{"id":3114,"date":"2010-04-03T20:15:48","date_gmt":"2010-04-03T18:15:48","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=3114"},"modified":"2010-04-03T20:15:48","modified_gmt":"2010-04-03T18:15:48","slug":"osterspaziergang-der-literarischen-gesellschaft-st-polten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=3114","title":{"rendered":"Osterspaziergang der literarischen Gesellschaft St. P\u00f6lten"},"content":{"rendered":"<p>Der Osterspaziergang der literarischen Gesellschaft St. P\u00f6lten und der Literaturzeitschrift etcetera fand am Ostersamstag um 15 Uhr, Treffpunkt  &#8220;Seedose&#8221; bei den Viehofner Seen statt.<\/p>\n<div id=\"attachment_3123\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/20100403-141513.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3123\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/20100403-141513.jpg?w=300\" alt=\"Vor der SeeDose\" title=\"Vor der SeeDose\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"size-medium wp-image-3123\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3123\" class=\"wp-caption-text\">Vor der SeeDose<\/p><\/div>\n<p>Am Anfang habe ich dreizehn Teilnehmer, zehn Frauen und drei M\u00e4nner gez\u00e4hlt, sp\u00e4ter sind noch zwei Frauen dazugekommen. Ich habe gleich als erste gelesen. Wenn ich nicht direkt etwas \u00fcber Ostern habe, lese ich immer etwas mit St. P\u00f6lten Bezug und das war durch Alfreds Lehrer Sladky und die Wandergruppe, das Kapitiel &#8220;Hochschwabblick&#8221; aus dem &#8220;Haus&#8221;, wie bei dem Sladky Geburtstag hab ich es nicht abgestoppt und w\u00e4hrend des Lesens gedacht, es ist zu lange. Es gab aber eine gute Reaktion und Betroffenheit wegen des Themas.  Nachher wurde gleich aus &#8220;Geb\u00fcrtig&#8221; weitergelesen. Hat also gut gepasst und auch trotz der &#8220;Heil-und Pflegeanstalt am Steinhof&#8221; zu der Gegend, durch das unkrainische und ungarische Zwangsarbeiterlager, also ein besinnlicher Beginn. Diesmal sind wir die ganze Seerunde gegangen und nicht wie im vorigen Jahr zu einer Bank und gleich zur\u00fcck zur Seedose. Das Wetter war auch sehr sch\u00f6n. Leider hat Alois Eder gefehlt, der wie ich mir sagen lie\u00df, nicht mehr zu den Veranstaltungen kommt, weil er mit einer Tante besch\u00e4ftigt ist.  Ruth Asp\u00f6ck und Robert Egelhofer waren da, ansonsten bekannte Gesichter, die ich von den letzten Jahren kenne, aber keine Namen wei\u00df. So hat bei der n\u00e4chsten Station eine Johanna aus dem Literaturkreis  Traismauer einen etwas \u00f6sterlicheren Text von &#8220;Jonas im Bauch des Walfisches&#8221; aus der Sicht der Walfischin, der Gro\u00dfmutter der Ich-Erz\u00e4hlerin gelesen und Robert Eglhofer folgte mit einem &#8220;Osterspaziergang&#8221; betitelten Gedicht, das sich auf die Zeit der Hoffnung zwischen Karfreitag und Ostersonntag in Bezug auf die katholischen Kirche, da gibt es ja jetzt diese Mi\u00dfbrauchsdebatten und auf die Hoffnungslosigkeit der damaligen Zwangsarbeiter, bezieht.<br \/>\nEs folgten Limericks von dem Herrn Professor von dem ich auch keinen Namen wei\u00df.  Eva Riebler las Josef Winkler mit Rom Bezug, denn von dort kam sie gerade zur\u00fcck, also ein paar Stellen aus &#8220;Natura Morta&#8221;, das sie nach ihrer R\u00fcckkkehr in einem Antiquaritat fand.<br \/>\nEs folgte die Runde um den See zum Aussichtsturm, die ersten gingen, neue kamen und ich mu\u00dfte nat\u00fcrlich hinauf und bei der dritten Station gab es das ber\u00fchmte Picknick mit Ostereiern, Vollkornbrot, Aufstrichen, Schnittlauch, Wein und  sogar ein kleines Schokoladel\u00e4mmchen.<\/p>\n<div id=\"attachment_3124\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/20100403-160458.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3124\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/20100403-160458.jpg?w=300\" alt=\"Beim Picknick\" title=\"Beim Picknick\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"size-medium wp-image-3124\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3124\" class=\"wp-caption-text\">Beim Picknick<\/p><\/div>\n<p>Ich teilte die Einladungskarten f\u00fcr den &#8220;Tag der Freiheit des Wortes&#8221;, die schon gekommen sind, aus, verwies auf den Osterspaziergang am Montag und unterhielt mich mit Ruth Asp\u00f6ck \u00fcber ihre derzeitige literarische Produktion. Sie arbeitet immer noch am  Montageroman und will etwas \u00fcber Grillparzers Donaureisen schreiben und da bin ich schon bei meiner aktuellen Textproduktion, denn ich bin gestern fertig geworden.<br \/>\nJetzt kommt das \u00dcberarbeiten. Derzeit hat die Rohfassung 40.664 W\u00f6rter, 72 Seiten und 27 Szenen und es war wirklich eine Art Nanowrimo-Writing ohne es so zu nennen. Vom 5. M\u00e4rz bis 2. April habe ich  geschrieben, mit der Leipziger Unterbrechung, fl\u00fc\u00dfig, leicht und locker und das habe ich beim richtigen Nanowrimo gelernt, nicht mehr mit der Hand, sondern gleich in den Computer. Bei der ersten Szene habe ich es noch so gemacht, aber damit aufgeh\u00f6rt, als ich merkte, da\u00df ich es nicht mehr lesen kann. Geht irgendwie schneller und noch ein Unterschied, bis Leipzig habe ich sehr viel und sehr intensiv korrigiert, beim Nanowrimo h\u00f6rst du ja, da\u00df du das nicht sollst. Das ist, glaube ich, der \u00dcbungscharakter, um Schreiblockaden zu l\u00f6sen, aber die habe ich nicht mehr.<br \/>\nOhne Novemberzeitdruck kann ich es machen, wie ich es will,  mich aber an eine Struktur halten. So merkte ich, da\u00df es mir hilft, immer genau zu wissen, wieviel Worte ich jetzt habe und ob ich dazu vier,  sechs Wochen oder l\u00e4nger brauche ist egal. Das Schreiben hat mir diesmal sehr viel Spa\u00df gemacht. In den letzten Tagen hat sich auch die Handlung intensiv entwickelt und ich glaube, da\u00df mir die Geschichte \u00fcber den Plagiatsvorwurf und das Leben mit Down-Syndrom ganz gut gelungen ist. Man kann nat\u00fcrlich sagen, da\u00df es wieder so eine naive Geschichte mit fr\u00f6hlichen Ende in der typischen Eva Jancak Sprache geworden ist,  man erf\u00e4hrt  trotzdem einiges dabei.<br \/>\nIn der neuen N\u00d6N gibt es \u00fcbrigens unter dem Titel &#8220;K\u00fcnstler der Woche&#8221; ein paar Zeilen und ein Bild der sehr jungen Cornelia Travnicek, die jetzt ganz anders aussieht und wie man ihrem Blog entnehmen kann, auch Tattoos am R\u00fccken hat.<br \/>\nEin Foto vom Osterspaziergang kommt auch immer in die N\u00d6N&#8230; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Osterspaziergang der literarischen Gesellschaft St. P\u00f6lten und der Literaturzeitschrift etcetera fand am Ostersamstag um 15 Uhr, Treffpunkt &#8220;Seedose&#8221; bei den Viehofner Seen statt. 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