{"id":49107,"date":"2017-01-07T00:25:19","date_gmt":"2017-01-06T23:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=49107"},"modified":"2017-01-07T00:25:19","modified_gmt":"2017-01-06T23:25:19","slug":"gedanken-zur-romanentstehung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=49107","title":{"rendered":"Gedanken zur Romanentstehung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/04\/vom-suppenkaspar-max-und-moritz-guten-oder-schlechten-frauen\/#comments\">&#8220;Da\u00df mir bei meinen Romanideen nur ein paar Bruchst\u00fccke, ein paar wenige Szenen, aber kein gro\u00dfes Ganzes vorschwebt!&#8221;, hat mein mein Kritiker Uli geschrieben<\/a> und hat in diesem Fall ganz recht.<\/p>\n<p>Bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/05\/ein-windiger-wintertag\/\">&#8220;Vor dem Fr\u00fchst\u00fcck kennt dich keiner&#8221;<\/a>, meinem momentanen Work in Progress ist das so und bei den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/22\/vorschau-auf-nicht-beruehren-oder-notizen-zur-romanentstehung\/\">&#8220;Ber\u00fchrungen&#8221;<\/a> war es \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Da k\u00f6nnte man, wenn man superkritisch sein will, schreiben, da\u00df ich den ganzen Roman sozusagen intuitiv, von einer Szene zur anderen, ohne eigentlich zu wissen, wo ich hinwill, geschrieben habe.<\/p>\n<p>Ist das schlecht? Nein, denke ich, es ist eben so wie es ist und ich bin ja, auch wenn ich schon seit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/03\/sommerfrische\/\">2008<\/a> \u00fcber meine Schreibprozesse blogge, eine sehr einsame Schreiberin und die gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten, gegen die ich zu k\u00e4mpfen hatte oder vielleicht immer noch k\u00e4mpfe, war die Hemmung, die innere Stimme, da da schreit &#8220;Du darfst, du kannstt, nicht schreiben, du hast <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/06\/die-lizenz-zum-schreiben\/\">keine Lizenz <\/a>dazu!&#8221;<\/p>\n<p>Bei mir schreien das noch ein paar andere Leute, obwohl es sich eigentlich bei den sogenannten Hobbyschreibern, f\u00fcr die ich mich ja nicht halte, also in der Schreibschulenszenen durchgesetzt hat, gegen den innteren Kritiker anzuk\u00e4mpfen, einfach den Bleistift nehmen, die Uhr einzustellen und loszuschreiben.<\/p>\n<p>Korrigieren kann und soll man dann ja noch immer und aus diesen Grund ist auch der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/01\/korrigiermonat-statt-nanowrimo\/\">Nanowrimo<\/a> entstanden, den kenne ich auch seit 2008 und habe 2009 das erste Mal daran teilgenommen, wie lange es das National writing month in Amerika schon gibt, wei\u00df ich nicht, aber als ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\">1973 professionell zu schreiben angefangen hatte<\/a>, da war eigentlich niemand da, der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/25\/schreiben-lernen\/\">einem sagte, wie das geht.<\/a><\/p>\n<p>Da hatte man auf den Musenku\u00df zu warten, es gab keine Schreibschulen und die Kritik, die es damals gegeben hat, war alles andere als konstruktiv, sondern wahrscheinlich von der heimlichen Freude druchtr\u00e4nkt, die Werke der anderen zu zerfetzen.<\/p>\n<p>Seit immer mehr Autoren einen Nebenerwerb in kreativen Schreibseminaren sehen ist das anders und da hat sich auch eine Kritikkultur entwickelt und das Feedback geben l\u00e4uft so ab, da\u00df man meistens nur, was Positives sagt und der andere h\u00f6rt schweigend zu und entscheidet f\u00fcr sich, ob es passt oder nicht.<\/p>\n<p>Aber 1973 gab es auch noch keine Schreibseminareund keine Schulen des Schreibens, oder doch die DDR hatte schon ihr Literaturinstitut in Leipzig, in Amerika konnte man das kreative Schreiben sicher auch schon auf der Uni lernen, aber Ameriksa ist ja weit weg und in Hamburg gab es diesen Fernkurs, den glaube ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/19\/jack-unterweger-film-und-open-hause\/\">Jack Unterweger <\/a>einmal absolvierte, ich mir die f\u00fcnfzehn goldenen Regeln schicken lie\u00df, die Kurse sehr teuer waren und man sich verpflichten mu\u00dfte, die Unterlagen, die man da zugeschickt bekam, streng geheim zu halten.<\/p>\n<p>Jetzt ist das alles anders, jetzt boomt das Netz von Schreibtips und es gibt Blogs, wie den von der<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/18\/kuess-mich-superstar\/\"> Annika B\u00fchnemann,<\/a> auf dem ich im letzten M\u00e4rz nach Leipzig gesto\u00dfen bin, der sehr konstruktiv ist und den ich nur empfehlen kann.<\/p>\n<p>Es gibt auch das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/22\/zwei-jahre-in-zwei-tagen\/\">&#8220;Writiersstudio&#8221;<\/a> eine nach amerikanischen Muster konzipierte Schreibschule, wo ich regelm\u00e4p\u00dfig zu den Tagen der offenen T\u00fcr hingehe und meine erste Schreibschule, war der &#8220;Arbeitskreis schreibender Frauen&#8221;, wo ich wichtige Autoren, wie <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/02\/16\/marie-therese-kerschbaumer\/\">Marie Therese Kerschbaumer,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/27\/ein-besonderer-mensch\/\">Erika<\/a> und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/01\/28\/alter-vogel-flieg\/\">B\u00e4rbl Danneberg<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/21\/krisen-schatten-und-zyklamen\/\">Elfriede Haslehner,<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/12\/motto-spiegelschrift\/\"> Hilde Langthaler,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/22\/edition-exil-entdeckt-mit-jugendschreibwerkstatt\/\">Christa Stippinger<\/a> und h\u00f6re und staune <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/08\/16\/zum-zehnten-todestag-von-arthur-west\/\">Arthur West<\/a> kennenlernte, die Kritik die es dort gab, war alles andere als konstruktiv, zuminest hab ich es so empfunden und es war, obwohl ich dort nette Frauen kennenlernte, auch ein bi\u00dfchen nach DDR-KP ausgerichtet.<\/p>\n<p>Den Arbeitskreis gab es auch nicht sehr lang, nur bis 1984 glaube ich, mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/17\/veza-canetti-lebt\/\">Valerie Szabo<\/a>, der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/09\/18\/noch-farb-ich-meine-haare-rot\/\">Elfriede Haslehner,<\/a> der Hilde Langtthaler und auch mit anderen Frauen habe ich mich noch lange lange getroffen und treffe sie, wie erst letzten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/01\/ins-neue-jahr-mit-hilde-schmoelzer\/\">Silvester<\/a> zum Teil immer noch und dazwischen habe ich geschrieben und geschrieben. In dieser Zeit meine gelungenen und auch nicht so gelungenen Texte an Literaturzeitschriften und Verlage ausgeschickt, nach meiner Sichtweise nicht sehr viel Gl\u00fcck gehabt, obwohl ich gleich beim zweiten Anlauf in die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/22\/gav-versammlungen\/\">GAV <\/a>aufgenommen wurde und dann auch einen Text, meine &#8220;U-Bahngeschichten&#8221; im &#8220;Wespennest&#8221; hatte und dachte, jetzt geht es los.<\/p>\n<p>Es ist aber nicht losgegangen oder doch vielleicht, denn mit den &#8220;Hierarchien&#8221; habe ich ja, weil ich ja auch immer Texte in der &#8220;Wortbr\u00fccke&#8221; hatte, einen Kleinstkleinstverlag gefunden, aber die gab es dann auch nicht mehr lange und ab 2000 habe ich beim &#8220;Luitpold Stern Preis&#8221; \u00f6fter gewonnen, ein Preis so zwischen Amatuer und Profischreiber w\u00fcrde ich sagen, war dann eine Zeitlang in der Schreibwerkstatt der Evelyne Haas, die ich sehr konstruktiv fand, gerade weil da nicht kritisiert und zerpfl\u00fcckt wurde.<\/p>\n<p>Es sind einige Texte in diesem Rahmen entstanden, die zum Teil im <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\">&#8220;Best off-Geschichtenband&#8221;<\/a> enthalten sind.<\/p>\n<p>2000 kam dann der Alfred auf die Ideee mit dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/17\/selber-publizieren\/\">Selbermachen,<\/a> die &#8220;Wiener Verh\u00e4ltnisse&#8221; entstanden. Ich habe noch eine Zeitlang trotzdem an Verlage geschickt, aber kein Gl\u00fcck gehabt, so da\u00df ich um 2004 damit aufh\u00f6rte und inzwischen eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">Pionierin des Selbermachens<\/a> mit bis dato <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/25\/das-einundvierzigste-selbstgemachte-buch\/\">einundvierzig selbstgemachten B\u00fcchern<\/a> bin, wow, inzwischen entstehen ungef\u00e4hr drei im Jahr, im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/12\/31\/zurueckgeschaut\/\">letzten waren es f\u00fcnf <\/a>und ich schreibe auch so viele, wie am Flie\u00dfband k\u00f6nnte man wieder selbstkritisch sagen, bei den sogenannten Profis, zwischen oder neben denen ich ja zu stehen scheinen, gilt das als Out, die Selfpublisher sind da anders und da kann ich auch gleich schreiben, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/09\/quantitaetskriterien\/\">Jaqueline Vellguth ist ihr zw\u00f6lf B\u00fccher im Jahr Projekt, das sie sich f\u00fcr 2016 vornahm gelungen<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schriftsteller-werden.de\/blogintern\/von-worten-beruehrt\/\">Gratulation,<\/a> f\u00fcr mich w\u00e4re das nichts, weil ich in diesem Tempo wohl nicht Qualit\u00e4t schreiben k\u00f6nnte. Ich kann es bei zwei oder drei B\u00fccher im Jahr, brauche ungef\u00e4hr sechs Wochen f\u00fcr den Rohtext und korrigiere dann ein paar Monate und solange dauert es dann noch, bis der Alfi das Buch fertig hat, damit es an Digitaldruck.at gehen kann.<\/p>\n<p>So habe ich mich also langsam langsam und mehr schlecht, als recht gegen meine Hemmung angeschrieben, obwohl das habe ich ja schon geschrieben, ich bei meinen B\u00fcchern immer wieder die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/09\/buecher-lesen\/\">Erfahrung mache<\/a>, so schlecht sind sie nicht, aber die &#8220;Hierarchien&#8221;, die sogar bis zum &#8220;Falter&#8221; kamen, sind durchaus <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/09\/buecher-lesen\/\">schlecht besprochen<\/a> worden und mit dem Selbstgemachten hat man auch nicht viele Rezensionen. Aber das Literaurgefl\u00fcster auf dessen Idee ich ja im Sommer 2008 kam, als ich schon ein paar Blogs verfolgte, hat mir da sehr geholfen und die Idee \u00fcber mein Schreiben zu schreiben ist ja auch bald gekommen.<\/p>\n<p>2008 hab ich die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\">&#8220;Radiosonate&#8221; <\/a>geschrieben und um den Jahreswechsel 2009 <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_haus.html\">&#8220;Das Haus&#8221;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.haus.ep.html\">die Geschichte von hundert Jahre Steinhof,<\/a> an<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.haus.ep.html\"> Hand einer Psychiaterinnengeneration<\/a>, es die dann die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_mimi.html\">&#8220;Mimi&#8221;<\/a> gefolgt, wo es um das Down Syndrom geht, da war ich ja schon in der<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/10\/der-zehnte-ohrenschmaus\/\"> &#8220;Ohrenschmaus Jury&#8221;<\/a>, mein erster <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_heimsuchung.html\">&#8220;Nanowrimo&#8221;<\/a> wo ich \u00fcber das Bloggen und den Literaturbetrieb schrieb und und&#8230;.<\/p>\n<p>Ja, ich wollte von den Ideen schreiben und wie man zu seinen Romanen kommt, da es im Netz f\u00fcr die sogenannten Hobbyschreiber und Selfpublischer ja inzwischen sehr viel Hilfreiches gibt, bin ich auf die sogenannte &#8220;Schneeflockenmethode&#8221; gesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Ich glaube Jaqueline Vellguth hat sie vorgestellt und ich habe sie auch bei der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_wiedergeborene.html\">&#8220;Wiedergeborenen&#8221; <\/a>ausprobiert. Aber da war ich schon in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/12\/31\/qualereien\/\">Krise<\/a>, denn vorher habe ich ja <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_absturzgefahr.html\">&#8220;Absturzgefahr&#8221;<\/a> geschrieben und<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_zwillingswelten.html\"> &#8220;Zwillingswelten&#8221;<\/a> und hatte da auch meine zweite Kritikerin, Yu Sophie, mit der ich mich einemal bei der ersten<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/29\/lesarten-der-sprachkust-studentenlesung\/#comments\"> Studentenlesung <\/a>im Literaturhaus getroffen habe und die mich dann auch ziemlich auflaufen lie\u00dft und beispielsweise an der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/26\/vorschau-auf-zwillingswelten\/#comments\">&#8220;Mimi&#8221;<\/a> die sie rezensieren wollte, hasche Kritik \u00fcbte, die ich nicht f\u00fcr konstrutktiv halte, ich bin\u00a0 bein den &#8220;Zwillingswelten&#8221; auch irgendwie angestanden, habe das<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/09\/katharinas-reise\/#comments\"> gebloggt <\/a>und dann auch eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/11\/neuigkeiten-und-schreibkritik\/\">harsche Kritik<\/a> von einer Lesernin bekommen, die so unter der G\u00fcrtellinie war, da\u00df sie es nur in die Spamkiste schaffte, ich habe sie mir aber trotzdem zu Herzen genommen und seither meine Schreibprozesse bei den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/26\/vorschau-auf-zwillingswelten\/\">Vorschauen verlinkt,<\/a> so da\u00df man den Proze\u00df nachlesen und daher besser nachvollziehen kann.<\/p>\n<p>Denn es ist ja eigentlich gar nicht so leicht \u00fcber das Work in Progress zu schreiben, ich habe zwar keine Angst, da\u00df mir da einer etwas stehelen kann, denn wenn es fertig ist, wird das Buch ja auch ver\u00f6ffentlicht. Seit ich es selber mache, ja jedes, aber wie beschreibe ich das? Eigentlich kann ich ja nur die Idee aufz\u00e4hlen von der ich ausgehe, dann die Personen aufz\u00e4hlen und danach den Handlungsproze\u00df beschreiben: Ich habe beim jetztigen drei Personenstr\u00e4nge, und gestern die Therese Schwarzenberg nach Graz fahren lassen, jetzt kommt eine Fabi-Sophie Szene und dann fragt die Dorothea, die Karoline nach der Therese und die l\u00e4dt sie ins Cafe oben zum Fr\u00fchst\u00fcck ein, so etwa.<\/p>\n<p>Etwas verstanden? Vor allem wenn man nur kurz in den Blog hineinschaut und kein regelm\u00e4\u00dfiger Leser ist, wird das wohl schwer geschehen, deshalb verlinke ich bei den Vorschauen, damit man es ein bi\u00dfchen leichter hat, wenn das Buch dann da ist, gibts auf der Website ein Probekapitel und man kann es nat\u00fcrlich auch kaufen, bestellen, rezensieren, gewinnen, etcetera.<\/p>\n<p>Das finde ich eigentlich interessant, die Schreibprozesse \u00f6ffentlich zu dokumentieren, f\u00fcr mich ist es hilfreich und es ist auch das, was ich 1973 oder auch 1980 gern gelesen h\u00e4tte, als ich mich mit meinen Schreibanf\u00e4ngen qu\u00e4lte, aber damals gab es das noch nicht.<\/p>\n<p>Jetzt gibt es sehr viel, das internet ist sehr voll davon und die Leute haben warhscheinlich keine Zeit und keine Lust bei mir einer nicht so erfolgreichen literarischen Frau zu lesen und so ziehe ich nur ein paar nicht sehr konstruktuve Kritiker an, die ihren Spa\u00df daran haben in die Wunden zu stechen, aber trotzdem, ich glaube, ich habe auch von ihnen gelernt und ich glaube es ist auch sehr hilfreich sein Schreiben \u00f6ffentlich zu dokumentieren, mir hilft es jedenfalls sehr viel.<\/p>\n<p>Aber ich wollte von der &#8220;Schneeflockenmethode&#8221; und von der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/04\/29\/salzburg-lesung\/\">&#8220;Widergeborenen<\/a>&#8221; schreiben, das ist ja die Geschichte von der Thersia Brunner, die auf einer Demo einen d\u00fcrkischen Studetnten trifft, eine Mutter hat, die ungarische Fl\u00fcchtlinge versteckte und eine Gro\u00dfmutter, die das bei einer j\u00fcdischen Freundin tat.<\/p>\n<p>Da hatte ich wahrscheinlich auch eine Idee, ich glaube, sogar vierzig Seiten, die ich schnell\u00a0 dahingeschrieben habe, und dann nicht mehr weiterwu\u00dfte. Ich habe dar\u00fcber gebloggt, die &#8220;Schneeflockenmethode&#8221; ausprobiert, bin damit auch nicht weitergekommen, die vierzig Seiten dann nicht, wie ich eigentlich wollte, weggeschmissen, denn irgendwie ist es dann wieder gekommen.<\/p>\n<p>Ich hatte danach aber die Idee aus meinen bisherigen Blogartikeln oder aus den literarischsten das &#8220;<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_literaturgefluester.html\">Literaturgefl\u00fcster-Textebuch&#8221;<\/a> zu machen und das war so zwischen 2013 und 2013 und dann ist es auch wieder mit dem &#8220;Nanowriomo&#8221; weitergegangen und und&#8230;<\/p>\n<p>Aber irgendwie stimmt es nat\u00fcrlich schon, da\u00df ich vielleicht zu schnel und zu fl\u00fcchtig schreibe, zu schnell fertig bin, die Themen nur anrei\u00dfe, sie unfertig stehen lasse, mich dann wiederhole und so habe ich, wenn ich eine Idee habe, jetzt auch oft auch schon die, da\u00df ich das ja schon in dem oder in dem Buch geschrieben habe.<\/p>\n<p>So gibts ja schon einige depressive Frauen bei mir und die Idee \u00fcber B\u00fccher zu schreiben habe ich auch schon \u00f6fters, aber irgendwie komme ich\u00a0 auch nicht so recht weiter damit.<\/p>\n<p>Da bin ich wohl zu schnell und zu fl\u00fcchtig und statt es richtig auszuarbeiten fange ich im n\u00e4chsten Buch wieder damit an.<\/p>\n<p>Ich habe einen <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.dreizehn.kk.html\">sehr lieben Kritiker,<\/a> einen ganz sanften,der mich auch bei <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_paulundpaula.html\">&#8220;Paul und Paula&#8221;<\/a> beraten hat, der mir das sehr lieb und vorsichtig durch die Blume sagt und dann auch noch f\u00fcnfmal nachfragt, ob er mich jetzt nicht kr\u00e4nkt damit, und ich sage, nein, denn ich wei\u00df ja, da\u00df es stimmt, kann aber irgendwie nicht anders und so sind dann noch ein paar B\u00fccher \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sterben.html\">das<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_vater.html\">Sterben<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_vergessen.html\">entstanden<\/a> und dann, weil ich schon wirklich nichts mehr Neues wu\u00dfte, das Sommerbuch und der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sommer.html\">Adventkalender<\/a> und aus der Idee \u00fcber eine depressive Frau zu schreiben, die ihre B\u00fccher auflesen will, ist sowohl die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_selma.html\">&#8220;Pensionsschockdepression&#8221; <\/a>geworden, als auch der erste Teil der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/16\/ein-abend-zum-thema-flucht-und-migration\/\">Fl\u00fcchtlingstrilogie<\/a> und wenn jetzt jemand genauer wissen will wie das jetzt ist mit meinen Ideenfragmenten, die dann irgenwann doch zu einem ver\u00f6ffentlichten Buch werden, kann das in der &#8220;Nika, Weihnachtsfrau&#8221; sehr gut nachlesen.<\/p>\n<p>Denn da hatte ich ja schon ganz lang, die Idee \u00fcber eine Studentin, die erste Idee war glaube ich, ein Ausl\u00e4nder, ein Pole oder Tscheche, der im Dezember als\u00a0 Weihnachtsmann verkleidet vor dem Kaufhaus Gerngro\u00df steht, dann habe ich in den <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_dreizehn.html\">&#8220;Dreizehn Kapitel&#8221;<\/a>, das ist die Ideen aus dreizehn Kapiteln einen Roman zu machen, in dem man einfach von einer Person zur n\u00e4chsten geht, bis man am Schlu\u00df wieder bei der erwten is, und da ist mir auch etwas Prominentes passiert, denn ein Kaptiel ist ja die Biografie des Sinologen Ernst Schwarz, da habe ich auch bei einem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/31\/zeitgeschichte-am-volksstimmefest\/\">Volksstimmefest <\/a>gelesen und ist auch in der entsprechenden Anthologie abgedruckt, ein weiteres ist der Nika, Weihnachtsfrau gewidmet und das, wo die Lehrerin Uschi Bischof in thereran auf einem Campingplatz steht und sich \u00fcber ihr verrutschendes Kopftuch \u00e4rgert, habe ich bei den letzten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/12\/02\/drittes-kapitel-in-der-alten-schmiede-2\/\">Textvorstellungen<\/a>, zu denen ich eingeladen wurde gelesen.<\/p>\n<p>Also die Nika ist ein Kapitel bei den dreizehn, im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/23\/bucheradventkalender\/\">daraufolgenden<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/13\/nika-weihnachtsfrau\/\">Dezember<\/a> f\u00fcllte sie einige Blogartikeln und dann habe ich sie im November 2015 w\u00e4hrend meines <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/21\/der-advent-war-im-november\/\">letzten Nanowrimo <\/a>an dem ich teilnahm geschrieben, im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/17\/nika-im-readingroom\/\">Readingroom zwei Adventkalenderfester<\/a> vorgestellt und da hatte ich auch schon die Idee einen Blogroman daraus zu machen, also nach und nach im Dezember immer ein Fenster in den Blog zu stellen, bis dann einmal der ganze Roman im Netz erh\u00e4ltlich ist.<\/p>\n<p>Wenn es also einer oder eine genau wissen will, dann kann er zu der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/05\/vorschau-auf-nika-weihnachtsfrau-oder-ein-dezember\/\">Vorschau <\/a>gehen, die Schreibberichte die dort verlinkt sind, nachlesen und sich dann die bis jetzt vorhandenen Kapiteln, die da sind <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\">1<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/05\/samstag-5-dezember\/\">5<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/19\/vierter-adventsamstag\/\">19<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/25\/christtag\/\">25<\/a> 29 und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/12\/30\/weiter-mit-dem-blogroman\/\">30<\/a> und die Ideenfragmente mit den Ganzen vergleichen.<\/p>\n<p>Es geht so einen Roman zu schreiben, habe ich ja schon <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/07\/listenreihen-oder-zuviel-der-ehre\/\">einundvierzig Indie B\u00fccher<\/a> und wei\u00df nat\u00fcrlich, da\u00df man einen Anfang, eine Mitte, einen Schlu\u00df und auch eine Handlung brauch und wieder von Jaqueline Vellguth, deren Blog Schriftstellerwerden.de, ja auch sehr hilfreich ist, habe ich mir einmal Charakterb\u00f6gen hinuntergeladen und die f\u00fclle ich auch meistens vorher aus.<\/p>\n<p>Aber dann hantle ich mich meistens von Szene zu Szene, die ich mir auch immer getreulich in meinen Notiuzb\u00fcchern notiere, dar\u00fcber schreibe ich auch, und wenn man das mitverfolgt, wird man vielleicht nicht sehr viel haben, denn es ist ja ein Ger\u00fcst, aber vielleicht doch sehr interessant.<\/p>\n<p>Die &#8220;Schneeflockenplaner&#8221;, um das vielleicht auch kurz zu beschreiben, schreiben zuerst einen Satz \u00fcber ihre Geschichte, ich will \u00fcber eine Frau, die in einer Bibliothek wohnt schreiben, beispielsweise,\u00a0 dann mehr und mehr und am Ende haben sie Szene f\u00fcr Szene konzipiert, bis sie sich hinsetzen und das Ganze in einem Flu\u00df hinunterzuschreiben.<\/p>\n<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nicht vielleicht eine gute Methode f\u00fcr die Gebrauchsschreiber ist, f\u00fcr die vielleicht, die mit vier oder f\u00fcnf Pseudonymen bis an die zw\u00f6lf B\u00fccher und vielleicht drei oder vier noch gleiczeitig schreiben.<\/p>\n<p>Mir w\u00e4re das wahrscheinlich zu langweilig, denn wenn man mit einer vagen Idee anf\u00e4ngt, kann man das Ganze sich\u00a0 entwickeln sehen, kann abwandeln, ver\u00e4ndern und oft machen ja die Figuren, wie ich schon manche Autoren sagen h\u00f6rte, mit einem was sie wollen und das finde ich, sollen sie auch, das ist ja sehr spannend und ich denke, mir inzwischen jedesmal oder sehr oft, wenn ich in der Korrekturphase bin und ich noch keinen Einfall f\u00fcr das n\u00e4chste Buch habe, da\u00df ich dann eine Weile nichts schreiben werde. Ich glaube das kann ich gar nicht und irgendwann kommt eine Idee, die mehr oder weniger konkret ist und an der ich mich vorw\u00e4rts hantle und \u00fcber die\u00a0 oder auch ihr mi\u00dflingen und nicht weitkommen, ich im Blog dann auch entsprechend jammere.<\/p>\n<p>Wenn ich das \u00f6ffentlich mache, setze ich mich auch der Gefahr aus, von einem harschen Kritiker zu h\u00f6ren &#8220;Sie haben nichts verstanden, Sie k\u00f6nnen nicht schreiben, besuchen Sie doch ein Schreibseminar!&#8221;<\/p>\n<p>Nun ich tue es, so gut, wie ich es kann, lade den, den es interessiert zum Verfolgen meiner Schreibprozesse nach dem Motto &#8220;try and error&#8221; ein und dem, dem es zu trival ist, der soll es lassen und so hantle ich mich also derzeit durch mein Bibliotheksgespenst und stimmt, Herr Lucas, sehr konkret ist es noch nicht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!<\/p>\n<p>In diesem Sinne w\u00fcnsche ich mir alles Gute, freue mich \u00fcber konstruktive Kommentare und Ermunterungen und habe derzeit neunundzwanzig Seiten, zehn Szenen und 19327 Worte. Das Wortesz\u00e4hlen kommt vom &#8220;Nanowrimo&#8221;, wirkt vielleicht ein wenig zwanghaft, ist aber auch sehr hilfreich. Ideen f\u00fcr drei weitere Szenen stehen schon in meinem kleinen chinesischen Notizbuch, das ich mir am Heiligenabend in dem &#8220;Ein Euro Shop&#8221; am Rathausplatz von St. P\u00f6lten kaufte und dann kann ich wieder von vorne anfangen, wieder zum Rechercihieren in der Stadt, beziehunsweise in der Hauptb\u00fccherei herumlaufen, wieder konzipieren, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/09\/21\/plotting-day\/\">plotten<\/a>, meine eigenen B\u00fccher lesen, etcetera, um das Ganze ganz langsam entstehen und kommen zu lassen und wem es interessiert dabei zu sein und den Schreibprozess mitzuverfolgen, den lade ich dazu sehr herzlich ein.<\/p>\n<p>Und um die Promotion abzurunden, hier noch ein paar Artikeln, wo man Informationen \u00fcber meine B\u00fccher finden kann, ohne die sich jetzt einzeln aus dem Literaturhaus, wo es einen Teil davon gibt oder der Nationalbibliothek herauszusuchen.<\/p>\n<p>Gibt es ja die Lieblingsb\u00fccher, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">Coverfragen<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/04\/romananfaenge\/\">Romananf\u00e4nge<\/a>, die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/08\/sechzig-minuten-aus-dreisig-buchern\/\"> Geburtstagslesung<\/a> und die im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/27\/selbstgemacht-dreisig-bucher-in-funfzehn-jahren\/\">&#8220;Werkl im Goethehof&#8221;<\/a>\u00a0 und nat\u00fcrlich das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/13\/dreisig-fragen-zu-dreisig-buchern\/\">Gewinnspiel <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/04\/die-auflosung\/\">zu drei\u00dfig B\u00fcchern<\/a>, da gibt es zwar nichts mehr zu gewinnen, aber doch ein paar Informationen zu meinem selbstgemachten Werk, das ja schon ein ziemlich umfangreiches ist, obwohl da noch die letzten fehlen und ich ja schon am dreiundvierzigsten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">Selbstgemachten <\/a>schreibe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Da\u00df mir bei meinen Romanideen nur ein paar Bruchst\u00fccke, ein paar wenige Szenen, aber kein gro\u00dfes Ganzes vorschwebt!&#8221;, hat mein mein Kritiker Uli geschrieben und hat in diesem Fall ganz recht. 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