{"id":49316,"date":"2017-01-11T22:25:35","date_gmt":"2017-01-11T21:25:35","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=49316"},"modified":"2017-01-11T22:25:35","modified_gmt":"2017-01-11T21:25:35","slug":"wieder-ins-musa-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=49316","title":{"rendered":"Wieder ins Musa"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr geht <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/09\/schattenstoerche-bei-den-wilden-worten\/\">weiter<\/a> mit der Vorstellung der Stadt Wien Stipendiaten von 2016 und diese sind wieder sehr experimentell. Das hei\u00dft, bei bei dem 1981 geborenen K\u00e4rntner, der auch Musiker ist, Norbert Kr\u00f6ll, Absolvent des Hochschullehrgangs f\u00fcr Sprachkunst wu\u00dfte ich das nicht so genau, denn der war mir bisher nicht bekannt.<\/p>\n<p>Sein Roman, der im Fr\u00fchjahr bei &#8220;L\u00f6cker&#8221; erscheinen wird &#8220;Sanfter Asphalt&#8221;, von Stra\u00dfenbildern begleitet, ist das aber, denn das gibt es eine Erz\u00e4hlstimme, die mit seinem K\u00f6rper spricht, das Z\u00e4hneputzen, die Funktion des Magens,\u00a0 wird besprochen, es geht es weiter \u00fcber das M\u00fcsliessen und dann kommt p\u00f6tzlich ein Spam, das sich, als Angebot eines Druckkostenverlages entpuppt.<\/p>\n<p>Der Protagonist, der Stadtflaneur, der durch Wien wandert, erlebt eine sterbende Katze im Hausflur und Gedanken \u00fcber die Homosexualit\u00e4t gibt es, glaube ich, auch.<\/p>\n<p>Sehr experimentell und plotlos k\u00f6nnte man sagen und dabei bin ich mit meinem kleinen in St. P\u00f6lten gekauften B\u00fcchlein dagesessen und habe mir meinen Plot, der den zweiten Teil <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/10\/handlung-suchen\/\">meines Romanes betrifft,<\/a> auffnotiert, denn Sieg, ich habe eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/07\/gedanken-zur-romanentstehung\/\">Handlung<\/a> und die ersten siebzehn Szenen, die ich mir bis Sonntag auffnotiert habe, jetzt zweimal durchkorrigiert, die drei Handlungsstr\u00e4nge, die ich bis jetzt habe, haben jetzt ein Ende.<\/p>\n<p>Bei Sophie und Fabi endet es bei der Angelobung des Bp. Da wird ein Stein auf Fabi geschmissen und Sophie zieht ihn weg ins Cafe Eiles. Die Therese ist inzwischen von Graz, wo die Performance auch durch eine Demonstration gest\u00f6rt wird, nach Linz, nach Salzburg und\u00a0 bis Berlin gekommen, wo sie in den Terrorangriff auf den Weihnachtsmarkt hineinkommt, bevor sie zur\u00fcck nach Wien und in die Sprechstunde ihres Psychiaters f\u00e4hrt und die Doro verbringt ein Wochenende in der Bibliothek, schreibt und liest da ihren Roman zu Ende, dann sperrt sie ab und geht aufs Dach fr\u00fcchst\u00fccken, wo sie dann der Karo sowohl das die &#8220;Viertagebuchfrau&#8221;, als auch den Schl\u00fc\u00dfel\u00a0 zu denm Abstellkammerl \u00fcbergibt und nach Hause duschen geht.<\/p>\n<p>Das habe ich mir neben Hermann Hendrich und der ganzen experimentellen Szene sitzend aufnotiert. Vor mir sa\u00df Lukas Cejek, Elisabeth Wandler-Deck war auch da und ein paar junge Leute, m\u00f6glicherweise Sprachkunststudenten.<\/p>\n<p>Julia Danielcyk interviewte dann wieder den jungen Stipendiaten, fragte, ob es ein Wien Roman sei und nur dort spielen k\u00f6nne und vorhat sie der Technik gedankt, denn wo elffriede.auffzeichnensysteme vorkommt, wird es kompliziert.<\/p>\n<p>Da war ich schon bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/16\/elffriede-aufzeichnungssystem\/\">zwei <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/29\/wenig-bis-nichts\/\">Performances<\/a> im Literaturhaus, deshalb war wahrscheinlich auch Barbara Zwiefelhofer da.<\/p>\n<p>Das Licht wurde gel\u00f6scht, jemand legte sich auf den Boden und die Performancerin trat mit zwei Stirnlampen auf, las ihren Text, &#8220;Nachrichten vor dem Ton&#8221;, der, w\u00fcrde ich mal flapsen aus einer Reihe von Sprichw\u00f6rtern und Alltagswendungen bestand, von einer Rolle, hatte auch ein Diktierger\u00e4t in der Hand und w\u00e4hrend Julia Danielcyk, die Stipediatin interviewte, lag der Kollege, was wahrscheinlich auch ein wenig irritierte noch immer da.<\/p>\n<p>Interessant, interessant und mir stellte sich wieder mal die Frage, wer das ganze Experimentelle, Ralph Klever war da und verkaufte elffriede.aufzeichnungssystemes Werk, wirklich liest und behaupte, au\u00dfer den Jurymitgleider wahrscheinlich nicht sehr viele Leute.<\/p>\n<p>Es waren auch die Stammbesucher, die sagen wir mal, wegen dem Wein und dem Brot kommen, heute eher nicht anwesend. Daf\u00fcr die experimentelle Szene Wiens oder ein Teil davon und ich habe in dieser Umgebung meinen sehr politischen und wohl auch linearen neuen Roman oder wahrscheinlich wird es wieder nur eine Erz\u00e4hlung konzipiert, sch\u00fcttele den Kopf bei all dem Experimentellen, gehe aber immer wieder getreulich hin und habe auch im Gespr\u00e4ch mit Wolfgang Helmhart behauptet, das ich mir jedesmal etwas davon mitnehme und auch das ist interessant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr geht weiter mit der Vorstellung der Stadt Wien Stipendiaten von 2016 und diese sind wieder sehr experimentell. 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