{"id":49372,"date":"2017-01-13T23:14:12","date_gmt":"2017-01-13T22:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=49372"},"modified":"2017-01-13T23:14:12","modified_gmt":"2017-01-13T22:14:12","slug":"das-unnoetige-ruestzeug-zukumft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=49372","title":{"rendered":"Das unn\u00f6tige R\u00fcstzeug, ZUKUMFT"},"content":{"rendered":"<p>Wiedermal\u00a0 Studentenlesung, seit 2011 gibt es die ja im Literaturhaus, nachdem im Herbst 2009 war das, glaube ich, der erste Hochschullehrgang des Instituts der Sprachkunst gegr\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/25\/priessnitz-preis-an-sandra-gugic\/\">Sandra Gugic<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=irmgard+fuchs\">Irmi Fuchs,<\/a> Rhea Krcmarova, etcetera, wurden aufgenommen, die Namen waren damals im Internet zu finden und standen auch im Literaturhausprogramm, bei der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/29\/lesarten-der-sprachkust-studentenlesung\/#comments\">Studentenlesung<\/a> und da habe ich auch meine Kritikerin Nummer zwei YuSophie kennengelernt, die meinen Artikel im ersten Kommentar sehr lobte, sich dann aber pl\u00f6tzlich durch irgendetwas provoziert gef\u00fchlt hat.<\/p>\n<p>Im Jahr darauf gab es noch<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/28\/studentenlesung-ii\/\"> eine Veranstaltung mit diesem Namen<\/a>, dazwischen gab es auch noch das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/22\/die-praxis-des-schreibens\/\">Symposium<\/a> und die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/16\/die-liebe-das-gluck-die-blodheit\/\">Lesart <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/05\/09\/die-enten-die-frauen-und-die-wahrheit\/\">der Sprachkunst<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/06\/22\/taschentricks\/\">danach <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/01\/20\/westhang-schattig-herb-im-abgang\/\">folgten<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/22\/p-margin-bottonm-nervenkostuem-schlange\/\">unz\u00e4hlige<\/a> Veranstaltungen, jeweils im J\u00e4nner oder Juni meistens, halt zu Semesterende, die dann aber schon andere Namen trugen und die heutige Veranstaltung k\u00f6nnte man irgendwie, als Studentenlesung III bezeichnenen, haben ja Studenten des Jahrgangs 2014\/2015 ihre Werke vorgestellt und neu dabei war, was ich sehr gut finde und unbedingt weiterzumachen rate, da\u00df einer der Lehrer, wenn ich es richtig verstanden habe, ein Jahrgangsbetreuer, die Veranstaltung moderierte, aber <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/27\/antworten-sie-mir\/\">Esther Dischereit<\/a> war wohl auch eine solche, die mit ihren Studenten eine Anthologie herausgegeben hat, aber dazu noch sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Jetzt trat erst Michael Hammerschmid, sehr bekannt durch seine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/29\/fremde-refrains-andere-lieder\/\">Lyrik Kurationen in der &#8220;Alten Schmiede&#8221;<\/a>, er betreut doch glaube ich auch inzwischen die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/19\/lyrische-texvorstellungen\/\">&#8220;Textvorstellungen&#8221; <\/a>und ist <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/10\/30\/reinhard-priessnitz-preis-2009\/\">&#8220;Priessnitzpreistr\u00e4ger von 2009<\/a>&#8220;, die Veranstaltung moderierte, das hei\u00dft, das Werk der Studenten, nicht so sehr ihren Lebenslauf, aber die Art ihres literarischen Schreibens, vorstellte, was mir sehr angenehm ist und ich mich noch mit Schrecken an die Studentenlesung II erinnere, wo die Leute auftraten und verga\u00dfen ihre Namen zu sagen.<\/p>\n<p>Sie haben wohl gedacht, das sei nicht n\u00f6tig, weil das Publikum ohnehin zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Spreachkunststudenten bestand, die sie ohnehin wissen, es ist aber eine \u00f6ffentliche Veranstaltung im Literaturhausprogramm angek\u00fcndigt, so da\u00df jeder hinkommen kann, auch wenn das inzwischen au\u00dfer mir nicht viele tun, was irgendwie sehr schade finde, denn es war eine sehr sch\u00f6ne Veranstaltung und einige der Namen kann man sich vielleicht auch merken oder wird sie noch sp\u00e4ter h\u00f6ren, wie ja einige von den Studenten sp\u00e4ter im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/11\/wieder-ins-musa-2\/\">MUSA<\/a> lesen, weil sie ein Stipendium gewonnen haben oder sogar in Klagenfurt lesen, wie das, glaube ich, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/03\/der-vierzigste-bachmannpreis\/\">Bastian Schneider <\/a>tat.<\/p>\n<p>Michael Hammerschmid hat mit den Studenten auch drei Hefte herausgegeben, die den sch\u00f6nen Titel &#8220;Sechzehn Stunden&#8221; tragen, wo die Studenten jeweils einen Text drinnen hatte, auf den der Moderator sich in seiner Ank\u00fcdigung dann bezog.<\/p>\n<p>Der Saal war sehr voll, weil es ja inzwischen mehrere Sprachkunslehrg\u00e4nge gibt und die Lesung wurde auf drei Bl\u00f6cke mit jeweils einer Pause, wo es etwas zum trinken gab, aufgeteilt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/01\/22\/wien-rhapsodie\/\">Ferdinand Schmatz<\/a>, der jetztige Leiter und Professor, war wie Robert Huez in seiner Eineitung betonte, auch anwesend, ich habe ihn aber nicht gesehen, nur seine Stimme geh\u00f6rt, weil er hinter mir gesessen ist.<\/p>\n<p>Das war in den letzten Jahren auch nicht mehr so, da\u00df die Vortragenden zu den Lesungen gekommen sind, da hatte ich eher den Eindruck als w\u00fcrden die Studenten die Veranstaltungen organisieren.<\/p>\n<p>Begonnen hat die 1995 in Hallein geborene\u00a0 Felicia Sch\u00e4tzer, die vier Kurzgeschichten \u00fcber Eltern, weil sie, wie sie betonte ihre Eltern sehr mag las, die alle irgendwie sehr m\u00e4rchenhaft waren und im Publikum sehr viel Gel\u00e4chter ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Dann folgte Christiane Heidrich mit sehr kurzen eindrucksvollen Textfragmenten.<\/p>\n<p>Die dritte Lesende war die 1995 geborene Marie Luise Lehner, deren erster Roman, wie Michael Hammerschmid einleitete, schon im Februar erscheint, sie hat auch einen zweiten namens &#8220;Zeichensprache&#8221; in dem es wie Michael Hammerschmid ebenfalls erw\u00e4hnte um die Liebe geht, daraus las sie ein St\u00fcck, ein sehr poetischer Text wo eine Frau durch Wien geht und\u00a0 ein du sucht, das sich ihr offenbar immer entzieht.<\/p>\n<p>Dann kam Robin Reithmayr mit einem spannenden Text namens &#8220;Willi&#8221;, der davon handelte, da\u00df der Protagonist einen Zoo besucht und dort den Elfanten Willi mit Bananen bewerfen, beziehungsweise mit Obst f\u00fcttern will.<\/p>\n<p>Nach der ersten Pause machte Gerd Sulzenbacher mit, glaube ich, Texten aus den &#8220;sechzehn Stunden&#8221;, w\u00e4hrend der 1992 in T\u00fcbingen Luca Mario Kieser unterst\u00fctzt von Nastasja\u00a0 Penzar das Ende eines Monologs vortrug, wo ein Schauspieler auf einer Treppe steht, nach einem Schl\u00fc\u00dfel sucht, aber auch das Haus des Nikolaus zu zeichnen versucht.<\/p>\n<p>Dann\u00a0 folgte Timo Brandt, den ich, glaube ich schon bei mehreren Sprachkunstveranstaltungen gesehen habe, der auch die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/01\/12\/jenny-released\/\">&#8220;Jenny&#8221; <\/a>herausgibt und laut Michael Hammerschmid auch schon in mehreren Literaturzeitschriften publizierte mit sehr starken Eindrucksvollen Gedichten.<\/p>\n<p>Nach der zweiten Pause las zuerst Anna-Sophie Fritz eine Mischung aus ihren im letzten Jahr entstandenen Werken, dann kam, die schon erw\u00e4hnte, in Berlin geborene Nastasja Penzar, die ebenfalls ein Kapitel\u00a0 aus einen Roman vortrug,\u00a0 der &#8220;Navidad&#8221; hei\u00dfen wird und ebenfalls sehr poetisch zu sein scheint.<\/p>\n<p>Der letzte war\u00a0 der 1986 in Tulln geborene Patrick Wolf, der, glaube ich, schon seit 2012 Sprachkunst studiert und daher im Literaturhausprogramm nicht enthalten war, den ich aber schon kannte, weil er \u00f6fter <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/16\/literaturfluchten\/\">Christl Fallenstein<\/a> zu Veranstaltungen begleitet\u00a0 und einen Text aus einem Projekt gelesen hat, das mit Esther Dischereit entstanden ist, da sind die Studenten n\u00e4mlich in ein Dorf in die ehemalige DDR gefahren und haben die Bewohner interviewt.<\/p>\n<p>Patrick Wolf tat das mit Marliese Smoliski, die 1930 geboren wurde und ihr Leben sehr genossen hat, obwohl sie h\u00f6chstwahrscheinlich nicht sehr viel davon hatte, aus den Interviews ist ein Buch entstanden, das im &#8220;Mitteldeutschen Verlag&#8221; erschienen ist und das, wie Patrik Wolf mir erz\u00e4hlte, in Leipzig im Rahmen von &#8220;Leipzig liest&#8221; vorgestellt wird.<\/p>\n<p>Ich werde &#8220;Havel, Hunde, Katzen, Tulpen &#8211; Garz erz\u00e4hlt&#8221;, auch bald lesen, vorher aber die Biografie von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/28\/jeder-stirbt-fuer-sich-allein\/\">Hans Fallada<\/a>, die mir der &#8220;Aufbau-Verlag&#8221; heute geschickt hat und habe vom Jahrgang 2014\/2015 wieder einen starken Eindruck nach Hause mitgenommen und bin jetzt sehr gespannt von welchen Autoren ich noch etwas h\u00f6ren werde.<\/p>\n<p>Michael Hammerschmid sagte noch, was auch sehr interessant ist, da\u00df das ein sehr starker Jahrgang mit schon sehr eigenst\u00e4ndigen Stimmen sei, den die Verlage h\u00f6chstwahrscheinlich nicht auf das gew\u00fcnschte Durchschnittsma\u00df brechen werden k\u00f6nne, mal sehen, ich bin sehr gespannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiedermal\u00a0 Studentenlesung, seit 2011 gibt es die ja im Literaturhaus, nachdem im Herbst 2009 war das, glaube ich, der erste Hochschullehrgang des Instituts der Sprachkunst gegr\u00fcndet wurde. 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