{"id":43446,"date":"2016-04-22T23:45:09","date_gmt":"2016-04-22T21:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=43446"},"modified":"2016-04-22T23:45:09","modified_gmt":"2016-04-22T21:45:09","slug":"edition-exil-entdeckt-mit-jugendschreibwerkstatt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=43446","title":{"rendered":"Edition Exil entdeckt mit Jugendschreibwerkstatt"},"content":{"rendered":"<p>Die &#8220;Edition Exil&#8221;, stellt wie Barabara Zwiefelhofer in ihrer Einleitung betonte, jetzt schon zum achten oder neunten Mal seit 2012 ihre Preistr\u00e4gertexte im Literaturhaus vor.\u00a0 <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/30\/edition-exil-entdeckt\/\">Bei <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/18\/festplattenabgabedemo\/\">einigen<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/10\/31\/edition-exil-entdeckt-2\/\">dieser<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/24\/neues-von-der-exil-edition\/\">Veranstaltungen<\/a> war ich schon,\u00a0 <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/12\/29\/meine-schone-schwester\/\">die<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/03\/ich-bin-das-festland\/\"> meisten<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/22\/zitronenkuchen-fur-die-sechsundfunfzigste-frau\/\">B\u00fccher<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/29\/durfen-ist-pflicht\/\">habe<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/11\/rund-um-meine-eltern-eine-burg\/\">ich <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/08\/10\/so-wie-du-kann-jeder-aussehen\/\">gelesen<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/06\/die-kinder-des-genossen-rakosi\/\"> und<\/a> zu den Preisverleihungen, die fr\u00fcher im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/08\/exilliteratur-im-dilemma\/\">Amerlinghaus<\/a>, seit 2010 bei der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/20\/dritter-messetag-und-was-frauen-schreiben\/\">Buch-Wien<\/a> stattfinden, gehe ich auch regelm\u00e4\u00dfig hin.<\/p>\n<p>Heute wurden im Literaturhaus zwei Preistr\u00e4ger von<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/15\/die-achte-buch-wien\/\"> 2015<\/a> vorgestellt, n\u00e4mlich der1996 in Budapest geborenen Roma-Aktivist Samel Mago, der in Wien aufgewachsen ist und jetzt Soziologie und Transkulturelle Kommunikation studiert und mit &#8220;Zeuge der Freiheit&#8221; den Jugendpreis gewonnen hat.<\/p>\n<p>Da geht es um den Ungarnaufstand von 1956 und um einer Romafamilie die\u00a0 in den sechziger Jahren nach Wien ausgewandert ist. Samuel Mago las ein paar Stellen daraus und lie\u00df auch einiges zum Nachlesen aus, so wird einer der Protagonisten am Budapester Bahnhof angeschossen, dann taucht er aber wieder im Wilhelminenspital auf und ein Gedicht gab es auch, das Samuel Mago auf Deutsch und Ungarisch gelesen und dann noch auf Romanes gesungen hat.<\/p>\n<p>Die 1981 in Wien geborene Barbara Eder hat wohl den Preis f\u00fcr &#8220;Deutsch als Muttersprache&#8221; gewonnen. Sie hat auch Soziologie und Philosophie studiert und an diversen Universit\u00e4ten gearbeitet, darunter auch in Armenien und die Geschichte &#8220;Dr\u00fcben&#8221; mit der sie 2015 gewonnen hat, spielt\u00a0 in Armenien und ist jezt in einem bei &#8220;Drava&#8221; erschienenen Erz\u00e4hlband mit dem Titel &#8220;Die Morsezeichen der Arkaden&#8221; erschienen.<\/p>\n<p>Und es gibt\u00a0 seit heuer im Literaturhaus etwas Neues, n\u00e4mlich eine monatliche Schreibwerkstatt, wo\u00a0 Autoren, die f\u00fcr den Jugendpreis eingereicht haben, aber noch nicht gewonnen haben, ausgew\u00e4hlt wurden, mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/11\/kein-eigener-ort\/\">Susanne Gregor <\/a>monatlich an ihren Texten zu arbeiten.<\/p>\n<p>Vier Treffen hat es schon gegeben und vier der Autoren haben ihre Texte, die sie vielleicht auch f\u00fcr den Exil-Preis 2016 einreichen werden, heute vorgestellt.<\/p>\n<p>Deshalb waren auch sehr viel junge Leute im Publikum\u00a0 und\u00a0 Barbara Zwiefelhofer erkl\u00e4rte, da\u00df die eingeladenen Autoren so um die zwanzig w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Anna Hackl, Fabian Dietrich, Cleidy Acevedo und Elma Candic stellten ihre Texte vor, die mit gro\u00dfen Applaus bejubelt wurden und sehr spannend waren.<\/p>\n<p>Anna Hackl, eine deutsche Studentin, wie ich der Einleitung entnommen habe, hatte einen Text mit\u00a0 sehr sch\u00f6nen sprachlichen Wendungen &#8220;\u00dcber den Abgrund hat sie einen Teppich gelegt, er soll ihn noch nicht sehen&#8221;, der wie sie betonte, von einer besonderen Frau handelte und &#8220;Nach dem Fr\u00fchling kommt der Winter&#8221; hei\u00dft.<\/p>\n<p>Dann kam\u00a0 Fabian Dietrich, der sich Gedanken \u00fcber die &#8220;Sch\u00f6nheit&#8221; machte und bez\u00fcglich einer Seminararbeit eine Selbsthilfegruppe besuchte.<\/p>\n<p>Cleidy Acevedos Text &#8220;Die Fremde&#8221; war, glaube ich, eine Auseinandersetzung mit sich selbst, w\u00e4hrend Elma Candic \u00fcber den Kaffee ihrer Oma und die bosnischen Kaffeerunden, sehr kurz, pr\u00e4gnant und realistisch, geschrieben hat.<\/p>\n<p>Leider waren die Namen und die Lebensl\u00e4ufe der vier Autoren nicht im Programm angegeben, so da\u00df ich sie, wie bei der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/28\/studentenlesung-ii\/\">&#8220;Studentenlesung II&#8221;<\/a> erst erfragen mu\u00dfte, es war aber sehr spannend der Aufregung\u00a0 und der Begeisterung zu zu h\u00f6renund eigentlich auch zum Neidig werden, aber ich wurde in den sp\u00e4ten Siebzigerjahren ja auch im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\">&#8220;Arbeitskreis\u00a0 schreibender Frauen&#8221;,<\/a> wohl ein Vorl\u00e4ufer der vielen Schreibwerkst\u00e4tten die es heute gibt, sozilisiert und\u00a0 da habe ich auch Christa Stippinger, die damals gerade mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/02\/13\/abschreiben-kopieren-textmontagen\/\">&#8220;Kress&#8221;,<\/a>\u00a0 den &#8220;Max von der Gr\u00fcn Preis&#8221; gewonnen hat, kennengelernt.<\/p>\n<p>Inzwischen hat sich herumgesprochen, da\u00df man das Schreiben\u00a0 in Schreibwerkst\u00e4tten lernen kann und da ist Christa Stippinger, die glaube ich, auch einen Preis daf\u00fcr bekommen hat, mit ihrer &#8220;Edition Exil&#8221; und dem &#8220;Exil-Literaturpreis&#8221; ein Vorbild und es wurden dadurch ja auch einige Talente wie <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/13\/literatur-in-gottweig-und-krems\/\">Dimitre Dinev<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/06\/april-musa\/\">Julya Rabinowich,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/10\/21\/fremde-welten\/\">Susanne Gregor,<\/a> etcetera entdeckt und ich bin auch sehr neugierig, ob und was ich von den vier Jungautoren noch h\u00f6ren oder lesen werde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8220;Edition Exil&#8221;, stellt wie Barabara Zwiefelhofer in ihrer Einleitung betonte, jetzt schon zum achten oder neunten Mal seit 2012 ihre Preistr\u00e4gertexte im Literaturhaus vor.\u00a0 Bei einigen dieser Veranstaltungen war ich schon,\u00a0 die meisten B\u00fccher habe ich gelesen und zu &hellip; 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