{"id":49961,"date":"2017-02-15T21:50:52","date_gmt":"2017-02-15T20:50:52","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=49961"},"modified":"2017-02-15T21:50:52","modified_gmt":"2017-02-15T20:50:52","slug":"wienzeile","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=49961","title":{"rendered":"Wienzeile"},"content":{"rendered":"<p>Mit der Literaturzeitschriftenpr\u00e4sentation ging es heute weiter in der &#8220;Alten Schmiede&#8221; und zwar wurde da die &#8220;Wienzeile&#8221; vorgestellt, die von Thomas Frechberger und G\u00fcnther Geiger gegr\u00fcndet wurde und einmal ein ziemlich subversives Magazin war.<\/p>\n<p>Heute hei\u00dft sie &#8220;Supranationales Magazin f\u00fcr Kunst, Kultur und Politik&#8221; und es gibt schon siebzig Nummern.<\/p>\n<p>Heft 69 und 709 die beid von\u00a0 Lydia Haider redigiert wurden und die auch, was sehr erfreulich war, zur freien Entnahme auflagen, wurden heute vorgestellt und ich kann anmerken, da\u00df ich einmal, lang lang ist her, glaube ich, meinen &#8220;Ziwebelschneiden-Text&#8221; drinnen hatte.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher habe ich ja regelm\u00e4\u00dfig oft auch mit Ausz\u00fcgen aus meinem jeweiligen Werk in Arbeit, die Literaturzeitschriften beschickt und einige, ganz wenige, haben hin und wieder auch einen Text von mir genommen.<\/p>\n<p>Heute ist mein Blog meine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/04\/acht-jahre-literaturgefluester\/\">Art mich literarisch zu pr\u00e4sentieren<\/a> und ich schicke nur vereinzelt, haupts\u00e4chlich wenn ich angeschrieben oder angesprochen werde, etwas zu einer Zeitschrift hin<\/p>\n<p>Gerhard Jaschke hat meinen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/03\/28\/erinnerung-an-helmut-eisendle\/\">Eisendle-Text im &#8220;Freibord&#8221;<\/a> gebracht, f\u00fcr den &#8220;Sterz&#8221; habe ich ein St\u00fcck aus der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_bruederschaft.html\">&#8220;Br\u00fcderschaft&#8221;<\/a>, das &#8220;Gruftie-M\u00e4del&#8221; geschickt, nicht genommen, der Herr der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/06\/sophie-hungers-in-der-alten-schmiede\/\">&#8220;Lichtungen&#8221;<\/a> hat mich mal angeswprochen, nicht genommen und dann am <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/04\/linke-worter\/\">&#8220;Volksstimmefest&#8221;<\/a>gelesen und jetzt habe ich es mit den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/02\/03\/schreiben-in-der-krongasse\/\">&#8220;K\u00f6pfen&#8221; <\/a>wieder f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/20\/etcetera-jubelaumslesung\/\">&#8220;Etcetera&#8221;<\/a> probiert. Der Text ist losgeschickt, sehr viel Hoffnung habe ich nicht und die 1985 in Steyr geborene<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/28\/siebenter-alpha-literaturpreis\/\"> Lydia Haider, war glaube ich 2016 bei den &#8220;Alpha Finalisten&#8221;<\/a> und ist eine sehr freundliche junge Frau, die sich bei Daniel Terkl f\u00fcr die Einladung, das Heft vorstellen zu k\u00f6nnen, bedankte.<\/p>\n<p>Sie erz\u00e4hlte dann etwas zu ihrer &#8220;Wienzeile- Geschichte&#8221; und stellte die vier Autoren vor, die sowohl im &#8220;Hehe-Heft&#8221;, als auch in den &#8220;Linien&#8221; Texte drinnen haben, die sie dann lasen.<\/p>\n<p>Die erste war die 1987 in Wien geborene und in Berlin lebende Lea Zsivkovits, die Gedichte las.<\/p>\n<p>Dann kam der 1960 in Graz geborene Musiker und Autor Adi Traar, ein Stamm-Wienzeile-Beschickter, wie Lydia Haiderbetonte, der hatte in den zwei Heften zwei sehr unterschiedliche Texte &#8220;Raueis&#8221; ist eine Dystopie, die an die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/05\/die-wand\/\">&#8220;Wand&#8221;<\/a> erinnern kann. Ums Universit\u00e4tssterben geht es dabei aber auch und in &#8220;Garry auf und davon&#8221; geht es um einen Musiker, der bei seinem Auftritt gar nicht gut ankommt, obwohl er das offerbar nicht mitbekommt.<\/p>\n<p>Excellent gelesen vom Autor und dann kam ein mir Bekannter, den ich erst <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/13\/das-unnoetige-ruestzeug-zukumft\/\">vor kurzem h\u00f6rte<\/a>, n\u00e4mlich der 1992 in D\u00fcsseldorf geborenen Timo Brandt, der an der Angewandten Sprachkunst studiert und er hatte im ersten Heft, einen Text, den er geschrieben hat, als er nach Wien kam.<\/p>\n<p>So hei\u00dft er auch oder ist ein &#8220;Wiengedicht&#8221; und im zweiten Heft, ist der Text im Inhaltsverzeichnis verloren gegangen, hei\u00dft aber &#8220;Ausschneidbares&#8221; und ist auch so grafisch angedordnet, da\u00df man ihn ausschneiden oder zerrrei\u00dfen kann, was der Autor sagte, er einmal so performen wollte, aber diesmal nicht so tat.<\/p>\n<p>Die vierte Lesende war die 1987 in Wien geborene und jetzt in O\u00d6 lebende Magdalena Stammler, die jetzt ihren vielleicht autobiografischen Text &#8220;Schwesternschaft&#8221; las in dem es um zwei Freundinnen oder an die Erinnerungen der einen an die anderen geht, die gemeinsam studierten, sich im Cafe Hummel trafen und sich \u00fcber die Frauen lustig machten, die heirateten Kinder kriegten und dann ins Frauengef\u00e4ngnis Einfamilienhaus \u00fcbersiedelten, was bei beiden Kopfsch\u00fctteln ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Dann wurde die Erste zuerst schwanger und zog dann in das sch\u00f6ne Haus der Oma aufs Land mit ihrer Familie, w\u00e4hrend sich die andere ins Frauengef\u00e4ngnis &#8220;Kinderwunschklinik&#8221; zur\u00fcckzog.<\/p>\n<p>Sehr eindrucksvoll in Zeiten, wo eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/30\/frauenpower-beim-bachmannpreis\/\">Ronja von R\u00f6nne gegen den Feminismus wetterte<\/a>, aber Gertraud Klemm hat ja auch \u00fcber das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/08\/22\/aberland\/\">&#8220;Aberland&#8221;<\/a> geschrieben und in den beiden Heften sind auch Texte von Bekannten zu finden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/29\/lesarten-der-sprachkust-studentenlesung\/\">Matthias Vieida <\/a>beispielsweise, den ich glaube ich, auch aus den Studentenlesungen kenne. Daniela Emminger, die auf der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/16\/gemischter-satz\/\">LL des \u00f6st Bp<\/a> stand und von der ich zwei B\u00fccher auf meiner Leseliste habe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/05\/08\/luftschachtverlagsportrait\/\">Stefan Alfare <\/a>den ich kennenlernte, als ich 1996 in der Jury des Nachwuchsstipendiums waren und dessen Gedichte mich damals sehr beeindruckten, obwohl ich mich ihn nicht vorzuschlagen traute.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/14\/neulich-im-mittelalter\/\">Stefan Sonntagbauer<\/a>, der bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/08\/containeraffchen\/\">&#8220;Holzbaum&#8221; <\/a>publizierte, als die noch literarische Texte brachten. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/03\/10\/wozu-gedichte\/\">Laura Freudenthaler <\/a>kenne ich glaube ich aus Schreibwerkstatt der &#8220;\u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; und habe auch ein Buch von ihr in meinen Bergen. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/24\/neue-lyrik-aus-osterreich\/\">Isabella Breiers Gedichte<\/a> habe ich, glaube ich, schon einmal geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/28\/dichtertreffen\/\">Peter Paul Wiplinger,<\/a> der Doyen, mit dem ich 1996 in derselben Jury war und den ich meistens bei den GVs- der IG Autoren treffe. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/05\/jede-nacht\/\">Nicole\u00a0 Makarewicz<\/a>, die ich von den &#8220;Texthobelsp\u00e4nen&#8221; kenne und Claudia\u00a0 Sykora Bitter, die im &#8220;Linien-Heft&#8221; zwei Graphiken hat, die ich aber schon bei der<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/19\/noch-einmal-oberoesterreich\/\"> &#8220;Rampe-Vorstellung&#8221;<\/a> h\u00f6rte.<\/p>\n<p>Lydia Haider, die noch erkl\u00e4rte, da\u00df die Literaturzeitschriften f\u00fcr die Autoren soetwas, wie der Motor seien, der eine literarische Karriere anstarten k\u00f6nnte, rief\u00a0 noch zum Senden guter Texte auf, die immer willkommen w\u00e4ren und erkundigte sich bei den Autoren, welche Themen sie sich f\u00fcr die n\u00e4chsten Hefte w\u00fcnschen w\u00fcrden?<\/p>\n<p>Eine erfrischende Pr\u00e4sentation eines erfrischenden und sehr lesbaren, wie Lydia Haider auch betonte,. da\u00df das wichtig sei, Hefres und f\u00fcr mich eine \u00dcberraschung, denn diese Pr\u00e4sentation hob sich sehr erfreulich von den anderen Zeitschriftenvorstellungen ab, die mir aber auch gefallen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Literaturzeitschriftenpr\u00e4sentation ging es heute weiter in der &#8220;Alten Schmiede&#8221; und zwar wurde da die &#8220;Wienzeile&#8221; vorgestellt, die von Thomas Frechberger und G\u00fcnther Geiger gegr\u00fcndet wurde und einmal ein ziemlich subversives Magazin war. 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