{"id":51314,"date":"2017-04-25T22:55:34","date_gmt":"2017-04-25T20:55:34","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=51314"},"modified":"2017-04-25T22:55:34","modified_gmt":"2017-04-25T20:55:34","slug":"leo-perutz-buchvorstellung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=51314","title":{"rendered":"Leo Perutz-Buchvorstellung"},"content":{"rendered":"<p>Leo Perutz, der 1882 in Prag geboren wurde und 1957 in Bad Ischl gestorben ist, gilt, wie Manfred M\u00fcller heute in der &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; sagte, schon lange als Geheimautor, obwohl seine B\u00fccher immer in gro\u00dfer Auflage erschienen sind.<\/p>\n<p>Nun, ich kenne ihn vom Namen,\u00a0 Otto Lambauer, mein literarischer Verst\u00e4rker meiner ersten Blogzeit, hat ihn, glaube ich, sehr gepriesen und ihn neben<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/31\/joseph-roth-und-der-film\/\"> Joseph Roth<\/a> bevorzugt gelesen und ich glaube, als ich damals 2005 in der Szene Margareten einen Buch-Gutschein gewonnen habe und damit das zweite Mal zu &#8220;Thalia&#8221; auf die Mariahilferstra\u00dfe ging, um den Rest einzul\u00f6sen, sah ich Perzutz in den Regalen stehen, dachte, den mu\u00df ich kaufen, dann sah ich Theodor Suppers &#8220;Kettenreaktion Kontra&#8221;, habe danach gegriffen und bin auf den Perutz erst wieder gesto\u00dfen, als ich den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/27\/der-marques-de-bolibar\/\">&#8220;Marquis de Bolibar&#8221;<\/a> in einen der Schr\u00e4nke fand, der mir gar nicht so gefallen hat.<\/p>\n<p>Stimmt nicht ganz, es gibt ja den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/10\/leo-perutz-preis-und-andere-literarische-ereignisse\/\">&#8220;Leo Perutz,-den \u00f6sterreichischen Krimipreis&#8221;<\/a> seit einigen Jahren und da gehen ich regelm\u00e4\u00dfig hin, obwohl man da ja diskutieren m\u00fc\u00dfte, wie der Preis zu seien Namen kam?<\/p>\n<p>Denn Krimi hat Perutz ja, glaube ich, nicht geschrieben, eher unheimliche oder Science Fi Geschichten.<\/p>\n<p>Ich bin ja nicht so eine Expertin, aber heute sa\u00dfen die in der&#8221;Gesellschaft&#8221; im Publikum und auf dem Podium und ich habe in den Schr\u00e4nken, wenn ich in meiner B\u00fccherliste nachsehe, inzwischen auch &#8220;Nachts unter der steinernen Br\u00fccke&#8221; gefunden und dann habe ich, inzwischen ganz vergessen, noch aus den B\u00fcchert\u00fcrmen der &#8220;Literatur im M\u00e4rz-Veranstaltungen&#8221;, das in der &#8220;Edition Sonderzahl&#8221; erschienene, mit Brigitte Forster von dem Perutz Kenner Hans Harals M\u00fcller herausgegebene Buch &#8220;Unruhige Tr\u00e4ume abtr\u00fcnnige Konstruktionen&#8221; in meinen Regalen, das ich mir inzwischen herausgeholt habe.<\/p>\n<p>Da\u00df Hans Harald M\u00fcller ein Perutz-Experte ist, habe ich heute von seinem Namensvetter Manfred M\u00fcller erfahren oder war es der Zsolnay Verleger Herbert Ohrlinger, der den Roman &#8220;Zwischen neun und neun&#8221;, ein mir v\u00f6llig unbekannter Titel, herausgegeben hat.<\/p>\n<p>Manfred M\u00fcller leitete jedenfalls die Veranstaltung ein, in dem er auf eine Reihe von ber\u00fchmten Prager Dichter, wie nat\u00fcrlich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/19\/franz-kafka-tagebucher-1910-1923\/\">Franz Kafka<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/27\/franz-werfel\/\">Franz Werfel<\/a>, Max Brod, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/06\/04\/entdeckungen-in-mexiko\/\">Egon Erwin Kisch <\/a>hinwies, die alle knapp nach Leo Perutz geboren wurden und Leo Perutz erkl\u00e4rte Manfred M\u00fcller, war ein schlechter Sch\u00fcler, hatte keine Matura aber trotzdem in Wien Versicherungsmathematik studiert und dann, als solcher gearbeitet und 1018 ist sein dritterRoman &#8220;Zwischen neun und neun herausgekommen.<\/p>\n<p>Dann gibt es noch sehr viele andere &#8220;Wohin rollst du \u00c4pfelchen, &#8220;St. Petri Schnee&#8221; und &#8220;Nachts unter der steinernen Br\u00fccke&#8221; ist erst in den f\u00fcnfziger Jahren herausgekommen.<\/p>\n<p>Dazwischen mu\u00dfte er nach Israel emgrieren,\u00a0 ist aber nach dem Krieg wieder \u00f6fter nach \u00d6sterreich, Wien und ins Salzkammergut zur\u00fcckgekommen und 1957 gestorben und ab da eine Zeitlang, wie Manfred M\u00fcller erz\u00e4hlte, offenbar vergessen gewesen oder vielleicht doch nicht so ganz, Doron Rabinobvici, der ja auch in Israel geboren wurde, ist jedenfalls ein Perutz-Experte oder Fan und hat schon einmal in der &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; \u00fcber Perutz referiert.<\/p>\n<p>Jetzt hat er mit Herbert Ohrlinger, das Buch, das dann sehr zu kaufen empfohlen wurde, vorgestellt und darin geht es, wie Manfred M\u00fcller noch erkl\u00e4rte, um einen Mann, Stanislaus Demba, der offenbar einen Tag durch Wien herumirrt. Ein Kapitel hat Doron Rabinovici gelesen, bei dem im Publikum viel gelacht wurde. Da gehen am Morgen zwei Gelehrte mit einem Hund in einen Park, um dort wissenschaftlich zu arbeiten und treffen dabei auf den geheimnisvollen Studenten, zuerst unterhalten sie sich, was ich sehr interessant gefunden habe, \u00fcber das Haschischrauchen und dann kommen sie darauf, weil sich der Student sehr seltsam verh\u00e4lt, da\u00df das der erste europ\u00e4ische Haschischraucher sein mu\u00df.<\/p>\n<p>Der enflieht aber und versteckt auch etwas unter seinen Mantel, was das ist, ist ein gro\u00dfes geheimnis da manfred M\u00fcller und Herbert Orlinger nicht verraten wollten, aber bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwischen_neun_und_neun\">&#8220;Wikipedia&#8221;<\/a> nachzuschlagen ist, da es dort einen Artikel \u00fcber das Buch gibt.<\/p>\n<p>Herbert Ohrlinger las\u00a0 dann\u00a0 noch ein Kapitel vor, n\u00e4mlich das, in dem der Studetnt in ein Kaffeehaus geht, sich vom Kellner zuerst aufz\u00e4hlen l\u00e4\u00dft, was es alles zu essen gibt, sich dann s\u00e4mtliche B\u00fccher und Lexika, die das Kaffeehaus vorr\u00e4tig hat, bringen l\u00e4\u00dft und dann nachdenm er Salami und zwei Eier gegessen hat, das Kaffeehaus wieder verl\u00e4\u00dft, weil es ihm dort zum Verfassen seiner Dissertation zu laut war.<\/p>\n<p>&#8220;Phantastischer Roman&#8221;, finde ich bei &#8220;Wikipedia. Manfred M\u00fcller oder war das Doron Rabinovivi betonten noch, da\u00df das Buch aus sechzehn, siebzehn oder achtzehn Episoden best\u00fcnden, zwanzig steht bei &#8220;Wikipedia&#8221;, die jede f\u00fcr sich abgeschlossen ist, weil der Roman zuerst auch in Fortsetzungen in Zeitungen erschienen ist.<\/p>\n<p>Mir w\u00fcrde nun noch v\u00f6llig unwissenschaftlich einfallen, da\u00df Leo Pertrutz in seiner Phantastik und seiner Einfallsfreude vielleicht mit Sebastian Fitzek zu vergleichen ist, wird aber, wie ich heraush\u00f6rte, in der heutigen Jugend nicht mehr soviel gelesen.<\/p>\n<p>Sebastian Fitzek aber schon, ist der ja der Schwarm der Booktuber und B\u00fccherblogger und ich denke Leo Perutz ist interessant, denn diese zwei Kaptel haben mir wesentlich besser gefallen, als der &#8220;Marquis von Bolbar&#8221;, den ich soweit ich mich erinnern kann, ein wenig fad empfunden habe.<\/p>\n<p>Also lesen, &#8220;Nachts unter der steineren Br\u00fccke&#8221; habe ich mir schon vorgenommen. Da\u00df ich nichts anderes in meinem Katalog habe, hat mich ein wenig erstaunt, aber vielleicht kommt &#8220;Zwischen neun und neun&#8221; noch einmal zu mir.<\/p>\n<p>Mit &#8220;Zsolnay&#8221;\u00a0 ist es zwar ein wenig schwierig mit den Rezensionsexemplaren. Aber die B\u00fccherk\u00e4sten sind ja sehr voll und wenn es, wie Manfred M\u00fcller noch erw\u00e4hnte, ja immer so viele verschiedene Auflagen gab, ist es durchaus m\u00f6glich, da\u00df ich mal darauf sto\u00dfe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leo Perutz, der 1882 in Prag geboren wurde und 1957 in Bad Ischl gestorben ist, gilt, wie Manfred M\u00fcller heute in der &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; sagte, schon lange als Geheimautor, obwohl seine B\u00fccher immer in gro\u00dfer Auflage erschienen sind. 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