{"id":4559,"date":"2010-10-13T10:50:47","date_gmt":"2010-10-13T08:50:47","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=4559"},"modified":"2010-10-13T10:50:47","modified_gmt":"2010-10-13T08:50:47","slug":"ohrenschmaus-und-mimis-bucher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=4559","title":{"rendered":"Ohrenschmaus und Mimis B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p>Die letzten Tage gings bei mir, was ja nicht sehr oft passiert, profim\u00e4\u00dfig literarisch zu. So ist am Montag nicht nur der neue Computer, surrt und pfaucht der alte ja sehr und droht auseinanderzufallen, so da\u00df ich mich den ganzen Sommer damit nicht auf die Terrasse traute, als auch die Schachtel mit &#8220;Mimis B\u00fccher&#8221; gekommen. Anfang der Woche gehts bei mir meistens auch sehr psychologisch-psychotherapeutisch zu, so da\u00df nicht viel Zeit war, mich darum zu k\u00fcmmern. Da ich f\u00fcr das dritte in diesem Jahr erschienene Buch aber nur eine kleine Aussendung machte, habe ich das gestern doch geschafft, so da\u00df ich gerade sechs Beleg- bzw. Rezensionsexemplare zur Post getragen habe. Dort konnte ich auch die gelbe Kiste mit den Ohrenschmaustexten abholen, hatte ich doch gestern einen Zettel in meinem Brieffach, da\u00df mich der Zusteller leider nicht angetroffen hat, gar nicht wahr, habe ich doch auf meine Klienten gewartet und Stunden gemacht, aber als ich mich das letzte Mal deshalb beschwerte, bekam ich die Auskunft, da\u00df die Zusteller nicht verpflichtet sind, eine Sendung ab einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfe zuzustellen, dabei sind die Ohrenschmaustexte ohnehin ein d\u00fcnnes Pakerl, sind ja nur f\u00fcnf Seiten pro Person zugelassen.<br \/>\nJetzt habe ich die Texte und das neue Buch und das passt irgendwie zusammen, hat mich der Ohrenschmaus sicher zu der Geschichte angeregt, wie der offene B\u00fccherschrank, der in der Erz\u00e4hlung auch seine Rolle spielt, so waren bei den sechs B\u00fccher eines an  dem Intitiator Frank Gassner, dem ich es sozusagen widme, wie auch den Anregern vom Ohrenschmaus, der Plagiatsskandal vom Anfang des Jahres spielt nat\u00fcrlich auch eine Rolle.<br \/>\n&#8220;Zehn Prozent Rezensionsexemplare!&#8221;, habe ich Marianne Gruber einmal geschrieben. Ein bi\u00dfchen liege ich dar\u00fcber. Die Nationalbibliothek verlangt ihr Pflichtexemplar und das ist gut so, komme ich dadurch in die Kataloge, so da\u00df sich etwas sp\u00e4ter die deutsche Bibliothek von Leipzig meldet und die Buchhandlung Harrassowitz hat fr\u00fcher auch mal etwas angekauft.<br \/>\nAnsonsten habe die Alte Schmiede und den ORF ausgelassen, mahnt mich ja Kurt Neumann immer, da\u00df ich auch die anderen lesen lassen soll und ich habe schon einen Termin mit der &#8220;Sophie Hungers&#8221; am 6. Dezember und bei den &#8220;Texten in \u00d61&#8221; war ich auch im letzten Jahr. Dem Augustin habe ich ein Buch geschickt, Helmuth Sch\u00f6nauer, der ohne Z\u00f6gern auch Selbstgemachtes gut bespricht, der Dokumentationsstelle f\u00fcr neuere Literatur im Literaturhaus und eines an die Gesellschaft f\u00fcr Literatur. Da versuche ich es immer wieder, obwohl mir Marianne Gruber jedesmal sehr lieb versichert, da\u00df eine Lesung leider nicht geht.<br \/>\n&#8220;Aber steter Tropfen h\u00f6hlt den Stein!&#8221;, denke ich und ich bin ja irgendwie stur und beharrlich. Der Otto bekommt nat\u00fcrlich auch ein Belegexemplar, aber der kommt vielleicht zu meinem Geburtstagsfest und da denke ich, werde ich aus &#8220;Mimis B\u00fccher&#8221; lesen. Den Anfang und die Stelle in der Kreativwerkstatt, wo die Mimi ihre Gef\u00fchle darstellen soll und eine schwarze Sonne malt, weil sie das Rundherum so sehr besch\u00e4ftigt. Interessant, da\u00df ich aus &#8220;Mimis B\u00fccher&#8221; noch nie gelesen habe. F\u00fcr den Kunstmarkt Margareten hatte ich es zwar angedacht, da aber der Beginn k\u00fcrzer als f\u00fcnfzehn Minuten ist, habe ich es gelassen und dann hat mich der Herr Bezirksvorsteher  ger\u00fcgt, da\u00df ich zu lang gelesen h\u00e4tte&#8230;<br \/>\nZu meinem Fest passt es gut und wenn einer meiner Leser ein Rezensionsexemplar f\u00fcr eine Blogbesprechung oder was auch immer m\u00f6chte, bitte melden. Vor einiger Zeit habe ich gedacht, da\u00df ich vor allem die Leserinnen aufrufen sollte, weil meine Rezensenten haupts\u00e4chlich M\u00e4nner sind. Otto Lambauer, Janko Ferk, Robert Eglhofer, Helmut Sch\u00f6nauer, aber da hatte ich auf Petra Ganglbauer vergessen, die ja immer wieder B\u00fccher von mir in ihrem gangway.net bespricht und Leselustfrust hat vor einem Jahr &#8220;Das Haus&#8221; besprochen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/20101016-125606.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/20101016-125606.jpg?w=300\" alt=\"\" title=\"\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-4576\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jetzt kommt noch ein Foto, am besten mit der Kiste und dem B\u00fcchersto\u00df, dann bin ich frei f\u00fcr die Ohrenschmaustexte. Cornelia Travnicek tut das gerade, glaube ich, f\u00fcr die N\u00d6-Stipendien und kann sich nicht entscheiden, mal sehen, wie gut es  mir gelingt, es ist aber schon das vierte Mal, da\u00df der Ohrenschmaus zu mir kommt. Zwei gute Wochen habe ich Zeit, am 29. Oktober gibts die Jurysitzung. Die Preisverleihung findet am 30. November um 19 Uhr in der Ovalhalle des Museumsquartier statt. Vormerken, wenn man wissen will, was Menschen mit Lernbehinderungen literisch schreiben.<br \/>\nDie n\u00e4chsten zwei Wochen werde ich sehr besch\u00e4ftigt sein, die GAV-GV mit dem kulturpolitischen Arbeitskreis gibts n\u00e4chste Woche auch, dann kann ich wieder zur  &#8220;Absturzgefahr&#8221; zur\u00fcckkehren. Da bin ich durch meine Geburtstagsaussendung und Frankfurt schon lange mehr dazu gekommen. Die Schreibtrainer raten ja,  sich nach der Rohfassung eine Auszeit zu g\u00f6nnen, damit man die eigenen Schw\u00e4chen und Fehler leichter erkennt.<br \/>\nSo ist es auch, im Augenblick bin ich mit meiner Sprache wieder einmal unzufrieden und denke mir, da\u00df ich noch viel korrigieren mu\u00df, bis es passt. Da ich dieses Jahr aber  schon zwei Texte geschrieben habe, kann ich mir Zeit lassen, im November zu den Nanowrimoschreibern schauen und versuchen auf die Buch-Wien zu kommen, werde ich nat\u00fcrlich auch.<br \/>\nHeute bleibe ich aber zu Hause, gehe weder in die Alte Schmiede, ins Literaturhaus oder in die Gesellschaft f\u00fcr Literatur, sondern lege mich mit John Irvings &#8220;Witwe f\u00fcr ein Jahr&#8221; in die Badewanne. Wenn ich morgen am offenen B\u00fccherschrank vorbeikomme, kann ich Hermann Kants &#8220;Abspann&#8221; hineinlegen, denn das hat der Alfred, als er in Harland George Orwells &#8220;Animal Farm&#8221; suchte, doppelt gefunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten Tage gings bei mir, was ja nicht sehr oft passiert, profim\u00e4\u00dfig literarisch zu. 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