{"id":4822,"date":"2010-11-16T02:19:24","date_gmt":"2010-11-16T01:19:24","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=4822"},"modified":"2010-11-16T02:19:24","modified_gmt":"2010-11-16T01:19:24","slug":"staatspreis-und-lesefesteroffnung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=4822","title":{"rendered":"Staatspreis und Lesefester\u00f6ffnung"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"http:\/\/www.buchwien.at\/\">Buch-Wien<\/a> besuche ich seit Beginn sehr regelm\u00e4\u00dfig, war vor zwei Jahren mit dem Alfred und den Poschs bei der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/11\/18\/eroffnung-der-lesefestwoche\/\">Lesefester\u00f6ffnung im Museumsquartier<\/a> und vor einem Jahr <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/09\/neunter-schreibetag-und-lesefestwocheneroffnung\/\">allein im Prater<\/a>, diesmal wurde die Er\u00f6ffnung mit der Verleihung des \u00f6sterreichischen Staatspreis f\u00fcr europ\u00e4ische Literatur an Paul Nizon im Palais Daun-Kinsky zusammengelegt. Dazu habe ich am Freitag doch eine Einladung bekommen.  Die Buch Wien habe ich wieder um Gratiseintrittskarten f\u00fcr das Bloggen gebeten und da hat mich Herwig Bitsche als Messebloggerin empfohlen. Das mache ich zwar lieber f\u00fcrs Literaturgefl\u00fcster, Verena M\u00fcller hat mir aber Einladungen f\u00fcr die Er\u00f6ffnung und f\u00fcr den Toleranzpreis an Armin Thurnher versprochen, obwohl ich ja am Freitag eine Tagesfahrt in die Ost-Steiermark mache.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.buchwien.at\/show_content2.php?s2id=167\">Cornelia Travnicek bloggt<\/a> ab Dienstag, wie ich ihrer facebook Seite entnehme, offiziell f\u00fcr und von der Buch Wien und als ich \u00fcberlegte, ob ich nach der Staatspreisverleihung in die Alte Schmiede gehen soll, bekam ich noch einmal Post von Verena M\u00fcller, die anfragte, ob ich auch zum Live-Kulturmontag-Spezial in die Literaturzentrale in die Gr\u00fcnangergasse kommen will und da ich bekanntlich ein Faible f\u00fcr Marathons habe und gerne literarisch herumhoppe, habe ich mir einen Er\u00f6ffnungstriathlon gegeben und bin jetzt entsprechend m\u00fcde und ersch\u00f6pft&#8230;<br \/>\nDer 1929 in Bern geborene Paul Nizon ist, wie er sagte, ein sehr europ\u00e4ischer Mensch. Sohn eines Russens, in Paris lebend, auf Deutsch schreibend, Trauzeuge war Canetti, befreudet mit der Bachmann, eine Zeitlang mit dem Handke, den Bernhard hat er auch gekannt.<br \/>\nEin Erz\u00e4hler ist er, glaube ich, nicht so sehr, wohl aber ein durchaus literarischer Mensch, der Literatur nicht schreibt, sondern lebt, wie Klaus Hoffer in seiner Laudatio erw\u00e4hnte und das trifft f\u00fcr mich ja auch ein wenig zu.<br \/>\nIch wollte vor eineinhalb Jahren zu seiner Lesung in die Alte Schmiede gehen, leider bin ich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/01\/16\/versaumnisse\/\">vor verschlossenen T\u00fcren<\/a> gestanden, so habe ich ihm erst jetzt kennengelernt.<br \/>\nNachher en bi\u00dfchen smallgetalkt mit Herwig Bitsche, dem ich erz\u00e4hlte, da\u00df ich die Kreisky-Biografie zum Geburtstag bekommen habe, Angelika Reitzer und Doron Rabinovici. Ein paar der kleinen Happen gegessen und die Frau Minister erst beim Cocktailempfang gesehen. Danach sehr p\u00fcnktlich in die Alte Schmiede gekommen, wo  die Edition Korrespondenzen einen Verlagsabend im Rahmen der Lesefestwoche machte und  Zsuzsanna Gahse ihren &#8220;Donauw\u00fcrfel&#8221; &#8211; 10silbige 10zeiler  in 10 Quadraten pr\u00e4sentierte, die ich schon immer h\u00f6ren wollte und deren Doanugedichte mich an die Radkarawane mit der Ruth 2007 erinnerte.<\/p>\n<div id=\"attachment_4839\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/6add.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4839\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/6add.jpg\" alt=\"Eva Jancak \u00a9 Lasselsberger\" title=\"Eva Jancak \u00a9 Lasselsberger\" width=\"215\" height=\"161\" class=\"size-full wp-image-4839\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4839\" class=\"wp-caption-text\">Eva Jancak \u00a9 Lasselsberger<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4840\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/6adf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4840\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/6adf.jpg\" alt=\"E. A. Richter, Eva Jancak \u00a9 Lasselsberger\" title=\"E. A. Richter, Eva Jancak \u00a9 Lasselsberger\" width=\"215\" height=\"161\" class=\"size-full wp-image-4840\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4840\" class=\"wp-caption-text\">E. A. Richter, Eva Jancak \u00a9 Lasselsberger<\/p><\/div>\n<p>E.A.Richter, den ich aus seinen B\u00fcchern kenne und der mich zu der Lesung einlud, hat aus dem Roman &#8220;Fliege&#8221; gelesen, in dem es um Familienbeziehungen geht. Dann gabs eine zweisprachige Lesung mit Istvan V\u00f6r\u00f6s aus Budapest, der ein Versgedicht &#8220;Heidegger als Postbeamter&#8221; anzubieten hatte, wo der Philosoph, der im ersten Weltkrieg in einer Postzensurstelle arbeitete aus V\u00f6r\u00f6s Sichtweise dargestellt wurde. Schwejk und H\u00f6lderlin kommen darin vor und gehen zusammen in Prag spazieren.  Erich Klein hat eingeleitet und ein bi\u00dfchen zu diesem Werk und der Philosophie Heideggers erz\u00e4hlt, das uns ja aus unserer schnelllebenden Zeit in die Langsamkeit hinunterholt. Kurt Neumann hat auf Deutsch gelesen, dann gabs ein Gespr\u00e4ch, das Zsuzsanna Ghase \u00fcbersetzen sollte. Margret Kreidl und Lucas Cejpek sa\u00dfen in der ersten Reihe, Rudi Lasselsberger, der mir schon ein paar Fotos schickte, so da\u00df ich auch etwas zur Auflockerung anbieten kann, weiter hinten.<br \/>\nDann bin ich von der Minderheitenliteratur des kleinen Spezialverlags, der Ilse Aichinger, Margret Kreidl, Mila Haugova ect. verlegt, in die Literaturzentrale gegangen, wo das Fernsehpublikum auf die Buch Wien eingestimmt werden sollte. Es gab wieder ein paar Br\u00f6tchen und was zum Trinken,  ich habe auch ein paar der Leute getroffen, die schon im Palais Daun Kinsky waren. Daniela Strigl, Angelika Reitzer, beispielsweise. Au\u00dferdem waren  Susanne Scholl und Armin Thurnher da, dessen neues Kochbuch in einer Einspielung gezeigt wurde. Also prominent besetzt und die rosa B\u00fccher und die Programmhefte lagen auch \u00fcberall auf.<br \/>\nEs begann mit dem neuen Staatspreistr\u00e4ger, dazwischen wurde ein Film \u00fcber die zwanzig Prozent funktionaler Anaphabeten gezeigt und was man dagegen tun kann. Christian Ankowitsch, der am Mittwoch die Er\u00f6ffnungsrede halten wird und Konrad Paul Lissmann, dessen neues Buch pr\u00e4sentiert wurde, nahmen dazu Stellung. Au\u00dferdem gab es einen Bericht \u00fcber die E-Rader und die Frage, ob sie das gute alte Buch ersetzen k\u00f6nnen?<br \/>\n&#8220;Nein!&#8221;, riefen die Experten emp\u00f6rt. &#8220;Denn wir wollen sp\u00fcren, tasten, riechen!&#8221;<br \/>\nDann wurden noch ein paar Antiquariate vorgestellt, bevor es wieder zu einem Live Interview mit Doron Rabinovi und seinem Shortlistenbuch kam. Interessant wie unterschiedlich Lesefestwochener\u00f6ffnungen sein k\u00f6nnen und welch verschiedene Veranstaltungen sie anbieten, die alle ihr Publikum haben. Beim nach Hause gehen habe ich noch, weit nach Mitternacht, Erich Klein mit seinem Handy getroffen, ob er auch in der Litereraturzentrale war, wei\u00df ich nicht und bevor ich \u00fcber die Buch-Wien weiterblogge, gibts noch was Eigenes zu berichten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Buch-Wien besuche ich seit Beginn sehr regelm\u00e4\u00dfig, war vor zwei Jahren mit dem Alfred und den Poschs bei der Lesefester\u00f6ffnung im Museumsquartier und vor einem Jahr allein im Prater, diesmal wurde die Er\u00f6ffnung mit der Verleihung des \u00f6sterreichischen Staatspreis &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=4822\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-4822","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4822\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}