{"id":426,"date":"2008-11-07T00:08:53","date_gmt":"2008-11-06T23:08:53","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=426"},"modified":"2008-11-07T00:08:53","modified_gmt":"2008-11-06T23:08:53","slug":"jurorenlesung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=426","title":{"rendered":"Jurorenlesung"},"content":{"rendered":"<p>Heute bin ich wieder ins Literaturhaus gegangen. Gab es ja die Jurorenlesung des Exil-Literaturpreises, der \u00fcbermorgen im Amerlinghaus vergeben wird. Eine wichtige Veranstaltung und ich interessiere mich ja sehr f\u00fcr Literatur. Allerdings waren nur wenige Leute da, als ich gekommen bin.<\/p>\n<p>&#8220;Gibt es eine andere Veranstaltung?&#8221;, hat mich die Silvia Bartl gefragt und es sicher lieb gemeint und ich habe meine Verkrampfung gesp\u00fcrt, obwohl ich mich ja sehr bem\u00fche. Es ist wohl ehrlich, da\u00df meine Kr\u00e4nkung tief gegangen ist und ich mich seither im Literaturhaus nicht willkommen f\u00fchle.<\/p>\n<p>Aber die Bibiane und ihr Hund sind immer nett zu mir und ich habe ihr, w\u00e4hrend wir auf das Publikum warteten, erz\u00e4hlt, da\u00df ich, w\u00e4hrend ich heute an der &#8220;Radiosonate&#8221; arbeite, das Journal Panorama mit der Berichterstattung zur Reichskristallnacht zur H\u00e4lfte vers\u00e4umt habe, obwohl mich die authentische Lifesendung von der Nacht zum 10. November 1938 sehr interessiert.<\/p>\n<p>Dann gab es eine \u00dcberraschung. Lale Rodgarkia-Dara, die mich 2001 f\u00fcr die Literaturhausschiene im Radio Orange zumTag der Freiheit des Wortes interviewt hat und mit der ich \u00f6fter, wegen der Transitliteratur, die schlie\u00dflich zu deutsch t\u00fcrkischen Einkaufssackerln f\u00fcr den Brunnenmarkt geworden ist, mailte, hat den ersten Preis gewonnen und mir wieder ein paar Sackerln gegeben. Darin lassen sich ja gut B\u00fccher verschenken und mir ist eingefallen, da\u00df sie eine Favoritin f\u00fcr Otto Lambauers Migrantenlesung w\u00e4re, wenn es die doch geben wird.<\/p>\n<p>Dann hat die Lesung angefangen und die in Bremen geborene Petra Lehmkuhl einen sehr trendigen Text von jungen Frauen, die zwischen dem Amerlingbeisl und der Konditorei Aida hin- und her pendeln und dort Topfenkolatschen essen, gelesen.<\/p>\n<p>Dann kam Peter Zimmermann, der B\u00fccherschreiber und Ex Libris-Moderator, dessen Ansagen ich manchmal etwas \u00fcberheblich finde, der mich aber mit seinem Odessa Buch faszinierte und ich meine Reise nach Odessa im Blindflug nachgeschrieben habe, weil es das Buch in der Thalia W\u00fchlkiste nicht mehr gab, als ich es kaufen wollte und schlie\u00dflich Radek Knapp, den geborenen Polen, der in \u00d6sterreich Karriere machte und den ich ebenfalls von der Nachwuchsstipendiumjury 1991 kenne.<\/p>\n<p>Was ein Schragerl ist, wei\u00df ich noch immer nicht, obwohl ich der Definition nach, eine echte Wienerin mit tschechischer Gro\u00dfmutter bin, aber in den Ottakringer Hinterh\u00f6fen geht es, glaube ich, inzwischen anders zu, da ist das tschechische Wienerisch der damaligen Arbeiterkinder sicher l\u00e4ngst dem t\u00fcrkischen bzw. exjugoslawischen Dialekt gewichen.<\/p>\n<p>Christa Stippinger hat mir die Anthologie gegeben, ich habe mich bei Peter Zimmermann erkundigt, ob er etwas \u00fcber den neuen Roman von Thomas Glavinic wei\u00df und bin mit Buch und Sackerln nach Haus gegangen.<\/p>\n<p>Trotz Kr\u00e4nkung also lehrreich und gestern habe ich in einigen schlaflosen Stunden, das weitere Programm \u00fcberlegt. Das Wochenende wird ja wieder intensiv, im Amerlinghaus der Exil-Literaturpreis, im Literaturhaus der Erich Fried Preis an Alois Hotschnig vergeben und ich werde mich nach meiner Geburtstagslesung wieder splitten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zwei Wochen sp\u00e4ter gibts dann die Buch-Wien, bei der Ruth Kl\u00fcgers &#8220;weiter leben&#8221; in hunderttausend Exemplaren verteilt werden wird. Sie wird am 21. in der Nationalbibliothek lesen, w\u00e4hrend im Schauspielhaus das Droschl-Verlagsfest ist, zu dem ich gehen will.<\/p>\n<p>&#8220;Wie komme ich zu dem Buch?&#8221;, habe ich gestern fast panisch gedacht und mir ist eingefallen, da\u00df f\u00fcr die Buch-Wien nicht viel Zeit sein wird, gibt es ja am Samstag im Rathaus auch den Alzheimertag mit einer Fortbildungsveranstaltung, zu der ich mich angemeldet habe und am Sonntag werden wir wohl wieder nach Harland fahren.<\/p>\n<p>Ich will aber ohnehin keinen Eintritt zahlen, obwohl mir Alfred, als er mir das Uwe Tellkamp Buch kaufte, den B\u00fccherpass in der Buchhandlung Jeller abstempeln lie\u00df. Heute habe ich herausgefunden, da\u00df das Buch schon am Mittwoch den 19. 11. um 12 in der Messehalle verteilt werden wird und au\u00dferdem ist es noch an vielen anderen Orten erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Am 24. 11 gibts noch eine Exclusiv Gala im Wiener Rathaus und ein Gewinnspiel, bei der man zwei mal zwei Karten gewinnen kann. Da habe ich mich auch beteiligt, die Chance zu gewinnen, ist aber sicherlich viel kleiner, als bei Dietmar F\u00fcssels Gewinnspielen, dessen Gedichtband noch kommen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute bin ich wieder ins Literaturhaus gegangen. Gab es ja die Jurorenlesung des Exil-Literaturpreises, der \u00fcbermorgen im Amerlinghaus vergeben wird. Eine wichtige Veranstaltung und ich interessiere mich ja sehr f\u00fcr Literatur. 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