{"id":43770,"date":"2016-05-12T00:15:03","date_gmt":"2016-05-11T22:15:03","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=43770"},"modified":"2016-05-12T00:15:03","modified_gmt":"2016-05-11T22:15:03","slug":"das-doderer-buch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=43770","title":{"rendered":"Das Doderer-Buch"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt kommt <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/21\/wunschloses-ungluck-und-andere-prosatexte\/\">wieder<\/a> Doderer f\u00fcr Eilige oder nicht, schreibt doch der Herausgeber, meiner 1976 erschienenen &#8220;Donauland-Ausgabe&#8221; Karl-Heinz Kramberg am B\u00fcchr\u00fccken &#8220;Ein solches Buch ist f\u00fcr Leser gemacht, die keine Bevormundug brauchen. Sie haben ihre Lust am Erlesen, aber sie lesen sich daran nicht satt&#8221;<\/p>\n<p>Das klingt f\u00fcr den eiligen Schnelleser zwar tr\u00f6stlich, ganz sicher, da\u00df er damit recht hat, bin ich mir aber nicht oder ganz ehrlich, glaube ich schon, da\u00df man den ganzen Doderer sehr genau,\u00a0 sorgf\u00e4ltig und wahrscheinlich auch mehrmals lesen sollte, um sich auszukennen.<\/p>\n<p>Aber wer bitte hat dazu schon die Zeit, heute wahrscheinlich noch viel weniger, als im Jahre 1976 oder war das schon 1977, als ich gerade die &#8220;D\u00e4monen&#8221; las, die mich sehr beeindruckt haben, die ich sicher auch nochmals lesen sollte.<\/p>\n<p>Diese Zeit nehme ich mir aber, wie bei der &#8220;Welt von gestern&#8221; nicht, habe ich Doderer im Vergleich zu Zweig in meiner Studentenzeit doch mehr gelesen und mir auch einige der kleinen DTV-B\u00fcchlein gekauft.<\/p>\n<p>So habe ich noch &#8220;Die Merowinger&#8221; und &#8220;Die Wasserf\u00e4lle von Slunj&#8221; in meinem Bibbliothekskatalog eingetragen. Jetzt habe ich mir vor ein paar Wochen in Harland das &#8220;Doderer-Buch&#8221;, das ich mir wahrscheinlich einmal von meinen Eltern zu Weihnachten oder zum Geburtstag schenken habe lassen und nicht gelesen habe, aus den Regalen geholt, weil ich in den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/02\/romanentwicklung\/\">&#8220;Ber\u00fchrungen&#8221;<\/a>\u00a0 \u00fcber Stefan Zweig, Heimito von Doderer und Stefan Zweig schreiben will.<\/p>\n<p>Inzwischen ist es um Doderer\u00a0 ein wenig still geworden, die &#8220;Strudelhofstiege&#8221;, die ich einmal lesen sollte, wird zwar h\u00e4ufig zitiert, ich gehe auch manchmal an ihr<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/06\/brunch-im-hotel-strudlhof\/\"> vor\u00fcber<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.deutscherkunstverlag.de\/vorschau\/buchdetail\/anzeige\/heimito-von-doderer.html\">Eva Menasse<\/a> ruft auf, ihn zu lesen und spricht dabei von einer Pflichtlekt\u00fcre, aber sonst war ich, glaube ich, nur einmal in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Strudlhofstiege\">&#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur &#8220;bei einer diesbez\u00fcglichen Veranstaltung<\/a>. Dort h\u00e4ngt auch ein Portrait mit der ber\u00fchmten Pfeife, in den F\u00fcnfziger- und sechzigerjahren hat er wahrscheinlich dort auch gelesen, aber damals bin ich noch zu keinen literarischen Veranstaltungen gegangen.<\/p>\n<p>1966 ist der 1896 Geborene gestorben und in dem Buch gibt es &#8220;Anstelle eines Vorwortes&#8221; eine Rede die auf Einladung des &#8220;\u00d6sterreichischen Schriftstellerverbandes&#8221; im J\u00e4nner 1960 in der Nationalbibiothek gehalten wurde.<\/p>\n<p>&#8220;Der Fremdling Schriftsteller&#8221; und h\u00e4tte urspr\u00fcglich &#8220;Der Schriftsteller &#8211; ein Fremdling in der Wirtschaftswunderwelt&#8221; hei\u00dfen sollen und darin erz\u00e4hlt Doderer wahrscheinlich ironisch, wie er zu seinen Figuren kommt und, wie er es, der in einem Interview mit Heinz Fischer-Karwin einmal erz\u00e4hlte, da\u00df er nicht ins Kino geht und nicht fernsieht, mit der Wirtschaftswunderwelt h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dann beginnt es mit den &#8220;Erz\u00e4hlungen und Kurzgeschichten&#8221; oder den Ausz\u00fcgen daraus. Die erste ist die 1932 entstandene &#8220;Zwei L\u00fcge oder antikische Trag\u00f6die auf dem Dorf&#8221; und\u00a0 spielt wahrlich im b\u00e4uerlichen Milieu. Da kommt zu\u00a0 einem Kleinbauern ein j\u00fcngerer Mann mit einem Sack voll Geld und will gegen Bezahlung \u00fcbernachten. Der B\u00e4uerin gibt er seine Sachen, die bemerkt das Geld und beschlie\u00dft ihn umzubringen, denn sie brauchen Geld. Sie sagt das ihrem Mann Stacho, der denkt sich offenbar, mach was du willst und geht ins Wirtshaus. Dort erf\u00e4hrt er, der Fremdling ist sein \u00e4lterer Sohn, der im Krieg in Sibirien gefangengehalten wurde. Er kehrt zur\u00fcck und findet den Toten, der j\u00fcngere Sohn hat ihn mit der Mutter erschlagen. Er bahrt ihm auf, bringt die Frau dazu sich zu erh\u00e4ngen, schickt den anderen Sohn ins Bett und geht wieder ins Wirtshaus zur\u00fcck, um sich als M\u00f6rder zu bekennen.<\/p>\n<p>Die zweite Geschichte &#8220;Die Posauen von Jericho&#8221; ist noch hintergr\u00fcndiger oder &#8220;Doderischer,&#8221; so da\u00df es dazu schon ein Deutungsb\u00e4ndchen gibt, im Internet gibt es keine Interpretationen zu finden, so mu\u00df ich es mir selber deuten und denke, sehr psychoanalytisch, aber vielleicht von hinten aufgez\u00e4umt.<\/p>\n<p>Es geht um den Herrn Rambausek, einem Pensionisten und offenbaren M\u00e4dchensch\u00e4nder. Der wird von den Eltern des M\u00e4dchens erpresst, er braucht also Geld und geht zu dem Erz\u00e4hler, offenbar ein Schriftsteller. Der gibt es ihm und zwingt ihn daf\u00fcr auf offener Stra\u00dfe ein paar Kniebeugen ab. Dann trifft er im zweiten Teil das M\u00e4dchen, das zu einer Tante an den Stadtrand geschickt wurde. Im dritten Teil ger\u00e4t der Schriftsteller in schlechte Gesellschaft, treibt sich in seiner gro\u00dfen Wohnung mit Betrunkenen herum, es kommt zu Sch\u00e4gereien und ein Orchester wird engagiert, das die &#8220;Posaunen von Jericho&#8221; spielen soll, w\u00e4hrend die Gesellschaft eine &#8220;Spitzmaus&#8221; \u00fcberfallen will. Es kommt zur polizeilichen Anzeige und zur Besch\u00e4ung des Erz\u00e4hlers, der zieht aus, trifft dann die Tante und auch den Herrrn Rambausek wieder und am Schlu\u00df zieht der das M\u00e4dchen aus dem Wasser, in das es beim Spielen gefallen ist\u00a0 und beide \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Dann gibts eine Geschichte, die in dem Gasthaus Blauensteiner, ich glaube bei der Josefst\u00e4dterstra\u00dfe spielt, das Doderer auch freqentiert und dort seine Stelzen gegessen haben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Kurzgeschichten auf einer Seite gibt es auch, da ist mir von der Hausmeisterin, die die Hemden des Erz\u00e4hlers verschwindet l\u00e4\u00dft, um sie ihren Freunde zu schenken, in Erinnerung. Es gibt eine Erz\u00e4hlung namens<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/04\/09\/veza-canettis-grundbuch\/\"> &#8220;Oger&#8221;<\/a>, da wird ein Kellner in einem Gasthaus aufgegessen, hui, wie makaber, daber Doderer scheint einen diesbez\u00fcglichen Hang zu haben und noch ein paar andere Texte und wir kommen schon zu den Romanausz\u00fcgen, sch\u00f6n chronologisch aufgegliedert und vom Herausgeber mit dem Rat versehen, sich weiter in die Texte zu vertiefen.<\/p>\n<p>Der erste Auszug ist aus dem 1938 erschienenen, ich glaube, eine Art Kriminalroman &#8220;Ein Mord, den jeder begeht&#8221;, die ersten vier Kapitel. Da w\u00e4chst der kleine Kokosch oder Conrad Castilez auf, der zwar ein Durschschnittstyp zu sein scheint, ein Mitl\u00e4ufer, der nicht besonders auff\u00e4llt, aber gerne in den Auen Molche f\u00e4ngt und sie dann in gro\u00dfen Gl\u00e4sern auf den Kasten seines Zimmers stellt und mit Regenw\u00fcrmern f\u00fcttert.<\/p>\n<p>Die 1962 erschienenen &#8220;Merowinger oder die totale Familie&#8221; habe ich wie schon geschrieben auf meiner Leseliste, ob ichs ganz gelesen oder abgebrochen habe, wei\u00df ich nicht, wahrscheinlich letzteres, ich glaube mich aber erinnern zu k\u00f6nnen, da\u00df ich durch eine von meiner Gro\u00dfmutter abonnierte Zeitschrift, darauf aufmerksam wurde und der Textausschritt weckte tats\u00e4chlich die Lust zum Wiederlesen. Geht es darin ja um einen Psychiater, der seine &#8220;Wutpatienten&#8221; mit einem Nasenzwicker und Musik, das war schon in den &#8220;Posaunen von Jericho&#8221; so zu finden, behandelte und die totale Familie ist Cholderich der II, der durch geschicktes Heiraten sein eigener Gro\u00dfvater, beziehungweise Schwiegerenkel geworden ist.<\/p>\n<p>&#8220;Die Strudlhofstiege&#8221; ist 1951 erschienen und d\u00fcrfte ein Vorl\u00e4ufer der &#8220;D\u00e4monen&#8221; sein, zumindest kommen in beiden Romanen die gleichen Personen vor. Frau Mary die ihr Bein durch einen Stra\u00dfenbahnunfall verlor, mit ihrem Mann und ihren sch\u00f6nen Kindern in einer gutb\u00fcrgerlichen Wohnung beim Franz Josefs Bahnhof wohnte, die habe ich einmal bei einem literarischen Rundgang an Hande eines literarischen F\u00fchrers gesucht, von einem rum\u00e4nischen Arzt behandelt und besucht wird, von ihrer ersten Liebe Leutnant Melzer tr\u00e4umt. Der Gymnasiast Rene Stangeler kommt vor, der \u00fcber die ber\u00fchmte Stiege geht, einem jungen Fr\u00e4ulein in einer Konditorei bei Schokolade und Indianerkrapfen die Geschichte der &#8220;Einh\u00f6rndln&#8221; erz\u00e4hlt und bei der abendlichen Tafel zum Gaudium aller perfekt einen lateinischen Trinspruch \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>Dann gehts zu den 1956 erschienenen &#8220;D\u00e4monen&#8221;, an denen Doderer schon in den Neunzehndrei\u00dfigerjahren geschreiben hat, ein Buch das ich mit Begeisterung und wahrscheinlich eher geringen Verst\u00e4ndnis im Sommer 1977, als ich gerade in die Otto Bauergasse gezogen bin, wie ich mich erinnern kann im Stadtpark las und abends mit dem Willi in den Volksgarten tanzen ging. An die Ereignisse von Schattendorf kann ich mich dabei erinnern, an den Arbeiter Leonhard Kakabska, der mich sehr beeindruckt hat. Der kommt in den siebzig Seiten Textauszug, in dem es eher um b\u00fcrgerliche Abendgesellschaften den Dr. K\u00f6rger, den alten Siebenstein etcetera ging, nicht vor, wohl aber die Musikstudentin Quapp, an die ich mich ebenfalls noch erinnern kann und die streitet sich um einen Tee mit dem Imre Gyukicz.<\/p>\n<p>&#8220;Die Wasserf\u00e4lle von Slunj&#8221;, 1963 erschienen und gemeinsam mit dem posthum erschienenen Fragment &#8220;Der Grenzwald&#8221;, als &#8220;Roman No 7&#8221;, geplant, werden von Eva Menasse f\u00fcr den Doderer-Einstieg empfohlen und ich werde mir das Buch, gemeinsam mit den &#8220;Merowingern&#8221;, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/07\/rohentwurf-fast-zweimal-fertig-und-andere-ereignisse\/\">wenn ich wieder in Harland bin<\/a>, aus den Regalen holen, denn der Auszug klingt sehr spannend, es geht wieder um Wien, obwohl sich die Wasserf\u00e4lle in Kroatien befinden scheinen und das Buch daher vielleicht auch f\u00fcr den geplanten Urlaub geeignet w\u00e4re, um eine Wohnung beim Donaukanal, wo die Hausmeisterin Wewerka, was auf Tschechisch Eichh\u00f6rnchen hei\u00dft, dem Mieter Chwostik, einem Prokuristen einer englischen Firma, zwei Hurenm\u00e4del, als Untermieterinnen aufschwatzte. Jetzt ist er aber aufgestiegen und will umziehen, der Rechtsanwalt Epinger hilft ihm dabei, w\u00e4hrend Feverl und Fini, die beiden burgendl\u00e4ndischen Huren, das damals offenbar noch zu Ungarn geh\u00f6rte, beide Wasserratten, das kleine T\u00f6chterlein von dessen Schwester aus dem Kanal herausziehen und sp\u00e4ter dem &#8220;Globus von Ungarn&#8221;, das Schwimmen beibringen.<\/p>\n<p>Im Posthum erschienenen &#8220;Grenzwald&#8221; geht es, \u00e4hnlich makabraer skuril, das ist offenbar das typisch Doderische und unterscheidet sich wahrscheinlich von leiseren Konvention des <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/20\/ungeduld-des-herzens\/\">Stefan Zweigs<\/a> in den zweiten Bezirk, Wien spielt in den Romanen ja eine gro\u00dfe Rolle. Hier steht ein junger Arzt in seiner Praxis in der Rotensterngasse, es ist kurz vor Ausbruch des <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/11\/wien-1914\/\">ersten Weltkriege<\/a>s, sein Vater, den er nachher besucht ist, vierundachtig, die Mutter, als g\u00e4ubige J\u00fcdin mit Per\u00fccke, ist 1884 mit Dreiundzwanzig, ein Jahr nach seiner Geburt gestorben und deren Spuren geht er nach. Holt sich die Krankengeschichte, die damals noch im Keller neben der Zentralheizung ausgeschieden wurde, geht zu dem Maler, um sich die Portraitskizzen zu holen, dann wird er Milit\u00e4rarzt, wird in Sibirien gefangengenommen und ordiniert dort weiter, w\u00e4hrend es ein St\u00fcckchen zu dem in Gro\u00df-Schweyntzkreuth\u00a0 1865\u00a0 geborenen Heinrich Zienhammer geht, der darf ein Jahr vor seiner Matura seinen Onkel in der Leopoldstadt besuchen, flaniert durch den Bezirk und folgt einer sch\u00f6nen Dame in ein Hotelzimmer nach&#8230;<\/p>\n<p>Dann\u00a0 kommt. das &#8220;Repertorium&#8221;, ein &#8220;Begreifbuch von h\u00f6hren und niederern Lebens-Sachen&#8221;, das Doderer viele Jahre f\u00fchtre, wo es eine Sammlung von A &#8220;Alkoholismus&#8221; bis Z &#8220;Zugeh\u00f6rigkeit&#8221; gibt.<\/p>\n<p>Zwei Beispiel daraus: &#8220;Objekitivit\u00e4t: Es hat alles zwei Seiten. Aber erst wann man erkennt, da\u00df es drei Seiten hat, erfa\u00dft man die Sache.&#8221; oder &#8220;Prostitution: Die Prostitution ist nur eine Fatamorgana des Sexuellen f\u00fcr Wanderer in der W\u00fcste der Erfahrung&#8221;, bei der\u00a0 Feverl und der Finerl habe ich das zwar anders gelesen und Doderer scheint sich auch seinen Schriften, viel mit diesem Ph\u00e4nomen befa\u00dft zu haben.<\/p>\n<p>&#8220;Reden und Aufs\u00e4tze&#8221; gibt es in diesen Doderer-Schnellkurs auch und zwar &#8220;Die Wiederkehr der Drachen&#8221;, wo es in die Botanik geht, w\u00e4hrend &#8220;Die enteren Gr\u00fcnde&#8221; eine lateinische \u00dcbersetzung des Hausmeisterstandes\u00a0 &#8220;foetor concciergicus&#8221; geben und Doderer uns belehrt, da\u00df es die, zu der Zeit, als das geschrieben wurden meistens &#8220;Powondra und Soukop&#8221; hie\u00dfen, auch das wird jetzt anderers sein und die Enkelkinder der Hausmeisterin Soukop haben es m\u00f6glicherweise zu Gro\u00dfpraxen und einem Primariat gebracht und nach der &#8220;Weltstadt der Geschichte-&#8220;, wo es wieder um die Wienerstadt, die mir auch sehr am Herzen liegt und wie, Eva Menassemu\u00df auch ich bekennen, &#8220;unbewu\u00dft viel von Doderer gestohlen&#8221; zu haben, so findet man den Namen Wewerka auch in meinen Werken,- sind wir durch mit den Doderer-Schnellverfahren, denn das &#8220;Nachwort des Herausgebers&#8221; habe ich schon vorher gelesen und mu\u00df bekennen, dieser Chrashkurs ist, anders, als vielleicht bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/21\/wunschloses-ungluck-und-andere-prosatexte\/#comments\">Handke<\/a> wirklich empfehlswert, gibt einen guten Einblick, man kann bei Gesellschaften mitreden, obwohl heutzutage vielleicht gar nicht mehr soviel \u00fcber Doderer gesprochen wird und nat\u00fcrlich sollte man sich dann an sein B\u00fccherregal oder in die n\u00e4chste Bibliothek begeben und Doderer lesen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommt wieder Doderer f\u00fcr Eilige oder nicht, schreibt doch der Herausgeber, meiner 1976 erschienenen &#8220;Donauland-Ausgabe&#8221; Karl-Heinz Kramberg am B\u00fcchr\u00fccken &#8220;Ein solches Buch ist f\u00fcr Leser gemacht, die keine Bevormundug brauchen. 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