{"id":43691,"date":"2016-05-06T00:32:39","date_gmt":"2016-05-05T22:32:39","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=43691"},"modified":"2016-05-06T00:32:39","modified_gmt":"2016-05-05T22:32:39","slug":"die-welt-von-gestern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=43691","title":{"rendered":"Die Welt von Gestern"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt kommt etwas, was ich eigentlich ganz selten mache, n\u00e4mlich ein Buch zum zweiten Mal lesen. Stefan Zweigs &#8220;Die Welt von gestern,&#8221; im Exil geschrieben, 1942 nach seinem Tod erschienen und eine &#8220;B\u00fcchergilde Gutenberg Ausgabe&#8221; aus dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/20\/erinnerungen\/\">B\u00fccherschrank meiner Eltern<\/a> aus dem Jahr 1952, habe ich schon nach meiner Matura gelesen und es hat mich, kann ich mich erinnern, sehr beeindruckt.<\/p>\n<p>In \u00d61 wurde es auch ein paar Mal gesendet, so da\u00df es mir eigentlich gut pr\u00e4sent geblieben ist und ansonsten habe ich in den letzten Jahre\u00a0 eigentlich \u00f6fter geh\u00f6rt, da\u00df der1881 geborene Stefan Zweig nicht so ein guter Schriftsteller ist, so da\u00df ich wahrscheinlich, was mir jetzt leid tut, einige sehr Ausgaben in den B\u00fccherschr\u00e4nken liegen gelassen habe.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/19\/schachnovelle\/\">&#8220;Schachnovelle&#8221;<\/a> habe ich aber schon vor Jahren gefunden und gelesen, Volker Weidermann hat vor ein paar Jahren ein Buch mit dem Namen <a href=\"http:\/\/buzzaldrins.de\/2014\/07\/25\/ostende-1936-sommer-der-freundschaft-volker-weidermann\/\">&#8220;Ostende&#8221;<\/a> \u00fcber das Exil einiger Schriftsteller, wie <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/25\/radetzkymarsch\/\">Joseph Roth<\/a>, Stefan Zweig, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/04\/21\/lesetheaterauffuhrung-irmgard-keun\/\">Irmgard Keun<\/a>, Hermann Kesten, 1936 in dieser K\u00fcstenstadt geschrieben und bei &#8220;Arte&#8221; gab es vor einige Monaten eine Dokumentation, die ich gesehen habe.<\/p>\n<p>Als ich dann nach <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/24\/vorschau-auf-paul-und-paula\/\">&#8220;Paul und Paula&#8221;<\/a> etwas Neues schreiben wollte, ist mir\u00a0 die Idee gekommen, ein paar Schriftsteller oder Romanfiguren wiederauferstehen zu lassen. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/19\/franz-kafka-tagebucher-1910-1923\/\">Kafka<\/a> steht da irgendwo in meinem Notizbuch, aber auch Heimitio von Doderer, den ich als Studentin viel gelesen habe und Stefan Zweig und dann war ich erst einmal eine Weile entmutigt, denn man kann ja eigentlich keinen Roman \u00fcber Sachen oder Leute schreiben, \u00fcber die man nicht viel wei\u00df oder nicht viel versteht.<\/p>\n<p>Zu Ostern bin ich dann in demn Harlander B\u00fccherregal fast zuf\u00e4llig auf die &#8220;Welt von Gestern&#8221; gesto\u00dfen, habe mir auch noch das &#8220;Doder-Buch&#8221; herausgesucht und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/22\/anne-frank-tagebuch\/\">Anne Franks &#8220;Tagebuch&#8221;<\/a>, das ich vor zwei Jahren gelesen habe und habe das nach Wien mitgenommen.<\/p>\n<p>Mir noch einmal die &#8220;Arte-Dokumentation&#8221; angeschaut und mir dann von Zweig herausgesucht, was ich in den Regalen hatte, zwei Novellenb\u00e4nden, die Biografie &#8220;Fouque&#8221; und als ich vor zwei Wochen wieder in Harland war, habe ich noch den Roman <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/20\/ungeduld-des-herzens\/\">&#8220;Die Ungeduld des Herzens&#8221;<\/a> mitgenommen und gelesen.<\/p>\n<p>Dann bin ich dar\u00fcber informiert worden, da\u00df im Juni ein Film &#8220;Vor der Morgenr\u00f6te&#8221; \u00fcber Stefans Zweigs Jahre in Amerika und Brasilien, wo er sich ja umgebracht hat mit Josef Hader in der Titelrolle erscheinen wird.<\/p>\n<p>Den k\u00f6nnte ich mir in Hamburg, M\u00fcnchen, Leipzig oder Berlin etcetera in einer Presseauff\u00fchrung ansehen,\u00a0 man kann aber auch Zweigs sp\u00e4te, im Exil geschriebene B\u00fccher, wie die &#8220;Schachnovelle&#8221;, die &#8220;Welt von Gestern&#8221; oder &#8220;Brasilien&#8221; anfordern, letzteres habe ich getan und obwohl ich jetzt, ich wei\u00df nicht genau warum, schneckenlangsam lese, habe ich\u00a0 mit dem &#8220;Wiederlesen&#8221; des wirklich sehr beeidruckenden Buches begonnen und beeindruckend ist f\u00fcr mich vor allem, das 1941 oder 1942 im Exil, Zweig schreibt von Hotelzimmers, ohne seine Bibliothek und seine Autographen nur aus dem Ged\u00e4chtnis geschrieben wurde und aus der Ersch\u00fctterung heraus, die &#8220;Welt von Gestern&#8221; gibt es nicht mehr, in Europa herrscht Krieg und wohin der f\u00fchrt und wie lange er dauert, hatte der \u00fcber Sechzigj\u00e4hrige keine Ahnung und weil er sich mit seiner zweiten Frau Lotte im Februar 1942 in dem Haus, in Petropolis, das jetzt ein Museum ist, umbrachte, sollte er die auch nie bekommen.<\/p>\n<p>So geht er zur\u00fcck in sein Leben, in die verlorene Zeit, in das Wien, wo er als Sohn einer gro\u00dfb\u00fcrgerlichen j\u00fcdischen Fabrikantenfamilie, die Mutter war Italienerin, 1881 geboren wurde und beschreibt diese Zeit, als eine der Sicherheit und der Solidit\u00e4t, wo nur das Alte Wert hatte. Die M\u00e4nner B\u00e4rte trugen die Frauen Korsette und da kam er ins Gymnasium, wie alle S\u00f6hne gutb\u00fcrgerlichr Familien und wurde von alten Herren \u00fcber Sachen unterrichtet, die ihn nicht interessierten, denn ihn und seine Klassenkameraden interessierte die Kunst.<\/p>\n<p>Hoffmannsthal war damals sechzehn undgalt als Wunderkind und war das Idol der dichtenden Gymnasiasten, die seine und Rilkes B\u00fccher unter dem Schulpult lasen.<\/p>\n<p>Alle haben gedichtet oder wollten Schauspieler werden, zu Ruhm hat es in der Klasse nur Stefan Zweig gebracht und nach der Matura erwartete die Familie von ihm, da\u00df er studierte.<\/p>\n<p>Der \u00e4ltere Bruder hat die Firma \u00fcbernommen. Er w\u00e4hlte die Philosophie, weil es das leichteste Fach war und k\u00fcmmerte sich drei Jahre lang nicht um sein Studium, sondern gab den ersten Gedichtband heraus, lernte in der\u00a0 &#8220;Neuen freien Presse&#8221;, der bedeutensten Zeitung Theodor Herzl kennen, reiste nach Berlin, um auch dort die jungen Dichter kennenzulernen, begann Verlaine und andere Dichter zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>Dann schrieb er eine Dissertation, wurde Her Doktor und reiste nach Paris, die Stadt der ewigen Jugend, wie er schreibt und die es 1942 so nicht mehr gab und nach London.<\/p>\n<p>Dazwischen gibt es\u00a0 ein Kapitel, wo die Sexualit\u00e4t der damaligen Zeit und\u00a0 der b\u00fcrgerlichen St\u00e4nde beschrieben wurde. Die M\u00e4dchen wu\u00dften von nichts, wurden mit Klavierspielen, etcerta, abgelenkt, dann verheiratet und da konnte es dann passieren, da\u00df sie in der Hochzeitsnacht verst\u00f6rt zu Hause wieder auftauchten und &#8220;Er hat versucht mich auszukleiden!&#8221;, kreischten.<\/p>\n<p>Die Burschen hatten es nur scheinbar besser, denen wurde das Ausleben der Triebe zwar zugestanden. Die besseren Kreise hielten f\u00fcr die S\u00f6hne ein h\u00fcbsches Dienstm\u00e4dchen, die anderen luden die armen Ladenm\u00e4del in die Separees ein oder gingen in die Bordelle und mu\u00dften aufpassen, da\u00df sie sich nicht die Syphilis holten, sie keine Alimente zahlen mu\u00dften, etcetera.<\/p>\n<p>Danach gab es, wie Zweig schreibt, einen Sprung, denn 1942 hatte sich das ge\u00e4ndert. Die Frauen hatten sich die Z\u00f6pfe abgeschnitten und die Korsette abgelegt. Sie durften dann ja auch schon studieren. Das war also besser, w\u00e4hrend sonst ja die Barbarei herrschte, die Zweig, die Autographen und die Heimat stahl.<\/p>\n<p>Aber vorl\u00e4ufig ist er als junger Mann herumgereist und hat Gedichte und Novellen, noch nicht Romane geschrieben, aber dramatische Werke und da gibt es ein Kapitel, wo die gr\u00f6\u00dften Schauspieler der damligen Zeit Joseph Kainz und Alexander Moissi, beispielsweise, ihn um St\u00fccke baten, aber dann vor der Auff\u00fchrung alle gestorben sind, was ihn abergl\u00e4ubisch machte.<\/p>\n<p>Es kommen Reise nach Indien und Amerika und dann beginnt der erste Weltkrieg.<\/p>\n<p>Zweig schildert die Affaire Redl und schreibt von einer Begegnung mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/01\/zum-antikriegstag-auf-bertha-von-suttners-spuren\/\">Berta von Suttner<\/a>, der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/19\/die-waffen-nieder\/\">Friedensmahnerin<\/a>, die keiner ernst nimmt und vergleicht die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/12\/12\/die-letzten-tage-der-menschheit\/\">Euphorie der Massen<\/a>, die damals herrschte mit der ged\u00e4mpften Erwartung des Kriegsausbruchs von 1939.<\/p>\n<p>Der Juli 1914 war ein sehr sch\u00f6ner mit dem besten Wein, der, wie ein alter Weinbauer nichtsahnend erkl\u00e4rte, in Erinnerung bleiben wird.<\/p>\n<p>Zweig hat ihn in Baden verbracht und in &#8220;Die Ungeduld des Herzens&#8221; dann noch einmal beschrieben.<\/p>\n<p>Er war kriegsuntauglich, aber irgendwie ambivalent, so meldete er sich f\u00fcr das Kriegsarchiv, vermittelte dorthin auch Rilke, der aber wegen seiner Sensibilit\u00e4t und Feinf\u00fchlickeit bald entlassen wurde.<\/p>\n<p>Mit Romain Rolland wird er zum Kriegsgegner, schreibt ein Theaterst\u00fcck dagegen &#8220;Jeremias&#8221;, das 1917 in Buchform erscheint und dann im kriegsfreien Z\u00fcrich aufgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg kommt er in das arme \u00d6sterreich, nach Salzburg, wo er sich ein Haus gekauft hat, das wir bei unserem letzten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/01\/salzburg-buechertour\/\">Salzburg-Aufenthal<\/a>t gesehen habe und beschreibt in einem fast ironischen Ton, die Ver\u00e4nderungen die der erste Weltkrieg gegen\u00fcber der Zeit in der er aufgewachsen ist, brachte. Die Z\u00f6pfe wurden abgeschnitten, nur die Jugend regiert. &#8220;Homoseuxalit\u00e4t wird Mode. Die Musik suchte starrsinnig eine neue\u00a0 Tonalit\u00e4t und spaltete die Takte, im Tanz verscxhwand der Walzer\u00a0 vor cubanischen und negroiden Figuren, im Theater spielte man Hamlet im Frack und versuchte explosive Dramatik.&#8221;<\/p>\n<p>Dazu kam noch die Inflation, die das Land in Aufruhr brachte.<\/p>\n<p>Zweig, der einige Jahre mit dem Schreiben seiner Novellen &#8220;Amok&#8221; und &#8220;Brief einer Unbekannten&#8221;, beispielsweise in Salzburg verbrachte, fuhr nach 1921 wieder ins Ausland und wurde ber\u00fchmt. Seine B\u00fccher wurden in gro\u00dfen Auflagen gedruckt und \u00fcbersetzt. Ein Erfolg, der ihm Hitler dann genommen hat, der ihn ja bei B\u00fccherverbrennung auch auf seine Liste setzte.<\/p>\n<p>1928 war er auf Einladung eines Schriftstellerkongre\u00dfes in der SU und wurde bei seiner R\u00fcckkehr ger\u00fcgt, da\u00df er nicht Partei ergriffen hat, Lion Feuchwanger hat in einem Buch die SU glaube ich, sehr gelobt, Zweig schreibt von all den freundlichen begeisterten Menschen, die ihm, obwohl sie kaum lesen konnten, die B\u00fccher von Marx und Hegel hinhielten, von den vielen Studenten von denen er umringt war und einen Brief, den er dann in seiner Tasche fand, &#8220;Lassen Sie sich nicht t\u00e4uschen und verbrennen Sie ihn, denn wenn Sie ihn nur zerrei\u00dfen, wird er widerzusammengesetzt!&#8221;<\/p>\n<p>Dann kommt Hitler in Deutschland an die Macht und Zweig kann das in Salzburg, wo es inzwischen auch die Festspiele gibt, hautnah miterleben.<\/p>\n<p>1934 war er in Wien und hat den B\u00fcrgerkrieg miterlebt oder, wie er schreibt auch nicht, denn pers\u00f6nlich hat er nicht viel davon gesehen.<\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter wurde sein Haus in Salzburg durchsucht, was er zum Anla\u00df nahm nach London zu emigrieren und dann nach Brasilien, wo der das Buch, das mit dem Beginn des zweiten Weltkries endet, glaube ich, fertig schrieb.<\/p>\n<p>Ein sehr beeindruckendes Buch, wie ich nur wiederholen kann und so frisch geschrieben, da\u00df man gar nicht glauben kann, da\u00df es vor f\u00fcnfundsiebzig Jahren geschrieben wurde.<\/p>\n<p>Erstaunlich offen auf der einen Seite, Zweig schreibt sogar von der Art seine Sachen zu \u00fcberarbeiten, so als h\u00e4tte man damals schon Schreibratgeber gekannt, anderes, wie zum Beispiel seine zwei Frauen, Friederike, die in Salzburg geblieben ist und Lotte, die mit ihm in den Tod gegangen ist, werden dagegen wieder fast ausgespart.<\/p>\n<p>Ein sehr beeindruckendes Buch also, das ich nur empfehlen kann und die Frage, ob Zweig jetzt ein gro\u00df\u00e9r Schriftsteller oder nicht ist, noch weniger verstehe, denn eine so offene Analyse eines unpolitischen Menschen, der wie er schrieb, schon Jahre nicht zur Wahl gegangen ist, habe ich schon lange nicht gelesen.<\/p>\n<p>Er war nat\u00fcrlich auch sehr priveligiert, so da\u00df man neidisch werden k\u00f6nnte, er ist aber auch sehr tief gefallen, wurde entwurzelt, seiner Autographensammlung und seines literarischen Rums beraubt und hat sich, glaube ich, wegen Depressionen umgebracht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommt etwas, was ich eigentlich ganz selten mache, n\u00e4mlich ein Buch zum zweiten Mal lesen. Stefan Zweigs &#8220;Die Welt von gestern,&#8221; im Exil geschrieben, 1942 nach seinem Tod erschienen und eine &#8220;B\u00fcchergilde Gutenberg Ausgabe&#8221; aus dem B\u00fccherschrank meiner Eltern &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=43691\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[549,826,5543],"class_list":["post-43691","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-aeltere-buecher","tag-biografie","tag-stefan-zweig-schwerpunkt"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43691"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43691\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}