{"id":49044,"date":"2017-01-04T00:00:54","date_gmt":"2017-01-03T23:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=49044"},"modified":"2017-01-04T00:00:54","modified_gmt":"2017-01-03T23:00:54","slug":"vom-suppenkaspar-max-und-moritz-guten-oder-schlechten-frauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=49044","title":{"rendered":"Vom Suppenkaspar, Max und Moritz, guten oder schlechten Frauen"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ich ein wenig ratlos war, wie ich das mit meinen Posts im neuen Jahr, die Veranstaltungen beginnen ja erst wieder am Montag und mit dem Lesen, wo ich jetzt bei den Weihnachtsb\u00fcchern von 2015 bin, komme ich auch nicht nach, -machen soll, denn ich will ja\u00a0 meinen Lesern, die ich, wie man sehen kann, zwar h\u00f6chstwahrscheinlich ohnehin nicht habe, die begierlich Tag f\u00fcr Tag nach den Schreiberfahrungen einer &#8220;Minusfrau&#8221;, gespoilerten B\u00fcchern oder den Geschichten vom Wiener Literaturbetrieb lechzen, -hat sich mein Kritiker Uli, der nicht Troll oder Glaubensk\u00e4mpfer genannt werden will, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/12\/31\/zurueckgeschaut\/#comments\">gemeldet <\/a>und mir freiwillig oder auch unfreiwillig neuen Stoff geliefert, wof\u00fcr ich ihm auch herzlich danke.<\/p>\n<p>Denn der st\u00f6\u00dft sich ja an meinen offenbar doch sehr vielen<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/23\/unverstaendlich-schreiben\/\"> Fl\u00fcchtigkeitsfehlern<\/a> und es scheint ihm auch zu nerven, da\u00df ich, obwohl ich\u00a0 so fehlerhaft bin, nach &#8220;h\u00f6heren Ruhm&#8221; und sogar nach dem &#8220;Nobelpreis&#8221; lechze und macht sich nicht nur geh\u00f6rig lustig dar\u00fcber, sondern pflegt auch so loszuschimpfen, wie es die konstruktiven Kritiker h\u00f6chstwahrscheinlich nicht tun, denn die soll ja anspornen, w\u00e4hrend man, bei einem, der schlecht oder auch nur ein wenig patschert schreibt, wohl ein wenig nachsichtig sein\u00a0 und vielleicht im Stillen oder auch ein wenig lauter denken k\u00f6nnte, da\u00df man selber besser ist!<\/p>\n<p>So w\u00fcrde ich das wahrscheinlich machen und habe mir auch von einigen anderen Bloggern mit denen ich im November und Dezember gemeinsam, die B\u00fccher f\u00fcr <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/27\/durchgelesen\/\">das beste Debut gelesen habe<\/a>, gedacht, da\u00df da\u00df wahrscheinlich Leute sind, die zum ersten Mal in einer Jury sitzen, w\u00e4hrend ich da schon mehr <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/10\/der-zehnte-ohrenschmaus\/\">Erfahrung habe<\/a>.<\/p>\n<p>Kritiker Uli macht es anders und scheint das mit dem Berichten \u00fcber den Literaturbetrieb nicht fassen zu k\u00f6nnen, meint, da\u00df ich ein &#8220;trotziges pr\u00e4pubert\u00e4res Kind w\u00e4re, das zornig mit den Fu\u00df aufstampft&#8221;, weil der &#8220;Nobelpreis&#8221; doch nicht kommt und\u00a0 die Leserkommentare bei meinen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/13\/dreisig-fragen-zu-dreisig-buchern\/\">Gewinnspielen<\/a> zu w\u00fcnschen lassen und meint weiter, da\u00df sich Wilhelm Busch an mir ein Vorbild f\u00fcr seinen &#8220;Suppenkaspar&#8221; nehmen h\u00e4tte k\u00f6nnen, aber der ist Erstens schon lange tot und Zweites stammt der &#8220;Suppenkaspar&#8221; aus dem &#8220;Struwelpeter&#8221;, den der 1809 geborene und 1894 verstorbene deutsche Psychiater Heinrich Hoffmann geschrieben hat, in dessen Praxis wohl damals schon verhaltensgest\u00f6rte Kinder, die man heute wahrscheinlich aufmerksamkeitsauf\u00e4llig und verhaltensoriginell nennen w\u00fcrde, kamen und der ein ber\u00fchmt gewordenes Kinderbuch dar\u00fcber geschrieben hat, das auch ich zu <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/20\/erinnerungen\/\">Hause <\/a>hatte.<\/p>\n<p>Ich bin 1953 geboren, die Neunzehnachtundsechziger haben sich an der schwarzen P\u00e4dagogik des deutschen Psychiaters, Fingerabschneiden f\u00fcr den Daumenlutscher, Verbrennen des neugierigen Paulinchens, Verhungern des Suppenkaspars, sehr emp\u00f6rt und es hilft wohl auch nicht wirklich, verhaltensgeh\u00f6rten Kindern, die vielleicht auch einen Grund daf\u00fcr haben, warum sie herumzappeln oder ihre Suppe nicht essen wollen, den Spiegel vorzuhalten oder mit der Moralkeule zu kommen, davon wird man wahrscheinlich nicht normaler und die Traumen verheilen auch nicht.<\/p>\n<p>Als Diagnostikum finde ich das Buch aber gro\u00dfartig und, ich denke, es kann auch in die Kinderzimmer, wenn man mit den Kindern nachher dar\u00fcber spricht und die Paulinchen vielleicht auch ein wenig neugierig sein l\u00e4\u00dft und den Kasper fragt, warum er sein S\u00fcppchen nicht essen mag?<\/p>\n<p>Denn vielleicht ist es versalzen und die Werbung redet den jungen M\u00e4deln ja noch immer ein, da\u00df sie nicht zu fett sein d\u00fcrfen, wenn sie eine Modelkarriere machen wollen.<\/p>\n<p>Nun, die machen nicht alle, wie auch nicht allen, wie wir wissen, die literarische Karriere gelingt und meine Meinung war und ist, da\u00df die, die vielleicht f\u00fcr die Publikumsverlage zuviele Fl\u00fcchtligkeitsfehler machen, trotzdem schreiben sollen, wenn sie das wollen und BoD, Kindle Selfpublishing, etcetera scheint ihnen auch recht zu geben.<\/p>\n<p>Das ist auch der Grund warum ich beim <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/21\/amazon-bashing\/\">&#8220;Amazon-Bashing&#8221;<\/a> vorsichtig bin, denn der &#8220;b\u00f6se&#8221; Interneth\u00e4ndler hat den Selbfpublishern wohl nicht ganz so uneigenn\u00fcthzig ja wirklich die Tore weit ge\u00f6ffnet und w\u00e4hrend ich vorher immer geh\u00f6rt habe, da\u00df man ja<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/30\/kehrtwende\/\"> nie und nimmer etwas selber machen soll<\/a>, weil man dann nie im Leben einen Verlag finden w\u00fcrde und w\u00e4re man noch so gut, ist das inzwischen anders und es h\u00e4ufen sich die Beispiele, wo bei Autoren, wie <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/22\/schneewittchen-muss-sterben\/\">Nele Neuhaus,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/03\/22\/das-teekomplott\/\">Elke Bergsma<\/a>, etcetera, die Verlage anklopfen, weil sie mit ihrem Selbstverlegten so erfolgreich waren.<\/p>\n<p>Nun wei\u00df ich schon, da\u00df das bei mir anders ist. Ich verlege auch nicht bei &#8220;Amazon&#8221;, dazu habe ich mich noch nicht durchringen k\u00f6nnen und wenn ich meine B\u00fccher auf meiner <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/25\/das-einundvierzigste-selbstgemachte-buch\/\">Seite vorstelle,<\/a> dann r\u00fchrt oder interessiert das niemanden, da hat mein Kritiker schon recht.<\/p>\n<p>Ich kann es nicht \u00e4ndern und schreibe trotzdem weiter und versuche mich auch mit meinen Kritikern auseinanderzusetzen, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/12\/21\/allzu-kritisches\/\">drei<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/26\/vorschau-auf-zwillingswelten\/#comments\"> gr\u00f6\u00dfere<\/a> hatte ich ja seit 2008, seit es das Literaturgefl\u00fcster gibt und es gibt wahrscheinlich Leute, die gerne in die Wunden anderer stechen und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/19\/schlecht-schreiben\/\">&#8220;Wui, bist du schlecht!&#8221;<\/a>, schreien.<\/p>\n<p>Das ist etwas, was ich zwar immer noch nicht so ganz verstehe und wenn mich meine Kritiker deshalb naiv nennen, haben sie wohl recht. Aber ich habe ja nicht nur vom Suppenkasper, bei Heinrich Hoffmann gibt es auch ein makrabes b\u00f6ses Beispiel, was passieren k\u00f6nnte, wenn man sich \u00fcber die Mohren dieser Welt lustig macht, auch da mag\u00a0 es p\u00e4dagogisch sinnvollere Methoden, gegen Fremdenfeinlichkeit und Angst vor der \u00dcberv\u00f6lkerung vorzugehen, geben und niemand wird wahrscheinlich heute deshalb in ein Tintenfa\u00df gesteckt, erz\u00e4hlen wollen, denn es geht ja auch um Wilhelm Busch, den humoristischen Zeichner und Dichter, der von 1832 bis 1908 lebte und uns unter anderen, die b\u00f6sen Knaben Max und Moritz bescherte, die den spie\u00dfigen Lehrern und Witwen, ihre b\u00f6sen Streiche spielten, \u00fcber die man auch heute noch hererzlich lachen kann, was eine so humorlose Person, wie ich es bin, aber mehr aufregt, als die schwarze P\u00e4dagogik des Dr. Heinrich Hoffmann.<\/p>\n<p>Immerhin bin ich ja Psychologin vom<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/poesie_und_brotberuf.html\"> Brotberuf<\/a> und arbeite mit verhaltensgest\u00f6rten Kinder. Streiche, wie die von &#8220;Max und Moritz&#8221; mag ich aber trotzdem nicht, obwohl wir auch dieses Buch in der von mir so genannten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/20\/erinnerungen\/\">Arbeiterbibliothek meiner Eltern hatten<\/a>.<\/p>\n<p>Da gibt es aber auch die &#8220;Fromme Helene&#8221;, die sich aus Einsamkeit, Frustration oder auch aus ihrer Depression heraus, ihr Leben mit Lik\u00f6r vers\u00fc\u00dft und da ist der Wilhelm schon wieder bei mir, denn in einem Teil meiner inzwischen einundvierzig<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\"> selbstverlegten B\u00fccher<\/a> geht es ja auch um <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_hunger.html\">depressive<\/a><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\"> Frauen <\/a>und auch jetzt sitze ich, die Ausgeschriebene, die wirklich oder auch tats\u00e4chlich nicht schreiben kann, es aber nachweislich und ich schreibe ja auch sehr viel dar\u00fcber,\u00a0 nicht in den Literaturbetrieb hineingeschafft hat, \u00fcber einem neuen &#8220;Work in Progress&#8221;, wo ich \u00fcber eine wohnungslose Frau schreiben will, die ihr Leben in einer Bibliothek verbringt und wei\u00df nicht wirklich, wie das geht.<\/p>\n<p>Da helfen Beschimpfungen, wie &#8220;Sie sind ja noch schlimmer, als erwartet!&#8221;, nicht wirklich weiter und so bin ich am Montagabend auch ziemlich niedergeschlagen \u00fcber meinem Laptop gesessen und habe bei der Szene neun, bei der ich inzwischen schon bin, nicht viel weitergebracht, obwohl ich da ja eigentlich, das mit dem Bibliotheksgespenst ausbreiten und die Verbindungen zwischen Dorothea Wewerka und Felizitas Fee herstellen wollte und das, h\u00e4tte ich gedacht, k\u00f6nnte eigentlich sehr gut gehen, in dem die Dorothea in ihrem Bibliothekszimmer, sich die &#8220;Viertagebuchfrau&#8221;, aus einem der Regale nimmt und dort die sch\u00f6ne Obdachlose findet, die\u00a0 ein \u00e4hnliches Schicksal hat.<\/p>\n<p>Die Viertagebuchfrau&#8221; ist das Buch, das ich \u00fcber die ersten hundert Tage von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/02\/10\/widerstand-im-haiderland\/\">&#8220;Schwarz Blau&#8221;<\/a> geschrieben habe, das war 2000 und jetzt geht es ja auch, um eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/22\/zur-bundespraesidentenwahl\/\">Bundespr\u00e4sidentenwahl<\/a> und die Dorothea Wewerka, hat, als sie von der Hauptb\u00fccherei gekommen ist,\u00a0 auch gesehen, wie auf den Stra\u00dfen, die Wahlplakate entfernt und durch &#8220;Licht ins Dunkel-Werbung&#8221; ersetzt wurden.<\/p>\n<p>Die erste Idee, die f\u00fcr das neue Projekt hatte, war eine depressive Frau, die von und zu einem Endbahnhof f\u00e4hrt und dabei ihr Leben reflektiert, auch nicht wirklich neu. Dann kam das mit dem Bibliotheksgespenst, aber da kam ich auch nicht sehr weiter und dann die Idee mit den drei Handlungsstr\u00e4ngen, die Dorothea geht durch Wien, liest B\u00fccher und ist vielleicht auch eine Schriftstellerin, die eine Wohnung hat und nur einen Roman \u00fcber das Ganze schreibt, vielleicht ist sie mit Karoline Proshaksa auch befreudet, die sie zu Recherchezwecken abends in das Abstellkammerl schleust, die Therese Schwarzenberg f\u00e4hrt inzwischen nach Beglrad und besucht dort ihre Freundin, die Aktionsk\u00fcnstlerin Invanka Gordelevic und der junge Identit\u00e4re, Fabian Hirschmann, der Aktionen gegen die \u00dcberfremdung \u00d6sterreichs und auch Deutschlands plant, lernt in der B\u00fccherei Karolines Nichte Sophie kennen, die van der Bellen Sticker auf ihrer Kapuzenjacke tr\u00e4gt und solche, wo &#8220;Refuges welcome&#8221; steht und ich h\u00e4tte drei Handlungstr\u00e4nge, die ich langsam und sorgf\u00e4lig ausarbeiten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ich hoffe es gelingt. Vorl\u00e4ufig habe ich f\u00fcnfundzwanzig Seiten, neun Szenen, von denen ich die letzte wohl noch \u00fcberarbeiten oder neu schreiben m\u00fc\u00dfte und vielleicht gelingt es mir wirklich mit den drei Geschichten noch einmal von vorne anzufangen und sie\u00a0 langsam langsam ineinander zu verweben.<\/p>\n<p>Dazu m\u00fc\u00dfte ich mir Zeitlassen und da habe ich ja wieder vor, mal sehen, ob es gelingt.<\/p>\n<p>Der Stoff w\u00e4re ja schon da, jetzt m\u00fc\u00dfte ich nur noch etwas daraus machen und herausfinden, was die Therese in Belgrad will und, wie das der Dorothea mit der Felizitas Fee gelingt.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnte auch durch das Buch auf die Idee kommen, \u00fcber Obdachlosgkeit zu schreiben oder auch wirklich zu einem Bibliotheksgespenst werden, obwohl ich nicht so genau wei\u00df, wie das gehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Da\u00df ich mit Kritik nicht umgehen k\u00f6nnte, hat mein Kritiker mir vorhin geschrieben und ich wei\u00df nicht so genau, ob das noch stimmt?<\/p>\n<p>Fr\u00fcher war das sicher so, als die Monika J. und der Gerhard K. mir in den Siebzigerjahren, die &#8220;Einladung zum Tee&#8221; verrri\u00dfen haben, habe ich das nicht verstanden und verstehe das noch heute nicht so recht.<\/p>\n<p>Ich glaube aber, da\u00df ich gerade durch das kontunierliche Bloggen, das gelernt habe und ich deaktiviere die Kommentarfunktion ganz bewu\u00dft nicht und versuche auch, mich mit meinen Kritikern auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Leider sind die, die sich da melden h\u00f6chstwahrscheinlich nicht so konstruktiv, sondern haben wohl ihr Vergn\u00fcgen mich auflaufen zu lassen, aber, als <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/12\/01\/schreibgruppe-und-adventbeginn\/\">in der letzten Schreibgruppe<\/a> die Rede davon war, da\u00df wir ernsthafter kritisieren\u00a0 und jeder zu jeden Text was Positives und was Negatives sagen sollte, habe ich mich gewundert, da\u00df ich &#8220;Gut machen wir das so!&#8221;, sagte und das, was ich da zu h\u00f6ren bekam, auch, als sehr konstruktiv und hilfreich empfand.<\/p>\n<p>Es ist also wahrscheinlich schon ein Unterschied, wie man in den Wald hineinruft und ich denke auch, da\u00df ich jemanden, den ich f\u00fcr schlecht halte, das nicht sagen mu\u00df und so wei\u00df ich auch nicht wirklich, ob die L\u00f6sung meiner Probleme in &#8220;BoD-B\u00fcchern&#8221; liegt, die ich dann zu Buchhandlungen trage, die sie nicht haben wollen.<\/p>\n<p>Das habe ich schon mit den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/19\/jack-unterweger-film-und-open-hause\/\">&#8220;Hierachien&#8221;<\/a> versucht und das war kein Erfolg, Dazu gibt es wohl auch zuviele Leute, die schreiben wollen und wahrscheinlich immer weniger, die lesen. Der B\u00fcchermarkt ist \u00fcbers\u00e4ttigt und die Literaturkritiker und auch die Blogger schreien nach, wie vor &#8220;Pfui, Selbstgemachtes wollen wir nicht!&#8221; und da ich\u00a0 auch einen Brotberuf und jetzt schon eine Pension habe, geht es mir auch nicht, um den Buchverkauf.<\/p>\n<p>Mir geht es, um die Anerkennung und das war wohl auch schon so, als ich mein Referat in &#8220;Poldis Galerie Cafe&#8221;, bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/18\/ruth-aspoecks-poetischer-diskurs\/\">Ruths Veranstltung<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/poesie_und_brotberuf.html\">&#8220;Poesie und Brotberuf&#8221; <\/a>vor Jahren gehalten habe.<\/p>\n<p>Da\u00df ich die im Netz, wo ja sehr scharf kritisiert wird, vielleicht nicht bekommen kann, ist wahrscheinlich so. Ich finde das sehr schade, schreibe und blogge aber weiter, weil ich das f\u00fcr eine gute M\u00f6glichkeit mich darzustellen halte, auch wenn ich wei\u00df, da\u00df die Leute, die mich entdecken k\u00f6nnten, Blogs wahrscheinlich aus \u00dcbers\u00e4ttigungsgr\u00fcnden nicht lesen, sich vielleicht auch an <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/19\/rechtschreibregeln\/\">Rechtschreibfehlern <\/a>st\u00f6ren und die anderen ihre Freude am &#8220;Wui, wie bist du schlecht haben!&#8221;<\/p>\n<p>Was ich sehr schade finde, aber h\u00f6chstwahrscheinlich weiter gegen Windm\u00fchlen renne und mich mit meinen Kritikern auseinandersetzen werde, obwohl es schon stimmt, da\u00df man die Aufmerksamkeit wahrscheinlich mehr den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/01\/ins-neue-jahr-mit-hilde-schmoelzer\/\">Schreibprojekten<\/a> widmen sollte, aber auch dar\u00fcber werde ich berichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ich ein wenig ratlos war, wie ich das mit meinen Posts im neuen Jahr, die Veranstaltungen beginnen ja erst wieder am Montag und mit dem Lesen, wo ich jetzt bei den Weihnachtsb\u00fcchern von 2015 bin, komme ich auch nicht &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=49044\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,15],"tags":[1770,2573,5605,5900,6274],"class_list":["post-49044","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-glosse","category-schreibbericht","tag-erfolgloses-schreiben","tag-heinrich-hoffmann","tag-suppenkaspar","tag-umgang-mit-kritik","tag-wilhelm-busch"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49044"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49044\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}