{"id":3490,"date":"2010-05-22T08:41:51","date_gmt":"2010-05-22T06:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=3490"},"modified":"2010-05-22T08:41:51","modified_gmt":"2010-05-22T06:41:51","slug":"pfingstbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=3490","title":{"rendered":"Pfingstbericht"},"content":{"rendered":"<p>Diese Woche habe ich einige Mails und Kommentare von Autorenkollegen bekommen. So hat O. P. Zier freundlicherweise die Verlagsvorschau des Residenzverlags zu meinem 31 B\u00fccher Artikel gestellt. Rudi Lasselsberger wollte von mir wissen, wie ich zu  Blog und Homepage gekommen bin und Stephan Eibel Erzberg hat mein Gefl\u00fcster \u00fcber seine Lyrikb\u00e4nde gelesen.<br \/>\nEs ist ja immer interessant R\u00fcckmeldung auf die Berichte zu bekommen, weil sie meine Sicht erweitern, so hat Ruth Asp\u00f6ck ihre Eindrucke von der St. P\u00f6ltner Jubl\u00e4umslesung gegeben und Konstantin Kaiser hat mich per Mail eine konsequente Diariumschreiberin genannt.<br \/>\nDas ist es, denke ich und davon werde ich am Freitag im Amerlinghaus beim &#8220;Allt\u00e4glichen Leben&#8221; berichten, um noch einmal alle Interessierten zur ersten \u00f6ffentlichen Vorstellung des Literaturgefl\u00fcsters am 28. 5. um 20 Uhr in der Stiftgasse 8, 1070 Wien einzuladen.<br \/>\nAber erst scheint mich ein verregnetes Pfingsten zu erwarten, das wir wieder in Harland verbringen. Da fahren wir ja meistens mit dem Rad nach Nussdorf an der Traisen, wo es im Schlo\u00dfhof ein sch\u00f6nes Pfingstfest mit einer Weinverkostung gibt. Auch sonst habe ich einige sch\u00f6ne Pfingsterinnerungen, wenn sie auch nicht unbedingt literarisch waren. Die ersten Kindheitserinnerungen habe ich an einen Strau\u00df Pfingstrosen aus dem Garten am Almweg Nummer f\u00fcnf und als ich noch Studentin oder schon junge Psychologin war, bin ich einige Jahre mit Herrn Lembacher, Hansi Berger und dem Club logischer Denker zum Pfingsttreffen nach St. Gallen in die Steiermark gefahren, wo sich eine meiner ersten Lieben entwickelte.<br \/>\nDann kam der Alfred und wir sind, als ich noch in der HNO-Klinik arbeitete,  auf den Hochschwab gewandert, das war mein erster Hochschwab Besuch mit einer vier Tagestour mit H\u00fctten und Wege, die wir seither nicht mehr besuchten und gegangen sind und \u00fcber das alte Schiestlhaus habe ich mich schon damals gewundert.<br \/>\nEin zweites Mal wollten wir zu Pfingsten auf den Hochschwab, als in M\u00fcrzzuschlag gerade das Fest f\u00fcr Friederike Mayr\u00f6cker war. Da hat mich der Alfred von dort abgeholt. Ich kann mich erinnern, da\u00df Gerald Bisinger mit seiner Frau auf der M\u00fcrzzuschlager Hauptstra\u00dfe war, als er gekommen ist. Weil es sehr geregnet hat, haben wir auf den G\u00f6ller umdisponiert und sind dann \u00fcberhaupt gleich nach Harland gefahren.<br \/>\n2006 war der Alfred mit dem Karl unterwegs und in Wien das gro\u00dfe Ingeborg Bachmannsymposium mit einem gef\u00fchrten Stadtspaziergang und der Ausstellung im Palais Palfy, wo zu ihrem achtzigsten Geburtstag, das jetzt erschienene Tagebuch &#8220;Schreiben gegen den Krieg&#8221; schon vorgestellt wurde. Daran habe ich auch sehr sch\u00f6ne Erinnerungen an sch\u00f6ne Gespr\u00e4che, am Nachmittag bin ich ein bi\u00dfchen im Wienerwald herumgewandert, mit dem Bus auf den Kahlenberg gefahren und den Leopoldsberg nach Nussdorf in Wien hinuntergewandert. Letztes Jahr waren wir in Sizilien und sind  erst am Pfingstmontag zur\u00fcckgekommen.<br \/>\nJetzt sind wir wieder in Harland, ich habe mir als Lekt\u00fcre etwas sehr Ates und Ber\u00fchmtes, n\u00e4mlich &#8220;Im Westen nichts Neues&#8221; von Erich Maria Remarque vorgenommen und gestern einen Besuch von Elisabeth Pratscher von leselustfrust gehabt, die mir freundlicherweise &#8220;Die B\u00fccherdiebin&#8221; vorbeibrachte, damit ich sie mir nicht aus dem B\u00fccherschrank ergattern mu\u00df. Das ist ein sehr dickes Buch, an dem ich vermutlich \u00e4hnlich lang, wie an den &#8220;Wohlgesinnten&#8221; oder dem &#8220;Turm&#8221; kiefeln werde und am offenen B\u00fccherschrank h\u00e4ngen jetzt zwei gro\u00dfe Zetteln mit einer Mahnung an einen wei\u00dfhaarigen \u00e4lteren Herrn, der die B\u00fccher gleich stapelweise entfernt haben soll.<br \/>\nDas hat bei mir, die ich B\u00fcchern auch nur schwer widerstehen kann, ein ungutes Gef\u00fchl ausgel\u00f6st, weil die wei\u00dfhaarigen alten Herren, die sie stapelweise nach Hause schleppen, vielleicht eine verstopfte Wohnung haben, aber sicher zu den sozial Schwachen geh\u00f6ren und vielleicht sehr einsam sind. Wenn sie die B\u00fccher lesen und sich dar\u00fcber freuen, k\u00f6nnen sie, die von mir gebrachten gerne haben, denke ich und ansonsten w\u00e4re ein Zettel mit &#8220;Bitte nicht mehr als drei B\u00fccher auf einmal und auch einmal etwas bringen!&#8221;, ein freundlicherer Hinweis auf klare Regeln, an die man sich halten soll.<br \/>\nDa ist &#8220;Die B\u00fccherdiebin&#8221;, die laut Frau Pratscher gar keine ist, vielleicht ein passendes Buch zum Thema B\u00fccherliebe, ich bin gespannt und habe am verl\u00e4ngerten Wochenende noch einiges zu korrigieren und zwei B\u00fccher mit denen ich fertigwerden will.<br \/>\nAnsonsten habe ich mir gerade auf der Seite www.bachmannpreis.at die Namen der Stipenditaten des heurigen Literaturkurses angeschaut. Es sind wieder nur neun, darunter sieben Deutsche und zwei Schweizer, was ich schon ein bi\u00dfchen seltsam finde, da\u00df nur eine in Berlin lebende, in Lepzig studierende und als Deutsche gef\u00fchrte \u00d6sterreicherin darunter ist, da ich auf Anhieb einige Namen unter F\u00fcnfunddrei\u00dfigj\u00e4hriger nennen k\u00f6nnte, man br\u00e4uchte da ja nur zu den von Angelika Reitzer organisierten Textvorstellungen gehen und schon hat man was man braucht. Beim Lehrgang f\u00fcr Sprachkunst studieren auch einige Talente. Vielleicht sollte man  Ferdinand Schmatz empfehlen hinzugehen, bei der Akademie ist er, glaube ich, sowieso besch\u00e4ftigt.  Cornelia Travinicek hat schon vor zwei Wochen geschrieben, da\u00df sie schon wieder nicht genommen wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche habe ich einige Mails und Kommentare von Autorenkollegen bekommen. So hat O. P. 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