{"id":46339,"date":"2016-08-28T19:19:30","date_gmt":"2016-08-28T17:19:30","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=46339"},"modified":"2016-08-28T19:19:30","modified_gmt":"2016-08-28T17:19:30","slug":"mit-dem-e-bookreader-ins-hoellengebirge","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=46339","title":{"rendered":"Mit dem E-Bookreader ins H\u00f6llengebirge"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/20160826-181025\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160826-181025.jpg?w=199\" alt=\"20160826-181025\" width=\"199\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-46354\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ende August findet traditionellerweise die zweite Sladky-Wanderung statt, die diesmal ins H\u00f6llengebirge vom Hochleckenhaus zur Riederh\u00fctte und zum Feuerkogel etcetera f\u00fchren sollte.<\/p>\n<p>Da wir im Vorjahr durch das<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/08\/23\/mit-gertraud-klemm-ins-tote-gebirge\/\"> tote Gebirge, wo ich mit Gertraud Klemms &#8220;Aberland&#8221; <\/a>gewandert bin, hatte der Alfred schon Sorge, da\u00df der Weg f\u00fcr uns zu lang und zu schwer sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ich gehe ja sehr langsam und brauche inzwischen viel l\u00e4nger, als die angegebenen Zeiten und die jungen Leute rasen sowieso immer an uns vorbei.<\/p>\n<p>Hans und Peter Sladky beruhigten ihn, der H\u00fcttenwirt h\u00e4tte nur f\u00fcnf Stunden f\u00fcr den Weg gebraucht. Es haben sich diesmal aber nur sehr wenige Leute angemeldet, sowenig wie noch nie und der Otto, auf dem ich mich sehr gefreut habe, weil ich mit ihm die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/23\/ueberraschende-longlisttitel\/\">&#8220;Longlist des dBp&#8221;<\/a> ja durchdiskutieren h\u00e4tte k\u00f6nnen, ist zwar am Freitag Nachmitrtag aufgebrochen, hat dann aber auf halbem Weg umgedreht und dem Alfred telefonisch mitgeteilt &#8220;Es w\u00e4re nicht sein T&#8217;ag!&#8221;<\/p>\n<p>Nun ja, es war sehr hei\u00df.<\/p>\n<p>&#8220;Ideales Wanderwetter!&#8221;, nannten sie es im Radio, aber f\u00fcr einen Aufstieg vom Taferlklaussee zum\u00a0 Hochleckenaus wahrscheinlich zu hei\u00df. Ich habe viel l\u00e4nger, als angegeben gebraucht und der Rucksackriemen ist mir vor den Kletterstellen auch noch abgeri\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Alfred hat ihn mir dann zwar wieder angeknotet und im Rucksack hatte ich diesmal kein Buch, sondern den E-Book Reader, den ich vom Alfred einmal zu Weihnachten bekommen habe und nur ganz selten, f\u00fcr die Rezensionsexemplare, die ich auf diesen Weg zugeschickt bekomme, verwende und diesmal haben mir die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/25\/vom-longlistenlesen-und-vom-schreiben\/\">\u00f6sterreichischen Mittelverlage &#8220;Zsolnay&#8221; und\u00a0 &#8220;Jung und Jung&#8221;, sowie\u00a0 der Schweizer &#8220;Lenos&#8221; ihre B\u00fccher als PDF bezeihungsweise E-Books zugesandt<\/a> und Hans Platzgumers &#8220;Am Rand&#8221; das ja auf einem Berggipfel, n\u00e4mlich dem &#8220;Bocksberg&#8221; spielt, ist ja daf\u00fcr ganz passend.<\/p>\n<p>Aber zuerst einmal in der Hitze aufgestiegen, die Sonne hat so stark geblendet, da\u00df ich sie zuerst f\u00fcrAlfred Blitzlicht gehalten habe und sp\u00e4t angekommen.<\/p>\n<p>Gegessen, getratscht, mit den traditionellen Zirben angesto\u00dfenund dann den Reader herausgenommen, wo mich ja schon derAlfred im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/08\/25\/eins-im-anderen\/\">Vorjahr warnte, ein PDF darauf zu \u00fcberspielen,<\/a> weil das schwer zu lesen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/20160826-200657\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160826-200657.jpg?w=199\" alt=\"20160826-200657\" width=\"199\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-46358\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die richtigen E-Books sind da besser, so habe ich, obwohl nicht so ganz passend mit Michelle Steinbecks &#8220;Mein Vater war im Wasser ein Mann und im Wasser ein Walfisch mitgenommen&#8221;, was zwar kurz und gut zu lesen, aber weil sehr kunstvoll und experimentell schwer zu verstehen war, vor allem, wenn man an einem Tisch mit einigen anderen sitzt, die sich bei Wein, Bier und Zirben und das auch noch teilweise auf Englisch, unterhalten.<\/p>\n<p>Trotzdem war ich bald durch, also doch zum Platzgumer gegriffen, das leichter zu verstehen war, weil ich den Anfang ja auch schon in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/09\/hans-platzgumer-neu-entdeckt\/\">&#8220;Alten Schmiede&#8221;<\/a> h\u00f6rte, aber da war das Format ein Hund und ich brauchte lange zu begreifen, wie ich mir die zweite Seite herbeiziehen mu\u00df, um nicht nur die H\u00e4lfte zu lesen und am Samstag sind wir dann zur Riederh\u00fctte aufgebrochen.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Stunden stand am Wegweiser. Ich habe den ganzen Tag gebraucht, es war sehr hei\u00df, nicht ganz leicht zu gehen, aber landschaftlich sehr sch\u00f6n, ich habe es dem Herrn Sladky gegen\u00fcber einen &#8220;Mordhatscher&#8221; genannt, der mir nat\u00fcrlich wiedersprochen hat.<\/p>\n<p>Ein paar SP\u00d6-Politiker haben wir unterwegs auch getroffen und der Gunther hat uns mit seinem Hund Felix, weil wir\u00a0 so lange brauchten, abgeholt und mir auch meinen Rucksack zur H\u00fctte getragen, die nicht und nicht gekommen ist, obwohl sie laut Zeitangabe schon l\u00e4ngst da sein mu\u00dfte, aber noch eine Wendung und noch einen Berg hinauf oder hinunter, so da\u00df ich schon fast an ein Phantom glaubte, weil die, die uns begegneten und &#8220;Drei Stunden noch!&#8221;, sagten, das eine Stunde sp\u00e4ter auch so meinten.<\/p>\n<p>Heute dann &#8220;nur&#8221; zwei Stunden zur Bergstation &#8220;Feuerkogel&#8221;, die anderen sind auf den Berg gegangen, dort in einem sch\u00f6nen Gasthaus mit sehr freundlichen Kellnerinnen Rast gemacht und dann mit der Seilbahn hinuntergefahren, Mittag gegessen und jetzt ist es Zeit den Platzgumer im Tal in aller Ruhe zu lesen und meine Idee mit den &#8220;Longlistenb\u00fcchern&#8221;\u00a0 in Print, als auch in E-Bookausgaben auf den Berg zu gehen, isT, wie man sehen kann, gar nicht so originell und einzigartig.<\/p>\n<p>Befindet sich der offizielle B\u00fccherblogger Herbert von &#8220;Herbert liest&#8221;, ja gerade auch mit Rainer Kaiser M\u00fchlecker\u00a0 &#8220;Fremde Seele dunkler Wald&#8221;, das heute auch in \u00d61 besprochen wurde und Peter Stamms &#8220;Weit \u00fcber das Land&#8221; auch in den <a href=\"https:\/\/herbertliest.wordpress.com\/2016\/08\/26\/der-berg-ruft-und-die-longlist-auch\/\">Tiroler Bergen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende August findet traditionellerweise die zweite Sladky-Wanderung statt, die diesmal ins H\u00f6llengebirge vom Hochleckenhaus zur Riederh\u00fctte und zum Feuerkogel etcetera f\u00fchren sollte. 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