{"id":4549,"date":"2010-10-11T22:40:53","date_gmt":"2010-10-11T20:40:53","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=4549"},"modified":"2010-10-11T22:40:53","modified_gmt":"2010-10-11T20:40:53","slug":"werner-kofler-ist-zu-spat","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=4549","title":{"rendered":"Werner Kofler ist &#8220;Zu sp\u00e4t&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>So der Titel des neuen Buchs des K\u00e4rntner Autors, das heute im Ausweichquartier der Alten Schmiede vorgestellt wurde. Zum letzten Mal, wie Kurt Neumann betonte, am Mittwoch geht es dann los im Keller und ich mu\u00dfte mich beeilen,  nicht zu sp\u00e4t zu kommen. Hatte ich neben meinen Stunden doch am Nachmittag Besuch von Martin Potschka, mein neuer Computer und die Kiste mit dreiundf\u00fcnfzig &#8220;Mimis B\u00fcchern&#8221; ist auch gekommen.<br \/>\nDas erste Druckfrische habe ich dem Martin \u00fcbergeben und mit ihm im Garten lange \u00fcber Literatur diskutiert, der ja die irgendwie elit\u00e4re Ansicht vertritt, da\u00df er nur B\u00fccher von Leuten lesen m\u00f6chte, die sich f\u00fcr das Schreiben Zeit gelassen haben und mir vorgerechnet hat, wie lange er f\u00fcr das Lesen braucht. Der Autor schreibt sechs Jahre, er liest es in drei Stunden oder so. Wie lange Werner Kofler zu &#8220;Zu sp\u00e4t&#8221; und &#8220;Tiefland &#8211; Obsession&#8221; gebraucht hat, wei\u00df ich nicht.<br \/>\nIch kenne den 1947 geborenen Autor nicht nur schon lange und habe einige B\u00fccher von ihm gelesen, sondern hatte auch noch ein ganz besonderes Erlebnis. Bin ich doch einmal mit seinem Koffer nach Klagenfurt gefahren. Ich zu der Verantaltung der &#8220;Freiheit des Wortes&#8221; die G\u00f6sta Maier im ORF-Theater veranstaltet wurde, er hat seinen Koffer im Zugabteil Koffer deponiert und ist, noch ehe ich fragen konnte, ob er auch zu der Veranstaltung f\u00e4hrt, wahrscheinlich in den Speisewagen verschwunden, ich habe ihn nicht mehr gesehen, nur eine Weile auf die Frage, ob der Platz frei ist, mit &#8220;nein&#8221; geantwortet und als ich Alfred 2001, kurz nach &#8220;Der Freiheit des Wortes&#8221;, die ich damals das erste Mal organisiert habe, zu einer Konferzenz nach Klagenfurt begleitet habe, hat es im Stadttheater sein &#8220;Tanzcafe Treblinka&#8221; gegeben, was wir nicht nur gesehen haben, es gab am n\u00e4chsten Tag auch eine Matinee und eine Diskussion dar\u00fcber. Das sind so meine Werner Kofler Erinnerungen, der ein bi\u00dfchen wie Thomas Bernhard schreibt, dann wieder eine eigene unverwechselbare Sprache hat und mit den Holocaust Geschehnissen besch\u00e4ftigt er sich auch sehr viel.<br \/>\nSo beginnt &#8220;Zu sp\u00e4t&#8221; mit dem  Satz &#8220;Ich z\u00fcndete mir eine Zigarette an und setzte mich an den Schreibtisch oder ich setzte mich an den Schreibtisch und z\u00fcndete mir eine Zigartette an&#8221; und dann geht es darum, da\u00df er an diesen nach einen Krankenhausaufenthalt zur\u00fcckkommt und quasi aus den Skandalmeldungen der Kronenzeitung eine Geschichte schreibt und diese  immer wieder mit &#8220;So nicht&#8221; oder &#8220;Halt&#8221; ect. kommentiert.<br \/>\nDer zweite Text scheint an das &#8220;Tanzcafe Treblinka&#8221; anzukn\u00fcpfen, geht es darin um den Tiefland-Film, den Leni Riefenstahl 1940 \/41 drehte und sich f\u00fcr die Kleindarsteller Roma und Sinti aus dem Lager Maxglan holte, die nach den Dreharbeiten in Auschwitz ermordet wurden.<br \/>\nDer Germanist Johann Sonnleitner hat eingeleitet, weil er das erste Seminar \u00fcber Werner Kofler an der Uni gehalten hat und auch an der Herausgabe des Gesamtwerkes beteiligt sein wird. Das Theater war sehr voll. Ich bin in einer Reihe mit Herbert J. Wimmer gesessen. Beim Hinausgehen habe ich Gustav Enst, Alexandra Millner und Richard Jurst gesehen und das Programm f\u00fcr die &#8220;Literatur im November&#8221; mit dem Titel &#8220;Jugoslavija revisted&#8221;, das vom f\u00fcnften bis siebenten November im Odeon stattfindet, ist am B\u00fcchertisch aufgelegen. Da kann ich diesmal ganz hingehen, weil mein Geburtstagsfest erst eine Woche sp\u00e4ter stattfindet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So der Titel des neuen Buchs des K\u00e4rntner Autors, das heute im Ausweichquartier der Alten Schmiede vorgestellt wurde. 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