{"id":445,"date":"2008-11-09T18:04:09","date_gmt":"2008-11-09T17:04:09","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=445"},"modified":"2008-11-09T18:04:09","modified_gmt":"2008-11-09T17:04:09","slug":"geteiltes-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=445","title":{"rendered":"Geteiltes Wochenende"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Wochenende also wieder sehr viel los, wie meist um meinen Geburtstag. Da hetzte ich meistens zwischen der Exil-Literatur, der Literatur im Herbst, meinem Fest und einer Weinverkostung hin- und her und mu\u00dfte auslassen bzw. splitten.<br \/>\nSo auch heuer. Zwar gibt es die Weinverkostung des Herrn Fischer nicht mehr und die Literatur der Ukraine findet erst n\u00e4chste Woche statt. Daf\u00fcr gab es dieses Wochenende zu den Exil-Preisen die Erich Fried Tage.<br \/>\nVon der Jurorenlesung der Edition Exil im Literaturhaus am Donnerstag habe ich schon berichtet. Da waren zwar nicht viele Zuh\u00f6rer, trotzdem habe ich es stark erlebt und  interessante Gespr\u00e4che gehabt. Am Freitag war mein Fest und den darauffolgenden Samstag bin ich lang im Bett geblieben und habe mir, neben der geschenkt bekommenen Literatur, beispielsweise dem B\u00f6sen Wien, die Radio-Sonate vorgenommen und bin am Abend ins Amerlinghaus gegangen und nicht ins Literaturhaus, wo Katja Lange-M\u00fcller, die heurige Alleinjurorin, aus ihren &#8220;B\u00f6sen Schafen&#8221; gelesen hat.<br \/>\nAber im Amerlinghaus gab es, das wu\u00dfte ich aus Erfahrung, ein tolles Buffet, gesponsert vom Amerlingtbeisel, t\u00fcrkische Vorspeisen, Reis mit H\u00fchnercurry bzw. Kichererbsen und sehr s\u00fc\u00dfes Baklawa, von dem ich dann die Nacht nicht schlafen konnte, w\u00e4hrend ich die Bachmannpreistr\u00e4gerin von 1986 schon im Fr\u00fchjahr in der Hauptb\u00fccherei erlebt habe.<br \/>\nDa wurde eine Anthologie mit den literarischen Debuts vorgestellt und Alfred hat mich hingeschickt, die B\u00f6sen Schafe signieren zu lassen, um sie Ute Hundertmark zu schenken, als wir mit ihr mit dem Rad nach Passau fuhren.<br \/>\nEs war ein intensiver Abend und ein interessantes Gespr\u00e4ch mit Doron Rabinovici und Katja Lange-M\u00fcller, die viel von ihrem Studium am Johannes R. Becher Literaturinstiut erz\u00e4hlte und die b\u00f6sen Schafe sind mir bekannt, seit vor beinah einem Jahr die Sendung Les.Art im Literaturhaus aufgenommen wurde und Christa Nebenf\u00fchr, die vor mir sa\u00df, als erste die Preisfrage  herausbr\u00fcllte und das Buch gewonnen hat.<\/p>\n<div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/20081108-203308.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-449\" title=\"Exilpreistr\u00e4ger\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/20081108-203308.jpg?w=300\" alt=\"Exilpreistr\u00e4ger\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Exilpreistr\u00e4ger<\/p><\/div>\n<p>Also trotz Alfreds tollen Buffet gestern ins Amerlinghaus marschiert und es war auch interessant. Die Textproben der meist sehr jungen Teilnehmer, die meist aus dem ehemaligen Jugoslawien stammten und zum Teil sehr selbstbewu\u00dft und rotzfrech auftraten.<\/p>\n<p>Als ich mit meinem gef\u00fcllten Teller auf der Suche nach Alfred war, der sich mit der Frau eines Kulturbeamten unterhalten hat,  deren Tochter mit Anna in die Schule ging, sagte er mir, da drinnen ist die Konkurrenz und hat die Silvia Bartl  gemeint, die offenbar mit Lale Rodgarkia-Dara befreundet ist und die ich auch als sehr aufgeschlossen erlebt  und schon an anderen Literatur-Orten getroffen habe. Das Literaturhaus wird schon nicht leer gewesen sein und wenn, ist es nicht mein Problem und nach dem Buffet gab es noch eine Life Performance mit dem Preistr\u00e4gertext im Hof. Ich habe einige Bekannte getroffen und bin heute ins Literaturhaus zu der Preisverleihung der Erich Fried Tage gegangen, was auch eine sehr interessante Veranstaltung ist. Vor einem Jahr hat Peter Waterhouse den Preis bekommen und ich habe Heinz Lunzer auf meine nicht gestattete Veranstaltung angesprochen. Jetzt war Heinz Lunzer zwar anwesend, aber schon im Ruhestand. Es gab eine Menge Gratisb\u00fccher und als ich die auf meinen Platz deponierte, hat mich eine Stammbesucherin angepflaumt und mich beschuldigt, da\u00df ich ihre Handtasche verstellt h\u00e4tte.<br \/>\nDen Preis hat Katja Lange-M\u00fcller an Alois Hotschnig vergeben und ich fand, sowohl ihre Laudatio, als auch seine Lesung, bei der er sich auf Erich Fried bezog, sehr interessant. Ich habe auch ein Buch von ihm, das ich noch lesen mu\u00df, den Erz\u00e4hlband &#8220;Die Kinder beunruhigte das nicht&#8221;, das Alfred bei einer &#8220;Rund um die Burg&#8221;- Veranstaltung gewonnen hat, obwohl ich Erz\u00e4hlungen nicht so gerne lese, sondern lang ausschweifende Romane bevorzuge, aber Katja Lange- M\u00fcller  hat gerade diese Form  besonders gelobt. Danach war es nicht so konfliktbeladen, wie im vorigen Jahr, obwohl ich, als ich die Bibliothek betreten wollte, als erstes Silvia Bartl sah. Es gab aber einige Besucher, die sich mit mir unterhielten, eine bildende K\u00fcnstlerin hat mich sogar angesprochen. Eleonore Zuzak klagte, da\u00df am Mittwoch sowohl die Frauenlesung in der Galerie Heinrich, als auch die Monatslesung des \u00f6sterreichischen Schriftstellerverbandes ist.<br \/>\nEs gibt sehr viele Literaturveranstaltungen, das finde ich fein und jetzt ist es schon finster, obwohl ich noch im Garten das Laub wegrechen und mit Alfred den \u00fcblichen Sonntagsspaziergang auf die Sophienalpe machen wollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Wochenende also wieder sehr viel los, wie meist um meinen Geburtstag. Da hetzte ich meistens zwischen der Exil-Literatur, der Literatur im Herbst, meinem Fest und einer Weinverkostung hin- und her und mu\u00dfte auslassen bzw. splitten. So auch heuer. Zwar &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=445\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-445","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/445\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}