{"id":5135,"date":"2010-12-14T01:43:49","date_gmt":"2010-12-14T00:43:49","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=5135"},"modified":"2010-12-14T01:43:49","modified_gmt":"2010-12-14T00:43:49","slug":"adventwandern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5135","title":{"rendered":"Adventwandern"},"content":{"rendered":"<p>Am Montag gabs wieder das Adventwandern durch den siebenten Bezirk, die, wie Madeleine Reisner die Gr\u00fcnen Bezirkskulturr\u00e4tin in ihrer Einleitung betonte, Alternative zum Punschtrinken, bziehungsweise, die etwas andere Variante dazu, man geht von einer Kulturinitiative zur anderen, schaut sich sich jeweils ein H\u00e4ppchen davon an, Punsch und Kekse gibt es nat\u00fcrlich auch.<br \/>\nDer Bezirk zahlt ein bi\u00dfchen Geld daf\u00fcr, wie Madeleine Reisner betonte, die K\u00fcnstler engagieren sich und die Initiative ist ein so gro\u00dfer Erfolg geworden, da\u00df sie heuer schon zum zehnten Mal stattfand.<br \/>\nIch war vielleicht das f\u00fcnfte oder sechste Mal dabei. An das Jahr erinnere ich mich nicht mehr genau, ich wei\u00df nur, es gab vorher den Jour fixe, der Lesetheater Lesefrauen im Cafe Engl\u00e4nder, da gabs auch schon Weihnachtskekse, ich bin fr\u00fcher weggegangen und ins Siebenstern zurechtgekommen, wo glaube ich, Uwe Bolius einen seiner Filme zeigte, es gab Wein und Lebkuchen, dann gings in die Fleischerei, beim Mica W\u00fcrstl und ich bin schon vor dem Museumsquartier nach Haus gegangen, weil ich dachte, so viel Punsch kann ich nicht trinken.<br \/>\nAb da bin ich aber jedes Jahr ganz mitgegangen. Einmal hat es in der Hauptb\u00fccherei, einmal im Museumsquartier begonnen, die meisten Stationen kennt man schon, es kommt aber immer auch was Neues dazu.<br \/>\nDiesmal ist es wieder im Museumsquartier und zwar im Dschungel Kindertheater losgegangen und ich habe mich mit dem Otto Lambauer verabredet, weil ich ihm ja sein Belegexemplar von &#8220;Mimis B\u00fccher&#8221; geben wollte. Zu meinem Erstaunen habe ich auch Silvia Bartl getroffen, dachte ich doch, da\u00df das jetzt die Barbara Zwiefelhofer organisiert, war nicht so, ist also eine \u00fcber das Literaturhaus hinausgehende Intitiative. Helge Hinteregger mit dem Megafon, der, der einen von Station zu Station geleitet und immer ruft &#8220;F\u00fcrchtet euch nicht, es gibt Kultur!&#8221;, heuer hat er \u00f6fter &#8220;es gibt eine Alternative zum Punsch&#8221;,verk\u00fcndet, obwohl es den fast \u00fcberall gegeben hat, war wieder da, begleitet von den musikalischen Adventfeen Herwig Gradschnig, Wolfi Rainer, Julia Siedl und nat\u00fcrlich die Stammbesucher, denen ich eifrig mein Buch gezeigt habe, bevor ichs dem Otto zusammen mit dem neuen Freibord gab.<br \/>\nBegonnen hat es mit Gospelsongs beziehungsweise afrikanische Musik im Weihnachtswald, dann gings  ins Tanzquartier, wo eine T\u00e4nzerin auf Englisch erz\u00e4hlte, da\u00df Weihnachten f\u00fcr sie Bewegung ist und da\u00df sie traurig war, als Michael Jackson gestorben ist.<br \/>\nIm Architekturzentrum gabs eine interessante Ausstellung zum \u00f6ffentlichen Raum und im Mica, da war es wieder sehr voll, sang James Hersey. Da hat sich der Otto mit dem ich ein bi\u00dfchen \u00fcber den Ohrenschmaus und Art Brut unterhalten habe, verabschiedet.<br \/>\nIn der Fleischerei gabs ein paar Texte \u00fcber den Umgang mit Spiegeln, ein kurdisches Lied und ein Hintergrundvideo. Eva Brenner erz\u00e4hlte, da\u00df die Fleischerei in Gefahr sei geschlossen zu werden, da gab es im Anschlu\u00df eine Protestveranstaltung mit Marlene Streruwitz. Ein gutes Buffet, Wein und kleine Weihnachtsm\u00e4nner gab es auch. Ich bin  weiter ins  Siebenstern gegangen, wo Franzobel lesen h\u00e4tte sollen. Statt ihm las  Otto Brusatti aus seinem Buch \u00fcber die Musik und im Literaturhaus war auch ein mir schon bekannter Gast, n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/03\/lockstoff\/\">Robert Prosser<\/a> mit seinem Buch Strom, \u00fcber den ich schon viel berichtet habe.<br \/>\nVorher waren wir wieder in der Medienwerkstatt in der Neubaugasse, wo es zum Thema Poesie einmal anders, drei kleine Filme gab, einen von Ide Hintze, aus dem Jahr 1985, was die Vortragende als historisch bezeichnete und einen mit dem Titel &#8220;Die Sprache wandert&#8221; wo ein armenisches Gedicht so ver\u00e4ndert wurde, da\u00df es auf einmal zu verstehen war. Dann gab es eine neue Station, n\u00e4mlich eine Galerie in der Westbahnstra\u00dfe, die vier interessante Ausstellungen zeigte.<br \/>\nIm Theater Spielraum waren wir schon fr\u00fcher immer wieder, da wurde auf Canettis St\u00fcck &#8220;Die Befristeten&#8221; hingewiesen und ein paar Szenen daraus vorgetragen, bevor es ins Dachcafe der Hauptb\u00fccherei ging, wo Stefan Slupetzky  mit dem Trio Lepschi auftrat, das Gstanzln zur Herbergssuche mit dem H.C und der Mitzi Fekter darbot. Eine Show die \u00fcber eine Stunde dauerte, dazu gab es sehr s\u00fc\u00dfen Punsch Orange und Himbeer, so s\u00fc\u00df und viel, da\u00df man gar nicht alles trinken konnte, der Stefan Slupetzky hatte auch sein Fanpublkum mitgebracht, so da\u00df es so voll war, da\u00df ich wegen den vor mir stehenden gar nicht auf die B\u00fchne sehen konnte. Beim Weggehen hat mir ein Stammbesucher, der der damals bei der Buchhandlung Kuppitsch die vielen B\u00fccher gewonnen hat, ein intensiv duftendes R\u00e4ucherst\u00e4bchen und einen Sternspritzer geschenkt.<br \/>\nDie Alternative zum Punschtrinken hat also aus sehr viel Gratispunsch und sehr vielen s\u00fc\u00dfen Sachen bestanden, man konnte wieder  in das Alte und das Neue schnuppern, die Erlebnisse von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/12\/16\/alles-gute\/\">2008<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/12\/14\/adventlichten\/\">2009<\/a> gibts hier zu lesen.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag gabs wieder das Adventwandern durch den siebenten Bezirk, die, wie Madeleine Reisner die Gr\u00fcnen Bezirkskulturr\u00e4tin in ihrer Einleitung betonte, Alternative zum Punschtrinken, bziehungsweise, die etwas andere Variante dazu, man geht von einer Kulturinitiative zur anderen, schaut sich sich &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5135\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-5135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}