\nEs geht ganz einfach auf Klick. Dann kann man sich auf das blaue Sofa setzen oder die Interwiews beim 3Sat Stand h\u00f6ren und einen tollen Buchmessen Blog gibt es auch.<br \/>\nAlso habe ich, als ich gestern darauf gekommen bin, da\u00df das so einfach geht und ich  Hilde Schm\u00f6lzer  nicht neidig  sein mu\u00df, da\u00df sie am Donnerstag nach Frankfurt flog und sich  an den Stand der IG Autoren begab, um dort ihr bei Mandelbaum wiederaufgelegtes Buch vorzustellen,  umdisponiert und bin am Mittwoch nicht, wie  geplant, ins Radio Kulturcafe gegangen, um mir die literarische Soiree mit den neuen B\u00fcchern von Ruth Kl\u00fcger, Richard Yates und Oliver Storz anzuh\u00f6ren und Donnerstag nicht ins Literaturhaus zu &#8220;Neues aus dem Arovell-Verlag&#8221;, sondern zu Hause geblieben.<br \/>\nMittwoch habe ich noch brav an der &#8220;Radiosonate&#8221; korrigiert und zur Abwechslung  etwas Gef\u00fchlvolleres, n\u00e4mlich Fay Weldons &#8220;Bulgari Connection&#8221;, das mir nicht so gut gef\u00e4llt, wie ihr &#8220;Ehebruch&#8221;, zu lesen begonnen, bis ich mit dem Interview mit Ingo Schulze zu &#8220;Adam und Evelyn&#8221; und dem Statement des neuen Buchpreistr\u00e4gers, auf die neuen M\u00f6glichkeiten draufgekommen bin.<br \/>\nAm Abend habe ich dann beschlossen, den Rest der Buchmesse soviel wie m\u00f6glich am Laptop zu verbringen.<br \/>\nHeute hatte ich zwar einen Supervisionstermin und eine Stunde, aber das Wochenende naht und Alfred fliegt mit seinem Freund Karl nach Kreta zum Wanderurlaub.<br \/>\nAlso den Rest der Zeit nach Frankfurt zum Nulltarif und wenn ich das, was ich mir bis jetzt gegeben habe, so vergleiche, kann ich  nur schreiben, die Vorteile \u00fcberwiegen. Ich kann zwar nicht alles haben, sondern nur, was 3Sat, das blaue Sofa, bzw. die Messeblogger f\u00fcr mich ausgesucht haben, aber viel anders, als wenn ich wirklich in Frankfurt w\u00e4re, ist das auch nicht.<br \/>\nFrankfurt Live w\u00e4re nur viel teurer, die Prospekts\u00e4cke, die ich immer zum Stand der IG Autoren geschleppt habe, um sie dort zwischen zu lagern, fehlen zwar und die Buffets und die Empf\u00e4nge.<br \/>\nAber bei denen sind wir ohnehin nie gewesen, mangels der Einladungen und der Connections. Au\u00dferdem sind wir am Abend gleich nach Mainz oder Wiesbaden gefahren, um am n\u00e4chsten Tag wieder fit zu sein.<br \/>\nDie Vorteile \u00fcberwiegen eindeutig und ich habe auch sehr viel mitbekommen.<br \/>\nRuth Kl\u00fcger, Karen Duve, Ingo Schulze, Uwe Tellkamp,  Perihan Magden, Necla Kelek &#8230; und die neuen M\u00f6glichkeiten des Kindle books.<br \/>\nJa sogar, da\u00df Aravind Adiga den Booker Preis bekommen habe, habe ich erfahren und das Interview mit John Leake, der mit &#8220;Der Mann aus dem Fegefeuer&#8221; ein Buch \u00fcber Jack Unterweger geschrieben hat, das von Warner Bros verfilmt werden soll.<br \/>\nDa kann ich gleich wieder fl\u00fcstern, da\u00df ich Jack Unterweger gekannt habe, weil er, als ich f\u00fcr die &#8220;Hierarchien oder der Kampf der Ger\u00e4usche&#8221; 1989 einen Verlag gesucht und zweiundvierzig Absagen bekommen habe, angeboten hat, es bei der &#8220;Edition Wortbr\u00fccke&#8221; zu machen und die Buchproduktion war noch nicht ganz abgeschlossen, als er aus der Sonderstrafanstalt Favoriten entlassen wurde.<br \/>\nEr hat das Buch dann auch ein bi\u00dfchen verhudelt und ich denke manchmal, es w\u00e4re f\u00fcr das Buch und f\u00fcr ihn besser gewesen, wenn er nicht so schnell entlassen worden w\u00e4re.<br \/>\nKann aber auch hier nur betonen, da\u00df die Zusammenarbeit mit ihm ausgezeichnet war und ich ihn als sehr kooperativen Menschen erlebt habe.<br \/>\nEr ist dann zwar aus der GAV ausgetreten, weil er sie f\u00fcr zu sozial gehalten hat, aber w\u00e4re sie das nicht gewesen, h\u00e4tte sie sich nicht mit den IG Autoren f\u00fcr seine Entlassung eingesetzt.<br \/>\nDieses Buch wurde also beim 3Sat Stand besprochen und ich habe mich auch beim Schwerpunktthema T\u00fcrkei umgeh\u00f6rt, mir das Feridun Zaimoglu Portrait und das von Orhan Pamuk und Yasar Kemal angeh\u00f6rt, sowie die Lesung von Alina Bronskys &#8220;Scherbenpark&#8221;, die ich von ihrer Bachmannlesung kenne.<br \/>\nUnd Mittwoch habe ich im Mittagsjournal geh\u00f6rt, war \u00d6sterreichtag bei den IG Autoren, die Frau Minister hat ihre Pressekonferenz und einen Empfang gegeben und Christiane Zintzen hat in ihrem Blog auch \u00fcber Frankfurt what a mess berichtet.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um die, die meine letzten Eintragungen gelesen haben, zu verwirren. 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