{"id":5212,"date":"2010-12-21T11:26:45","date_gmt":"2010-12-21T10:26:45","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=5212"},"modified":"2010-12-21T11:26:45","modified_gmt":"2010-12-21T10:26:45","slug":"21-adventkalenderfenster","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5212","title":{"rendered":"21. Adventkalenderfenster"},"content":{"rendered":"<p>Am  Schlafzimmertisch liegen neben einigen Adventdekorationen, die Weihnachtsb\u00fccher und das was man von den karikativen Organisationen zur Adventzeit neben den diversen Zahlscheinen zugeschickt bekommt. Weihnachtsbillets, obwohl man heute kaum mehr was mit der Post verschickt, Geschenkaufkleber und ein &#8220;Sch\u00f6ner schenken-Katalog&#8221;, der arsededition, wo es gl\u00e4nzend aufgearbeitet, die besten Tips zu Tannenduft und Kerzenschein gibt. Neben den schon gelesenen Weihnachtsb\u00fcchern liegt seit gestern das Weihnachtsp\u00e4ckchen der Klaudia Zotzmann da, das ist wirklich prompt und verl\u00e4\u00dflich gekommen und war auch weihnachtlich verpackt. Joachim Ringelnatz &#8220;Weihnachten&#8221;, ein Insel Taschenbuch, das ich vor einigen Jahren von meinem lieben Psychologie Kollegen Wolfram Huber bekommen und gelesen habe und ein besonderer Oldie, n\u00e4mlich eine &#8220;Deutsche Weihnachten&#8221; genannte Auslese von Gedichten, Erz\u00e4hlungen und Spielen in zwei Teilen dargeboten von Karl Lustig mit Illustrationen von Ludwig Richter, aus der deutschen Hausb\u00fccherei, herausgegeben vom \u00f6sterreichischen Volksbildungsamte, bzw.  \u00f6sterreichischen Schulb\u00fccherverlag 1922. Nat\u00fcrlich wieder ein Fund aus dem offenen B\u00fccherschrank, in dem man, wenn man historisch interessiert ist, spannende Sachen finden kann. Der Umschlag wirkt mit den gr\u00fcn wei\u00dfen Ornamenten gar nicht so weihnachtlich. Die Richter Illustrationen sind mir bekannt aus dem Grimmschen M\u00e4rchenbuch. Drinnen sind Geschichten und Gedichte, die man zum Teil wahrscheinlich noch in den heutigen Schulb\u00fcchern finden kann. Das habe ich mir vorhin  mit dem &#8220;Sch\u00f6ner schenken-Katalog&#8221;, der  nat\u00fcrlich illustrorisch viel mehr hergibt und viel gl\u00e4nzender ist, vorhin in die Badewanne mitgenommen und darin  geschm\u00f6kert. Leider ist der Katalog ein bi\u00dfchen na\u00df geworden und mu\u00df jetzt trocknen. Das sch\u00f6ne alte Buch, das vielleicht schon meine Eltern, die 1922 in die Schule gingen, in H\u00e4nden hatten, bliebt unversehrt und gestern habe ich au\u00dfer Klaudia Zotzmanns Weihnachtsgabe, auch noch ein paar Geschenke von meinen Klienten bekommen. Eine brachte ein h\u00f6lzernes Kirchlein, das man beleuchten kann, eine andere die guten Lindt Mini Bonbons und eine Flasche Sekt.  Dazu passt schon die Einladung zu Silvester zu Hilde Schm\u00f6lzer zu kommen und mit ihr und Lidio Mosca-Bustamante ins neue Jahr zu gleiten.  Ich habe, da sich gestern doch jemand gemeldet hat, der &#8220;Mimis B\u00fccher&#8221; gewinnen wollte und ich auch Klaudia Zotzmann als Dank f\u00fcr ihren sch\u00f6nen Adventkalender, den meinen aus den &#8220;Best of &#8211; Geschichten&#8221; schicken wollte, beide B\u00fccher zur Post gebracht und weil ich kaum mehr Hosen und Pullover f\u00fcr den Winter hatte, mich  bei KiK f\u00fcr das Fest eingekleidet. Man k\u00f6nnte auch sagen, ich habe mir zwei Jeans, sowie zwei Tops gekauft und bei &#8220;Echt g\u00fcnstig&#8221; auch noch eine beige M\u00fctze f\u00fcr den Winterspaziergang auf die Rudolfsh\u00f6he.<br \/>\nKlaudia Zotzmann hat inzwischen Annis B\u00fcrkls zweiten Teekrimi verlost und das Schaf daf\u00fcr ausnahmsweise in ein Teegesch\u00e4ft geschickt und wenn man auf <a href=\"http:\/\/www.literaturcafe.de\/buecher-als-geschenk-verpacken\/#video\">literaturcafe.de<\/a> geht, findet man einen Weihnachtsbeitrag, den ich zuerst f\u00fcr eine Parodie gehalten habe. Da wird n\u00e4mlich in einem Video in elf Minuten Schritt f\u00fcr Schritt genau gezeigt, wie man ein Buch weihnachtlich verpackt. Man braucht dazu ein Blatt Papier und eine Rolle Geschenkpapier und wenn man die Schleife von der Rolle abschneidet, gibt es keine Reste und wenn der Buchh\u00e4ndler, der das jetzt ja \u00f6fter tun mu\u00df, auch noch \u00fcbt, schafft er es dann in ein paar Sekunden. Da sieht man, was sich alles lernen l\u00e4\u00dft.  Im Kurier gabs dazu passend, in der Sonntagsbeilage ein Interview mit dem Buchh\u00e4ndler, der seit 1999 die kleine Buchhandlung in der Alser Stra\u00dfe 39 f\u00fchrt, die immer noch das F\u00fcnfzigerjahre Design hat, in dem er viertausendf\u00fcnfhundert B\u00fccher anbietet. Der mu\u00df jetzt wahrscheinlich auch viel verpacken und beraten. Er liest auch selbst sehr viel, wie er im Interview erkl\u00e4rt und meinte ebenfalls, da\u00df nicht alle B\u00fccher, die er jetzt verpackt, gelesen werden. Das ist  sicher spannend, wann man diese Weihnachtsgeschenke, dann im B\u00fccherschrank oder auf den Flohm\u00e4rkten vielleicht noch originalverpackt findet und bei den <a href=\"http:\/\/lesekreis.org\/\">B\u00fccherblogparaden<\/a> kann man die drei B\u00fccher nennen, die man zu Weihnachten geschenkt haben will, beziehungsweise nachlesen, was die anderen empfehlen.<br \/>\nIch habe mich f\u00fcr Dorothee Elmiger &#8220;Einladung an die Waghalsigen&#8221;, G\u00fcnter Grass &#8220;Grimms W\u00f6rter&#8221; und Doron Rabinovici &#8220;Andernorts&#8221; entschieden und vermute, da\u00df ich den Grass wirklich bekommen werde. Bei <a href=\"http:\/\/libromanie.de\/\">Libromanie<\/a>, die mich auf diese Aktion aufmerksam gemacht hat, habe ich noch gesehen, da\u00df es auch von Janet Evanovich ein Weihnachtsbuch, n\u00e4mlich den &#8220;Winterwundermann&#8221; aus der Stephanie Plum Serie gibt. Auf Janet Evanovich und ihre Stephanie Pum Krimis bin ich ja im Fr\u00fchling durch die Plagiatsgeschichte um Jens Lindner gesto\u00dfen und habe dann im B\u00fccherschrank, den neunten Krimi in englischer Sprache <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/25\/reine-gluckssache\/\">&#8220;To the nines&#8221;<\/a> gefunden.<br \/>\nWeihnachten und lesen geh\u00f6rt ja irgendwie zusammen, zumindestens f\u00fcr mich, die ich mir nur B\u00fccher w\u00fcnschen w\u00fcrde. Habe aber auch schon so genug, so da\u00df ich jetzt bald das neue Regal brauche, um die \u00dcbersicht \u00fcber die B\u00fccher, die ich demn\u00e4chst lesen m\u00f6chte, nicht zu verlieren.  Ansonsten gab es in der letzten Zeit einen Mailwechsel mit Anton Blitzstein und Franz Joseph Huainigg bez\u00fcglich des Ohrenschmauses und Stephan Eibl Erzberg hat sich ebenfalls gemeldet und mir ein Weihnachtsgedicht geschickt. Es ist also sehr spannend in den letzten Tages des Advents, wo es schon allendhalben duftet und knistert und man sich bem\u00fcht etwas freundlicher zu sein. Mit der Weihnachtsleseliste bin ich durch, bzw. wei\u00df nicht recht, ob ich mit dem Andreas Pittler bis nach Weihnachten warten soll, denn das hat mir Klaudia Zotzmann unter den Christbaum gelegt, den ich gar nicht habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Schlafzimmertisch liegen neben einigen Adventdekorationen, die Weihnachtsb\u00fccher und das was man von den karikativen Organisationen zur Adventzeit neben den diversen Zahlscheinen zugeschickt bekommt. 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