{"id":49188,"date":"2017-01-10T00:00:46","date_gmt":"2017-01-09T23:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=49188"},"modified":"2017-01-10T00:00:46","modified_gmt":"2017-01-09T23:00:46","slug":"handlung-suchen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=49188","title":{"rendered":"Nach einer Handlung suchen"},"content":{"rendered":"<p>Da\u00df ich eigentlich keine Ahnung habe, wor\u00fcber ich schreiben will, hat mein <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/07\/gedanken-zur-romanentstehung\/\">kritischer Kritiker vorige Woche scharf erkannt.<\/a> Das hei\u00dft, da\u00df ich schreiben will, das wei\u00df ich, dann habe ich eine Idee und springe los. Schreibe eine Weile vor mich hin, schreibe mich in den Graben oder schreibe fertig und habe dann das Gef\u00fchl, da\u00df es das nicht ist, was ich wollte und noch nicht reicht, weil ja leider auf meine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/22\/vorschau-auf-nicht-beruehren-oder-notizen-zur-romanentstehung\/\">&#8220;Vorschauen&#8221;<\/a> und meine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/25\/das-einundvierzigste-selbstgemachte-buch\/\">&#8220;Buch-Pr\u00e4sentationen&#8221; mit dem Bild<\/a> kaum eine Reaktion kommt und die B\u00fccher, die ich herzeige, weil ich ja zwei immer in meiner Handtasche trage, finden auch kaum Beachtung, weil &#8220;Du hast ja schon soviel!&#8221;, &#8220;Das haben wir schon gesehen!&#8221;, h\u00f6re ich da und \u00f6fter auch, da\u00df man das Buch schon da oder dort stehen sehen oder eine Rezension gelesen h\u00e4tte, was eigentlich nicht stimmen kann, denn ich schicke ja inzwischen nur mehr sehr wenig aus. Eigentlich nur mehr in die Nationalbibliothek und in die &#8220;Alte Schmiecd&#8221;, wo die B\u00fccher aber dann nicht \u00f6ffentlich sind und eines lege ich seit kurzem mit einer Widmiung in den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/21\/bucherschrank-geschichten\/\">B\u00fccherschrank.<\/a><\/p>\n<p>Ich arbeite dann meistens gleich am N\u00e4chsten weiter, nehme mir daf\u00fcr viel vor, meistens mindestens ein Jahr daran zu arbeiten, weil ich ja irgenwie ein schlechtes Gewissen habe, da\u00df ich zu schnell und zu fl\u00fcchtig bin. Was aber nicht sehr gelingt und wenn ich dann zu <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/09\/buecher-lesen\/\">Recherchezwecken meine \u00e4lteren B\u00fccher lese<\/a>, bin ich manchmal erstaunt, wie gut das eigentlich bist, obwohl das keiner merkt und die Kritiken, die bisher kamen, eigentlich sehr negativ waren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/19\/schlecht-schreiben\/\">&#8220;Wow so was schlechters habe ich schon lange nicht gelesen!&#8221;<\/a>, das steht ja schon hier und stand einmal in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/02\/25\/bruno-weinhals-werk\/\">&#8220;Literatur aus \u00d6sterreich&#8221; bez\u00fcglich der &#8220;Hierarchien<\/a>&#8221;<\/p>\n<p>Das hei\u00dft ich habe schon ein paar Rezensionen, der liebe <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.sophie.ol.html\">Otto <\/a>hat mir ein paar wohlwollende geschrieben, der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.haus.hs.html\">Helmuth Sch\u00f6nauer <\/a>tut das auch gelegentlich, ebenfalls die <a href=\"http:\/\/www.gangan.com\/gangway\/books\/index.shtml\">Petra Ganglbauer im &#8220;Ganway-Magazin&#8221;<\/a> und manchmal bekomme ich auch positive Reaktionen von meinen Lesern.<\/p>\n<p>Trotzdem die gef\u00fchlte<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/26\/vorschau-auf-zwillingswelten\/#comments\"> negative Kritik bleibt <\/a>und das Gef\u00fchl nicht schreiben zu d\u00fcrfen oder\u00a0 zu k\u00f6nnen, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/06\/die-lizenz-zum-schreiben\/\">Lizens <\/a>dazu nicht haben,\u00a0 das nicht zu k\u00f6nnen, zu gehemmt zu sein.<\/p>\n<p>Das habe ich eigentlich noch immer, wenn ich mich \u00fcber etwas Neues setzte und das ist warhscheinlich auch der Grund, warum ich so schnell und wahrscheinlich auch so fl\u00fcchtig mit einer Idee nach vorne presche. Dann habe ich es hinter mir und ich habe fr\u00fcher sicher, als ich meine Sachen noch an Zeitschriften und Verlage schickte, sie unfertig ausgeschickt, eben weil ich es nicht besser konnte und froh war, da\u00df ich damit fertig bin.<\/p>\n<p>Aber ich habe nicht aufgeh\u00f6rt zu schreiben und tue das jetzt schon kontinuierlich<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\"> f\u00fcnfundvierzig Jahre oder noch l\u00e4nger,<\/a> denn eigentlich habe ich schon in der Volksschule gerne geschrieben und auch meiner Lehrerin das so gesagt und da sollte man ja besser werden. Zumindest sagt das der Hausverstand, \u00dcbung macht den Meister, wer wagt gewinnt, wo ein Wille ist, ist ein Weg und eigentlich habe ich schon viel geschrieben.<\/p>\n<p>Zuviel sagen meine Kritiker und das interessiert uns nicht, aber eigentlich m\u00fc\u00dfte das ja auch f\u00fcr mich gelten, da\u00df man durch kontinuierliche \u00dcbung besser wird.<\/p>\n<p>Das ist auch sicher so, obwohl das Feedback fehlt, denn die Leute interessieren sich wahrscheinlich eher weniger, als mehr f\u00fcr mein Schreiben. Sagen, das kennen wir schon und ich habe ja auch schon in meinem Blog sehr viel \u00fcber mein Schreiben geschrieben.<\/p>\n<p>Eigentlich tue ich das bei jedem Buch, weil ich meine Schreibprozesse reflektieren will und das finde ich auch f\u00fcr sehr hilfreich und ich wei\u00df auch ungef\u00e4hr, wo vielleicht die Anderungsschritte legen und, wie ich vielleicht weiterkomme.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/18\/kuess-mich-superstar\/\">Annika B\u00fchnemann<\/a> deren Blog &#8220;Vom schreiben leben&#8221;, bezieungsweise ihre Twitter Eintr\u00e4ge, ich derzeit ja gerne lese und die ich f\u00fcr sehr konstruktiv halte, gibt regelrechte Marketingkurse und hat auch mir einen solchen angeboten und ich habe auch zwei<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/17\/drei-dinge-aendern\/\"> diesbez\u00fcglich <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/10\/markenzeichen\/\">Artikel <\/a>schon geschrieben. Aber eigentlich geht es mir ja nicht, um die Vermarktung, sondern um das Besserwerden, um damit aufzufallen und vielleicht endlich auch einmal ein anerkennendes Feedback zu bekommen.<\/p>\n<p>&#8220;Aha, du schreibst, toll, zeig her, das ist interessant, das m\u00f6chte ich gerne lesen, was ist dein neues Buch?&#8221;<\/p>\n<p>Bei meinen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/06\/literarisches-geburtstagsfest-4\/\">Geburtstagsfesten<\/a> passiert mir das manchmal, da\u00df Leute sich mit meinen B\u00fccher eindecken und, als ich einmal beim <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/01\/zweite-margartner-kunst-und-kulturmesse\/\">&#8220;Fest f\u00fcr Kunst und Kultur&#8221; in Margarete<\/a>n gelesen habe, ist auch ein Mann zu mir gekommen, der B\u00fccher f\u00fcr seine demenzkranke Mutter, die er ihr vorlesen wollte, haben wollte. Ganz so schlimm ist es also nicht.<\/p>\n<p>Ich bin aber schon ein bi\u00dfchen kritisch und \u00fcberlege, wie ich es besser machen und wie ich meine Hemmung \u00fcberwinden kann. Aber die, das habe ich ja schon geschrieben, habe ich nicht mehr wirklich, seit ich so viel und regelm\u00e4\u00dfig schreibe.<\/p>\n<p>Da hat mir das Bloggen schon sehr geholfen, aber wenn ich mich dann mit meiner Idee: &#8220;Ich will \u00fcber eine Frau, die in einer Bibliothek wohnt und \u00fcber eine, die in einem Bus sitzt und zum Endbahnhof f\u00e4hrt, schreiben&#8221;, dasitze, kommt schnell die Hemmung und\u00a0 ich schreibe mich mit zwei drei S\u00e4tzen an den Rand.<\/p>\n<p>&#8220;Ich bin das &#8220;Bibliotheksgespenst!&#8221;, denkt Dorothea Werwerka!&#8221;, wei\u00df dann nicht mehr weiter und habe das Gef\u00fchl, das es mir schon wieder nicht gelungen ist, in die Tiefe zu kommen und das zu schreiben, was ich eigentlich wollte.<\/p>\n<p>Und so ist oder war es vor kurzem ganz ehrlich auch diesesmal.<\/p>\n<p>Vor drei Wochen bin ich mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/13\/ein-souvenier\/\">&#8220;Kroatiengeschichte&#8221;<\/a> fertig geworden, da hatte ich ja schon die vage Idee oder Ideen, dann drei oder vier Personen, die Dorothea Wewerka, die Therese Schwarzenberg, die Karoline Prohaska und Fabian Hirschmann, ja ich habe gerne <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/11\/aktueller-korrekturbericht\/#comments\">sch\u00f6ne und sprechende Namen<\/a>, einen Rainer M\u00fcller, gibt es aber auch und habe dann zu schreiben angefangen.<\/p>\n<p>Drei ungef\u00e4hre Handlungsstr\u00e4nge sind mir da auch vorgeschwebt. Die Dorothea ist wohnungslos oder schreibt dar\u00fcber, urspr\u00fcnglich dachte ich sie kommunziert mi den B\u00fcchern, aber, wie geht das wirklich? Die Therese Schwarzenberg sitzt im Bus und ist inzwischen in Belgrad angekommen und von dort wieder nach Graz zur\u00fcckgefahren, weil die Ivanka Gordelevic, die sie besuchen wollte, dort eine Performance macht und der Identit\u00e4re Jusstudent Fabian Hirschamnn bereitet ein Referat \u00fcber Prinz Eugen vor und trifft in der Hauptb\u00fccherei Karolines Schwester Sophie, die Medizinstudentin, die auch eine syrische Fl\u00fcchtlingsfamilie betreut und, die ihn auf ein Bier ins Cafe Oben einl\u00e4dt.<\/p>\n<p>Siebzehn Szenen, achtundvierzig Seiten und 22 762 Worte, also fast ein halber &#8220;Nanowrimo&#8221;, f\u00fcr den ich ungef\u00e4hr drei Wochen brauchte, habe ich inzwischen und die Idee, weil ich ja nicht wirklich die Handlung mit Beginn, Mitte Schlu\u00df und den entsprechendenen Spannungsb\u00f6gen, zu denen die Schreibratgeber immer raten, habe, sondern das Gef\u00fchl mich ganz flasch und oberfl\u00e4chlig von Szene zu Szene zu hanteln, drei kurze oder auch l\u00e4ngere Geschichten zu schreiben, eine \u00fcber Dorothea, eine \u00fcber Therese, eine \u00fcber Fabian und Soiphie und die dann inneinander zu verweben.<\/p>\n<p>Das finde ich dann jeweils auch sehr gut, habe aber noch nicht begonnen, sondern hantle mich weiter und wenn ich erst mit der Rohfassung fertig bin, ver\u00e4ndere ich dann meistens auch nicht mehr soviel, obwohl ich dann noch ein paar Monate daran korrigiere, tut mir leid, wenn das das Unprofessionelle an mir ist oder man es daf\u00fcr halten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ich schummele mich an der Handlung also meistens ein wenig vorbei, obwohl ich ja schon \u00fcber<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\"> vierzig B\u00fccher <\/a>habe, in denen ja auch etwas passiert. Ganz fr\u00fcher hat man mir gesagt, in meinen Geschichten passiert ja nichts.<\/p>\n<p>Das gilt, glaube ich, jetzt nicht mehr und einen ungef\u00e4hren Handlungsplan worauf das Ganze hinauslaufen k\u00f6nnte, habe ich auch schon, obwohl ich, wie meistens nicht so genau wei\u00df, ob ich jetzt am Anfang, in der Mitte oder schon gegen Ende bin. Das hei\u00dft, so ganz am Anfang werde ich nicht sein, denn meine Geschichten werden immer k\u00fcrzer und, da\u00df sich die Sophie und der Fabi bei der Angelobung von van Bellen auf einer Demo wieder sehen k\u00f6nnten, wei\u00df ich schon und die Therese wird mit der Jovanka zu der Performance in die Galerie Sonnenschein gehen. Aber die wird durch eine Demo gest\u00f6rt, die Jovanka wird verletzt, mu\u00df in ein Krankenhaus, um sich verarzten zu lassen und die Therese reist wieder ab und f\u00e4hrt vielleicht mit einem Bus nach Linz, um dort in eine Ausstellung ins Lenthos zu gehen, von der sie in der Galerie h\u00f6rte oder ein diesbez\u00fcgliches Flugblatt fand. Vielleicht kommt sie dann noch nach Salzburg, Berlin, etcetera, bevor sie am Donnerstag, den 20. Dezember zur\u00fcckkommt, weil sie ja einen Termin mit ihrem AMS Betreuer Harald Fiedler hat.<\/p>\n<p>Der Psychiater<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_bank.html\"> Theo Hardenberg<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_beruehrungen.html\">kommt auch wieder vor <\/a>und dann gibt es noch die Dorothea von der ich ja geschrieben habe, da\u00df sie vielleicht gar nicht wohnungslos ist, sondern m\u00f6glicherweise von der Karo nur in die Hauptb\u00fccherei eingeschleuest wurde, um dar\u00fcber zu schreiben.<\/p>\n<p>Ob es das werden wird, wei\u00df ich gerade wieder nicht. Denn sie hat ja das ausrangierte Buch &#8220;Die Viertagebuch&#8221; in ihrem \u00dcbernachtungszimmer gefunden. Wie ist das nur dahin gekommen?<\/p>\n<p>Ach ja, damals habe ich ja noch herumgeschickt und es gab\u00a0 auch eine Donnerstagsdemonstrationteilnehmerin, die mir gleich einen ganzen Haufen abgekauft hat.<\/p>\n<p>Von dort hat sie sich die Identit\u00e4t der Felizitas Fee ausgeborgt, das mu\u00df ich noch in meinem bisherigen Konzept \u00e4ndern und das jetzt \u00fcberhaupt noch einmal von vorne durchkorrigieren, damit es wieder stimmig wird.<\/p>\n<p>Weil sich ja w\u00e4hrend des Schreiben immer einiges ver\u00e4ndert, so da\u00df ich auch beim &#8220;Nanowrimo&#8221; immer zwischendurch durchkorrigiert habe und etwas anderes f\u00fcr mich nicht f\u00fcr sehr sinnvoll halte.<\/p>\n<p>Die Dorothea schreibt aber jetzt schon an einer Studie \u00fcber Migration und Obdachlosigkeit, so hat sie es zumindestens der Karo erz\u00e4hlt, die sie ja ins Cafe Oben zu Kaffee\u00a0 und Kipferl eingeladen hat. Also ganz spannend und irgendwie ganz langsam und ganz vorsichtig wird es mir vielleicht auch gelingen, mir Zeit zu lassen und mir nicht nur vorzusagen, sondern mich auch daran zu halten und es zu glauben, da\u00df man ja einen Roman nicht in sechs Wochen schreiben mu\u00df.<\/p>\n<p>Die sogenannten Profischreiber, die mit den Publikumsverlagen &#8220;Fischer&#8221;, &#8220;Suhrkamp&#8221;, &#8220;Kiwi&#8221; etcetera, sitzen ja auf den Messen immer auf den blauen Sofen,\u00a0 bei &#8220;3 sat&#8221; oder sonstwo und sagen stolz, sie haben zwei, drei,\u00a0 f\u00fcnf\u00a0 oder gar zehnJahre f\u00fcr den Roman gebraucht.<\/p>\n<p>Von den Verlagen h\u00f6rt man dann immer, du mu\u00dft jedes zweite Jahr eines auf den Markt hauen, denn sonst bist du weg, und das, was da ja jetzt auf der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/23\/ueberraschende-longlisttitel\/\">deutschen<\/a> oder <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/09\/06\/die-oesterreichische-debut-und-buchpreislonglist\/\">\u00f6sterreichischen Buchpreisliste<\/a> stand, liegt morgen in der W\u00fchlkiste und kein Mensch interessiert sich daf\u00fcr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/31\/am-rand\/\"> &#8220;Am Rand&#8221;<\/a> habe ich schon vor Weihnachten im offenen B\u00fccherschrank gefunden und Jonathan Franzens &#8220;Unschuld&#8221; lag dort auch im vorigen J\u00e4nner, als ich mich auf meine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/21\/romanerweiterungsrecherche-dichtfestschnuppern-und-familienessen\/\">Recherchetour <\/a>aufmachte, wie schade, da\u00df ich mir das Buch vom Karl zum Geburtstag gew\u00fcnscht habe. Gelesen habe ich es aber ohnehin noch nicht.<\/p>\n<p>Die Selfpublisher haben aber den Spie\u00df umgedreht und werfen alle paar Wochen ein Buch auf den Markt, also eigentlich das, was ich mache, auch wenn ich nicht bei &#8220;Amahon&#8221; ver\u00f6ffentliche und J<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/09\/quantitaetskriterien\/\">acqeline Vellguth wollte im Vorjahr ber\u00fchmt werden, in dem sie zw\u00f6f B\u00fccher im Jahr schrieb und hat das auch geschafft.<\/a><\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte das nicht, auch wenn ich nicht berufst\u00e4tig w\u00e4re und so viel lesen und zu soviel Veranstaltungen gehen w\u00fcrde, aber das kann mir helfen zu meinen drei j\u00e4hrlichen oder <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sommer.html\">den<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_selma.html\">f\u00fcnf <\/a>zu stehen, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/12\/31\/zurueckgeschaut\/\">voriges Jahr erschienen ist.<\/a><\/p>\n<p>Ja nat\u00fcrlich, es ist so wie es ist, das hat schon<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/24\/erich-fried-special\/\"> Erich Fried \u00fcber die Liebe geschrieben<\/a>, ich bin so schnell oder so langsam, so gut oder so schlecht, wie ich es eben kann und auch das \u00f6ffentliche Bloggen ist kein Weg auf sich aufmerksam zu machen, weil die Leute ja wahrscheinlich mehr das eigene Schreiben, als das erfolglose, der anderen interessiert.<\/p>\n<p>Auch das ist, wie es ist und ich finde es interessant \u00fcber meine Schreibprozesse zu schreiben, das hilft mir auch weiter, mir mehr Zeit zu lassen und die Handlung vielleicht wirklich langsam langsam kommen zu lassen und drei oder auch vier oder zehnmal umhzuschreiben, bis es wirklich passt.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re sch\u00f6n, weil ja auch f\u00fcr mich gelten m\u00fc\u00dfte, da\u00df man durchs Schreiben besser wird, mit jedem Buch ein St\u00fcckchen, auch wenn, ich ganhz erlich bei meinen B\u00fcchern diese Fortschritte nicht so sehe und vielleicht auch die Gefahr ein wenig ausgeschrieben zu sein, nicht ganz so unrealistisch ist.<\/p>\n<p>Aber das geht auch anderen so, das sagt man auch <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/03\/27\/ein-liebender-mann\/\">Martin Walser <\/a>und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/02\/mein-mann-der-kommunist\/\">Philiph Roth <\/a>oder <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/13\/in-einer-person\/\">John Irving<\/a> nach und komplizierter, als ich sind sicher James Yoce und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/05\/zur-entstehung-des-uberbuchs\/\">Arno Schmidt<\/a>.<\/p>\n<p>Ich bin eher realsitisch aber eigentlich ist es sicher interessant \u00fcber die politische Situation und \u00fcber eine wohnungslose und eine depressive Frau zu schreiben, auch wenn ich das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/05\/zur-entstehung-des-uberbuchs\/\">schon<\/a><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\"> getan<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_begrenzte_frau.html\">habe<\/a>.<\/p>\n<p>Neue Aspekte gibt es sicher und sei es auch nur, da\u00df sich die Dorothea auf die &#8220;Viertagebuchfrau&#8221; bezieht und, da\u00df der neue Bundespr\u00e4sident am <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/22\/zur-bundespraesidentenwahl\/\">sechsundzwanzigsten J\u00e4nner <\/a>angelobt werden wird und die Sophie kann sich ja auch in den Fabi verlieben oder umgekehrt, aber, wie das genau werden wird, das wei\u00df ich nocht nicht. Das habe ich mir noch nicht ausgedacht, das braucht noch seine Zeit&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da\u00df ich eigentlich keine Ahnung habe, wor\u00fcber ich schreiben will, hat mein kritischer Kritiker vorige Woche scharf erkannt. Das hei\u00dft, da\u00df ich schreiben will, das wei\u00df ich, dann habe ich eine Idee und springe los. 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