{"id":46313,"date":"2016-08-26T00:10:27","date_gmt":"2016-08-25T22:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=46313"},"modified":"2016-08-26T00:10:27","modified_gmt":"2016-08-25T22:10:27","slug":"phantastische-o-toene","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=46313","title":{"rendered":"Phantastische O-T\u00f6ne"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_46328\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/20160825-204841\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-46328\" src=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825-204841.jpg?w=199\" alt=\"Daniela Strigl\" width=\"199\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-46328\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-46328\" class=\"wp-caption-text\">Daniela Strigl<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/20160825-204705\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825-204705.jpg?w=300\" alt=\"20160825-204705\" width=\"300\" height=\"199\" class=\"alignright size-medium wp-image-46327\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwei ungew\u00f6hnliche Autorinnen mit einer fast magischen, wirklichkeitsfremden, sehr k\u00fcnstlichen Art und Weise des Schreibens diesmal bei den O-T\u00f6nen.<\/p>\n<p>Zuerst, die mir bisher vollkommen unbekannte Debutantin Margit M\u00f6ssmer, 1982 in Hollabrunn geboren, die Theater, Film und Medienwissenschaft, sowie Hispanik studierte und seit 2007 im Museumsquartier arbeitet.<\/p>\n<p>&#8220;Die Sprachlosigkeit der Fische&#8221; ist in der &#8220;Edition Atelier&#8221; erschienen, bei <a href=\"http:\/\/literatourismus.net\/2015\/03\/margit-moessmer-die-sprachlosigkeit-der-fische\/\">&#8220;Literaturen&#8221;<\/a> gibt es\u00a0 eine Rezension und das Buch ist ein Episodenroman, der von einer Gerda, einer Art Wunderwuzzi, wenn ich es richtig verstanden habe, handelt, die in der Welt herumreist, in Schneel\u00f6cher f\u00e4llt, B\u00fcrgermeisterin ist, auf B\u00e4ume klettert oder in Floridsdorf in einem Kaffeehaus arbeitet, wo sich unter den anderen G\u00e4sten auch ein Mann und eine Frau befinden, die um halb zeh schon Fleischaberln essen wollen.<\/p>\n<p>&#8220;K\u00fcche leider erst um zehn, aber einen Toast kann ich Ihnen machen!&#8221;<\/p>\n<p>Der Mann bestellt, schreit mit der Frau herum, will, da\u00df sie f\u00fcr ihn zahlt, weil sie kein Geld hat, haut er ihr eine hinunter und sie blutet aus den Ohren, der Nase und den Mund, das Blut breitet sich im ganzen Lokal aus, den G\u00e4sten geht es schon bis zum Knie und die Frau entschuldigt sich bei Gerda f\u00fcr die M\u00fche, die sie ihr machte, aber es reichte ihr einmal.<\/p>\n<p>Sehr ungew\u00f6hnlich, eine Art magischer Realismus wahrscheinlich, den man in der \u00f6sterreichischen Literatur und unseren Breiten vielleicht nicht so gewohnt ist, aber Teresa Pr\u00e4auer, die Wolf Haas &#8220;Gans im Gegenteil&#8221; illustrierte, dann mit ihrem Erstling den &#8220;Aspekte Literaturpreis&#8221; bekam, scheint eine \u00e4hnlich unkonventionelle Schreiberin zu sein.<\/p>\n<div id=\"attachment_46325\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/20160825-204433\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-46325\" src=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825-204433.jpg?w=199\" alt=\"Teresa Pr\u00e4auer\" width=\"199\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-46325\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-46325\" class=\"wp-caption-text\">Teresa Pr\u00e4auer<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_46323\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/20160825-202304\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-46323\" src=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825-202304.jpg?w=199\" alt=\"Margit M\u00f6ssmer\" width=\"199\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-46323\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-46323\" class=\"wp-caption-text\">Margit M\u00f6ssmer<\/p><\/div>\n<p>Aus ihrem soeben erschienenen Roman &#8220;Oh Schimmi&#8221; hat sie<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/05\/neununddreisigstes-bachmannlesen\/\"> im Vorjahr in Klagenfurt <\/a>schon ein St\u00fcck gelesen und nicht gewonnen, obwohl sie in jeder Runde in der Stichwahl war. Das ist die Geschichte von dem Mann, der sich einer Frau und seiner Liebe wegen in einen Affen verwandelt oder verkleidet und dann in einen Supermarkt\u00a0 Schokobananen einkaufen geht.<\/p>\n<p>Er wohnt mit seiner Mutter in einer phantastischen Stadt in einem Turm, scheint ein Sonderling mit Sprachfehlern und besonderes Bed\u00fcrfnissen zu sein und Teresa Pr\u00e4auer hatte auch eine sehr abgehackte konstruierte Art des Lesens.<\/p>\n<p>&#8220;Eine der ungew\u00f6hnlichsten Gegenwartsautorinnen!&#8221;, hat Daniela Strigl, glaube ich, sie eingeleitet und ich glaube auch, da\u00df das stimmt, so da\u00df nach den<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/19\/politische-o-toene\/\"> sehr politischen Lesungen<\/a> der letzten Woche, das phantastische und magische, das mir ja wahrscheinlich nicht so liegt, an der Reihe war, aber auch sehr interessant zwei neue Schreibweisen kennenzulernen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, Teresa Pr\u00e4auer habe ich ja schon\u00a0 gekannt und sie ist ja auch im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/03\/bleistift-hef-laptop-und-george-saiko-reisestipendium\/\">&#8220;Literaturmuseum&#8221; in der Sonderausstellung zu sehen.<\/a><\/p>\n<p>Margit M\u00f6ssmer war f\u00fcr mich die Endeckung des Abends. Mal sehen, was ich wieder von ihr lesen oder h\u00f6ren werde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei ungew\u00f6hnliche Autorinnen mit einer fast magischen, wirklichkeitsfremden, sehr k\u00fcnstlichen Art und Weise des Schreibens diesmal bei den O-T\u00f6nen. 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