{"id":4833,"date":"2010-11-17T00:08:33","date_gmt":"2010-11-16T23:08:33","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=4833"},"modified":"2010-11-17T00:08:33","modified_gmt":"2010-11-16T23:08:33","slug":"frauenliebe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=4833","title":{"rendered":"Frauenliebe"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4841\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-191632.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4841\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-191632.jpg?w=300\" alt=\"Traude Korosa\" title=\"Traude Korosa\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"size-medium wp-image-4841\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4841\" class=\"wp-caption-text\">Traude Korosa<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4842\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-194254.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4842\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-194254.jpg?w=300\" alt=\"Eva Jancak\" title=\"Eva Jancak\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"size-medium wp-image-4842\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4842\" class=\"wp-caption-text\">Eva Jancak<\/p><\/div>\n<p>Frauensicht auf&#8230; Alter, Evolution, Vergangenheiten ect, ca seit 2004 gibt es die Frauenlesungen bei den Literaturtagen im November in der Galerie Heinrich. Die Initiatorin der Literaturtage Frau Waclawicek hat, glaube ich, bei der &#8220;Eigenen-Lesung&#8221; im Literaturhaus Judith Gruber Rizy darauf angesprochen und seither lesen die Frauen der Frauenlesegruppe und die die sich darum gruppieren in der Thaliastra\u00dfe zu einem bestimmten Thema.<br \/>\n2005 hat Judith Gruber-Rizy nur Marlen Schachinger und Mechthild Podzeit-L\u00fctjen, sowie eine bildende K\u00fcnstlerin eingeladen, dann waren es wieder die Frauen um den ehemaligen Arbeitskreis schreibender Frauen Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler, Hilde Schm\u00f6lzer ect, die dort gelesen haben. <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/11\/13\/frauenlesung\/\">2008<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/17\/o1-interview-und-frauenlesung\/\">2009<\/a> habe ich davon berichtet. Heuer war das Thema Liebe dran, das viel hergibt und dazu passt die &#8220;Sophie Hungers&#8221; gl\u00e4nzend, hat ja auch Renate Zuniga &#8220;Die Liebe der Frauen&#8221; zum Thema der Textvorstellungen am 6. Dezember gemacht.<br \/>\nJudith Gruber-Rizy, Monika Giller, Elfriede Haslehner, Traude Korosa, Hilde Langthaler,  Hilde Schm\u00f6lzer und ich h\u00e4tten lesen sollen. Monika Giller ist aber schon lange krank und als ich Dienstag Vormittag Judith Gruber-Rizy mailte, da\u00df ich etwas sp\u00e4ter kommen werde, da ich bedingt durch die Buch-Wien bzw. den Ausflug, den ich am Freitag mache, noch um sechs eine Stunde habe, schrieb die zur\u00fcck, da\u00df sie ebenfalls krank sei und Hilde Langthaler, die Lesung einleiten w\u00fcrde.<br \/>\nAm Nachmittag rief noch Hilde Schm\u00f6lzer an, um mitzuteilen, da\u00df auch Elfriede Haslehner nicht kommen w\u00fcrde, wir also zu viert seien und ich eine Viertelstunde lesen soll. Also habe ich zu der Szene, wo Felix Baum und Valerie Oswald in Bratislava zusammenfinden noch die Einstriegsszene des Felix Baum, die ich schon \u00f6fter gelesen habe, ausgesucht, meine B\u00fcchertasche gepackt und hatte dann mit dem Bus und den U-Bahnen Gl\u00fcck, so da\u00df ich schon zehn nach sieben in der Thaliastra\u00dfe zw\u00f6lf eintraf.<br \/>\nEin paar Leute waren schon da, so zum Beispiel der bosnische Dichter, den ich bei der Literatur im Herbst kennengelernt habe. Lidio Mosca-Bustamante mit seiner Frau, Doris Nu\u00dfbaumer, Grace M. Latigo und noch einige Stammbesucherinnen und die Lesung ging bald los, die von Hilde Langthaler wirklich sch\u00f6n eingeleitet wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_4843\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-200330.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4843\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-200330.jpg?w=300\" alt=\"Hilde Langthaler\" title=\"Hilde Langthaler\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"size-medium wp-image-4843\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4843\" class=\"wp-caption-text\">Hilde Langthaler<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4844\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-201156.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4844\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/20101116-201156.jpg?w=300\" alt=\"Hilde Schm\u00f6lzer\" title=\"Hilde Schm\u00f6lzer\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"size-medium wp-image-4844\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4844\" class=\"wp-caption-text\">Hilde Schm\u00f6lzer<\/p><\/div>\n<p>Traude Korosa, die zum ersten Mal gelesen hat, sagte, da\u00df sie heute sehr sanft sein w\u00fcrde und las ein paar ihrer &#8220;Finger\u00fcbungen&#8221;, das sind Geschichten von eineinhalb Seiten, die erste hie\u00df &#8220;Der Spieler&#8221;, da verliebt sich ein Draufg\u00e4nger und zahlt einen hohen Einsatz f\u00fcr die Liebe, w\u00e4hrend die Frau des &#8220;Stummen&#8221; ihn in den Keller sperrt, weil er sich nicht so schnell verfl\u00fcchtigt, wie sie es sich w\u00fcnscht. &#8220;Die Germanistin&#8221; ist, wie Alfred findet, eine Geschichte f\u00fcr mich, n\u00e4mlich von einer Frau, die in den Keller zieht, weil sie in ihrer Wohnung soviele B\u00fccher hat, da\u00df f\u00fcr sie kein Platz mehr ist und im Keller ist es kalt und feucht und daher f\u00fcr B\u00fccher nicht geeignet, f\u00fcr Menschen aber schon und in der &#8220;Novembergeschichte&#8221; sitzt Anna auf dem Lehnstuhl und ist b\u00f6se auf ihren Mann, weil er sie verlassen hat, er kommt zwar in den N\u00e4chten sie  besuchen und ist auch nicht sehr weit verzogen, so da\u00df Anna, die das Alleineleben nicht gewohnt ist, ihn am Friedhof besucht und mit ihm schimpft und spricht. Sehr beeindruckende Geschichten des Alltagslebens, es folgten einige Gedichte, dann kam schon ich, bzw. die Begegnungen der &#8220;Sophie Hungers&#8221;.<br \/>\nDanach lasen Hilde Langthaler und Hilde Schm\u00f6lzer Gedichte von Elfriede. Hilde Langthaler stellte ihr neues Buch &#8220;p-Attacke&#8221; vor, in dem eine Frau, die auf einen Anruf wartet, in einem Endlosmonolog vor sich hinspricht und Hilde Schm\u00f6lzer las wieder etwas aus der &#8220;Frauenliebe&#8221;, n\u00e4mlich von der zwischen Bettine von Arnim und Karoline G\u00fcnderrode, die sich schon mit sechsundzwanzig Jahren umgebracht hat, so da\u00df Bettine sp\u00e4ter ihren Achim von Arnim ehelichte.<br \/>\nDanach gab es Rosen von Frau Waclawicek und Tratsch bei  Wein, Bier oder Tee.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauensicht auf&#8230; Alter, Evolution, Vergangenheiten ect, ca seit 2004 gibt es die Frauenlesungen bei den Literaturtagen im November in der Galerie Heinrich. 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