{"id":52245,"date":"2017-06-17T12:29:45","date_gmt":"2017-06-17T10:29:45","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=52245"},"modified":"2017-06-17T12:29:45","modified_gmt":"2017-06-17T10:29:45","slug":"schwesternliebe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=52245","title":{"rendered":"Schwesternliebe"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Wochen nach Mathildes Besuch bei Dr. Heum\u00fcller, sie war gerade dabei ihre neue kleine Wohnung zu beziehen und sich bei Zuschitzky einzuarbeiten, der Prospekt \u00fcber die freien Abteibungsm\u00f6glichkeiten, die ihr die \u00c4rztin mitgegeben hatte, lag immer noch auf ihrem Schreibtisch, denn sie konnte sich nicht entscheiden, sie wollte das Kind von Moritz und wollte es gleichzeitg auch nicht, weil es ohne jeden Zweifel unverantwortlich war, ein Kind ohne Vater und ohne Liebe aufzuziehen, denn das hatte sie an sich und ihren eigenen Eltern gesehen, da\u00df das nicht gut war und nicht gut gehen konnte, kam ein B\u00fcttenbrief aus Berlin der Natalies Absender trug.<\/p>\n<p>&#8220;N. Schmidt und M. Lichtenstern geben sich die Ehre am 14. 5. zu ihrer Hochzeit in die Nikolas Kapelle, in das Standesamt von Lichtenberg und zum anschlie\u00dfenden Festempfang in das Seehotel Stern einzuladen!&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Ich hoffe, du bist mir nicht b\u00f6s, Schwesterlein, aber ich habe mich in deinen Verleger verliebt!&#8221;, hatte Natalie mit\u00a0 spitzer Hand dazugeschrieben.<\/p>\n<p>Mathilde war in Tr\u00e4nen ausgebrochen und hatte fast spontan wieder zu Dr. Heum\u00fcllers Abtreibungsfolder gegriffen, das Ambulatorium am Fleischmarkt wurde dasehr empholen. Von wegen Schwesterlein? Was sollte dieser Unsinn?<\/p>\n<p>Natalie hatte sich ihr gegen\u00fcber nie, wie eine Schwester verhalten. Von Anfang an war sie an der Seite der Eltern gewesen, wenn sie beispielsweisen vor ihrer Geburtstagstorte stand, die Kerzen ausgeblasen hatte, die Eltern umarmt &#8220;Vielen Dank, Papa und Mama!&#8221;, gerufen und sich am Gabentisch nach ihren Geschenken umgesehen hatte. Und sie war im Hauskleid dabei gestanden, hatte sich die Tr\u00e4nen verkniffen und h\u00f6chstens nur ganz leise &#8220;Ich habe auch Geburtstag!&#8221; vor sich hingefl\u00fcstert.<\/p>\n<p>&#8220;Was willst du?&#8221;, hatte Natalie da, die sich gerade mit der neuen Puppe oder dem neuen sch\u00f6nen Kleid, das auf ihrem Gabentisch lag, besch\u00e4ftigte, ausgerufen.<\/p>\n<p>&#8220;Du wei\u00df doch, Math, da\u00df sich die Eltern nur ein Kind leisten k\u00f6nnen und nur eines haben wollten. Ein Kind ist genug! Du wei\u00df doch auch, da\u00df man in China nur ein solches haben darf oder lernt ihr das nicht in eurer Hauptschule, da\u00df da die Einkindpolitik herrscht. Das Zweite in den Mistk\u00fcbel geschmissen wird und die Eltern eine Strafe bekommen, weil sie nicht besser aufgepasst haben! Und ich kann nichts daf\u00fcr, da\u00df ich eine halbe Stunde fr\u00fcher auf die Welt gekommen bin und so das eine Wunschkind bin! So ist das einmal! in China w\u00e4rst du stillschweigend in den Mistk\u00fcbel geschmissen worden und h\u00e4ttest dich nicht beschweren k\u00f6nnen! Aber jetzt bist du, weil wir nicht im kommunistischen China sind, da! Darfst auch bleiben und zur Schule gehen, hast genug zu essen und zu anziehen, schl\u00e4fst in meinem Zimmer! Warum willst du dich da beklagen? Sei doch bitte so nett und st\u00f6r mir nicht die Geburtstagsparty! Du kannst ohnehin von meiner Torte ein St\u00fcck essen und den Kakao mit der Schlagsahne gibt es auch f\u00fcr dich!&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Das ist gemein!&#8221;, hatte sie manchmal, wenn sie ganz, ganz mutig war und sich die Tr\u00e4nen nicht verkneifen konnte, gemurmelt. Aber das hatte auch nicht viel gen\u00fctzt. Dann hatte h\u00f6chstens die Mutter aufgeseufzt, eine Tafel Schokolade oder ein P\u00e4ckchen Mannerschnitten vom Gabentisch genommen und es ihr hingehalten.<\/p>\n<p>&#8220;Du wei\u00dft doch, Mathilde, da\u00df wir nicht so viel Geld f\u00fcr zwei Gabentische verdienen und uns nicht zwei Kinder leisten k\u00f6nnen, da der Papa\u00a0 Bankangelstellter ist und ich nur Hausfrau bin! Wir w\u00fcnschen dir aber nat\u00fcrlich alles Gute zum Geburtstag! Du bist\u00a0 mitgemeint! Aber das Geld f\u00fcr zwei Puppen haben wir nicht! Natalie l\u00e4\u00dft dich, wenn du sie sch\u00f6n bittest, sicher damit spielen und ein St\u00fcck von der Torte gibt es nat\u00fcrlich auch!&#8221;<\/p>\n<p>Von wegen! Hatte die Mutter da eine Ahnung gehabt? Oder sie hatte wahrscheinlich schon, aber sie war ihr egel gewesen. Sie f\u00fchlte sich im Recht und Natalie hatte sich das ihre ganz selbstverst\u00e4ndlich, egoistisch und selbstbewu\u00dft genommen und sie nat\u00fcrlich nicht mit ihrer Pupppe spielen lassen. Sie hatte das Gymnasium besucht und studiert, w\u00e4hrend sie nach der Pflichtschule in den Haushalt der Zavrics geschickt wurde und ihr die Eltern verk\u00fcndeten, da\u00df sie jetzt alt genug w\u00e4re, auf den eigenen Beinen zu stehen und sie sie bitte in Ruhe lassen sollen.<\/p>\n<p>Aber das hatten weder sie noch Natalie getan. Sie war, wie ein trotziges Kind, das sein\u00a0 Recht, um jeden Preis erzwingen wollte, jedes Jahr zu den Geburtstagen und zu Weihnachten in die Neubaugasse gegangen, hatte dort jedes Jahr den genervten Blick der Eltern, Natalies Verachtung, die &#8220;Bist du schwer von Begriff, Math!&#8221;, gesagt und nebenbei hingeworfen hatte, wie sch\u00f6n oder schwer es auf der Uni sei und sie sich zur Psychoanalytikerin ausbilden lassen w\u00fcrde, geerntet, sowie jedes Jahr eine Tafel Schokokolade und ein St\u00fcck von der Geburtsagstorte oder den Weihnachtskeksen bekommen. Solange, bis sie aufgab, sich in Berlin beim Starverlag, um eine Stelle, als Sekret\u00e4rin beworben hatte und das bei ihren, wie sie dachte, Abschiedsbesuch, den Eltern mitteilte.<\/p>\n<p>&#8220;Ich gehe als Verlagssekret\u00e4rin nach Berlin!&#8221;, hatte sie gesagt. Die Eltern hatten desinteressiert zugeh\u00f6rt. Der Vater &#8220;Wie du meinst!&#8221;, geantwortet. Aber Natalies Augen hatten, was sie erst gar nicht so gemerkt hatte, aufgeblitzt, sie hatte &#8220;Ach wirklich?&#8221;, gefragt und hinzugef\u00fcgt, da\u00df sie sich vielleicht auch dort niederlassen und ihre Praxis aufmachen sollte.<\/p>\n<p>Sie hatte das nicht ernst genommen, ihre Koffer gepackt und war losgefahren. Aber wieder drei Monate sp\u00e4ter. Sie hatte sich gerade in Moritz verliebt, l\u00e4utete es an ihrer T\u00fcr und Natalie stand mit einer kleinen Reisetaschen drau\u00dfen und wollte bei ihr ein paar Tage \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>Warum hatte sie da nicht &#8220;Nein!&#8221;, gesagt und der Schwester ver\u00e4chtlich hingeworfen, da\u00df sie die eigentlich nicht w\u00e4re, weil sich die Eltern nur ein Kind leisten konnten und daher auch nur f\u00fcr eines Geschenke hatten und ihre Wohnung hatte auch nur Platz f\u00fcr eine Person. Natalie solle das einsehen und sich ein Hotelzimmer suchen, als Psychoanalytikerin verdiene sie sicherlich genug, da\u00df sie sich das leisten k\u00f6nne!<\/p>\n<p>Sie hatte das nicht getan, sondern stillschweigend die Couch f\u00fcr Natalie hergerichtet und dann war sie noch so bl\u00f6d gewesen, ihr zu sagen, da\u00df sie\u00a0 keine Zeit mehr h\u00e4tte, weil sie sich mit einem Verlagskollegen, um halb acht in der Richterschen Weinstube treffen w\u00fcrde und dort war Natalie, um acht oder halb neun frisch fr\u00f6hlich aufgetaucht, hatte Moritz angeschmachtet und ihn von ihrer Praxis erz\u00e4hlt, die sie sich in Berlin einrichten w\u00fcrde. Da war sie auch noch nicht argw\u00f6hnlich gewesen. Denn Moritz hatte nicht den Eindruck gemacht, als w\u00fcrde er sich von Natalie einfangen lassen. Sie mu\u00dfte sich aber irgendwo verk\u00fchlt haben. War am n\u00e4chsten Tag krank gewesen und die n\u00e4chsten drei Tage nicht in den Verlag gegangen. Da hatte sie sich schon gewundert, da\u00df Moritz nicht anrief, um sich nach ihr zu erkundigen, war aber zu sch\u00fcchtern gewesen, ihn selber anzurufen. Und, als sie das doch tun wollte, war Natalie die, sich ihre Reisetasche, w\u00e4hrend sie mit Fieber im Bett gelegen hatte, abgeholt und verschwunden war, wieder zur\u00fcckgekommen und hatte ihr mitgeteilt, da\u00df sie sich in Moritz verliebt h\u00e4tte und von ihr scheinheilig wissen wollte, ob sie ihr b\u00f6se sein?<\/p>\n<p>Sie war das nat\u00fcrlich. Selbstverst\u00e4ndlich und kein Zweifel. Zornig auf die Schwester und au Moritz, den Verr\u00e4ter, der sich so einfach von ihr einfangen und sich ihr auspannen lie\u00df und konnte wieder nichts dagegen machen, als ihre Stelle k\u00fcndigen und nach Wien fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>Sie hatte Moritz nicht mehr gesehen, denn als sie in den Verlag gekommen war, um Dr. Bereder ihre Entscheidung mitzuteilen, war der nicht dort gewesen und Dr. Bereder hatte ihr etwas von seiner pl\u00f6tzlichen Familienangelegenheit\u00a0 gesagt, die ihn nach Wien gef\u00fchrt h\u00e4tte und sie dabei fragend angesehen.<\/p>\n<p>Sie hatte ihn nicht mehr wieder gesehen, war nach Wien und zu den Zawrics zur\u00fcckgefahren, die ihr die kleine Wohnung vermittelt hatten, hatte bei Zuschinsky im Verlag zu arbeiten angefangen, von Dr. Heum\u00fcller erfahren, da\u00df sie schwanger sei und dem Papa doch die freudige Mitteilung machen solle und jetzt bekam sie seine Hochzeitsanzeige von Natalie geschickt und konnte es ihm nicht sagen.<\/p>\n<p>Sie konnte es nicht, auch wenn Natalie und auch Gisela Zawric sicherlich den Kopf dar\u00fcber sch\u00fctteln w\u00fcrden. Sie konnte es nicht und sie konnte das Kind, das kleine M\u00e4dchen, das es werden w\u00fcrde, wie ihr der Ultraschall verraten hatte, nicht abtreiben. Denn sie war nicht so herzlos, wie ihre Eltern, hielt nichts von Chinas Einkinderpolitik und hatte sich schon, als kleines M\u00e4dchen immer eine gro\u00dfe Famile gew\u00fcnscht. Eine heile Welt hatte sie sich da vorgestellt, die ganz anders war, als das, was sie erlebt hatte. Viele, viele Kinder, denen sie alle eine liebevolle Mutter war und sich auch Zeit f\u00fcr das zweite, dritte, vierte nehmen w\u00fcrde. Selbstverst\u00e4ndlich und eine sch\u00f6ne Hochzeit hatte sie sich in den Kindertagen, wenn sie einsam\u00a0 und geduldet in Natalies gro\u00dfen sch\u00f6nen Kinderzimmer in ihrem Klappbett lag, ausgemalt, mit einem wei\u00dfen Kleid, einem Schleier, roten Rosen, Luftballons, vielen Geschenken, Brautjungfern und was sonst noch so alles dazugeh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Da\u00df\u00a0 der Br\u00e4utigam Moritz war, hatte sie damals noch nicht gewu\u00dft und es sich nicht vorstellen k\u00f6nnen. Sie hatte sich aber ganz ehrlich, ganz heimlich immer vorgestell, da\u00df der Vater sie an den Altar f\u00fchrte und die Mutter und die Schwester ihre Treuzeugen waren und hatte das Schwesternliebe genannt. Das war ein sch\u00f6ner Traum gewesen, der sp\u00e4testens jetzt zerplatzte, weil auf der Verm\u00e4hlungsanzeige\u00a0 Natalies Name, wenn auch nur mit einem &#8220;N.&#8221; und ohne Doktortitel, wie sie eseigentlich vermutet h\u00e4tte, stand. So da\u00df sie sich energisch und unter Tr\u00e4nen wieder zur Ordnung zur\u00fcckrief. Denn was machte es, da\u00df da N. Schmidt statt Dr. med. Natalie, Psychoanalytikerin stand? Gar nichts machte das.<\/p>\n<p>Die verhasste Schwester w\u00fcrde\u00a0 Moritz heiraten. Die Eltern standen, als gl\u00fccklich Einladende auf dem teuren B\u00fcttenbillet und sie hatte von der schadenfrohen Natalie zwar eine Einladung bekommen, die sie ihr aber sicher nur geschickt hatte, um sie zu \u00e4rgern und von Moritz war kein Wort der Entschuldigung gekommen. Er war stillschweigend aus ihrem Leben verschwunden.\u00a0 Hatte ihr nicht einmal erkl\u00e4rt, warum er ihr am Valentinstag eine langstielige teure Rose verehrte und drei Monate sp\u00e4ter Natalie heiratete, obwohl sie sein Kind in ihrem Bauch trug. Gut, das wu\u00dfte er nicht. Konnte es nicht wissen, denn sie hatte ihm nichts davon geschrieben und w\u00fcrde es auch Natalie und ihren Eltern nicht verraten, damit die sie nicht auslachen und den Kopf \u00fcber ihre Naivit\u00e4t sch\u00fcttelten und das Kind w\u00fcrde sie trotzdem bekommen. Moritz Kind, von dem er nie eine Ahnung haben w\u00fcrde, denn sie w\u00fcrde nat\u00fcrlich nicht zu seiner Hochzeit fahren, dachte sie entschlo\u00dfen und wischte sich die Tr\u00e4nen aus dem Gesicht. Dann gab sie sich einen Ruck, griff sowohl nach dem B\u00fcttenbillet, als auch zu dem Abtreibungsfolder, nahm beides in die Hand und begann beides langsam und sorgf\u00e4ltig in hunderttausend kleine Schnipsel zu zerrei\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Wochen nach Mathildes Besuch bei Dr. Heum\u00fcller, sie war gerade dabei ihre neue kleine Wohnung zu beziehen und sich bei Zuschitzky einzuarbeiten, der Prospekt \u00fcber die freien Abteibungsm\u00f6glichkeiten, die ihr die \u00c4rztin mitgegeben hatte, lag immer noch auf ihrem &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=52245\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[65,2068,4660,4901],"class_list":["post-52245","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-textbeispiel","tag-7-juni-geschichte","tag-fortsetzungsgeschichte","tag-projekt-mathilde","tag-romanentstehungsprojekt"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52245"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52245\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}