{"id":3259,"date":"2010-04-25T20:47:11","date_gmt":"2010-04-25T18:47:11","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=3259"},"modified":"2010-04-25T20:47:11","modified_gmt":"2010-04-25T18:47:11","slug":"reine-gluckssache","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=3259","title":{"rendered":"Reine Gl\u00fcckssache"},"content":{"rendered":"<p>Da dies der vierhundertste Artikel und nicht schon, wie ich irrt\u00fcmlich dachte, Nummer f\u00fcnfhundert ist, gibts eine Besprechung eines Buchs aus dem offenen B\u00fccherschrank, das ich fast \u00fcbersehen h\u00e4tte, war das orange Janet Evanovich B\u00e4ndchen &#8220;To the nines&#8221;, doch  so abgegriffen, um von mir sofort als Band neun, der Stephanie Plum Krimis erkannt zu werden.<br \/>\nUnd Nummer eins &#8220;Einmal ist keinmal&#8221;, diente ja als Vorlage f\u00fcr Jens Lindners &#8220;D\u00f6ner for one&#8221;, das der Piper Verlag wegen allzu gro\u00dfer N\u00e4he zum Original, im Februar vom Markt genommen hat und daher nur mehr in Restbest\u00e4nden zu finden ist und da dachte ich ja einmal, das w\u00e4re was f\u00fcr den B\u00fccherschrank, aber das und das Original habe ich dort nicht gefunden, daf\u00fcr aber Band neun auf Englisch. Damit habe ich mich jetzt zwei Wochen lang abgeplagt und dabei eine interessante Endeckung gemacht, denn vorher war mir die 1943, in New Jersey geborene, Janet Evanovich kein Begriff und ich wu\u00dfte auch nichts von ihren Stephanie Plum Krimis. F\u00fcnfzehn bzw. sechzehn gibt es schon, wobei die letzten beiden noch nicht auf Deutsch erschienen sind und die englischen Originalausgaben haben alle Zahlen im Titel.<br \/>\n&#8220;One for the money&#8221; ist &#8220;Einmal ist keinmal&#8221;, &#8220;To the nines&#8221; &#8211; &#8220;Reine Gl\u00fcckssache&#8221; und dazwischen &#8220;Two for the Dough&#8221; bishin zu &#8220;Sizzling  Seexteen&#8221;, im Deutschen gibt es ganz andere Titel, die Zahlen sind ab Band f\u00fcnf verschwunden und die Titelbilder der deutschen Ausgaben zieren flotte Illustrationen von Natascha R\u00f6mer, die fast immer eine rothaarige Frauengestalt zeigen, die auch die deutschsprachige Website von Janet Evanovich gestaltete.<br \/>\nNun denn Stephanie Plum ist Kautionsdetektivin und war fr\u00fcher Dessouseink\u00e4uferin, das spielt in Band neun keine Rolle mehr, hat ein chaotisches Privatleben und eine gro\u00dfe Familie, das kommt noch vor. Stephanie arbeitet im B\u00fcro ihres Vetters Vinnie und soll sich auf die Spuren des verschwundenen Inders Samuel Singh machen. Es gibt zwei M\u00e4nner in ihrem Leben, den Polizisten Joe Morelli und dann noch den S\u00f6ldner Ranger, bewacht wird sie auch von mehreren Bodyguards, die sie begleiten und auf sie aufpassen, es gibt zwei Assistentinnen Connie und die ehemalige Prostituierte Lula, die sich in dem Band gerade von ihrem \u00dcbergewicht durch eine Fleischdi\u00e4t zu einer Modelfigur hinunterfri\u00dft, was zu k\u00f6stlichen Szenen f\u00fchrt.<br \/>\nDann gibt es auch noch die k\u00f6stliche Familie, die kochende Mutter, die schwangere Schwester Valerie, die Gro\u00dfmutter und Morellis Mutter und Gro\u00dfmutter, die Kuchen bringen und Stephanie st\u00e4ndig ihren Tod vorhersagen.<br \/>\nStephanie soll aber Samuel Singh finden und w\u00e4hrend sie in seiner Firma forscht, erh\u00e4lt sie Rosen und Fotos von toten Frauen, dazu noch Warnungen mittels E-mails. Sie fliegt mit Lula, Connie und ihren Bodyguards nach Las Vegas, um dort Singh zu finden, was, da das Buch 2003 erschienen ist, zu k\u00f6stlichen Schilderungen f\u00fchrt, als Lula ihr ger\u00f6stetes Huhn durch die Sicherheitskontrollen schmuggeln will.<br \/>\nIn Las Vegas geraten sie in ein Casino und finden Singhs Leiche, vorher wurden schon einige Personen erschossen und w\u00e4hrend Lula Singhs Hund zur\u00fcckbringt, f\u00e4hrt Stephanie zu Valeries Entbindung ins Krankenhaus und wird dort beinahe von der gr\u00fcnhaarigen Fischerkatze erscho\u00dfen, die sie auch vom M\u00f6rderspiel informiert, als dessen n\u00e4chstes Opfer Stephanie auserkoren wurde. Sie wird gerettet, verliert nur ein paar Haare, w\u00e4hrend Fischerkatze, der in Wirklichkeit, der neunzehnj\u00e4hrige Steven Klein war, vom Webmaster erschossen wird und sich Stephanie nun mit ihren Bodyguards auf die Suche nach diesen Webmaster begibt, der sie in Singhs Fabrik zur\u00fcckf\u00fchrt, wo es drei M\u00e4nner gibt, auf die der Verdacht f\u00e4llt.<br \/>\nAm Schlu\u00df wird nicht nur Stephanie in diese Fabrik entf\u00fchrt, sondern auch Valeries Freund Albert, der gefesselt auf einer Bombe sitzt, w\u00e4hrend Lula, die inzwischen einiges abgenommen hat, an Seilen baumelt, Stephanie wird von ihren zwei M\u00e4nnern gerettet, der Webmaster erscho\u00dfen und w\u00e4hrend Valerie mit ihrer Familie und dem Baby vor\u00fcbergehend in Stephanies Appartement zieht, verbringt die, die Nacht bei Morelli, um von deren Mutter und Gro\u00dfmutter geweckt zu werden, die frischgebackenen Kaffeekuchen bringen und von weiteren Tr\u00e4umen erz\u00e4hlen&#8230;.<br \/>\nAm Wochenende, das ich in Harland verbracht habe, habe ich au\u00dferdem, den neuen Henning Mankell Krimi &#8220;Der Feind im Schatten&#8221;, der am 30. 4. erscheinen wird, probegelesen und mir beim &#8220;Schubert&#8221; das Buch zum Welttag des Buchs geholt, in dem es leider nur Geschichten von M\u00e4nnern gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da dies der vierhundertste Artikel und nicht schon, wie ich irrt\u00fcmlich dachte, Nummer f\u00fcnfhundert ist, gibts eine Besprechung eines Buchs aus dem offenen B\u00fccherschrank, das ich fast \u00fcbersehen h\u00e4tte, war das orange Janet Evanovich B\u00e4ndchen &#8220;To the nines&#8221;, doch so &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=3259\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-3259","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3259"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3259\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}