{"id":50850,"date":"2017-04-05T22:25:35","date_gmt":"2017-04-05T20:25:35","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=50850"},"modified":"2017-04-05T22:25:35","modified_gmt":"2017-04-05T20:25:35","slug":"musa-und-centrope","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=50850","title":{"rendered":"MUSA und Centrope"},"content":{"rendered":"<p>Im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/29\/weiter-mit-dem-centrope-workshop-und-andere-ereignisse\/\">Centrop zwei Personen Privatissimum<\/a> sind wir\u00a0 heute endlich zum Analysieren gekommen und zwar haben wir uns da Michael Hvrvetzkys &#8220;Das allerschlimmste Verbrechen in Wilsonstadt&#8221; vorgenommen und uns angesehen, welche Unterschiede es bei der Verwendung der Pr\u00e4fixes es im Original und in der deutschen \u00dcbersetzung gibt.<\/p>\n<p>Ich habe es ja nicht so sehr mit der literarischen Analyse und bin eher an der Literatur des Centropes interessiert und der Roman oder ist es eine Novelle, des 1976 in Bratislava geborenen Schriftstellers mit dem ich einmal mit dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/27\/am-literaturschiff\/\">Literaturschiff nach Wien<\/a> gefahren bin und ihn dabei aus &#8220;Tod an der Donau&#8221; lesen h\u00f6rte, ist sicherlich interessant, auch wenn ich noch nicht viel von ihm verstanden habe und auch kaum etwas im Netz dar\u00fcber im Netzt zu finden ist.<\/p>\n<p>Bei &#8220;Google Books&#8221; kann man aber etwas Probelesen, es scheint eine Art Krimi oder Gespenstergeschichte zu sein und mit Wilson Stadt d\u00fcrfte Bratislava gemeint sein und da geht einer zu Anfang des vorigen Jahrhunderts spazieren und Hvovetzky baut Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze ein, die es gar nicht gibt, bezieht sich auf einen ungarischen Doppelagenten, der in London mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=dracula\">&#8220;Dracula&#8221;<\/a> in Ber\u00fchrung kam und das alles ist sehr interessant, aber keine literarische Analyse.<\/p>\n<p>Die ist vielmehr, da\u00df der \u00dcbersetzer Mirko Kraetsch, der das Buch sehr frisch und literarisch angegegangen ist, viel mehr W\u00f6rter mit den Silben &#8220;ver&#8221; verwendet hat, als im slowakischen Original zu finden sind.<\/p>\n<p>Spannend auch, ob Michal Hvorecky beim Centrope Festival aus dem Buch lesen wird?<\/p>\n<p>Ich habe auf meinen Weg in die Spengergasse beim &#8220;Wortschatz&#8221; wieder etwas Ungarisches gefunden, n\u00e4mlich den 1948\u00a0 in\u00a0 der &#8220;Amadeus-Edition&#8221; erschienenen Roman &#8220;Die von der Hoffnung leben&#8221; von Geza Ujvary.<\/p>\n<p>Auch dar\u00fcber war im Netz nicht sehr viel zu finden, daf\u00fcr gab es im MUSA heute wieder einen Dreierabend und der war insofern interessant, weil er eine Mischung durch die Genres darstellte.<\/p>\n<p>Denn der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/03\/04\/von-den-schonsten-buchern-zu-den-stadt-wien-stipendiaten\/\">&#8220;Canetti Stipendiat&#8221; Martin Prinz, <\/a>den ich ja schon mit seiner &#8220;Letzten Prinzessin&#8221; im &#8220;MUSA&#8221; h\u00f6rte und das damals noch gar nicht auf den Namen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=martin+prinz+musa\">Prinz,<\/a> des\u00a0 1973 in Lilienfeld geborenen Autors bezogen.<\/p>\n<p>Aber jetzt hat er einen Lilienfeld oder Heimatroman mit dem Arbeitstitel &#8220;Der K\u00f6nig von Lilienfeld&#8221; oder &#8220;Die unsichtbaren Seiten&#8221; geschrieben und das ist offenbar ein Memoir.<\/p>\n<p>Denn es geht um den kleinen Martin, wie er mit acht Jahren mit Brille und karierten Hemd in der Aula seiner Schule steht und laut &#8220;Ich bin der K\u00f6nig von Lilienfeld&#8221; vor sich hin reflektiert. Dabei ist er der Enkelsohn des B\u00fcrgermeister und der Vater ist kein Prinz sondern ein Arbeiter aus Traisen.<\/p>\n<p>Interessant, da\u00df er sich das traut, seine Kindertr\u00e4unme so auszuleben, interessant auch die Diskussion mit Julia Danielcyck, die mit ihm studiert hat.<\/p>\n<p>Dann kam eine viel j\u00fcngere Frau, die Sprachkunststudentin und Dramatikerstipendiatin\u00a0 Alexandra Koch, die brachte ein Schauspielerteam mit und las mit ihm einige Szene aus zwei ihrer St\u00fccke, f\u00fcr die sie auch f\u00fcr den &#8220;Retzhofer-Dramatikerpreis&#8221; nominiert ist. Eines ist ein Jugendst\u00fcck, wo es um Gewalt im Netz geht, das andere handelt von der Identit\u00e4tssuche im Erwachsenenalter und dann kam eine alte Bekannte, n\u00e4mlich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/06\/kuenstlerinnenbrunch-und-autorinnen-aus-salzburg\/\">Margret Kreidl,<\/a> die ich aus ihrem bei &#8220;Korrespondenzen&#8221; erschienenen Band\u00a0 <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/27\/von-der-leipziger-messe\/\">&#8220;Zitat Zikade&#8221; schon in Leipzig<\/a> lesen h\u00f6rte.<\/p>\n<p>Eine interessante Mischung zwischen Roman, experimenteller Textmonatage und jugendlicher Dramatik also und es ist\u00a0 sicherlich auch sehr spannend, die Stadt Wien Stipendiaten mit der Literatur des Centropes zu vergleichen und Textanalysen kann man auch hier anstellen, aber wie schon geschrieben, habe ich es damit ja auch nicht so sehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Centrop zwei Personen Privatissimum sind wir\u00a0 heute endlich zum Analysieren gekommen und zwar haben wir uns da Michael Hvrvetzkys &#8220;Das allerschlimmste Verbrechen in Wilsonstadt&#8221; vorgenommen und uns angesehen, welche Unterschiede es bei der Verwendung der Pr\u00e4fixes es im Original &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=50850\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,20],"tags":[1058,1549,1588,4107],"class_list":["post-50850","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veranstaltungen","category-workshop","tag-centrope","tag-dokumentationsstelle-fuer-ost-und-mitteleuropaeische-literatur","tag-dramatiker-und-canettistipendiaten","tag-musa"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50850"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50850\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}