{"id":334,"date":"2008-10-29T00:02:11","date_gmt":"2008-10-28T22:02:11","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=334"},"modified":"2008-10-29T00:02:11","modified_gmt":"2008-10-28T22:02:11","slug":"cornelia-travicek","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=334","title":{"rendered":"Cornelia Travnicek"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte ich am Dienstag  wieder ins Literaturhaus und zwar zu der \u00dcbersetzerveranstaltung \u00fcber das Buch von Bruno Schulz &#8220;Die Zimtl\u00e4den&#8221; gehen, aber dann habe ich mich f\u00fcr den Literatursalon der Nationalbibliothek entschlossen, wo Cornelia Travnicek aus ihrem ersten Roman &#8220;Die Asche meiner Schwester&#8221; las. Da ich mich aus gegebenen Anla\u00df f\u00fcr die Neuerscheinungen der \u00f6sterreichischen Verlage interessieren soll. Und  Cornelia Travnicek war weder bei der &#8220;Rund um die Burg-Veranstaltung&#8221;, noch bei der Frankfurt Berichterstattung, trotzdem ist sie f\u00fcr mich interessant, nicht nur, weil ich gestern erfahren habe, da\u00df ich am 12. M\u00e4rz mit ihr bei den Textvorstellungen lesen werde.<\/p>\n<p>Mein literarischer Verst\u00e4rker Otto Lambauer, hat mir, als ich  fragte, ob er mit zur Veranstaltung geht, gemailt, da\u00df ihn die 1987  in St. P\u00f6lten geborene Autorin schon sehr interessieren t\u00e4te, weil er mit ihrem Onkel die erste Zigarette geraucht hat und sie vis a vis von seinen Eltern wohnt, er hat aber auch ihre literarische Arbeit, die er von seinem unerm\u00fcdlichen Zeitschriftenstudium kennt (Wer liest soviele Literaturzeitschriften, wie Otto Lambauer und hat nicht beruflich damit zu tun?), sowie von der Lekt\u00fcre von &#8220;Aurora Borealis&#8221;, das er demn\u00e4chst  besprechen wird, sehr gelobt.<\/p>\n<p>Ich kenne Cornelia Travnicek auch schon  l\u00e4nger und zwar nicht, weil ich in Harland bei St. P\u00f6lten einen Nebenwohnsitz habe und manchmal mit dem Rad nach Traismauer oder Nu\u00dfdorf an der Traisen fahre, sondern habe sie 2005 im Amerlinghaus bei der Vergabe  des &#8220;Exil&#8221;-Literaturpreises gesehen und geh\u00f6rt und ihren Text &#8220;einmanndeckung&#8221;, in der &#8220;Wortst\u00fcrmer&#8221;-Anthologie gelesen. Damals ist sie mir  durch St. P\u00f6lten aufgefallen und da\u00df sie so jung ist. Dann bin ich auf ihren Namen, immer wieder in Literaturzeitschriften gesto\u00dfen, ich wei\u00df nicht mehr welche, vielleicht &#8220;Podium&#8221; oder &#8220;Etcetera&#8221;, denn &#8220;Kolik&#8221; lese ich nur selten und heuer war im &#8220;Standard&#8221; ein Portrait von ihr in der Jungautorenreihe.<\/p>\n<p>Richtig aufgefallen ist sie mir durch das Internet. Da studiere ich  seit einiger Zeit die literarischen Seiten und bin auf das Literatur-Cafe gesto\u00dfen und da gab es  eine Artikelreihe von ihr, die sehr interessant ist, n\u00e4mlich &#8220;Bis Klagenfurt anruft&#8221;, wo sie schildert, wie es einer  Jungautorin geht. Da\u00df sie auch eine besessen Schreibende ist, ist sp\u00e4testens da herausgekommen, wenn es nicht schon in der Exil-Anthologie zu merken war. Aber auch sehr interessant, ihre Erfahrungen \u00fcber Schreibwerkst\u00e4tten, Literaturforen und soll man in Druckkostenzuschu\u00dfverlagen publizieren oder warten, bis einem so ein Verlag annimmt?  Sie schilderte  auch ihren Versuch bei der &#8220;Litera&#8221;, dieser verungl\u00fcckten ersten \u00f6sterreichischen Buchmesse, die im April in Linz stattgefunden hat, zu lesen und wurde dabei  von dem Veranstalter angegriffen und von einem Jungautorentreffen, wo man zweihundert Euro zahlen mu\u00dfte, um  teilzunehmen.<\/p>\n<p>Inzwischen sind  zwei B\u00fccher der Autorin erschienen, das erste  in einer limitierten Auflage von dreihundert St\u00fcck, das zweite wurde heute vorgestellt und sie ist inzwischen zum Jungstar aufgestiegen, zumindest wurde sie im Literatursalon  so pr\u00e4sentiert und von Edith-Ulla Gasser so besprochen und auf ihrer Homepage, die ich mir auch  angeschaut habe, gibt es eine ganze Reihe von Lesungsterminen. So wird sie bei der Buch-Wien lesen und am 14. 11. im Palais Nieder\u00f6sterreich.<\/p>\n<p>Eine schwarzgekleidete junge Frau mit dunklen langen Haaren. &#8220;Merken Sie sich diese Begegnung, die Autorin wird sicher einmal ber\u00fchmt!&#8221;, hat der Veranstalter launig angek\u00fcndigt. &#8220;Dann k\u00f6nnen Sie sagen, Sie sind dabei gewesen!&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Vielleicht schafft man es nie nach Klagenfurt!&#8221;, hat Cornelia Travnicek in ihrer Artikelreihe geschrieben, so wie es aussieht, kann sie es schaffen, 2009 oder 2010 vielleicht, allerdings hat man als \u00d6sterreicher  selten die Chance auf den Hauptgewinn. Aber es gibt ja noch den Priessnitz-Preis.<\/p>\n<p>Es war auch eine interessante Lesung  von einer Urne, einem Hund, einer jungen Frau und einem Psychologen, die zusammen nach Marokko fahren, um die schwesterliche Asche in den Wind zu streuen, weil das  in \u00d6sterreich verboten ist. &#8220;Ein jugendlicher schnodderiger Tonfall!&#8221;, hat Edith-Ulla Gasser angemerkt. Es gab  auch erstaunliche Tiefen,  &#8220;jugendliche Depression&#8221;, hat es Otto Lambauer in seinem Mail genannt, Edith-Ulla Gasser sprach von Transformationen und fragte die Autorin nach den ihren.<\/p>\n<p>&#8220;Fr\u00fcher habe ich ehrf\u00fcrchtig  die B\u00fccher der anderen angeschaut, jetzt habe ich selbst zwei in der Hand!&#8221;, hat sie geantwortet und wurde vom Publikum sehr gelobt und erstaunlich intellektuell besprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte ich am Dienstag wieder ins Literaturhaus und zwar zu der \u00dcbersetzerveranstaltung \u00fcber das Buch von Bruno Schulz &#8220;Die Zimtl\u00e4den&#8221; gehen, aber dann habe ich mich f\u00fcr den Literatursalon der Nationalbibliothek entschlossen, wo Cornelia Travnicek aus ihrem ersten Roman &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=334\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}